+49 (0) 201 . 52 37 837 info[at]reiterportal24.de

Ein neues Talent gibt sich in diesem Jahr bei der APASSIONATA-Tournee „Im Bann des Spiegels“ die Ehre: Die Kunst von Nina Lill, einer im Turniersport sehr erfolgreichen Westernreiterin, ist in der Show zu bewundern. Obgleich sie schon häufig im Rahmen von Messen und anderen Reitsportevents aufgetreten ist, hat die große Tour von APASSIONATA einen anderen Stellenwert. Über acht Monate hinweg wird die 27-jährige Pfälzerin fast jedes Wochenende in einer anderen Stadt mit ihrem Quarter Horse „Jewel“ auftreten. Ein Zeitplan, an den sich Reiter und Pferd erst gewöhnen müssen. Doch der Einsatz lohnt sich, wie sich schon in den ersten Showstädten zeigte! Mit tosendem Applaus wird jeder der atemberaubend schnellen Spins des Western-Paares belohnt, das größte Lob für die harte Arbeit. Doch die anmutige Amazone ist auch abseits der Show in der Reiterszene wohlbekannt: Gemeinsam mit Wallach „Jewel“ wurde sie 2009 Europameisterin im Team und einzeln im „Reining“, einer Abfolge schwieriger Manöver im Galopp. Ein Jahr zuvor gewann sie in Kreuth bei Nürnberg mit dem hübschen Fuchs das Derby-Championat – und die Erfolgsserie von Nina Lill setzt sich immer weiter fort. In einem kurzen Interview erzählt sie, wie das Westernreiten ihr Herz eroberte und was es heißt, bei APASSIONATA dabei zu sein:

Foto: Apassionata - Westernreiten / western riding

Foto: Apassionata – Westernreiten / western riding

Wie bist du zum Western-Sport gekommen?
Westernreiten ist meine große Leidenschaft, seit ich 10 Jahre alt bin. Zuerst bin ich Ponys geritten und habe mich auch am englischen Reitstil versucht. Aber über meine Mutter und meine erste Quarter Horse-Stute „Robins“ entdeckte ich das Westernreiten für mich und bin dabei geblieben. Diese energiegeladene Reitweise entspricht einfach meinem Charakter und ist so zu einer absoluten Passion geworden!

Foto: Apassionata - Freiheitspferd und Tuchartistin / Liberty horse with silk act

Foto: Apassionata – Freiheitspferd und Tuchartistin / Liberty horse with silk act

Was ist das Besondere an deinem Pferd „Jewel“?
„Jewel“ ist von meiner Mutter selbst gezogen und wirklich ein Ausnahmepferd. Während seiner Ausbildung haben wir schnell gemerkt, dass sehr viel mehr als ein reines Freizeitpferd in ihm steckt und ihn entsprechend gefördert. Er war von Anfang an unser Liebling und ist es bis heute geblieben. „Jewel“ ist unglaublich kooperativ und weiß genau, wann er 100% geben muss. Mit ihm bin ich 2009 auch Europameisterin im Reining geworden! Um so etwas zu erreichen, muss man schon einen ganz besonderen vierbeinigen Partner haben. Das ist auch der Grund, aus dem ich ihn zu APASSIONATA mitnehme – er ist einfach der Beste!

Foto: Apassionata - Comedy-Pferd „Simba“ / comedy horse „Simba“

Foto: Apassionata – Comedy-Pferd „Simba“ / comedy horse „Simba“

Was bedeutet es für dich, bei APASSIONATA dabei zu sein?
APASSIONATA bedeutet für mich, mit tollen anderen Reitern eine unvergessliche Zeit zu erleben und auch, mich mit „Jewel“ zusammen weiter zu entwickeln. Ich bin natürlich schon auf mehreren Shows geritten, aber eine so große und lange Tournee durch Europa haben wir noch nie mitgemacht. Es ist für mein Pferd und mich ein großes Abenteuer.

 

Die neue APASSIONATA Show „Im Bann des Spiegels“:
Wie immer bei APASSIONATA erwartet die Besucher mit „Im Bann des Spiegels“ ein einmaliges Zusammenspiel aus Reitkunst der Superlative, in Szene gesetzt durch wundervolle Kompositionen aus zauberhaften Lichtinstallationen, Bühneneffekten und emotionsgeladenen Rhythmen, Melodien und Tanzchoreografien. Neu sind diesmal Einlagen hochkarätiger Akrobatik auf und über der Erde, ebenso wie die Performance einer Ikone der Westernreiterei. Erstmals treten überdies niedliche Welshponys in der Show auf, und auch die große Freiheitsdressur überrascht, begeistert und berührt! Auf diese Weise möchte sich das APASSIONATA-Team einmal mehr selbst übertreffen und bis Juni 2016 Zuschauer in 30 Städten Europas im wahrsten Sinne in den Bann ziehen!

Weitere Details, den Tourplan sowie Bildmaterial finden Sie unter http://www.apassionata.com/im-bann-des-spiegels/?utm_source=Reiterportal%2024&utm_medium=PR-Text&utm_campaign=apa%2013%20National

Mehr Informationen unter http://www.apassionata.com/im-bann-des-spiegels/?utm_source=Reiterportal%2024&utm_medium=PR-Text&utm_campaign=apa%2013%20National

 

Quelle: APASSIONATA GmbH

Foto: Apassionata/ Logo APASSIONATA Im-Bann-des-Spiegels

Christian Ahlmann freut sich auf den neuen Standort Berlin – mittelfristig sind 20 Turniere pro Saison geplant

„Es wird echt mal Zeit!“ Christian Ahlmann (GER), hocherfolgreicher Springreiter und Championatsgewinner, bringt seine Freude auf den Punkt, wenn es um die Longines Global Champions Tour und Global Champions League beim neuen Standort Berlin geht. Die elfte Etappe der weltweit wichtigsten Serie im Springreiten, soll im Sommergarten am Funkturm, in unmittelbarer Nähe zur Messe stattfinden. „Das i-Tüpfelchen für mich wäre natürlich, wenn ich bei diesem besonderen Turnier unter den Augen meiner  Familie und meiner Berliner Sponsorin Marion Jauss den Großen Preis gewinnen könnte.“

Vom 28. – 30. Juli wird das Turnier der LGCT/GCL in Berlin ausgetragen. Für den Mitorganisator des neugegründeten Veranstalters Global Jumping Berlin, Jan Tops, der auch Präsident der Longines Global Champions Tour ist, gibt es im Vorfeld keinen Grund zur Aufregung. „Wir arbeiten bereits sehr gut und vertrauensvoll mit engarde und Volker Wulff in Hamburg zusammen. Das Ambiente inmitten der Bundeshauptstadt ist wunderbar, wir werden die besten Reiter der Welt am Start haben“, sagt Tops. Die Vorzeichen stimmen also. Volker Wulff ergänzt: „Seit zehn Jahren sind wir in Hamburg Partner, es gab noch nie Grund, die Stimme zu erheben.“

Der Philosophie der weltweit erfolgreichsten Serie im Springsport entsprechend, sollen die Events in die großen Städte und Metropolen hineingetragen werden. Berlin als Hauptstadt von Deutschland und die Wichtigkeit des Reitsports hierzulande seien Faktoren, die für den Standort sprächen. Nun sei das Ziel, neue Fans für den Reitsport zu begeistern.

Ein kompakte Veranstaltung wird in Berlin angekündigt. 6000 bis 7000 Zuschauer umfasst die Anlage. Ställe und Abreiteplatz befinden sich in den Messehallen, geritten wird draußen im Grünen, umsäumt von altem Baumbestand. Die Zuschauer sollen für den Reitsport begeistert werden. Daher  bewegen sich die Preise, so der Turnierchef Volker Wulff, „für Familien in der Nähe von Kinokarten“.  Gedacht wird langfristig: Es gibt einen Zweijahresvertrag am Standort Sommergarten, „aber wir wollen länger in Berlin bleiben“ (Wulff).

Wachstum ist bei den Machern der Longines Global Champions Tour angesagt. Jan Tops will in den kommenden drei bis fünf Jahren die Serie auf etwa 20 Etappen pro Saison vergrößern.

Quelle: Pressebüro Susanne Strübel

Fotograf: Stefano Grasso / LGCT – Christian Ahlmann

Markus Saurugg schnappte sich den Sieg

Wetter, Stimmung, Sieger, Gesamtpaket – alles vom Feinsten beim Casino-Turnier in Lassee. Auch der zweite Turniertag, der jede Menge Qualifikationsprüfungen am Programm hatte, brachte würdige Gewinner hervor – für spannende Rennen und rasante Ritte war also gesorgt.

Voll im Fokus des Interesses stand zum fulminanten Tagesabschluss der Qualifikationsbewerb zum Casino Grand Prix powered by Westfalia, der Preis Fa. Magyer Betriebs GmbH. Traditionell war diese Prüfung als 1,45 Meter hohes Standardspringen ausgeschrieben und sollte für alle Arrivierten, die den sonntägigen Hauptbewerb anpeilen, besonders spannend werden. Und so trug sich ein exquisites Teilnehmerfeld in die Startliste ein und bot dem Publikum sensationellen Springsport. In 68,88 Sekunden zeigte Matthias Atzmüller mit seinem Top-Pferd „Narumol B“ die erste Runde unter der 70-Sekundenmarke. Das war – vorerst – die sichere Führung. Auch der große Favorit Dieter Köfler hatte hier das Nachsehen und reihte sich mit dem gestrigen S*-Siegerpferd „Golden Gun“ in 69,36 Sekunden knapp dahinter ein. Auf Siegerkurs war der Steirer Markus Saurugg, der mit „Texas I“, seinem aktuell besten Pferd im Stall, eine geniale Runde hinlegte.

Von Anfang erwischte er sämtliche Hürden auf engen Linien und aus gutem Tempo, sodass er in Sachen Bestzeit, Führungswechsel und Casino Quali-Sieg keine Fragen offen ließ: 66,34 Sekunden sollten seinen den verdienten Triumph besiegeln.

Freude herrschte auch bei den Gastgebern, die mit Christian Schranz und Tochter Lisa gleich zweimal in den Platzierungsrängen aufschienen: Der Lokalmatador jumpte ganz easy mit „V.I.P. 2“ ohne Fehler über die Ziellinie und holte Rang sechs. Unter tosendem Applaus lieferte auch Lisa eine Nullrunde ab und landete mit „Cascadeur 8“ an elfter Stelle.

2. Qualifikation OEPS Nachwuchscup: Zweiter Triumph für Noah Domaingo

Es kristallisiert sich schön langsam ein Favorit heraus im OEPS Nachwuchscup: Konnte Noah Domaingo gestern schon mit einem Sieg glänzen, so lieferte er heute in der zweiten Quali erneut das Maß aller Dinge ab und ging mit „Well done 3“ als glorreicher Gewinner vom Platz. Mit Sicherheit ein Wörtchen mitzureden haben im morgigen OEPS Nachwuchs Grand Prix die beiden aufstrebenden Nachwuchstalente Clara Daimer und Klara Goess-Saurau, die die Ränge zwei, drei und vier holten.

Evelyn Sint zeigte die einzige Nullrunde in der OEPS Amateur Spring Cup-Qualifikation
Der zweite Turniertag im Rahmen des CSN-A* in Lassee wurde mit dem Standardspringen über 1,30 Meter eröffnet. Für alle AmateurreiterInnen sollte es besonders spannend sein, denn sie stellten sich der Qualifikation zum OEPS Amateur Spring Cup, der ja am Sonntag vor dem Casino Grand Prix powered by Westfalia entschieden wird. Nur eine Teilnehmerin schaffte am Ende den erhofften Nullfehlerritt und konnte sich somit den hochverdienten Triumph sichern: Evelyn Sint war mit ihrer Holsteinerstute „Cascada 66“ souverän unterwegs und galoppierte unter großem Jubel in exakt 69 Sekunden am ersten Rang.

Mit lediglich 0,75 Strafpunkten für Zeitüberschreitung sicherte sich Herbert Paintner den zweiten Platz. Er jumpte mit „Chapalino“ in 73,07 Sekunden über den Kurs. Die Bestmarke getoppt hätte Elisabeth Stoiser, die mit „Canduro S“ in 65,33 Sekunden über die Ziellinie gesprungen war, jedoch einen Abwurf am Konto notieren musste.

In der anschließenden offenen Abteilung hätte alles nach einen phantastischen Heimtriumph ausgesehen: Christian Schranz war am besten Weg zur Siegerzeit und stellte in geschickt angelegten 59,98 Sekunden eine bemerkenswerte Richtmarke auf. Dabei konnte er voll und ganz auf „Castro de la Bryere“ vertrauen, dem in Österreich gezogenen Castor-Sohn, der sich mit seinen Erfolgen vom Vorjahr übrigens den Titel bestes Springpferd 2016 sicherte. Leider musste sich das Duo am Ende doch noch geschlagen geben: Matthias Atzmüller legte mit „Chap B“ alles auf eine Karte und schnappte sich in 58,70 Sekunden die Führung. Hinter dem drittplatzierten Josef Konlechner trumpfte Lisa Schranz mit einem flotten Nullfehlerritt auf und holte mit „Happy Mood“ in 62,00 Sekunden den vierten Platz.

Die Nachwuchspferde stellten sich der zweiten Teilprüfung in der J.u.A. Frischeis Springpferde Tour
Durften wir gestern schon die aufstrebenden Nachwuchscracks in ihrer Auftaktprüfung bewundern, so ging es für sie heute bei strahlendem Sonnenschein in den zweiten Teilbewerb der J.u.A. Frischeis Springpferde Tour.

Dieter Köfler drückte seinen Stempel auf und konnte mit seinem fünfjährigen „Sinaway“ v. Stolzenberg für die einzige Nullrunde im Rahmen des 1,10 Meter hohen Springens sorgen. Den zweiten Rang teilten sich mit je einem Abwurf Sabrina Pollhammer auf „Pollis Black Fire“, Nicole Werther mit „Merlot AMB“ und die gestrige Gewinnerin Patricia Steiner mit „Cash de Brecey“.

Fünf Nullrunden gab es anschließend bei der Altersklassen der Sechsjährigen, wo sich Catrin Glötzer-Thaler, Matthias Raisch, Romana Hartl, Matthias Atzmüller und wiederum Dieter Köfler in die Siegerliste eintragen lassen konnten. Sie sattelten ihre Pferde „Vagabund 130“, „Lacrima von Kükenmoor“, „Obora´s Can Can“, „Clarima“ und „Classico K“.

Abschließend wurde der Parcours nochmals auf 1,25 Meter erhöht und stand bereit für die siebenjährigen Youngsters. Insgesamt sechs Starterpaare meistern hier alle Hürden mit Bravour und standen somit ex aequo on Top. Groß war die Freude beim gastgebenden Reitsportverein Lassee, den Lisa Schranz konnte im Sattel ihrer irischen Stute „Cyders“ mit einer Nullrunde brillieren. Ihr nach machten es Michael Fries mit „Croete“, Annika Walter mit „Stakkato´s Fiesta“, Alexandra Steiner mit „Libelle 7“, Matthias Atzmüller mit „Samson B“ und der slowakische Gastreiter Josef Wild mit „Ferrari“.

2. Qualifikation zum EQWO.net Pony Grand Prix: Immer wieder Elisabeth Knaus
Mit der zweifachen EQWO.net Pony Grand Prix-Qualifikationssiegerin Elisabeth Knaus konnte durchwegs die Favoritenrolle vergeben werden. Triumphierte sie gestern noch mit „It´s my Dancer“, so bestach die talentierte Nachwuchsreiterin heute mit ihrem Deutschen Pony „Joe Cool 6“. In 63,80 Sekunden löste sie die bislang führende Ludovica Goess-Saurau von der Spitze ab. Die Burgenländerin war zuvor mit der championatserprobten Fuchsponystute „Lilly Vanilly“ in 64,63 Sekunden über den 1,20 Meter hohen Kurs gesprungen. Platziert waren obendrein Jana Schöpf und Leona Koller Ludwig, die mit ihren Ponys „Golden Joy H“ und „Where´s the Party“ für Nullrunden sorgten und auf den Rängen drei und vier aufschienen.

In der zuvor ausgetragenen offenen Ponyprüfung gewann Leonie Riedl vor den Zwillingen Ludovica Goess-Saurau und Klara Goess-Saurau sowie Lisamaria Takats.

R34 Youth Cup Qualifikation: Die Mannschaft rund um Gewinnerin Nicole Berner, Cathy & Sally Zwiener und Felix Koller führte das Starterfeld an

Bevor es mit der Casino Grand Prix Qualifikation powered by Westfalia, dem Preis der Fa. Magyer Betriebs GmbH, zum abschließenden Höhepunkt des zweiten Turniertages kam, durfte sich das Lasseer Publikum und die Arrivierten auf die Mannschaftsspringprüfung über 1,30 Meter freuen, die ja als R34 Youth Cup Qualifikation zählte und gleichzeitig der Preis der Fa. Wiener Städtische war.

Für die ambitionierten NachwuchsreiterInnen stellte das Teamspringen schon bei der Auftaktetappe in Linz einen hochspannenden Nervenkitzel dar und auch heute hieß es Daumen halten, mit fiebern und eine konzentrierte Runde reiten, um sich ein möglichst gutes Resultat für seine vierköpfige Truppe zu sichern. Lediglich vier Strafpunkte am Konto hatte das Team 1 rund um Sally und Carina Zwiener, Felix Koller und Nicole Berner, die am Ende den Triumph in der Mannschaftswertung einheimsten. Letztere konnte im Sattel von „Antara“ nach einer stark gerittenen Runde von astreinen 66,71 Sekunden den Sieg in der Einzelwertung holen. Dahinter rangierte Valerie Wick mit „Cai Caprice“ an zweiter Stelle (69,93 Sekunden) und Lara Stampler-Ullrich, die ja zuletzt mit einer S*-Platzierung in Preding aufhorchen ließ und heute auf „Chap K“ Dritte wurde (69,97 Sekunden).

Livestream und Liveticker unter www.ihremeldestelle.at

Infos unter www.reitsportzentrum-lassee.at

News unter www.pferdenews.eu

Quelle: Pferdenews.eu

Foto: RSV Lassee/ Werner Magyer (Magyer Betriebs GmbH) überreichte die Gratulationen an den Gewinner

Zweimal hat er den Großen Preis von Bayern bei Pferd International München schon gewonnen, heute hat er seinen Anspruch auf den dritten Titelgewinn dieses ***-Springwettbewerbs auf der Olympia-Reitanlage in München-Riem ganz deutlich gemacht: Bruce Goodin, der gebürtige Neuseeländer und mehrfache Olympiareiter gehört bei Süddeutschlands größter Freiluftveranstaltung rund ums Pferd mittlerweile schon beinahe zum Inventar. „Ich werde hier starten, solange es geht“, hatte der erfolgreiche Springreiter Turnierleiterin Gabi Kühner schon im Vorfeld erklärt und ließ seinen Worten prompt Taten folgen. Mit Chagrannus, einem elfjährigen Wallach, gewann er am Freitag die zweite Qualifikation, den Preis des Münchner Wochenanzeigers, ein CSI3*. 62 Aktive hatten ihre Pferde an den Start geritten, am Ende hatte der Neuseeländer mit einer Nullrunde in 73,72 Sekunden die Nase vorn. Bester Bayer im starken Teilnehmerfeld war der Ingolstädter Michael Viehweg mit Avalon.

Auch Lokalmatador Max Kühner, der zwar international für Österreich startet, letztlich aber seit vielen Jahren für die Reitakademie München sattelt, hatte am Freitag wieder einen Lauf. Der Geschäftsmann aus Starnberg lotste im Cup der Nachwuchspferde, einem CSIYHI* die siebenjährige Schimmelstute Neugschwents Castella mit einer fehlerfreien Runde zum Sieg. Zwei Platzierungen gab es in dieser Prüfung für den Augsburger Wolfgang Puschak mit Conceeta und Edgar.
Doch nicht nur im Springparcours gab es am Freitag Reitsport auf höchstem Niveau zusehen, auch in der Nürnberger Dressurarena war so Einiges geboten. Schließlich feierte mit den „Stars von Morgen“ eine Serie Premiere, die mittlerweile zu den renommiertesten in ganz Deutschland gehört. Erstmals stand bei Pferd International München eine Qualifikation auf dem Programm und da setzte sich Uwe Schwanz, der Ausbilder vom Waldhauser Hof in Sauerlach, der am Vortag bereits die Einlaufprüfung gewonnen hatte, erneut an die Spitze. Mit Hermes, dem neunjährigen Bayernwallach aus der Zucht von Martin Niedermair, holte er sich die goldene Schleife in der Dressurprüfung der Klasse S*** vor Benjamin Werndl (Aubenhausen) mit Sandokan.

Dass die sechsfache Olympiasiegerin Isabell Werth noch lange nicht zum alten Eisen gehört, hat sie in München schon bei ihrem ersten Auftritt eindrucksvoll bewiesen. So ließ sie Don Johnson FRH, den 15-jährigen Hannoveraner Wallach, in der Auftaktprüfung der CDI5*-Tour durch die Nürnberger Dressurarena tanzen und setzte sich mit diesem Auftritt souverän an die Spitze. Die silberne Schleife kassierte Sammy Davis jr., der bayerische Hengst, den Cornelia Herbert ausgebildet hatte und der nach deren Tod vor zwei Jahren zu Dorothee Schneider in die weitere Ausbildung ging. Die Pferdewirtschaftsmeisterin aus Frankfurt stellt den imponierenden Rappen seitdem erfolgreich vor. Staatsdiener Imperio, ein Trakehner Hengst im Besitz des Haupt- und Landgestüts Schwaiganger, platzierte sich mit einer schwungvollen Runde auf Rang drei.
In einer Intermediaire I konnte die Portugiesin Maria Caetano mit ihrem Lusitano Fenix de Tineo die Konkurrenz in die Schranken verweisen. Auf Platz zwei landete Yeliz Marburg von der Reitakademie München, die selbst am meisten erstaunt war über ihr gutes Abschneiden. „Ich habe Marburgs Holly eigentlich gar nicht hier starten wollen, aber nachdem mein Erfolgspferd Fürstengold erkrankt ist, habe ich kurzfristig getauscht“, so die junge Frau, die diesen Wechsel nicht bereuen sollte. Bei Holly konnte sie nach eigener Aussage das ganze Programm noch abrufen und so gab es am Ende die silberne Schleife.

Im CDI3* konnte sich Loverboy, mit seinen 17 Jahren bereits ein erfahrener Mitstreiter in Sachen Dressur, unter Jenny Lang-Nobbe (Rittnerthof) den Sieg ergattern vor der Österreicherin Victoria Max-Theurer und ihrer Stute Blind Date. Den dritten Platz belegte Hendrik Lochthowe, der die Pferde des Ehepaars Meggle seit einigen Jahren erfolgreich vorstellt und den elfjährigen Hengst Meggles Boston erfolgreich durch die Prüfung lotste.
Martina Scheibenpflug

Weitere Infos finden Sie unter www.pferdinternational-muenchen.de

Quelle: Martina Scheibenpflug

(Hamburg) Er wollte ganz nach vorne: Nigel Coupe, britischer Derby-Zweiter des Vorjahres, hat mit Golvers Hill die zweite Qualifikation zur DKB-Riders Tour –  Preis der Deutschen Kreditbank AG – gewonnen. „Es ist schön ganz vorne auf dem Podium zu sein“, grinste der Brite verschmitzt, „und Golvers ist ein irisches Pferd, er ist einfach, er will immer in die Siegerehrung.“ Und nicht nur für den 14 Jahre alten Wallach hatte er warme Worte des Lobes, auch für die Derbyfans gings um Hamburgs legendären Derby-Platz: „Das Publikum hier ist großartig, es ist unglaublich wie sie jeden von uns anfeuern und feiern.“
MV-Reiter auf dem Podium
Die zweit- und drittplatzierten Reiter kennen dieses Phänomen bei der legendären zweiten Etappe der DKB-Riders Tour. Holger Wulschner (Passin) und Andre Thieme (Plau am See) haben das Deutsche Spring-Derby bereits gewinnen können. Wulschner galoppierte mit BSC Cavity in der 2. Qualifikation auf Rang zwei. „Ich habe ihn letztes Jahr mit in Falsterbo gehabt und dort Derby geritten, weil er als drittes Pferd mit war. Da haben wir zwei Fehler gehabt, aber nichts schlimmes. Dann habe ich zuhause mit ihm mal Pulvermann geritten und sonst keine große Vorbereitung. Ich hab auch noch keinen Plan, ich werde noch eine Nacht darüber schlafen und dann entscheiden, ob wir Sonntag dabei sind.“ Wulschner hatte vor 17 Jahren das Deutsche Spring-Derby gewonnen, im Jahr 2000 mit Capriol, also ein Jahr vor dem Start der DKB-Riders Tour.

„Paarbildung“ wider Willen…
Das jüngste Pferd unter den Top-Drei heißt Contadur, wurde von Andre Thieme auf Platz drei geritten und eigentlich wollte der 42 Jahre alte DKB-Riders Tour-Zweite von 2016 den braunen Wallach gar nicht haben. „Er ist jetzt nicht das Pferd, in das man sich verliebt, wenn man ihn springen sieht“, so Thieme verschmitzt, „aber es gab eine Frau, die schon in den vergangenen Jahren unbedingt wollte, dass ich ihn reite und heute bin ich ihr dankbar für diese Hartnäckigkeit.“ Hannelore Auerswald heißt die Dame, die Thieme letztlich überzeugte: „Ich habe schon Contadurs Mutter Komtesse geritten und das hat ihr so gut gefallen, dass sie nun auch wollte, dass ich den Hengst reite. Ich bin von mehreren angesprochen worden, die ihn kaufen wollten und immer zu hören bekamen, dass das Pferd für mich vorgesehen sei….“ so Thieme lachend. Auf den zweiten Blick passte die Kombination, erst zum dritten Mal sind Thieme und Contadur in Hamburg zusammen im Turniereinsatz. Bereits beim Pferdefestival Redefin holten beide einen vierten Platz in einem internationalen Springen.

Expertentipp
Riders Tour-Chef Paul Schockemöhle hat Andre Thieme mit auf seiner Favoritenliste, ebenso aber Billy Twomey und Diaghilev. „Grundsätzlich glaube ich, dass sich das zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein entscheidet, aber die Iren und Briten sind derbyerfahrene Reiter und haben ja auch große Derbys im eigenen Land“, so Schockemöhle, der selbst dreimal das britische Derby in Hickstead gewinnen konnte. Der Tour-Chef ist ein glühender Befürworter des Deutschen Spring-Derbys als Teil der DKB-Riders Tour und ist sich darin auch vollkommen einig mit Titelsponsor DKB.

Und nicht nur darin –  sowohl Schockemöhle, als auch Stefan Unterlandstättner, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Kreditbank AG, staunten nicht schlecht über die junge Sanne Thijssen aus den Niederlanden, die mit Bulvasco Zehnte wurde. „Ich finde das schon faszinierend, wenn jemand mit 18 Jahren das Derby reiten will,“ so Stefan Unterlandstättner, „wenn man mal oben auf dem Wall steht, dann muss man feststellen, es gehört schon Mut dazu, von da oben runter zu wollen….“  Und Paul Schockemöhle sieht eine Menge Potential für die Zukunft: „Mir ist die Familie Thijssen gut bekannt, die reiten alle, Sanne ist begabt, sie ist mutig, sie hat ein gutes Pferd und auch sie hat – obwohl sie erst 18 ist –  eine Chance.“

Ergebnis Preis der Deutschen Kreditbank AG, 2. Qualifikation zur Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour
1. Nigel Coupe (Großbritannien), 0/ 102,13
2. Holger Wulschner (Passin), BSC Cavity 0/ 104,70
3. Andre Thieme (Plau am See), Contadur 0/ 105,17
4. Kai Rüder (Fehmarn), Cross Keys 0/ 105,20
5. Benjamin Wulschner (Wendorf), La Darca 0/ 108,81
6.  Thomas Voß (Schülp), Chanco 0/ 109,74

DKB-Riders Tour im Internet – www.DKB-riderstour.de ,
Bei Facebook:  http://www.facebook.com/dkbriderstour,
Bei Youtube: https://www.youtube.com/user/DKBRidersTour
Bei Twitter: https://twitter.com/DKBRidersTour .
Am leichtesten finden Sie die DKB-Riders Tour unter dem HashTag #dkbriderstour.

Quelle: Comtainment GmbH

Foto: Stefan Lafrentz/ Nigel Coupe und Golvers Hill eroberten den Sieg in der zweiten Qualifikation zur DKB-Riders Tour.

Coupe siegt im Preis der Deutschen Kreditbank AG

Hamburg – Der Preis der Deutschen Kreditbank AG, zweite Qualifikation zum von J.J.Darboven präsentierten Deutschen Spring-Derby, gleichzeitig Wertungsprüfung zur DKB-Riders Tour, offenbarte am Derby-Freitag, wer zum engeren Favoritenkreis auf einen Derby-Erfolg am Sonntag zählt. Auf dem Treppchen fanden sich allesamt Derby-Routiniers, der Sieg ging an Nigel Coupe (GBR) mit seinem bewährten Golvers Hill. Bereits im vergangenen Jahr waren die beiden im Deutschen Spring-Derby auf Platz zwei geritten, sie kennen sich also aus auf dem Weg über Pulvermanns Grab, Holsteiner Wegesprünge und natürlich den IDEE KAFFEE-Wall hinunter: „Ich war schon letztes Jahr hier sehr zufrieden, freue mich natürlich über den Sieg heute und hoffe, auch am Sonntag nochmal in die Spitze reiten zu können.“ Viel Derby-Hindernisse geübt habe er mit seinem irischen Wallach nicht: „Das habe ich letztes Jahr auch so gemacht und es scheint ja zu funktionieren. Golvers Hill ist ein sehr vielseitiges Pferd, geht normale Drei- und Vier-Sterne-Springen und war auch schon sehr gut in Nationenpreisen unterwegs.“ Beeindruckt zeigte er sich über das Hamburger Publikum im Derby-Park: „Es ist einfach überwältigend! An einem Freitag sind so viele Menschen hier und sie feiern frenetisch die Siegerehrung, das ist überwältigend!“

Nach dem Motto ‚nach dem Derby ist vor dem Derby‘ hat sich Holger Wulschner (Passin) vorbereitet, im Sattel von BSC Cavity Zweitplatzierter der Prüfung: „Letztes Jahr hatte ich mit ihm schon angefangen, mich in aller Ruhe mit dem Wall auseinander zu setzen.“ Ebenfalls auf der Anlage von Holger Wulschner hat sich Andre Thieme (Plau am See) mit einem neuen Pferd vorbereitet. „Andre war wirklich oft da und hat seinen Contadur ganz konsequent auf die Derby-Aufgaben vorbereitet“, bestätigt Wulschner. Nach eigenen Worten hat das erst neunjährige Pferd den Derby-Routinier und dreifachen Derby-Sieger Thieme nach dieser zweiten Qualifikation schlicht „umgehauen!“. Seit zwei Jahren wollte Contadurs Besitzerin Marianne Eberling, dass Thieme das Pferd reitet. „Ich war nicht auf den ersten Blick begeistert, aber ich muss zugeben, ich habe ihn nicht erkannt. Ich glaube nicht, dass es am Sonntag für ganz vorne reicht, aber ich bin fest davon überzeugt, dass sich die Konkurrenz nächstes Jahr richtig anschnallen muss.“ Wie gut es letztlich laufen wird, zeigt sich am Sonntag im von J.J.Darboven präsentierten 88. Deutschen Spring-Derby.   I

Im Dressurviereck von Klein Flottbek wurden am Freitag weitere Derby-Finalisten ermittelt. Nach den Senioren, die bereits am Donnerstag ihre Qualifikation absolvierten, sind als nächstes die U25-Reiter angetreten. Im Rosemarie Springer Preis, der Finalqualifikation, siegte Claire-Louise Averkorn (Nottuln) mit Condio B, gefolgt von Christina Ellendt (Heikendorf) mit Doraya S. Auf Platz drei ritt Caroline Wilm ihren Elfado, mit dem sie bereits 2015 und 2016 das U25-Dressur-Derby gewann. Die Tasdorferin hat also die Chance zum Hattrick. Bei den U16-Reitern im Sattel ihrer Dressurponys haben sich nach der zweiten Qualifikation, dem Preis des Ausbildungsstalles Jürgen Böckmann, ebenfalls drei Derby-Finalisten empfohlen. Diese Prüfung gewann Caroline Lass (Tempel) mit Westerhuis Jorik vor Avena Siemers (Hamburg) mit Dresscode und Christina Gränzdörffer (Düsseldorf) mit Golden Touch WE. Diese drei werden Sonntagmorgen im Deutschen Pony-Dressur-Derby mit Ponywechsel antreten.

TV-Zeiten im Überblick:

Samstag, 27. Mai 2017, 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr, NDR Sportclub live:
Longines Global Champions Tour Grand Prix of Hamburg

Sonntag, 28. Mai 2017, 15.55 Uhr bis 17.00 Uhr, ZDF live:
J.J. Darboven präsentiert:88. Deutsches Spring-Derby
Wertungsprüfung zur DKB-Riders Tour

Auch globalchampionstour.com/gct-live und ClipMyHorse.tv berichten live im Stream.

Informationen über den Reitsportklassiker in Hamburg gibt es unter www.engarde.de in der Rubrik Veranstaltungen.

Das Kartentelefon ist unter Telefon 01805 – 119 115 erreichbar. (Montag bis Freitag von 09.00 bis 13.00 Uhr).

ERGEBNISSE des Deutschen Spring- und Dressur-Derbys Hamburg 2017

Freitag, 26. Mai 2017:
– SPRINGEN –

Prüfung Nr. 17 CSIAm B – SPOOKS-Amateur Trophy Preis des Bauernblatt SPOOKS-Amateur Trophy – Small Tour (Fehler/Zeit)  
1. Anna-Jo Stodt (GER), Gaja, 0/58,71 sec.
2. Brigitte Prömer (AUT), Before Sunrise, 0/59,43 sec.
3. Fiona Ungers (GER), Late Night Star, 0/59,93 sec.
4. Christina Klein (GER), Championesse Levista, 0/60,40 sec.
5. Polydora Pardali (GRE), Cayman Air, 0/61,64 sec.
6. Gerrit Flücken (GER), Daretino B, 0/61,85 sec.

Prüfung Nr. 20 CSIAm B – SPOOKS-Amateur Trophy Preis des Bauernblatt SPOOKS-Amateur Trophy – Medium Tour (Fehler/Zeit)  
1. Emilie Aust (GER), Chira, 0/59,40 sec.1.
2. Jana Schwarting (GER), Ballina, 0/59,59 sec.
3. Alexandra Rambadt (GER), Arya, 0/61,43 sec.
4. Hannah Köbber (GER), Calvados, 0/61,68 sec.
5. Ingrid Gjelsten (NOR), Bon Suela, 0/61,82 sec.
6. Kai Schoske (GER), Cantara, 0/61,83 sec.

Prüfung Nr. 23 CSIAm A – SPOOKS-Amateur Trophy Preis des Bauernblatt SPOOKS-Amateur Trophy – Large Tour (Fehler/Zeit)  
1. Emmy Pauline Kröger (GER), Danthes H, 0/59,92 sec.
2. Elisa Marlene von Hacht (GER), Perth, 0/60,98 sec.
3. Raishun Burch (BER), Spotlight Z, 0/62,09 sec.
4. Yvonne Dude (GER), Arco, 0/62,75 sec.
5. Pia Niehoff-Schuhhardt (GER), Till Keney, 0/64,36 sec.
6. Pia Burchard (GER), Quinaro, 0/65,20 sec.

Prüfung Nr. 08 CSI4* – Klassische Tour Finalprüfung (mit Stechen)
1. Ross Mulholland (IRL), Callisto, 0/41,15 sec.
2. Aggelos Touloupis (GRE), Zita 100, 0/41,73 sec.
3. Heiko Schmidt (GER), Chap, 0/42,02 sec.
4.Markus Beerbaum (GER), Comanche, 0/42,64 sec.
5. Angelique Rüsen (GER), Clintrexo Z, 0/44,53 sec.
6. Christian Hess (GER), Qienna, 4/42,13 sec.

Prüfung Nr. 11 CSI4* – Derby Tour – 2. Qualifikation; Preis der Deutschen Kreditbank AG
DKB-Riders Tour, 2. Qualifikation zur Wertungsprüfung (Fehler/Zeit)
1. Nigel Coupe (GBR), Golvers Hill, 0/102,13 sec.
2. Holger Wulschner (GER), BSC Cavity, 0/104,70 sec.
3. Andre Thieme (GER), Contadur, 0/105,17 sec.
4. Kai Rüder (GER), Cross Keys, 0/105,20 sec.
5. Benjamin Wulschner (GER), La Darca, 0/108,81 sec.
6. Thomas Voß (GER), Chando, 0/109,74 sec.

– DRESSUR –

Prüfung Nr. 33 CDI2* – Intermediaire A; Preis von ClipMyHorse.TV FEI Intermediaire A
1. Fabienne Lütkemeier (GER), Fats Domino, 71,833%
2. Juliane Brunkhorst (GER), Donaugold, 70,055%
3. Kathleen Keller (GER), Das Projekt, 69,527%

Quelle: EN GARDE Marketing GmbH

Foto: Sportfotos-Lafrentz/ Zwei Derbyspezialisten siegen in Hamburg: Nigel Coupe (GBR) und Golvers Hill

Personalia

Goldenes Reiterkreuz für „Pony-Papst“ Heinz Bürk

Hohe Auszeichnung für über 60 Jahre Engagement im Pferdesport

Marbach (fn-press). Passender hätte der Rahmen nicht sein können: Während der Siegerehrung der internationalen Ponyvielseitigkeit in Marbach wurde der baden-württembergische Pony-Beauftragte Heinz Bürk mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold ausgezeichnet, überreicht von Bundestrainer Hans Melzer.

„Wenn Persönlichkeiten ausgezeichnet werden sollen, die sich über Jahrzehnte um eine Sache verdient gemacht haben, wird ja gerne von Urgestein gesprochen. Gelegentlich wird auch mal der Namenszusatz Papst verwendet, um die überragende Bedeutung der Person für eine bestimmte Sache zu unterstreichen. Einer, der sowohl den Titel des Urgesteins als auch den des Papstes – und zwar des Ponypapstes – verdient hat, ist Heinz Bürk“, begann Bundestrainer Fritz Lutter seine Laudatio. Mehr als 60 Jahre engagiert sich Heint Bürk ehrenamtlich im Pferdesport. Bereits 1956 organisierte der Architekt und ehemalige Leiter des Stadtbauamtes Bad Wildbad das erste Voltigierturnier in Baden-Württemberg und war in die Leitung des bekannten Reit- und Springturniers in Donaueschingen eingebunden. In den 70er und 80er Jahren hat sich der 82-Jährige dann der Förderung des Ponysports verschrieben und betrat damit im Ländle Neuland. 1985 wurde er Pony-Beauftragter des Landespferdesportverbands. „Seine Hartnäckigkeit bei der Umsetzung seiner Ideen, sei es bei der Beschaffung von Sponsorengeldern, sei es bei der Initiierung hochkarätiger Ponyveranstaltungen, ist legendär“, sagte Fritz Lutter. In dieser Reihe steht auch die internationale Ponyvielseitigkeitsprüfung in Marbach, die es ohne sein Zutun nicht gäbe. Sein Engagement machte aber nicht an den Grenzen Baden-Württembergs halt. Vielmehr überraschte Bürk als langjähriges Mitglied der Bundesjugendleitung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) immer wieder mit neuen Ideen und einer bemerkenswert scharfsinnigen Analyse, wenn es darum ging, den Ponysport auf gesamtgesellschaftliche Veränderungen einzustellen. „An Heinz können sich auch viele, die 20 oder 30 Jahre jünger sind, ein Beispiel. Er ist mit 82 Jahren immer noch topfit und hoch engagiert“, sagte Lutter.

Reiterkreuz in Bronze für Roger Böckmann

Everswinkel (fn-press). Überraschung gelungen: Im Rahmen der internationalen Vielseitigkeit und des „Preis der Besten“ in Everswinkel ist Roger Böckmann (Lastrup) für seine Verdienste für den Pferdesport mit dem Deutschen Reiterkreuz in Bronze ausgezeichnet worden.

„Roger Böckmanns Engagement im Ehrenamt ist so vielseitig wie der Sport, an dem sein und unser aller Herz hängt“, sagte Fritz Otto-Erley, stellvertretender Geschäftsführer des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR), in seiner Laudatio. Von 2001 bis 2017 vertrat Roger „Rolli“ Böckmann die Interessen seiner Disziplin im Ausschuss Vielseitigkeit des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei. Besonders am Herzen lag und liegt ihm die „ländliche“ Vielseitigkeitsreiterei. So gehörte die Teilnahme an den Europameisterschaften der Ländlichen Reiter Vielseitigkeit 1997 im holländischen Hooge Mierde sowie zwei Jahre später im österreichischen Feldbach bereits zu den Höhepunkten seiner eigenen Karriere. Im Jahr 2002 reiste er dann erstmals als Chef de Mission zu diesem ganz besonderen Championat und übernahm ein Jahr später das Amt des Equipechefs. Regelmäßig haben er und seine Frau Simone den Teilnehmern der EM der Ländlichen Vielseitigkeitsreiter seither ein Trainingslager ermöglicht und sie auf jede erdenkliche Weise unterstützt. „Ohne Übertreibung darf gesagt werden, dass Rogers Engagement für die EM der Ländlichen Vielseitigkeitsreiter zu einem Erfolgsgaranten für unsere Teams geworden ist. Damit hat sich Roger Böckmann nicht nur um die Förderung des deutschen Pferdesports, sondern auch um den Erhalt dieses seit 1953 bestehenden Championats große Verdienste erworben“, sagte Otto-Erley.

Stellvertretend für die vielen ehemaligen EM-Teilnehmer überbrachten Dr. Marc Dahlkamp, Frank Feldmann, Dr. Martina Reemtsma und Anna Roggenland die Glückwünsche an „ihren“ Equipechef, zudem hatte Trainer Roland Harting die von deutschen Teams so häufig gewonnene Mannschafts-Wanderstandarte der Ländlichen EM zur Ehrung mitgebracht.

Karl Heinz Bange wird 70

Seibersbach (fn-press). Seinen 70. Geburtstag feiert am 15. Juni Karl-Heinz Bange (Seibersbach), Vorsitzender des Pferdezuchtverbandes Rheinland-Pfalz Saar und der Arbeitsgemeinschaft der süddeutschen Pferdezuchtverbände (AGS) und stellvertretender Vorsitzender des Vorstands Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN).

Ursprünglich aus dem Sauerland stammend, lebt Karl-Heinz Bange seit 1960 in Seibersbach. Der Landwirtschaftsmeister errichtete dort auf dem elterlichen Gut einen modernen Milchviehbetrieb, den er vor fünf Jahren an seinen Sohn übergeben hat. Schon immer widmete er sich mit großer Passion der Pferdezucht und dem Pferdesport. Bis zum Jahr 1995 war er selbst im Reitsport in allen drei Disziplinen (Springen, Dressur, Vielseitigkeit) erfolgreich, engagierte sich 33 Jahre lang im Vorstand des RV Rheinböllen, davon 21 Jahre als Vorsitzender, und war auf seinem Betrieb Veranstalter mehrerer Vielseitigkeitsturniere. Eines seiner züchterischen Aushängeschilder ist der Körungssieger Skatman (v. Sixtus – Navarino xx), der bei den Bundeschampionaten 2001 den Bronzerang bei den Vielseitigkeitspferden belegte. 1993 wurde Karl-Heinz Bange zum Vorsitzenden des Pferdezuchtverbandes Rheinland-Pfalz-Saar PRPS gewählt. Vier Jahre später übernahm er den Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft der südddeutschen Pferdezuchtverbände (AGS). Im selben Jahr wurde er Mitglied im Vorstand des FN-Bereichs Zucht und hat dort seit seit Mai 2017 den stellvertretenden Vorsitz. Seine Weitsicht und Ideen geben der Pferdezucht insbesondere in der AGS immer wieder positive Impulse. Genannt sei hier insbesondere die Einführung der gemeinsamen Rasse des Deutschen Sportpferdes im Jahr 2014 als richtungsweisenden Meilenstein. Für seine Verdienste um die Deutsche Pferdezucht wurde Karl-heinz Bange 2007 mit der Gustav-Rau-Medaille ausgezeichnet. Im Jahr 2010 erhielt er den Staatsehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz.

Zucht

FN-Bundesstutenschau für Haflinger und Edelbluthaflinger

„Blondinen-Treffen“ im Westfälischen Pferdezentrum in Münster-Handorf

Münster (fn-press). Am 9. und 10. September herrscht in Münster-Handorf ein Blondinen-Schaulaufen. Im Auftrag der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) lädt das Westfälische Pferdestammbuch ein zur gemeinsamen FN-Bundesstutenschau für Haflinger und Edelbluthaflinger. Gekürt werden jeweils eine FN-Bundessiegerstute Haflinger und eine FN-Bundessiegerstute Edelbluthaflinger „Jungstute“ und „Altstute“. Darüber hinaus dürfen am Ende des Tages auch Bundessiegerfamilien für Haflinger und Edelbluthaflinger gefeiert werden.

Alle Stuten werden von einer dreiköpfigen Jury auf dem Schauring beurteilt. Diese bewertet die äußere Erscheinung und den Bewegungsablauf der Stuten. Eingeteilt werden die Pferde in verschiedene Altersklassen: dreijährige Stuten, vier- und fünfjährige Stuten, sechs- bis neunjährige Stuten sowie zehn- bis vierzehnjährige Stuten. Die besten zwei Stuten jeder Klasse werden herausgestellt und prämiert und anschließend in der Gruppe „Jungstuten“, der drei- bis fünfjährigen und der Gruppe „Altstuten“, der sechs- bis vierzehnjährigen, in Konkurrenz gestellt, um die jeweiligen Sieger- und Reservesiegerstuten zu ermitteln. Die Stuten können bei dieser Schau auch den Titel „FN-Bundesprämie“ erhalten, sofern sie eine Leistungsprüfung abgelegt haben und bei der FN-Bundesschau eine Arbeitsnote von mindestens 8,0 erreicht haben.

Zusätzlich können die Pferde auch in Sportwettbewerben präsentiert werden. Alle Stuten, die an den Sportwettbewerben teilnehmen, müssen sich zuvor dem jeweiligen rassespezifischen Schauwettbewerb gestellt haben. Es werden eine Dressurpferde-, eine Springpferde- und eine Eignungsprüfung für Fahrpferde angeboten. Hierbei sind Pferde beider Rassen zugelassen.

Darüber hinaus findet im Rahmen der FN-Bundesstutenschau auch die Westfälische Eliteschau für Haflinger und Edelbluthaflinger, die Westfälische Hauptkörung für Haflinger und Edelbluthaflinger mit Beteiligung der Norddeutschen Zuchtverbände, eine Prämierung der westfälischen Goldfohlen des Jahrgangs 2017 sowie eine Züchterparty am Samstagabend statt.

Die Ausschreibung der FN-Bundesstutenschau ist unter www.pferd-aktuell.de/haflinger zu finden.

Sport

Jochen Kienbaum übernimmt Vorsitz von Jürgen Thumann

Stifterforum mit Vorstandswahlen bei der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport

Düsseldorf (fn-press). Jochen Kienbaum tritt die Nachfolge von Jürgen R. Thumann als Vorsitzender der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport an. Vier Jahre nach ihrer Gründung hat sich die Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport an dem Ort wiedergetroffen, an dem alles begann. Im Industrieclub Düsseldorf kamen alle Stiftungsgremien zusammen, um eine Bilanz nach vier Jahren Stiftungsarbeit zu ziehen und den Vorstand neu zu wählen.

„Über die Verantwortung, die nun von Ihren in meine Hände gelegt wird, bin ich mir bewusst und möchte die Aufgaben, die auf mich zukommen, tatkräftig anpacken. Als Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport können wir unsere Unterstützung zielgenau platzieren und somit ganz wesentlich die Entwicklung unserer Sportart mitbestimmen“, sagte der neue Vorsitzende der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport, Jochen Kienbaum, in seiner Antrittsrede und wandte sich direkt an seinen Vorgänger, Jürgen R. Thumann: „Ich möchte Ihnen meine große Anerkennung für vier Jahre höchst erfolgreiche Stiftungsarbeit aussprechen. Sie haben die Stiftung seit ihrer Gründung, gemeinsam mit Ihren Vorstandskollegen, kontinuierlich in beachtlich großen Schritten aufgebaut ohne die notwendige Stabilität aus den Augen zu verlieren.“

Im Rahmen des Stifterforums in Düsseldorf wurde Jochen Kienbaum zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt, als seine Stellvertreterin wurde Gina Capellmann-Lütkemeier im Amt bestätigt. Auch Hendrik Snoek wurde erneut das Vertrauen ausgesprochen. Erst kürzlich ist Breido Graf zu Rantzau als Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) bestätigt worden und gehört somit ebenso dem Stiftungsvorstand an, wie FN-Finanzkurator Karl-Heinz Groß. Neu im FN-Präsidium ist Peter Hofmann als Vertreter für den Spitzensport, auch er ist damit Mitglied des neuen Stiftungsvorstands.

Neu ist auch die Aufnahme der Disziplin Para-Equestrian in die Arbeit der Stiftung. Breido Graf zu Rantzau erklärte: „Seit Mai 2013 ist Para-Equestrian mit einem eigenen Beirat im DOKR vertreten, weshalb wir ebenfalls den Schritt der Inklusion gehen und diese Disziplin in die Stiftung einbinden wollen.“

DM Springen: Der Deutsche-Meister-Titel als Kindheitstraum  

Balve Optimum beginnt in rund 14 Tagen

Warendorf (fn-press). Der Turnierplan der Springreiter ist wie gewohnt randvoll. Ein internationales Event jagt das nächste. Für die Parcours-Spezialisten sind die anstehenden Deutschen Meisterschaften (DM) in Balve (8. bis 11. Juni) zwar keine Pflichtstation auf dem Weg zu den Europameisterschaften in Göteborg/SWE (21. bis 27. August), dennoch schauen die Bundestrainer Otto Becker und Heiner Engemann hier ganz genau hin, welche Reiter und Pferde sich für weitere Einsätze bei internationalen Turnieren, wie etwa dem CHIO Aachen (19. bis 23. Juli), empfehlen können.

Mit dabei sind im Sauerland natürlich die Titelverteidiger Andreas Kreuzer (Herford) und Simone Blum (Zolling). Für beide besitzt Balve einen unheimlich hohen Stellenwert. Die Bayerin Simone Blum hätte sicher nichts dagegen, ihren Triumph von 2016 zu wiederholen: „Das Gefühl, Deutsche Meisterin im Springen zu werden, war einfach unglaublich. Vor allem bei so einer tollen Atmosphäre und vor dem Publikum in Balve. Dieser Moment wird mir noch lange in Erinnerung bleiben“, so Blum über ihren Sieg im vergangenen Jahr, den sie mit der DSP-Stute Alice errang. Andreas Kreuzer, dessen Familie in der Nähe von Balve lebt, sagte: „Auf jeden Fall ist der Titel eine Art Meilenstein, ein Lohn für harte Arbeit und ein Zeichen dafür, dass ich mit meiner Arbeit auf einem guten Weg bin. Trotz eines Ansporns weiter zu arbeiten, ist so ein Titelgewinn auch ein Anlass, sich etwas zurückzulehnen, zu entschleunigen und einfach mal stolz zu sein.“

Stets ist Balve auch ein Sprungbrett für die junge Garde. Dazu gehört etwa der 21-jährige Guido Klatte (Lastrup), der das Weltcup-Finale im April mit seinem Pferd Qinghai als bester Deutscher auf Platz sechs abschloss. Mit einem DM-Sieg würde für den amtierenden U21-Europameister ein Kindheitstraum in Erfüllung gehen, wie er selbst sagt. „Internationale Turniere gibt es jedes Wochenende, während die Deutsche Meisterschaft nur einmal jährlich stattfindet. Dazu kommt noch, dass nach Balve ein paar Startplätze für Aachen vergeben werden, was einen natürlich noch mehr anspornt.“
Neben den Wertungsprüfungen für die Damen und Herren im Springsattel steht auch wieder eine internationale Zwei-Sterne-Tour und eine Youngster-Tour für siebenjährige Pferde auf dem Programm, genauso die zweite Etappe von Deutschlands U25 Springpokal. Die Nachwuchsserie für die besten unter 25-jährigen Springreiter der Republik wird gefördert durch die Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport und die Familie Müter. Beim Auftakt der Serie siegte Mathis Schwentker (Hagen a.T.W.) mit For Success. Ziel der jungen Reiter ist die Qualifikation für das Finale des Springpokals, das beim CHIO Aachen ausgetragen wird. jbc

Tickets für das Balve Optimum gibt es hier: www.ticketmaster.de oder unter 01806-999 0000 (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz/max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz).

Alle Informationen zum Balve Optimum finden Sie hier: www.balve-optimum.de

Deutsche Meisterschaften der Dressurreiter

Beim Balve Optimum werden die Karten neu gemischt

Warendorf (fn-press). Es geht um Titel und Tickets für den Nationenpreis in Aachen – bei den Deutschen Meisterschaften (DM) im Rahmen des Balve Optimums werden vom 8. bis 11. Juni wieder die besten Dressurreiter der Republik ermittelt. Nach dem Ausfall der beiden Spitzenpferde Showtime FRH und Desperados FRH wird das Rennen um die begehrten Plätze in Aachen und bei der anschließenden Europameisterschaft in Göteborg/SWE spannender denn je. Nach dem Auftakt-Grand-Prix am Freitag (9. Juni) werden am folgenden Samstag und Sonntag die DM-Titel in Grand Prix Special und Grand Prix Kür vergeben.

„Einen Tsunami an Weltpferden“ durften die Zuschauer im vergangenen Jahr im Dressurviereck des Balve Optimums bestaunen. So beschrieb Chefrichterin Katrina Wüst damals das Aufgebot von jungen, aufstrebenden Nachwuchspferden und vierbeinigen Routiniers im Rahmen der Deutschen Meisterschaften 2016, die damals als erste zentrale Sichtungsstation für die Olympischen Spiele in Rio dienten. Wohin der Weg dieser Weltpferde führte, das steht in den Geschichtsbüchern. Souveränes Team-Gold sowie Einzel-Silber und Einzel-Bronze gab es für die deutschen Dressurreiter am Zuckerhut. Beide Deutschen Meister von 2016, Weihegold OLD (Siegerin im Grand Prix Special) und Showtime FRH (Sieger in der Grand Prix Kür) sowie der Vizemeister in der Kür, Desperados FRH und der Viertplatzierte Cosmo gehörten zum erfolgsverwöhnten Quartett.

In diesem Jahr geht der Blick der Dressurreiter nach Norden, in Richtung der schwedischen Hafenstadt Göteborg. Dort finden vom 21. bis 27. August die Europameisterschaften statt. Das Balve Optimum im Sauerland ist die erste zentrale Sichtungsstation für die Bundestrainer Monica Theodorescu und Jonny Hilberath. Für die Kaderreiter der Disziplin Dressur ist dies ein Pflichttermin. Dort wird entschieden, welche vier Reiter und Pferde das Team beim Nationenpreis in Aachen (19. bis 23. Juli) bilden werden.

Das Rennen um die Tickets für Aachen ist noch einmal spannender geworden. Fest steht, dass es zumindest in der Grand Prix Kür diesmal einen anderen Deutschen Meister geben wird. Dorothee Schneiders Showtime FRH befindet sich nach einer Verletzung noch im Aufbautraining. Die Framersheimerin bringt aber mit Sammy Davis jr. ihr Nachwuchs-Grand-Prix-Pferd mit nach Balve. Sönke Rothenberger (Bad Homburg) und Cosmo werden in diesem Jahr wohl mehr als den vierten Platz anstreben. In Hagen a.T.W. bewiesen sie Ende April mit zwei Siegen und einer Wertung von fast 82 Prozent einmal mehr ihre Stärke. Doch auch die Konkurrenz hat den Winter genutzt. Eine längere Turnierpause hat Weihegold OLD hinter sich. Nach ihrem DM-Titel 2016 führte sie der Weg mit der zwölffachen Deutschen Meisterin Isabell Werth (Rheinberg) über Rio zum Sieg im Weltcup-Finale in Omaha/USA.

Reitmeister Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln), der bereits auf zwei DM-Titel blicken kann, legte im Winter mit seinem Trakehner Imperio eine komplette Turnierpause ein und konzentrierte sich ganz und gar auf die „Grüne Saison“. Und das hatte sich gelohnt: In Hagen starteten die beiden mit persönlichem Bestergebnis in der Grand Prix Kür in die EM-Saison. Auch die weiteren etablierten A-Kaderpferde, wie Anabel Balkenhols (Rosendahl) Dablino FRH und Fabienne Lütkemeiers (Paderborn) D’Agostino FRH, starteten frisch und munter in die Saison. Beide Reiterinnen sind mit ihren Nachwuchspferden Heuberger TSF und Fabregaz bestens aufgestellt. Und auch die B-Kaderreiter wollen sich in Balve für größere Aufgaben empfehlen. Definitiv nicht starten werden die A-Kader-Mitglieder Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen), die bald ihr erstes Kind erwartet, sowie Kristina Bröring-Sprehe (Dinklage), für deren Hengst Desperados FRH die Saison nach einer akuten Verletzung vorzeitig beendet ist.

Für die Reiterinnen und Reiter der Altersklasse U25 geht es in Balve bei der zweiten Etappe des Piaff-Förderpreises um die Qualifikation zum Finale in Stuttgart. Die Nachwuchs-Grand-Prix-Serie wird ermöglicht durch die Liselott-Schindling-Stiftung zur Förderung des Dressurreitsports. Die U25-Dressurreiter haben in diesem Jahr ebenfalls zwei große Ziele: Der Nationenpreis ihrer Altersklasse in Aachen (19. bis 23. Juli) und die Europameisterschaften in Lamprechtshausen/AUT (30. August bis 3. September). jbc

Tickets für das Balve Optimum gibt es hier: www.ticketmaster.de oder unter 01806-999 0000 (0,20 EUR/Verbindung aus dt. Festnetz/max. 0,60 EUR/Verbindung aus dt. Mobilfunknetz).

Alle Informationen zum Balve Optimum finden Sie hier: www.balve-optimum.de

Dressur

Europameisterschaften ohne Showtime und Desperados

Deutsches Dressur-Team muss in Göteborg auf zwei Spitzenpferde verzichten

Warendorf (fn-press). Die Europameisterschaften der Dressurreiter in Göteborg/SWE werden ohne die beiden Hannoveraner Showtime FRH und Desperados FRH stattfinden. Während sich Dorothee Schneiders Showtime nach einer Verletzung noch im Aufbautraining befindet, hat sich Kristina Bröring-Sprehes Desperados eine akute Verletzung zugezogen und wird voraussichtlich fünf Monate ausfallen.

„Es tut mir für beide Reiterinnen und die Pferde unglaublich leid. Für uns als Team ist es natürlich bitter, auf zwei unserer Spitzenpferde beim Championat verzichten zu müssen. Oberste Priorität hat nun aber die vollständige Genesung von Showtime und Desperados. Die nötige Zeit dafür werden sie bekommen“, sagte Bundestrainerin Monica Theodorescu. „Der Fokus liegt jetzt für beide auf den Weltreiterspielen 2018, bei denen wir uns auch für die Olympischen Spiele 2020 qualifizieren wollen.“ Beide Paare gehörten im vergangenen Jahr zum Gold-Team bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Bröring-Sprehe (Dinklage) und Desperados gewannen zusätzlich Bronze in der Grand Prix Kür, Schneider (Framersheim) und Showtime wurden Sechste in der Einzelwertung.

Für die kommenden Deutschen Meisterschaften in Balve (8. bis 11. Juni), die als erste zentrale Sichtungsstation für Göteborg dienen, heißt dies nun: Das Rennen um die Plätze im Team für den Nationenpreis in Aachen (19. bis 23. Juli) und anschließend Göteborg (21. bis 27. August) wird noch spannender. „Wir haben viele junge, talentierte Reiter und Pferde und ebenso viele gestandene und erfahrene Paare im Kader, die in Balve die Chance haben, sich für größere Aufgaben zu empfehlen“, so Theodorescu. Nach dem Saisonaus von Desperados will sich Kristina Bröring-Sprehe nun voll und ganz der Ausbildung und der Turniervorstellung ihrer Nachwuchspferde widmen. Dorothee Schneider hat mit Sammy Davis jr. noch ein weiteres Kaderpferd im Stall, das sie in Balve vorstellen will.

Unna: Schiergen erneut Berufsreiter-Champion  

Deutsches Berufsreiterchampionat Dressur in Unna

Unna (fn-press). Pferdewirtschaftsmeister Heiner Schiergen (Krefeld) sicherte sich beim Deutschen Berufsreiterchampionat Dressur auf der Reitsportanlage Massener Heide in Unna nach 2015 und 2016 auch in diesem Jahr den Titel als Champion der deutschen Berufsreiter in der Disziplin Dressur. Für Schiergen war es damit der dritte Titel in Folge und insgesamt der vierte Sieg, da er bereits 2007 schon einmal das Championat gewonnen hatte. Silber ging den erst 28-jährigen Tobias Nabben aus Bottrop. Bronze holte sich Laura Blackert (Düsseldorf).

Über zwei Grand Prix-Prüfungen am Freitag und Samstag hatten sich die drei Reiter für das Finale mit Pferdewechsel qualifiziert. Dabei mussten sie am Sonntag nicht nur ihre eigenen, sondern auch die Pferde ihrer beiden Mitbewerber in einem Kurz-Grand Prix präsentieren. Für die Vorbereitung auf die Prüfung mit den ihnen fremden Pferden blieben ihnen nur wenige Minuten Zeit.

Im Finale zeigte Schiergen einmal mehr seine ganze Klasse. So erzielte er mit seinem zwölfjährigen niederländischen Hengst Aaron mit 78,380 Prozent nicht nur das höchste Einzelergebnis, auch mit den Pferden seiner beiden Mitbewerber, dem 16-jährigen Oldenburger Peppo von Tobias Nabben sowie dem elfjährigen Oldenburger Rasputin W von Laura Blackert, zeigte er mit 73,056 und 74,815 Prozent die jeweils besten Runden des Championats. Mit total 226,251 Prozent holte sich Schiergen damit zum dritten Mal in Folge den Titel. Schiergen, der Ende der 80er Jahre seine Lehre bei Reitmeister Jean Bemelmans (Düsseldorf) absolviert hatte, konnte mit seinem vierten Sieg zu Reitmeister Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln) aufschließen, der das seit 1995 existierende Championat bisher fünf Mal gewann und damit die Bestenliste anführt. Sein Hengst Aaron war mit total 223,01 Prozent auch das beste Pferd im Finale. Der aktuelle Vize-Champion Tobias Nabben hatte schon im Vorjahr Bronze und in 2015 ebenfalls Silber gewonnen. In diesem Jahr reichten ihm insgesamt 218,796 Prozent für Platz zwei. Für die Bronzemedaillen-Gewinnerin Laura Blackert, die mit 216,677 Prozent knapp dahinter auf Platz drei landete, war es die erste Teilnahme am Finale.

Einhellige Meinung des Richtergremiums war es, dass das diesjährige Finale hinsichtlich des Niveaus der gezeigten Leistungen besonders hochklassig war. Alle Ritte kamen auf Endnoten von mehr als 70 Prozent.

Dressurnachwuchs für Wiesbaden und Hagen a.T.W. nominiert

Ponyreiter, Junioren und Junge Reiter kämpfen um EM-Tickets

Warendorf (fn-press). Die erste Hürde in Richtung Europameisterschaften ist genommen. Beim Preis der Besten konnte sich jeweils ein Dutzend Reiter bei den Ponyreitern, Junioren und Jungen Reitern für die kommenden Europameisterschaftssichtungen beim Wiesbadener Pfingstturnier und den „Future Champions“ in Hagen am Teutoburger Wald empfehlen.

Das sind die Nominierten (sortiert nach Landesverbänden):

Junge Reiter: Franziska Schwiebert (Kattendorf/HAM) mit Hogholm’s Facel-Vega, Ann-Kristin Arnold (Sehnde/HAN) mit Rio de Janeiro, Semmieke Rothenberger (Bad Homburg/HES) mit Geisha und Dissertation, Anna-Christina Abbelen (Kempen/RHL) mit First Lady, Hannah Erbe (Krefeld/RHL) mit Carlos, Luca Michels (Münster/RHL) mit Rendezvous, Sophie Stilgenbauer (Albisheim/RPF) mit Scharon, Jil-Marielle Becks (Senden/WEF) mit Damon’s Satelite, Lisa Breimann (Olfen/WEF) mit Aida Luna, Maike Mende (Nordwalde/WEF) mit Rothschild, Ann-Sophie Lückert (Bad Zwischenahn/WES) mit Fairmont, Leonie Richter (Bad Essen/WES) mit Babylon, Alexa Westendarp (Wallenhorst/WES) mit Der Prinz.

Junioren: Bettina Nuscheler (Altenstadt/BAY) mit Fascinate, Cosima von Fircks (München/BAY) mit Diabolo Nymphenburg und Nymphenburg’s Easy Fellow, Marlina Garrn (Guderhandviertel/HAN) mit Di Baggio, Nadine Krause (Bad Homburg/HES) mit Dancer, Liselotte-Marie Linsenhoff (Kronberg/HES) mit Danönchen OLD, Lana Raumanns (Frankfurt/HES) mit Feodor Nymphenburg, Linda Erbe (Krefeld/RHL) mit Fierro, Lia Welschof (Paderborn/WEF) mit Linus K, Ninya Wingender (Oer-Erkenschwick/WEF) mit Royal Flasky Jack, Rebecca Horstmann (Ganderkesee/WES) mit Friend of mine, Johanna Sieverding (Cappeln/WES) mit Lady Danza, Marlene Sieverding (Cappeln/WES) mit Belvedere.

Ponyreiter: Philipp Merkt (Aach/BAW) mit DSP De Long, Moritz Treffinger (Oberderdingen/BAW) mit Top Queen H, Jana Lang (Schmidgaden/BAY) mit NK Cyrill, Tabea Schroer (Groß-Gerau/HES) mit Danilo, Romy Allard (Dormagen/RHL) mit Dujardin B, Julia Barbian (Düsseldorf/RHL) mit Der kleine König, Lea Marie Golkowski (Grefrath/RHL) mit Die feine Chanel, Laura-Franziska Riegel (Bonn/RHL) mit Equestricons Lord Champion, Nele Löbbert (Witten/WEF) mit Carlos WE und Contra sowie Anna Middelberg (Glandorf/WEF) mit Drink Pink. Für Wiesbaden erhielt außerdem Cosima Lehr (Frankfurt/HES) mit Frühlingstraum eine zusätzliche Startgenehmigung. Für Hagen a.T.W. wurden zusätzlich Sophia Ritzinger (Niederaichbach/BAY) mit Den Ostriks Dailan, Lucie Anouk Baumgürtel (Nottuln/WEF) mit ZINQ Massimiliano FH und Laura Stuhldreier (Münster/WEF) mit Tesio nominiert.

Im Rahmen seiner Sitzung hat die Arbeitsgruppe Nachwuchs des Dressurausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) außerdem schon die Reiter für die „O“-Tour in Hagen benannt. Bei den Jungen Reitern wurden Linda Erbe mit Fierro, Rebecca Horstmann mit Friend of mine und Johanna Sieverding mit Lady Danza für das CDIOY nominiert, bei den Junioren werden Hannah Erbe mit Carlos, Semmieke Rothenberger mit Geisha und Jil-Marielle Becks mit Damon’s Satellite im CDIOJ die deutschen Farben vertreten. Die Entscheidung darüber, wer bei den Ponyreitern im Nationenpreis starten wird, fällt nach der Sichtung in Wiesbaden.

Die Dressureuropameisterschaften der Junioren und Jungen Reiter findet vom 18. bis 13. August im Pferdesportzentrum Den Goubergh im niederländischen Roosendaal statt. Die Ponyreiter ermitteln ihre Europameister vom 25. bis 30. Juli im ungarischen Kaposvar.

Future Champions Hagen a.T.W.: U14-Dressurteam benannt

15 „Children“ erhielten Startgenehmigung für internationales Jugendturnier

Warendorf (fn-press). Die “Children” sind auf dem Vormarsch – auch in der Dressur. Bereits zum zweiten Mal schickt die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) eine Mannschaft zum Nationenpreis beim internationalen Nachwuchsturnier „Future Champions“ in Hagen am Teutoburger Wald (15. bis 19. Juli) mit einer U14-Dressurmannschaft. Die Kandidaten hierfür wurden jetzt bei einem Lehrgang unter der Leitung von Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen in Warendorf ausgewählt.

Für die Teilnahme am Nationenpreis in Hagen a.T.W. stellte die Arbeitsgruppe Nachwuchs des DOKR-Dressurausschusses Helena Ernst (13, Bottrop/WEF) mit Rose Magic, Franziska Haase (13, Hellschen/SHO) mit Lorentino sowie Joya Catharina Stolpmann (13, Quickborn/HAM) mit Dajano sowie als Reservistin Emma Caecilia Lienert (14, Mülheim/RHL) mit Birkhofs Denario auf.

Für den Start im CDICh wurden darüber hinaus (in alphabetischer Reihenfolge) Felicia Sophie Franzen (13, Bremen/BRE) mit Lucky Boy, Alina Hahn (13,Wimsheim/BAW) mit Riana, Michelle Moß (13, Bad Rothenfelde/WES) mit Cumberland Jack, Isabelle Rüdiger (13, Immenhausen/HES) mit Laera R, Hannah Schaffler (14, Neuhof/HES) mit Supreme Court, Olivia Schmitz-Morkramer (13, Hamburg/SHO) mit Tropensonne sowie Maja Schnakenberg (14, Dörverden/HAN) mit Donna-Noblesse nominiert. Reservisten sind Antonia Gress (14, München/BAY) mit Desperado SV, Theresa Bröker (14, Gmund/BAY) mit Froop O, Marie Holtfreter (12, Hamburg/SHO) mit O’Nelly und Lara Arndt (14, Bernried/BAY) mit Fiordiligi.

Alle 15 Paare erhielten außerdem die Startgenehmigung für das Turnier Verden International (1. bis 6 August). Dort wird erstmals der Titel des Bundessiegers unter den U14-Dressurreitern vergeben. Zusätzlich für Verden wurden als Reservisten Lisa Steisslinger (12, Böblingen/BAW) mit Havanna Negra und Mette Schön (13; Porta Westfalica/WEF) mit Weisel benannt.

Springen

Nachwuchs-Springreiter für Hagen a.T.W. nominiert

Bei den Future Champions werden die EM-Tickets vergeben

Warendorf (fn-press). Im Anschluss an den Preis der Besten benennt die AG Nachwuchs des Springausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) traditionell die Kandidaten für die letzte EM-Sichtung.  Jeweils ein Dutzend Reiter der vier Altersklassen Junge Reiter, Junioren, Children und Ponyreiter konnte sich ein Ticket für das internationale Jugendreiterfestival „Future Champions“ in Hagen am Teutoburger Wald sichern.

Das sind die Nominierten (sortiert nach Landesverbänden):

Junge Reiter: Simon Widmann (Antdorf/BAY), Laura Strehmel (Neustadt/Dosse/BBG), Tobias Bremermann (Bremen/BRE), Finja Bormann (Harsum/HAN), Philip Houston (Leichlingen/RHL), Isabell Gerfer(Odenthal/RPF), Cedric Wolf (Buchholz/RPF), Teike Carstensen (Sollwitt/SHO), Jesse Luther(Wittmoldt/SHO), Marie Schulze Topphoff (Havixbeck/WEF), Lars Volmer (Legden/WEF) und Justine Tebbel (Emsbüren/WES).

Junioren: Niels Carstensen (Leipheim/BAW), Kaja Celine Hofmeister (St. Johann/BAW), Anna-Maria Grimm (Rödermark/HES), Laura Hetzel (Goch/RHL), Pheline Ahlmann (Reher/SHO), Hannes Ahlmann (Reher/SHO), Linn Hamann (Ammersbek/SHO), Beeke Carstensen (Sollwitt/SHO), Marie Ligges (Ascheberg/WEF), Zoe Osterhoff (HammWEF), Max Haunhorst (Hagen a.T.W./WES) und Kathrin Stolmeijer (Emsbüren/WES).

Children: Lilli Collee (Eberstadt/BAW), Anika Ott (Wilhelmsdorf/BAW), Alia Knack (Sauldorf/BAW)
Lukas Weiler(Unstadt-Weiher/BAW), Charlotte Höing (Großbeeren/BBG), Sophia Neumann Barnsley (Dortmund/BBG), Johanna Beckmann (Brunsbüttel/SHO), Lena Magens (Ottenbüttel/SHO), Sina Knoop (Hörstel/WEF), Chiara Reyer(Westerkappeln/WEF), Josef Diekmann (Löningen/WES) und Mick Haunhorst (Hagen a.T.W./WES).

Ponyreiter: Lea-Sophia Gut (Biberach/BAW), Leonie Gruber (Frankfurt/HES), Milja Esser (Wipperfürth/RHL), Hanna Schumacher (Bottrop/RHL), Julie Thielen (Losheim/SAL), Marvin Jüngel (Schönteichen OT Hausdorf/SAC), Johanna Beckmann (Brunsbüttel/SHO), Pia Alfert (Ahaus/WEF), Mia-Charlotte Becker (Sendenhorst/WEF), Lars Berkemeier (Münster/WEF), Sönke Fallenberg (Ennigerloh/WEF) und Lisa Schulze Topphoff (Havixbeck/WEF). Als Reservisten wurden Alina Sparwel (Südlohn/WEF), Carlotta Nölting (Neustadt/HAN) sowie Bo Chiara Gröning (Waltrop/WEF) nominiert.

Die Europameisterschaften Springen finden in diesem Jahr vom 8. bis 13. August in Samorin in der Slowakei statt. Die Ponyreiter ermitteln ihre Europameister vom 25. bis 30. Juli in Kaposvar in Ungarn.

Vielseitigkeit

Sechster Titel für Michael Jung beim Berufsreiterchampionat Vielseitigkeit

Lokalmatador Jung mit Lennox Sieger im CIC3* Marbach

Marbach/Lauter (fn-press). Bei der internationalen Marbacher Vielseitigkeit ist Lokalmatador Michael Jung seiner Favoritenrolle wieder einmal gerecht geworden. Im Sattel des Hannoveraners Lennox gewann der 34-jährige Reitmeister nicht nur die Drei-Sterne-Kurzprüfung, sondern sicherte sich auch seinen sechsten Titel als Berufsreiterchampion Vielseitigkeit nach 2005, 2010, 2011, 2012 und 2015.

Gerade in der Vielseitigkeit sind an der Spitze viele Pferdewirte und Pferdewirtschaftsmeister am Start. Zum 16. Mal in Folge war Marbach im Rahmen des CIC3* Ausrichter des Berufsreiterchampionats Vielseitigkeit. Elf Kandidaten bewarben sich um den Titel, darunter nach einjähriger Abstinenz auch Michael Jung. Gerade von seinen erfolgreichen Auftritten bei den CCI4* Lexington/USA und Badminton/GBR zurückgekehrt, übernahm er mit Nachwuchspferd Lennox vom Fleck weg die Führung und ließ sich diese weder im Gelände, noch im Parcours wieder abnehmen. Am Ende wurde es allerdings nochmal richtig spannend, denn die führenden Paare rangierten nach dem Gelände Kopf-an-Kopf. Dank der Fehler seiner „Vorreiter“ durfte sich Michael Jung als letzte Starter im Springen dann aber doch einen Abwurf erlauben – der auch prompt folgte. „Das war so eine Art Zwischendistanz. Lennox hat einfach einen großen Galopp, ein Galoppsprung weniger, dann hätte es vermutlich gepasst,“ sagte Jung. Der Sieg im CCI3* und damit auch im Berufsreiterchampionat war ihm mit einem Endstand von 50,2 Minuspunkten jedoch nicht zu nehmen.

Auf dem Silberrang landete die ehemalige Deutsche Meisterin Julia Mestern (Rohlsdorfer Beek) mit Grand Prix Iwest. Mit 58,6 Minuspunkten belegte sie Platz sechs in der internationalen Wertung. Zwei Plätze dahinter beendete Felix Vogg mit seinem Olympiapferd Onfire das CIC3*. Er war der Schnellste auf der von Gerd Haiber gebauten Geländestrecke gewesen, im Parcours machte ihm Onfire allerdings einen Strich durch Rechnung. Mit 61,5 Minuspunkten wurde das Paar insgesamt Achter. Als kleinen Trost gab es für den in Radolfzell beheimateten Schweizer, der auch in Deutschland seine Meisterprüfung absolviert hat, die Bronzemedaille im Berufsreiterchampionat.

Die Plätze zwei beziehungsweise drei im CIC3* sicherten sich Josefa Sommer mit Hamilton (52,4) und die Belgierin Lara de Liedekerke-Meier mit Averouge des Quatre Chenes (55,6). Besonderes Pech hatte der erst 23-jährige B-Kaderreiter Felix Etzel (Würzburg), der nach Dressur und Gelände mit nur einem Zehntel Abstand hinter seinem schwäbischen Landsmann Jung rangierte. Vier Abwürfe warfen ihn am Ende auf Platz zehn zurück (62,3).

Fahren

Vierspänner ermitteln ihren Meister in Riesenbeck

Deutsche Meisterschaft vom 22. bis 25. Juni 2017

Riesenbeck (fn-press). Für die Fahrsportfans aus dem In- und Ausland ist der kleine Ort Riesenbeck in Westfalen schon lange ein Fahrsport-Mekka. Und auch 2017 lockt das im vergangenen Jahr offiziell eröffnete Pferdesportzentrum Riesenbeck International mit Dressur, Marathon und Kegelfahren. Die deutschen Vierspännerfahrer tragen vom 22. bis 25. Juni auf dem Gelände rund um die Surenburg im Rahmen eines internationalen Fahrturniers (CAI3*) ihre Deutsche Meisterschaft aus. Gleichzeitig können sie sich auch für die Teilnahme an den Europameisterschaften in Göteborg empfehlen. Wer nach Schweden reisen will, muss in Riesenbeck an den Start gehen.

Dr. Wolfgang Asendorf, international erfahrener Parcourschef der Gespannfahrer und auch versiert im Bau neuer Hindernisse im Fahrsport, hat mit seinen Helfern auch ein neues Hindernis für die traditionsreiche Strecke in Riesenbeck gestaltet. In insgesamt sieben Geländehindernissen können die Zuschauer die rasanten Fahrten der Vierspänner am Geländetag, dem Samstag, 24. Juni, verfolgen. „Wir erwarten etwa 30 internationale Gespanne,“ sagt Turnierleiter Karsten Lütteken, der auch Geschäftsführer von Riesenbeck International ist. „Die besten deutschen Fahrer sind auf jeden Fall dabei und fahren den Deutschen Meister unter sich aus.“ Titelverteidiger ist Georg von Stein aus Modautal in Hessen. Integriert ist in die Veranstaltung ein internationales Zweisterne-Turnier für Springreiter und ein Turnier für junge Dressurreiter.

Informationen unter www.riesenbeck-international.com

WM Ponyfahrer in Minden: Neues Hindernis mit Wintergarten

„Die Ponyfahrer gestalten ihre eigene WM“

Minden (fn-press). Weltmeisterschaften im eigenen Land – das ist in diesem Jahr der Höhepunkt für alle Ponyfahrer. Zum zweiten Mal wird nach 2009 in Greven wieder eine Weltmeisterschaft der Ponyfahrer in Deutschland ausgerichtet. In Minden-Kutenhausen treffen sich vom 15. bis 20. August die besten Pony-Ein-, Zwei- und Vierspännerfahrer der Welt.

Drei Monate bevor die Medaillen vergeben und die Nationalhymnen gespielt werden, laufen die Vorbereitungen in Minden auf Hochtouren. Turnierleiter Christoph Weihe und sein sechsköpfiges Team sind jeden Tag im Einsatz. Zusätzlich zur Stammbesetzung erhält das Team an den Wochenenden Hilfe aus dem Ponyfahrerlager. „So rund 20 Helfer kommen immer am Wochenende und alle haben richtig Spaß“, berichtet Christoph Weihe. „Welche Fahrer an der WM teilnehmen dürfen, steht noch nicht fest. Aber als Helfer sind sie jetzt schon alle dabei. Die Ponyfahrer gestalten also ihre eigene WM.“

Wintergarten im Geländehindernis
Zur Zeit steht die Infrastruktur auf dem Gelände auf dem Programm. Das heißt, es werden Wasserleitungen zum zukünftigen Fahrerlager gelegt, ein Waschplatz eingerichtet, Büsche und Sträucher gepflanzt. „Die acht Geländehindernisse stehen alle, es fehlen nur noch letzte Verschönerungsarbeiten wie Streichen oder ähnliches“, erklärt Weihe. Drei komplett neue Hindernisse haben er und sein Team gebaut. Eine Besonderheit ist ein Wintergarten mit Wassergraben darum, der mitten im Hindernis steht. So können die Besucher im Hindernis die Fahrten der Gespanne verfolgen und dabei einen Kaffee trinken.

100 bis 110 Gespanne werden in Minden erwartet. „Wie viele Nationen genau starten, steht noch nicht fest, aber ich weiß, dass beispielsweise auch die USA kommen wollen“, sagt der Turnierleiter. Jede Nation darf je vier Einspänner, Zweispänner und Vierspänner an den Start bringen, Gastgeber Deutschland sogar jeweils sechs. Auch Christoph Weihe, selbst Pony-Zweispännerfahrer, und seine Tochter Pony-Vierspännerfahrerin und amtierende Deutsche Meisterin Jaqueline Walter wollen am vorgeschriebenen Sichtungsweg teilnehmen und sich für den Start bei ihrer Heim-WM empfehlen. „Wir sind beide im A-Kader und hoffen, hier an den Start gehen zu können. Das würde dann natürlich eine ganz spezielle Herausforderung, zugleich Teilnehmer und Turnierveranstalter zu sein, aber wir versuchen im Vorfeld möglichst alles zu planen und in die Vorbereitungen lieber etwas mehr Zeit zu investieren, damit bei der WM dann nichts mehr schief gehen kann“, so hofft Weihe.

Fünf Medaillen verteidigen
Erklärtes Ziel der deutschen Teilnehmer ist es, mindestens die fünf Medaillen der WM 2015 zu verteidigen. Vor zwei Jahren wurde das deutsche Team hinter den Niederlanden Vize-Weltmeister, außerdem gab es für die Pony-Einspännerfahrer Fabian Gänshirt und Katja Helpertz Gold und Bronze, Pony-Zweispännerfahrer Jan-Felix Pfeffer und Pony-Vierspännerfahrer Steffen Brauchle gewannen in der Einzelwertung jeweils Silber.

Einige Besonderheit haben Weihe und sein Team auch noch im Rahmenprogramm geplant. Die Eröffnungsfeier am Dienstag, 15. August, findet mitten in Minden statt. Dort hängen die Teammanager ihre jeweilige Fahne auf, die Teams werden vorgestellt und es fahren auch ein Ein-, Zwei- und Vierspänner mit in die Innenstadt. „So lernen die Teilnehmer Minden kennen und die Menschen in der Stadt erfahren, was wir dort überhaupt für eine Veranstaltung machen“, erklärt der Turnierleiter. Die Sieger und Platzierten der Dressurprüfungen werden am Freitagabend mit Bussen hoch zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica gefahren und dort geehrt. Am Samstag, am Geländetag, geht es nicht nur in den Hindernissen rasant zu. Eine große Veranstaltung mit riesigen amerikanischen Autos und Rockabilly-Bands ist geplant. Zum Abschluss am Sonntagnachmittag steht nach der großen Siegerehrung mit Medaillenübergabe noch ein Schlagerkonzert mit Jürgen Drews auf dem Programm.

Voltigieren

Teilnehmer für Volti-WM der Junioren nominiert

Warendorf (fn-press). Im Anschluss an den Preis der Besten in Warendorf hat der Ausschuss Voltigieren des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) die Kandidaten für die Junioren-Weltmeisterschaften vom 3. bis 6. August in Ebreichsdorf/Österreich nominiert.

Im Einzelnen wurden wie folgt nominiert:

Einzelvoltigieren Junioren Damen: Franziska Peitzmeier (Langenberg/WEF), Hannah Steverding (Herxheim/RPF) und Mara Xander (Nordheim/BAW) sowie als Reservistinnen Kathrin Meyer und Alina Roß (Urserding/MEC).

Einzelvoltigieren Junioren Herren: Gregor Klehe (München/BAY), Jannik Liersch (Lahneck/BAY) und Philipp Stippel (Münster/WEF)

Juniorteam: Juniorteam RV Nordheim/BAW mit Humphrey Bogart und Andrea Blatz. Reserve: Juniorteam VV Ingelsberg/BAY mit Holt’s Romeo und Alexander Hartl.

Junior-Pas de Deux: Julian Kögl (Blankenfelde-Mahlow/BBR)und Ronja Kähler (Stahnsdorf/BBR) sowie Philine Lindhorst (Hamburg/HAM) und Katharina von Eynern (Bad Bevensen/HAM). Reserve: Diana Harwardt (Bernau/BBR) und Peter Künne (Berlin/BBR)

Distanzreiten

Deutsche Meisterschaften im Distanzreiten am Landgestüt Neustadt/Dosse

Langstreckler ermitteln ihre Meister vom 22. bis 25. Juni

Neustadt/Dosse (fn-press). Deutschlands beste Distanzreiter messen sich vom 22. bis 25. Juni rund um das Landgestüt Neustadt/Dosse. Auf dem Gelände des Landgestüts werden sich Start- und Ziellinie befinden sowie das zentrale Vet-Gate, wo die Pferde vor, nach und während des Wettkampfes tierärztlich auf ihre Fitness untersucht werden. So müssen beispielsweise die Teilnehmer der DM und des internationalen Rittes (CEI3*) über 160 Kilometer insgesamt sieben Tierarztkontrollen passieren. Während die Senioren ihren Titel über die Langstrecke von 160 Kilometern austragen, steht der Titelträger bei den Junioren und Jungen Reitern bereits nach 120 Kilometern fest. Amtierende Deutsche Meisterin ist Melanie Arnold mit ihrer Stute Sevinc. Wie Melanie Arnold (Kirchheim) bei den Senioren konnte auch Moira Al Samarraie (Rotenburg) mit Wallach Zarah den Titel 2016 in Marbach erfolgreich verteidigen. Es wird also spannend, ob die Titelverteidigung ein drittes Mal gelingen wird. Melanie Arnold und Sevinc sind schon gut in die Saison gestartet, das Paar hat im Mai bereits den internationalen Distanzritt in Ermelo gewonnen.

Weitere Informationen: www.distanzritt-neustadt-dosse.de

Jugend

Preis der Besten Dressur: Sieger gekürt

Jil-Marielle Becks, Rebecca Horstmann und Lucie-Anouk Baumgürtel vorne

Warendorf (fn-press). Beim Preis der Besten messen sich jedes Jahr im Mai Deutschlands beste Nachwuchsreiter. An die Spitze setzten sich in der Dressur bei den Jungen Reitern Jil-Marielle Becks, bei den Junioren Rebecca Horstmann und Ponyviereck Lucie-Anouk Baumgürtel.

Junge Reiter: Becks wiederholt Vorjahres-Sieg
Knapper ging’s nicht. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Preis-der-Besten-Schärpe im Viereck der Jungen Reiter lieferten sich Vorjahres-Siegerin Jil-Marielle Becks (Senden) mit Damon’s Satelite und Hannah Erbe mit Carlos (Krefeld). Die Westfälin konnte am Ende ihren Titel verteidigen. Bronze ging an Semmieke Rothenberger aus Hessen mit Geisha. „Die Erfahrenere hat gewonnen“, kommentierte Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen das spannende Duell seiner Schützlinge.

Die erst 18-jährige Hannah Erbe hatte sich genau wie die 17-jährige Semmieke Rothenberger in die Altersgruppe der Jungen Reiter hochstufen lassen. Jil-Marielle Becks (19) profitierte von ihrer Routine. „In Hagen hat sie bereits gute Leistungen gezeigt, die sich hier in Warendorf fortgesetzt haben.“ In der ersten Wertung rangierte sie noch hinter Hannah Erbe (77,184 Prozent), am Sonntag tauschte sie die Plätze mit der Rheinländerin (77,711 Prozent). „Hannah ist wie gewohnt sehr nervenstark geritten in ihrem ersten Junge-Reiter-Jahr. Die Perspektive dieses Nachwuchspaares ist grenzenlos“, schwärmte der Bundestrainer.“ Die Wertnoten der Krefelderin lauteten 77,316 und 77,237 Prozent. Bronze ging an die Vorjahres-Siegerin der Junioren, Semmieke Rothenberger (Bad Homburg). Die Hessin belegte in der ersten Wertungsprüfung mit ihrer Stute Geisha in der ersten Wertungsprüfung Platz vier (71,947 Prozent) und in der zweiten Wertung 73,816 Prozent (Platz drei). „Auch für Semmieke war dies eine Premiere bei den Jungen Reitern. Sie wird ganz sicher im Verlauf der Saison ihre kleinen technischen Fehler noch abstellen und konsequent daran arbeiten“, war sich Hans-Heinrich Meyer zu Strohen sicher. Platz vier und fünf belegten die beiden Rheinländer Anna-Christina Abbelen mit First Lady und Luca Michels mit Rendezvous. „Die Leistungsdichte war hier so hoch wie nie beim Preis der Besten“, lobte der Bundestrainer seine Jungen Reiter.

Junioren: Horstmann holt Gold
Noch weiter gereift zeigte sich die Deutsche Meisterin 2016 der Junioren, Rebecca  Horstmann, mit ihrem neunjährigen Oldenburger Friend of Mine im Viereck. Die 17-Jährige führte am Ende das Feld der 20 besten Dressur-Junioren in Warendorf knapp an. Gefährlich wurde es für die Siegerin aus Ganderkesee noch durch die Aufholjagd von Linda Erbe (Krefeld). Die Rheinländerin gewann die zweite Wertungsprüfung mit ihrem erst siebenjährigen Nachwuchspferd Fierro und holte sich so die Silbermedaille vor Johanna Sieverding (Cappeln) mit Lady Danza, die wie Horstmann für den Landesverband Weser-Ems an den Start ging.

„Rebecca hat hier eine sehr konstante Leistung gezeigt und vor allem durch die Sicherheit in den Lektionen gepunktet“, erklärte Hans-Heinrich Meyer zu Strohen. Rebecca Horstmann gewann die erste Wertung mit 71,324 Prozent und wurde am Sonntag Zweite (72,711 Prozent) in der Dressurprüfung Klasse M**. Das reichte am Ende für die Siegerschärpe. Am Samstag noch auf Rang fünf mit 68,892 Prozent, konnte sich die Rheinländerin Linda Erbe mit dem Fürst Wettin-Sohn Fierro auf 73,605 Prozent steigern und so das Feld von hinten aufrollen. „Der Neustart mit dem jungen Pferd ist für Linda geglückt. Mit ihrem Können und ihrer Einstellung hat Linda es geschafft, Sonntag auf Risiko zu reiten und ihr Pferd sicher in der Anlehnung mit sehr viel Ausdruck zu präsentieren“, kommentierte der Bundestrainer den Ritt der Silbermedaillengewinnerin. Tränen der Freude flossen am Ende bei der Drittplatzierten Reiterin, Johanna Sieverding, die ihre Hannoveraner Stute Lady Danza (8) gar nicht genug loben konnte. Mit jeweils glatt 70 Prozent (Platz zwei und Platz drei) legten die beiden den Grundstein für die Bronzemedaille bei den Dressur-Junioren. „Lady Danza ist ein kapitales Pferd mit einer sehr guten Qualität in den Grundgangarten. Johanna fühlt sich heute wie auf Wolke sieben mit ihrem Stute“, so der Bundestrainer über das aufstrebende Paar. Johannas Schwester Marlene, letztes Jahr noch im Ponysattel am Start, belegte übrigens Rang elf in der Wertung. Für die bayerische Reiterin Bettina Nuscheler (Altenstadt) sprang mit Fascinate der vierte Platz vor Cosima von Fircks (München) aus Bayern  mit Nymphenburg’s Easy Fellow heraus. Hans-Heinrich Meyer zu frohen war zufrieden mit dem „sehr starken Feld“, bemängelte aber doch das oftmals „angespannte Nervenkostüm“ seiner Junioren.

Ponys: Souveräner Sieg für Lucie-Anouk Baumgürtel
Die beiden haben auch 2017 einen echten Lauf: Lucie Anouk-Baumgürtel (Nottuln) dominierte mit dem zwölfjährigen Falben ZINQ Massimiliano FH beim Preis der Besten das leistungsstarke Feld im Pony-Dressurviereck. Mit Abstand verwies die Westfälin ihre Konkurrenz in beiden Wertungsprüfungen auf die Plätze und holte jeweils Noten über 76 Prozent (76,667 und 76,585 Prozent). Die Silbermedaille ging an die Bayerin Jana Lang (Schmidgaden) und den EM-erprobten NK Cyrill vor Moritz Treffinger aus Baden-Württemberg (Oberderdingen) mit seiner Stute Top Queen H.

Die 13-jährige Lucie-Anouk, Mitglied im Bundeskader, konnte sich beim ersten großen nationalen Leistungsvergleich der Saison voll auf ihren Massimiliano verlassen. „Das Pony geht einfach losgelassen, lektionssicher und sehr konzentriert“, lobte Bundestrainerin Cornelia Endres. Auf die Kombination „erfahrenes Pony und junge Reiterin“ setzte Jana Lang, die bereits die dritte Nachwuchsreiterin für den FS Champion de Luxe-Sohn NK Cyrill (11) ist. Ein zweiter und ein sechster Platz reichten in der Endabrechnung für das neue Paar zum Silberrang. 75,513 Punkte gaben die Richter in der ersten Wertung, 71,268 waren es in der zweiten Qualifikation. „Das sah schon sehr erfolgversprechend mit den Beiden aus“, zeigte sich Cornelia Endres zufrieden mit den Leistungen. Ein männlicher Ponydressurreiter schaffte es dieses Jahr aufs Podest und strahlte bei der Siegerehrung fast mehr als die beiden Medaillenträgerrinnen vor ihm. Moritz Treffinger (14) hatte seine neunjährige Reitponystute Top Queen H gesattelt, um die Phalanx der Mädchen in den Toprängen zu durchbrechen. Er steigerte sich von Platz vier in der ersten Wertung (71,795 Prozent) auf Platz zwei am Sonntag (72,415 Prozent). „Moritz hat das super gemacht in der Abstimmung mit seiner Stute. Er ist ein bisschen unser Shooting-Star an diesem Wochenende. Mit seiner feinen und gefühlvollen Reitweise hat er mit Sicherheit noch viel Luft nach oben. Wenn das Paar sich technisch noch verbessert, sehe ich viel Potenzial“, war der Eindruck der Bundestrainerin. Zwei dritte Plätze in den Wertungen reichten für Bundeskaderreiterin Julia Barbian aus dem Rheinland (Düsseldorf) und Der kleine König für den vierten Platz vor der Westfälin Nele Löbbert (Witten) mit Contra.

„Wir hatten ein gleichmäßig starkes Feld, in dem insgesamt sehr stark und sauber geritten wurde. Dass hier keiner unter einer 67-Prozent-Wertung nach Hause gefahren ist, zeigt wie gut wir in der Breite aufgestellt sind“, bilanzierte Cornelia Endres.

Preis der Besten Springen: Die Sieger stehen fest

Lisa Schulze Topphoff, Beeke Carstensen und Lars Volmer gewinnen

Warendorf (fn-press). Der Preis der Besten in Warendorf ist das Aufeinandertreffen der besten Nachwuchsreiter Deutschlands. Im Springen haben Lisa Schulze Topphoff, Beeke Carstensen und Lars Volmer die Schärpe der Besten mit nach Hause genommen.

In je zwei Wertungsprüfungen haben sich in Warendorf Ponyreiter, Junioren und Junge Reiter im Springparcours gemessen. Bundestrainer Peter Teeuwen, der seit diesem Jahr nicht nur die Ponyreiter, sondern auch Junioren und Jungen Reiter betreut, zieht als Fazit: „Bundesweit haben wir sehr viele gute Reiter mit Top-Qualität, über alle Altersklassen verteilt. Das zeigt, dass wir noch mehr selektieren müssen, um die zu finden, die ganz oben an der Spitze mitreiten können.“

Lisa Schulze Topphoff und Mentos Junior siegen bei den Ponys
Lisa Schulze Topphoff aus Havixbeck (WEF) und Mentos Junior sind die Besten bei den Ponyspringreitern. Ein dritter Platz in der ersten und der zweiten Wertung, Ponyspringprüfungen der Klasse M, haben den beiden für den Sieg in der Gesamtwertung gereicht. Im finalen Stechen mussten sich die beiden Marvin Jüngel und Leonie Gruber geschlagen geben. „Ich hatte vor dem Stechen gar nicht die Gesamtwertung im Kopf, wollte nur eine flüssige, saubere Runde reiten. Mentos ist wie immer toll gesprungen, er hat an allen Tagen super für mich gekämpft, ich bin froh, dieses tolle Pony reiten zu können“, lobt Lisa ihr Pferd. Die beiden haben sich kontinuierlich weiter nach vorne gearbeitet: 2015 wurden sie Fünfte, 2016 Vierte. „Menti ist schon mit meinen älteren Geschwistern Marie und Philipp beim Preis der Besten dabei gewesen, aber auch für ihn ist es der erste Sieg“, sagt sie.

Silber in der Gesamtwertung geht an die Saarländerin Julie Thielen (Losheim) und ihr Welsh-C Pony Tonlyn Bobby’s Girl. Die beiden waren Zweite in der ersten und Sechste in der zweiten Wertungsprüfung. Marvin Jüngel aus Sachsen (Schönteichen OT Hausdorf) und Ponyhengst Mas que nada schafften es im Finalspringen auf den zweiten Platz, für die beiden reicht es in der Gesamtwertung des Preis der Besten zu Bronze.

Bundestrainer Peter Teeuwen hob im Rahmen des Talentförderpreises der Horst-Gebers-Stiftung besonders Alina Sparwel aus Südlohn-Oeding hervor, die mit Cookie Vierte in der Wertung des Preis der Besten wurde. „Du bist mir durch Horsemanship, dein gutes Auftreten und deine gute Prüfungsvorbereitung aufgefallen. Ich glaube, du hast eine gute Zukunft vor dir.“

Beeke Carstensen bei den Junioren nicht zu schlagen
Hoch erfolgreich ist der Preis der Besten für Beeke Carstensen gelaufen: Sie siegte mit Venetzia im Finale der Junioren, im Stechen lieferte sie in 37,64 Sekunden die schnellste Runde ab und sicherte sich damit die Gesamtwertung. Fast hätte sie sich im Stechen selbst geschlagen, denn mit ihrem zweiten Pferd, der Stute Cara Mia, war sie ebenfalls fehlerfrei im Umlauf und mit 38,71 Sekunden die Zweitschnellste im Stechparcours. „Wir fahren immer mit der ganzen Familie zum Preis der Besten, ich bin zum fünften Mal dabei, es ist mein zweiter Sieg“, freut sich die 15-Jährige. Sie hatte 2015 bei den Children gewonnen, ebenfalls mit Venetzia.

Ihr in diesem Jahr dicht auf den Fersen war Max Haunhorst (Hagen a.T./WES), der mit seiner Stute Charis Dritter im finalen Stechen wurde. Er gewinnt damit auch Bronze in der Gesamtwertung des Preis der Besten.
Die Silbermedaille in der Gesamtwertung geht an Laura Hetzel und Quanita aus Goch. Die beiden gewannen in der ersten Wertungsprüfung, mussten im Finale allerdings einen Hindernisfehler hinnehmen. „Das war ein leichter Netzroller, ich bin ansonsten sehr zufrieden mit den Runden. Dass es in der Gesamtwertung noch so gut laufen würde, habe ich selbst gar nicht auf dem Schirm gehabt und mich umso mehr gefreut.“

Der Talentförderpreis bei den Junioren geht an Julie Thielen, die es mit Showbizz ins finale Stechen bei den Junioren schaffte, nachdem sie schon bei den Ponys hocherfolgreich Silber gewonnen hatte.

Lars Volmer und Luis P siegreich bei den Jungen Reitern
Im vergangenen Jahr noch bei den Junioren am Start, ist Lars Volmer (Legden/WEF) erfolgreich seine erste Saison bei den Jungen Reitern gestartet. Ein dritter Platz in der ersten und Rang vier in der zweiten Wertungsprüfung, einem Springen der Klasse S***, brachten ihn an die Spitze. Mit seinem Wallach Luis P gewann er die Gesamtwertung im Preis der Besten der Jungen Reiter, vor Finja Bormann (Harsum/HAN) mit A crazy son of Lavina und Jesse Luther (Wittmoldt) mit Castro W. 2016 hatte Luther mit Clearwater noch Silber gewonnen, mit seinem Nachwuchspferd Castro gelang der Anschluss erfolgreich.

Der Talentförderpreis der Horst-Gebers-Stiftung geht bei den Jungen Reitern an Justine Tebbel (Emsbüren/WES), die bereits bei den Ponyspringreitern vier Mal die Preis-der-Besten-Wertung gewann. Auch für sie war es der erste Start bei den Jungen Reitern, sie wurde mit Lady Like Zehnte. lau

Ergebnisse zu den einzelnen Prüfungen gibt es auch hier: www.fn-erfolgsdaten.de

Preis der Besten Voltigieren: Erster Sieg für Nordheim

Goldene Schärpen für Gregor Klehe, Mara Xander, Philine Lindhorst und Katharina von Eynern / Zukunftstrophy erneut an Sarah Kintrup / Fredenbeck siegt bei Senioren-Sichtung

Warendorf (fn-press). Der große Gewinner des diesjährigen Preis der Besten der Voltigierer ist der RV Nordheim vom Landesverband Baden-Württemberg. Die Süddeutschen sicherten sich beim Aufeinandertreffen der besten deutschen U18-Pferdeakrobaten in Warendorf gleich zwei Siege: Das Team von Longenführerin Andrea Blatz gewann souverän den Teamwettbewerb. Zudem triumphierte Europameisterin Mara Xander bei den Damen. Im Herren-Wettbewerb wiederholte Gregor Klehe aus Ingelsberg (Bayern) seinen Vorjahrestriumph, ebenso wie sein Landesverbands-Kollegin Sarah Kintrup in der Zukunftstrophy. Bei der erstmals in Warendorf ausgetragenen Sichtung der Seniorteams überraschte der RV Fredenbeck. Die Hannoveraner gewannen vor dem Team Norka des VV Köln-Dünnwald und überzeugten die international hochkarätige Jury: Helma Schwarzmann, Jochen Schilffarth, Ute Schönian und Rob de Bruin (NL).

Die Leistungsdichte bei den deutschen Juniorteams ist seit einigen Jahren auf einem beachtlichen Niveau. Das beweist allein schon die Tatsache, dass in den letzten fünf Jahren stets eine andere Gruppe den Sprung zum Championat gemeistert hat: 2013 Neuss-Grimlinghausen (Rheinland), 2014 Brakel (Westfalen), 2015 der VV Ingelsberg (Bayern), 2016 Mainz-Ebersheim (Rheinland-Pfalz). In diesem Jahr setzten sich nun die Schützlinge aus Baden-Württemberg vom RV Nordheim durch. Die Mannschaft von Andrea Blatz unterstrich von Beginn an ihre Ambitionen auf die deutsche Krone der U18-Teams. Bereits mit der Pflicht setzte sich die Gruppe auf dem Rücken des Rappen Humphrey Bogart mit drei Zehntel Punkten Abstand an die Spitze des Feldes und auch in den folgenden beiden Kürdurchgängen kam die bundesweite Konkurrenz nicht an der Samba-Kür der Süddeutschen vorbei. Mit drei Siegen in allen Prüfungen verpassten die Nordheimer am Ende nur hauchdünn die 8,0-Marke und siegten mit 7,997 Puntken deutlich vor dem VV Ingelsberg. Die Mannschaft von Alexander Hartl voltigierte auf Holt’s Romeo zu 7,571 Punkten. Die Vize-Europameister vom Juniorteam Mainz-Ebersheim landeten mit 7,389 Punkten auf Rang drei. Die Gruppe war mit Celebration und Longenführerin Alexandra Dietrich am Start. Die Westfalen aus Brakel (7,289) und die Sachsen aus Schenkenberg (7,019) komplettierten das vom DOKR-Sichtungsgremium der Arbeitsgruppe Nachwuchssport eingeladene Starterfeld. Die Nominierung für die Weltmeisterschaft der Junioren, die im August im österreichischen Ebreichsdorf ausgetragen wird, vergab Bundestrainerin Ulla Ramge an Nordheim: „Sie haben hier in Warendorf ein tolles Gesamtbild abgeliefert und dürfen sich zurecht auf das Championat freuen. Ich bin sicher, dass wir mit dieser Mannschaft auch international auf ganz hohem Niveau liegen“, freute sich die 54-Jährige an ihrem Geburtstag. Longenführerin und Trainerin Andrea Blatz war stolz und glücklich über das WM-Ticket. „Das Pferd und die Voltigierer waren in Warendorf auf den Punkt fit. Das Team ist für mich einmalig. Sie verstehen sich super und verbringen sehr viel Zeit auch neben dem Training miteinander. Das ist unser Schlüssel zum Erfolg. Das Kürthema liegt uns und wir haben einfach Spaß. Für die WM wünschen wir uns, dass wir zufrieden aus dem Zirkel laufen können und hoffentlich den Samba in die Halle bringen.“ Besonders beeindruckend: Humphrey Bogart läuft erst seit fünf Wochen für das Team und sollte das Spitzenpferd Luigi eigentlich ursprünglich lediglich entlasten.

Für eine kleine Überraschung sorgten Philine Lindhorst und Katharina von Eynern, die Pas-de-Deux-Vertreterinnen vom Landesverband Hamburg. Die Norddeutschen, die vor zwei Wochen bereits das internationale Turnier in Ermelo (NL) gewonnen hatten, turnten auf dem Rücken von Mr. Luis von der Itzehoer zu 7,781 Punkten und sicherten sich damit den Sieg und die Nominierung für die WM. Kurios: Longenführerin Veerle Schlüter hatte sich am ersten Wettkampftag verletzt, weshalb ihre Schwester Winnie für den Finaldurchgang eingesprungen war. Das zweite WM-Ticket sicherte sich der amtierende Europameister Julian Kögl mit seiner neuen Partnerin Ronja Köhler. Das Duo vom Landesverband Berlin-Brandenburg, das sich im bayrischen Ingelsberg mit Longenführer Lars Hansen auf den Preis der Besten vorbereitet hatte, voltigierte mit Daytona in der Endabrechnung zu 7,638 Punkten und darf ebenfalls zu den Medaillenkandidaten für das Championat gezählt werden. Platz drei sicherten sich die Landesverbandskollegen Diana Harwardt und Peter Künne (7,282), die mit Longinus und Longenführer Hendrik Falk auf 7,282 Punkte kamen und als Reservepaar für die WM nominiert wurden.

Ihre Ausnahmestellung im Junioren-Voltigiersport unterstrich einmal mehr Mara Xander. Die 15-Jährige vom RV Nordheim, die bei der EM in Le Mans im Vorjahr sensationell den Titel holte, begeisterte auch mit ihrem neuen Kürprogramm und ließ das weitere hochkarätige Starterfeld am Ende mit zwei Zehntel hinter sich. Mit dem 16-jährigen Rheinländer Luigi – vorgestellt von Andrea Blatz – kassierte die Vorjahres-Dritte in der Endabrechnung starke 7,941 Punkte. Das bedeutete den Preis-der-Besten-Titel vor Vorjahressiegerin Franziska Peitzmeier, die mit Dachico und Longenführerin Anna Brinkmann auf 7,708 Punkte kam. Rang drei ging an Alina Roß vom Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, die auf dem Krumker Pferd San Zero, longiert von Marion Schulze, auf 7,499 Punkte kam. Rang vier ging an Kathrin Meyer (7,476). Die Schleswig-Holsteinerin war ebenfalls mit San Zero unterwegs. Xander und Peitzmeier erhielten das Ticket für die WM. Ebenso wie die EM-Dritte Hannah Steverding. Die Rheinland-Pfälzerin landete mit Wild Cookie (LF: Sophie Kuhn) auf Platz sechs und erhielt das Ticket zu den kontinentalen Meisterschaften mit dem Pferd Celebration aus Mainz-Ebersheim. Rang fünf (7,361) beim Preis der Besten ging an Marie Dierßen mit Dark Beluga (LF: Barbara Rosiny) vom Landesverband Hannover.

Seinen Vorjahres-Titel verteidigen konnte Gregor Klehe vom VV Ingelsberg bei den Herren. Der 16-jährige zweimalige Championats-Teilnehmer voltigierte mit Adlon, vorgestellt von Alexander Hartl, zu 7,797 Punkten und ließ damit seinen Trainingspartner Jannik Liersch (7,559), der ebenfalls auf Adlon turnte, hinter sich. Das Feld der U18-Herren wurde vom Westfalen Philipp Stippel komplettiert, der auf dem Rücken von Sir Valentin (Longe: Dina Menke) vor allem mit seiner zweiten Kür (7,62) überzeugen konnte und am Ende bei 7,058 Zählern stand. Alle drei Herren erhielten im Anschluss an das Turnier die Startgenehmigung für die WM.

Erneut ein großer Erfolg war die Ausrichtung der Zukunftstrophy, die im Rahmen des Preis der Besten im Vorjahr Premiere gefeiert hatte. Insgesamt zwölf Starterinnen im vorgegebenen Alter zwischen 12 und 14 Jahren aus elf Landesverbänden hatten genannt. Am Ende siegte die Vorjahres-Siegerin Sarah Kintrup aus Bayern. Die 13-Jährige voltigierte auf Donatelli – longiert von Julia Handel – nach jeweils einem Pflicht- und einem Kürdurchgang zu 7,108 Punkten, knapp zwei Zehntel mehr als im Vorjahr. Platz zwei holte sich Lara Häussermann (6,983) vom Landesverband Baden-Württemberg, Rang drei ging an Meike Kuhlbusch aus dem Rheinland (6,932). Der Sieg in der Pflicht ging an Jette Wrana aus Krumke (Sachsen-Anhalt).

Ein weiteres Highlight des PdB-Wochenendes in der DOKR-Springhalle war das erstmalige Aufeinandertreffen der besten deutschen Seniorteams, das gleichzeitig als erste Sichtung für die EM in Ebreichsdorf galt. Hier sorgte der RV Fredenbeck für eine Überraschung. Die Hannoveraner, die vor zwei Wochen beim CVI in Ermelo noch auf Platz zwei standen, schoben sich diesmal an den Favoriten vom Team Norka des VV Köln-Dünnwald vorbei und sicherten sich den Sieg im Preis der Firma NORKA Automaten GmbH. Die Mannschaft von Trainerin Gesa Bührig voltigierte mit Wizaro zu Platz zwei in der Pflicht und überholte die Rheinländer im Anschluss mit zwei ersten Plätzen in den Küren. Fredenbeck kam in der Totalen auf 8,059 Punkte. Das Team Köln-Dünnwald, das in beiden Küren nicht fehlerfrei durch das Programm kam, beendete den Wettkampf in Warendorf mit 7,949 Punkten. Pech hatte der RSV Neuss-Grimlinghausen. Die Europameister aus dem Jahr 2015, die mit einem sehr jungen Team am Start waren, mussten in der Pflicht einen verletzungsbedingten Ausfall beklagen und traten dennoch in beiden Küren mit fünf anstatt sechs Voltigierern an. Das Team von Elisabeth Simon musste aus diesem Grund in der Artistik-Note reglementsbedingt hohe Abzüge hinnehmen und verbuchte mit Smarti am Ende dennoch respektable 7,657 Punkte.

Preis der Besten Vielseitigkeit: Brüssau und Zantop erneut die „Besten“

Silber für Reemtsma und Jensen, Bronze geht an Robiné und Bierlein

Everswinkel (fn-press). Der „Preis der Besten 2017“ Vielseitigkeit ist entschieden. Als Beste bei den Junioren (U18) trägt Emma Brüssau (Schriesheim) die schwarz-rot-goldene Schärpe, bei den Jungen Reitern (U21) setzte sich die Warendorfer Sportsoldatin Johanna Zantop durch.

Mission Titelverteidigung geglückt. Im vergangenen Jahr war Johanna Zantop noch die „Beste“ bei den Junioren, nun wiederholte sie den Erfolg auch in der nächsthöheren Altersklasse. Allerdings: „Gerechnet habe ich damit nicht. Vor allem nicht nach unserem unseren nicht gerade geglückten Saisonstart in Kreuth und Münster“, sagte sie strahlend. Dort hatten mehrere Springfehler das Paar eine vordere Platzierung gekostet. Jetzt im CIC2* Everswinkel lief es für Zantop und ihren zwölfjährigen FBW Santana’s Boy (v. Grafenstolz) wieder rund – auch im Parcours. Nur einen Springfehler mussten die beiden Baden-Württemberger einstecken, was ihre Spitzenposition in der Preis- der- Besten-Wertung nicht gefährdete. Am Ende kamen 57,7 Minuspunkte für sie zusammen.

0,7 Punkte mehr hatte am Ende die zweimalige Deutsche Meisterin Flora Reemtsma (Groß Walmstorf) auf dem Konto. Sie beendete mit Monte Revellino B das Springen fehlerfrei und rückte damit auf Platz zwei vor (Endstand 58,4). „Meine Nachwuchshoffnung“, sagt Reemtsma über den achtjährigen Monte Bellini-Sohn, den sie Mitte Juni in Kreuth erstmals auch in einem CCI1* reiten möchte. Auf dem Bronzerang landete mit Jerome Robiné ein weiteres Mitglied der Sportfördergruppe der Bundeswehrsportschule in Warendorf. Der Darmstädter hatte sich im Frühjahr beim Radfahren am Handgelenk verletzt und konnte erst eine Woche vor dem Preis der Besten das Training wieder voll aufnehmen. Nach Dressur und Geländeritt rangierte er dennoch mit dem selbst gezogenen Quaddeldou R auf Rang zwei der U21-Wertung. Ein Abwurf kostete ihn am Ende die Silbermedaille (Endstand 59,5). „Ich bin im Grunde sehr zufrieden. Dressur und Gelände liefen wirklich gut, nur das Springen ist noch ausbaufähig“, sagte der 19-Jährige .

Einen Platz aus den Medaillenrängen beendete Titelverteidigerin Hanna Knüppel (Kisdorf) den Preis der Besten. Die Auszubildende Pferdewirtin am Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR), die neben dem Pferdesport auch aktiv Handball spielt, trat in Everswinkel mit ihrem Nachwuchspferd Calesco an und wurde mit 61,4 Minuspunkten Vierte. Auf dem fünften Platz landete die Vorjahres-Zweite der Junioren, Lara Schapmann (Ostbevern) mit Quinzy Royal. Wie die Siegerin Johanna Zantop startet auch sie in diesem Jahr erstmals bei den Jungen Reitern (Endstand 63,8).

Emma Brüssau dominiert bei den Junioren
In der Altersklasse der Junioren setzte sich am letzten Prüfungstag Emma Brüssau gegen die Konkurrenz durch. Zwei Mal schon, als Ponyreiterin, trug sie die Sieger-Schärpe, als Juniorin hatte sie beim Preis der Besten bisher weniger Glück. „Damit habe ich nicht gerechnet. Klar, wollte ich schon vorne mit dabei sein. Vor allem aber wollte ich im Springen besser sein als im letzten Jahr“, sagte sie. Was auch glückte. Nicht nur mit Dark Desire GS, mit der sie nur einen Zeitfehler kassierte, sondern auch mit ihrer Trakehner Stute Donnerstag blieb sie im Parcours abwurffrei. Der Titel ging am Ende mit einem Endstand von nur 43,6 Minuspunkten auf das Konto von Dark Desire GS, mit deren Stallkollegin Donnerstag wurde Brüssau zusätzlich Dritte in der offenen Wertung des CIC1* (46,8).

Auf dem Silberrang landete mit 45,5 Minuspunkten die erst 14-jährige Hella Jensen aus Tetenhusen mit Luzi – Caro. Das Paar hatte nach Dressur und Geländeritt noch in Führung gelegen. Ein Abwurf kostete sie jedoch den Titel. Über Bronze durfte sich Ann-Catrin Bierlein aus dem bayerischen Deining freuen. Dank einer schnellen Runde mit Double Diamond durchs Gelände mit nur zwei Zeitstrafpunkten und einer Nullrunde im Springen rückte sie vom 15. Platz nach Dressur in die Medaillenränge vor. „Ich habe gelernt, dass man nicht gleich verzweifeln darf, wenn man nicht gleich von Anfang vorne liegt, sondern dass es sich lohnt weiterzukämpfen“ sagte die 15-Jährige.

Das Nachsehen hatte Antonia Baumgart (Düsseldorf), die wie Emma Brüssau mit gleich zwei Pferden nach Dressur und Geländeritt in aussichtsreicher Position gelegen hatte. Das Springen machte jedoch die Medaillenhoffnungen zunichte. Am Ende belegte sie mit der Schimmelstute Little Rose mit 50,5 Minuspunkten Platz vier im Preis der Besten vor Fritz Ludwig Lübbeke (Wingst) mit Caramella (51,6).

„Die Zeit im Gelände und das Springen waren die entscheidenden Faktoren in dieser Prüfung. Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass eine Vielseitigkeit eben aus drei Teilprüfungen besteht“, zog Bundestrainerin Julia Krajewski ihr Fazit. Sowohl für die Junioren als auch die Jungen Reiter steht nun als nächster Meilenstein die Deutsche Jugendmeisterschaft vom 9. bis 12. Juni in Kreuth auf dem Plan.

Lutter und Münker gewinnen internationale Prüfungen
Wie in den Vorjahren wurde der Preis der Besten auf dem Ponyhof Georgenbruch der Familie Schulze Zurmussen im Rahmen einer internationalen Ein- bzw. Zwei-Sterne-Prüfung ausgetragen. Der Sieg im CIC2* ging an Annina Lutter (Much) mit Rock Girl H (46,7) vor Christina Hoffmann (Düsseldorf) mit Finnley R (48,9) und Philip Weßling (Bocholt) mit Lissa’s Lady (52,7). In der Abteilung „Reiter“ des CIC1* siegte Perspektivgruppenmitglied Pia Münker (Warendorf) mit Porche Renkum (40,9) vor Ricarda Berkenheide (Köln) mit Auf geht’s Fräulein Hummel (46,8) und Freya Füllgraebe (Krefeld) mit Bisazza (48,3).

Preis der Besten Pony-Vielseitigkeit: Calvin Böckmann verteidigt Titel

Ponyvielseitigkeitsreiter ermitteln ihre „Besten“ in Marbach

Marbach/Lauter (fn-press). Bereits eine Woche vor dem Preis der Besten in Warendorf sind die Ponyvielseitigkeitsreiter im schwäbischen Marbach angetreten, um herauszufinden, wer von ihnen der „Beste“ ist. Als Sieger ging dabei Titelverteidiger Calvin Böckmann (Lastrup) hervor.

Der „Preis der Besten“ gehört zu den beweglichen Turnierterminen des Jahres, da er sich stets nach den Europameisterschaften der verschiedenen Disziplinen und Altersklassen ausrichtet. So ermittelten die Ponyvielseitigkeitsreiter 2016 ihren „Besten“ in Warendorf, in diesem Jahr gab es dafür wieder eine Sonderwertung im Rahmen des CCIP2 beim internationalen Vielseitigkeitsturnier in Marbach. Doch egal, ob im flachen Westen oder im hügeligen Gelände der Schwäbischen Alb: Calvin Böckmann setzte sich durch. Schon als Elfjähriger startete er erstmals im Gelände rund um das baden-württembergische Haupt- und Landgestüt. „Dafür musste sogar extra die Ausschreibung geändert werden“, erinnerte sich seine Mutter Simone Böckmann. Ein Sieg in Marbach war dem 16-Jährigen, der bereits Ponyeuropameister war und bei den U14-Springreiter-EM Mannschaftsgold und Einzelsilber holte, bis dahin allerdings nicht vergönnt. In diesem Jahr startete er mit Askaban B von Anfang an durch, übernahm mit nur 35 Minuspunkten die Führung nach Dressur, kam fehlerfrei ins Ziel der Geländestrecke und machte den Sieg mit einer Nullrunde im Parcours perfekt. „Ich freue mich sehr über den Sieg“, sagte Calvin Böckmann, für den die Ponyzeit mit dieser Saison endet. „Vor allem, weil es mein letztes Ponyjahr ist. Da genießt man das noch mehr.“ Mit dem Sieg nicht genug, platzierte sich Böckmann mit Zweitpony Camissa Nera auf Platz vier (41,6).

Auf dem Silberrang des CCIP2 und damit auch des Preises der Besten landete Linn Sophie Mauchert (Wurster Nordseeküste) mit Prins Maestro, im vergangenen Jahr Einzelreiterin bei den Pony-Europameisterschaften. Die 15-Jährige spielte ihre ganze Erfahrung im Parcours aus und rückte mit einer Nullrunde vom vierten auf den Silberrang vor. Mit einem Endstand von 41,4 Minuspunkten beendete sie die Prüfung punktgleich mit Theresa Schulze Wartenhorst (Everswinkel) und Pascal S.W., die wegen der etwas langsameren Zeit im Gelände die Bronzemedaille erhielten. Ein Abwurf am ersten Sprung kostete die amtierende Doppel-Europameisterin Anna Lena Schaaf (Voerde) und Pearl eine Medaille. Sie landeten im Preis der Besten auf Platz vier (41,6).

Sonstiges

Studie: Pferdetourismus Deutschland 2017

Aktuelle Fakten und Trends rund um Urlaub mit Pferd

Warendorf (fn-press). In etwa einem Monat beginnen in den ersten Bundesländern die Sommerferien. Nicht nur unter Reitern beliebt: Urlaub rund ums Pferd. Im FNverlag gibt es mit „Urlaub im Sattel“ sogar einen eigenen Reiseführer zum Thema. Eine gemeinsame Studie von HorseFuturePanel und der Hannoveraner Tourismusberatung BTE zeigt nun aktuelle Fakten und Trends zum Reiturlaub und Tagestourismus rund ums Pferd.

In Deutschland gibt es rund vier Millionen Reiter und 14 Millionen Pferdeinteressierte sowie zahlreiche attraktive Urlaubs- und Ausflugsziele mit Pferdebezug. Doch wohin fahren Pferdeurlauber am liebsten und mit wem? Welche Angebote werden aktuell und zukünftig nachgefragt? Wie informieren sich Pferdesportler über pferdetouristische Angebote? Wie hoch sind die durchschnittlichen Ausgaben für Pferdeurlaub und Tagesausflug? Mehr als 1.100 Reiter und Pferdeinteressierte haben sich an einer Online-Umfrage zu ihrem pferdebezogenen Urlaubs- und Ausflugsverhalten beteiligt. Die gewonnenen Daten ermöglichen fundierte Aussagen zu Aktivitäten, Wünschen und Erwartungen von Pferdetouristen. Daraus lassen sich Trends und Potenziale im Pferdetourismus ableiten, die nicht nur Entscheidungsträgern aus Institutionen, Politik und Wirtschaft als Argumentationshilfe dienen können, sondern auch Pferdesportvereinen und -betrieben helfen können, ihr Angebot weiterzuentwickeln.

Wichtige Trends sind laut Studie „Reiten am Wasser“ und gut organisierte, leicht buchbare Angebote. Marktzuwächse sind zukünftig bei den Küstenländern Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sowie in Bayern und Brandenburg zu erwarten. Pferdeurlauber sind eine attraktive Zielgruppe: Sie sind finanziell gut ausgestattet und potenzielle Wiederholer- bzw. „Stammgäste“. Im Durchschnitt haben die befragten Pferdeurlauber bereits mehr als zehn Pferdeurlaube gemacht, davon 80 Prozent in Deutschland. Pro Tag geben die Reiturlauber durchschnittlich 95 Euro aus, das meiste davon für die Unterkunft und das Reitprogramm. Interessierte können die komplette Studie im PDF-Format unter www.horsefuturepanel.de/studien kostenlos anfordern.

Termine und Presseakkreditierungen

Veranstaltungsübersicht  
Unter www.pferd-aktuell.de/fn/presse finden Sie eine Übersicht wichtiger nationaler und internationaler Veranstaltungen im Jahr 2017 mit den zugehörigen Pressekontakten inklusive Telefonummern, E-Mail- und Internetadressen.

Quelle: FN-press

Österreichs renommierteste, mit 45.000,- Euro dotierte Springserie – der Casino Grand Prix powered by Westfalia – gastiert von 25.-28. Mai im Reitsportzentrum Lassee. Das gesamte Turnierteam rund um Veranstalterfamilie Schranz hat die weitläufige Anlage auf Hochglanz gebracht und für eine wunderbare Bühne gesorgt.

Nicht zuletzt weil dank der Firma Magyer Reitplatzbau eine Erneuerung angekündigt werden durfte: der Boden auf dem Abreiteplatz wurde neu aufbereitet und frisch adaptiert – Top-Bedingungen waren also gesichert. Zum großen Treffpunkt der Besucher, der Arrivierten und deren Anhänger verwandelte sich wiederum die direkt zum Austragungsplatz angrenzende Halle, wo nicht nur leckere Schankerln lockten und in gemütlicher Runde den Sport miterleben konnte, sondern auch ein riesiger Spielbereich mit Hüpfburgen aufgebaut wurde für die jüngsten Turniergäste. Das sportliche Programm bot schon am ersten Tag hochkarätigen Springsport bis zur schweren Klasse, wo sich die ersten Favoriten herauskristallisierten: Der Gesamtsieger des Vorjahres, Dieter Köfler, und der steirische Top-Reiter Markus Saurugg teilten sich in exakt 59,09 Sekunden den Triumph im Preis der Fa. Mammut, dem heutigen Hauptspringen. Hinter dem drittplatzierten Matthias Atzmüller konnte sich der Hausherr mit Spitzenpferd „V.I.P. 2“ den vierten Endrang sichern.

Geteilter S*-Sieg im Preis der Fa. Mammut: Titelverteidiger Dieter Köfler und Markus Saurugg brillierten im Hauptspringen
Als erster Gradmesser für die bevorstehende Casino-Qualifikation, dem samstägigen Preis der Fa. Magyer Betriebs GmbH über 1,45 Meter und dem finalen Casino Grand Prix powered by Westfalia zählte das am Donnerstag angesetzte S*-Springen, der Preis der Fa. Mammut. In dieser 1,40 Meter hohen Fehler-Zeit-Prüfung kam es zum spannungsgeladenen Rennen, das sich am Ende Kärnten und Steiermark untereinander ausmachten: In exakt 59,09 Sekunden teilten sich Dieter Köfler mit Routinier „Golden Gun“ und Markus Saurugg, der das Siegerpferd vom Großen Preis in Preding, Baloubet by Etl“, sattelte, den Sieg im heutigen Hauptbewerb.

An dritter Stelle platzierte sich Matthias Atzmüller, der ja Lassee in bester Erinnerung hat: Stichwort Staatsmeisterschaften 2010, wo er sich damals mit der in Österreich gezogenen Stute „Tamina 9“ nach vier astreinen Runden den unvergessenen Titel holte. Mittlerweile konnte die Cornado-Tochter „Narumol B“ – amtierende Vizestaatsmeisterin – mit ihren stetigen Erfolgen in die Fußstapfen treten und am Podium glänzen. Der Hausherr Christian Schranz ließ am vierten Platz aufhorchen: Er setzte auf sein aktuelles Spitzenpferd „V.I.P. 2“, mit dem er ja zuletzt Weltranglistenpunkte und Platzierungen en suite bei der Spring Tour im Magna Racino verbuchte. Dahinter klassierte sich Matthias Raisch mit „Coleur Blue“ an fünfter Stelle.

Zum Start gab es Heimtriumph für Melanie Steinert
Mit dem Standardspringen über 1,15 Meter wurde das Turnierwochenende zur Freude der Gastgeber mit einem Sieg für den Reitsportverein Lassee eröffnet: Melanie Steinert triumphiert hier mit „Carthan“ in der Siegerzeit von 68,79 Sekunden und konnte die ebenfalls fehlerfrei gebliebenen Arlene Kohlmeier (71,70 Sekunden) und Annalena Gfrerer (74,25 Sekunden) auf die hinteren Plätze verweisen.

Zwei Sieger im Preis der Fa. DAF Danube Truck
In zwei Abteilungen gewertet wurde der Preis der Fa. DAF Danube Truck über 1,20 Meter, das zum einen der Kaderreiter Jörg Domaingo mit der fehlerfreien Bestzeit von schnell angelegten 54,32 Sekunden für sich entscheiden konnte und zum anderen Clemens Ladislav, der mit „Starlight 212“ in 55,15 Sekunden über die Ziellinie galoppierte. Ganz vorne mischte die hier beheimatete Sarah-Laetitia Erdelyi mit: Im Sattel von „Harpad d´Authieux“ holte die Amazone in 56,19 Sekunden Rang zwei und somit eine weitere Top-Platzierung für den RSV Lassee.

1. Qualifikation OEPS Nachwuchscup: Noah Domaingo vor Moritz Liechtenstein & Carla Daimer
Die erste Qualifikation im Rahmen des OEPS Nachwuchscups konnte Noah Domaingo für sich entscheiden: Er zeigte im Sattel von „Well Done 3“ den schnellsten Nullfehlerritt in diesem 1,15 Meter hohen Springen und setzte sich  in 53,20 Sekunden an der Spitze durch. Dahinter platzierten sich Moritz Liechtenstein und Carla Daimer. Bevor am Samstag um den Sieg im OEPS Nachwuchscup Grand Prix geritten wird, steht morgen nochmals die zweite Qualifikation an.

Wiederholungstäter schlugen auch im LM-Springen zu
Konnten sie schon im L-Springen für Schlagzeilen sorgen, so führte auch im 1,25 Meter hohen Bewerb der mittelschweren Klasse kein Weg an Clemens Ladislav und Jörg Domaingo vorbei. Sie zeichneten sich in ihrer Abteilung an erster Stelle aus und lieferten dabei die Spitzenzeiten von 64,06 und 60,96 Sekunden ab. Clemens sattelte „Cumerio“ und führte das Starterfeld vor Stefan Laditsch, der zuletzt ja im Magna Racino mit zwei Doppelsiegen glänzte, und Stephanie Gumatz, die mit „Quinto v. Pachern“ ganz klar ihren Heimvorteil nutzte, an. Hinter dem niederösterreichischen Routinier platzierten sich Matthias Atzmüller und Matthias Raisch auf den vordersten Rängen.

Die ersten Bewerbe der Springpferde Tour sind entschieden
Nicht fehlen durfte in der Ausschreibung die drei Springpferdeprüfungen für alle fünf-, sechs- und siebenjährige Nachwuchscracks, die ja im Samstag ihr großes Finale haben. Mit der Endnote von 7,40 Punkten triumphierte bei den Fünfjährigen Patricia Steiner. Die burgenländische Berufsreiterin sattelte „Cash de Brecey“, den talentierten Wallach aus dem französischen Zuchtgebiet, und absolvierte den 1,05 Meter hohen Kurs mit Bravour. Auf den hinteren Rängen klassierten sich Matthias Atzmüller mit „Nelson 240“ v. Nerrado (7,30 Punkte), Dieter Köfler mit „Sinaway“ (7,20 Punkte) und Sabrina Pollhammer mit der selbstgezogenen und selbst ausgebildeten „Pollis Coco Chanel“ (7,10 Punkte).

Die siegreiche Höchstnote von 7,90 Punkten konnte sich im Anschluss bei der 1,15 Meter hohen Prüfung der sechsjährigen Youngsters sehen lassen. Gezeigt wurde die triumphale Runde von Katharina Schiller und „Levistos Lieschen“, der Schimmelstute von Laspari. Ebenfalls platziert war Matthias Raisch mit „Lacrima von Kükenmoor“ (7,50 Punkte), Catrin Glötzer-Thaler mit „Vagabund 130“ (7,30 Punkte) und Dieter Köfler mit „Classico K“ (7,00 Punkte).

Zu guter Letzt´ feierte Theresa Pachler einen tollen Triumph: Gemeinsam mit dem siebenjährigen „C´est moi 2“, dem Holsteiner nach Contendro I, entzückte die Stilistin mit einer Glanzrunde, die mit einer glatten 8,0 belohnt wurde. Des Weiteren konnten sich Helmut Morbitzer auf „Flash 290“ (7,90 Punkte), Markus Saurugg mit der amtierenden österreichischen Bundeschampionesse „Aphrodite by Etl“ (7,60 Punkte) und Lisa Schranz mit „Cyders“ (7,30 Punkte auszeichnen.

Leona Koller Ludwig siegte im Ponyspringen
Zum Abschluss des ersten Turniertages standen für die PonyreiterInnen noch zwei Bewerbe an: Im offenen Ponybewerb über 1,05 Meter hatten die Nachwuchskids die Möglichkeit, auf dem großen Austragungsplatz eine Einlaufrunde zu drehen, bevor es dann in der ersten Qualifikation für den EQWO.net Pony Grand Prix ernst wurde. Die Siegerin von Linz und Führende im Zwischenklassement, Leona Koller Ludwig, ließ in dieser Standardprüfung aufhorchen und pilotiere „Where´s the Party“ zur astreinen Bestmarke von 57,01 Sekunden. Null und schnell unterwegs waren dahinter Elisabeth Knaus, die mit „Joe Cool 6“ in 57,55 Sekunden Zweite wurde, und Ludovica Goess-Saurau, die sich mit ihren beiden Ponys „Rusty 14“ und „Hes a Keeper“ gleich die Ränge drei und vier sicherte.

1. Qualifikation zum EQWO.net Pony Grand Prix: Elisabeth Knaus entschied das Rennen für sich
Nochmals Konzentration und Kräfte hieß es für die Jüngsten im Bunde im ersten Qualifikationsbewerb zum EQWO.net Pony Grand Prix, der ja am Samstag angesetzt ist. Zwar mit einem Abwurf am Punktekonto, aber mit dem schnellsten Vierfehlerpunkteritt konnte sich Elisabeth Knaus den Triumph holen. Gemeinsam mit „It´s my dancer“ führte sie die Ehrenrunde an und gewann vor David Gorton-Hülgerth, der mit „Sherly 7“ ebenfalls ein Fehler verzeichnete. Selina Terler komplettierte das Trio am Treppchen und wurde mit „Sligo Touch Again“ Dritte.

Ergebnisse, Livestream und Liveticker unter www.ihremeldestelle.at

Infos unter www.reitsportzentrum-lassee.at

News unter www.pferdenews.eu

Quelle: Pferdenews.eu

Foto: RSV Lasse/ Für die Fa. Mammut hatte Armin Duda die Glückwünsche an die frischgebackenen Sieger Markus Saurugg und Dieter Köfler überreicht

Wenn das kein Paukenschlag war: Mit einer Nullrunde im Grundparcours und einem pfeilschnellen Ritt im Stechen hat Max Kühner von der Reitakademie München die erste Qualifikation zum Großen Preis von Bayern bei Pferd International München gewonnen.

Ein Springen der Klasse S*** stand auf dem Programm bei der Großveranstaltung auf der Olympia-Reitanlage, die von Donnerstag bis Sonntag ihre Tore geöffnet hat. 60 Reiter hatten sich in die Starterlisten eingetragen und machten es richtig spannend. Vor vollen Zuschauerrängen steuerte der junge Familienvater, der seine Pferde auf einer Reitanlage bei Starnberg trainiert und international für Österreich startet, seinen neunjährigen Hengst Alfa Jordan in 46,18 Sekunden ins Ziel.
Auch auf dem zweiten Platz fand sich in diesem 1,50 Meter-Springen ein bayerischer Reiter. Michael Viehweg, der für Ingolstadt-Hagau an den Start geht, lotste Avalon fehlerfrei durch den Parcours und verwies Landsmann Maximilian Lill vom Schweizer Hof auf Capuccino auf Rang drei.

Bereits am Vormittag hatte Lawrence Greene erfolgreich die bayerischen Farben vertreten. Der junge Mann lieferte mit DSP Askoto die schnellste fehlerfreie Runde in einem S*-Springen und sicherte sich damit den Sieg.
Prominente Reiter gaben sich auch in der NÜRNBERGER Dressurarena ein Stelldichein. In der anspruchsvollsten Prüfung des Tages, einem CDI*** Grand Prix, setzte sich Hendrik Lochthowe (Reitakademie München) mit dem ausdrucksstarken Meggles Boston an die Spitze. Mit über 72 Prozent überzeugte der junge Bereiter der Familie Meggle, der auf deren Anlage bei Wasserburg lebt und trainiert, die Offiziellen.

Zum ersten Mal fand im Rahmen von Pferd International München eine Qualifikation der renommierten Serie Stars von Morgen statt. Hier ging die goldene Schleife an Uwe Schwanz, den Pferdewirtschaftsmeister vom Waldhauser Hof in Sauerlach, der den neunjährigen Wallach Hermes gesattelt hatte. Mit dem Bayernwallach verwies Schwanz die Konkurrenz deutlich in die Schranken, kassierte deutlich über 71 Prozent und freute sich am Ende über den Sieg. Die silberne Schleife holte sich mit Nadine Capellmann auch keine Unbekannte in Sachen Dressur. Die vierfache Weltmeisterin stellte Forpost vor. Bestplatzierter bayerischer Reiter in diesem starken Teilnehmerfeld war Ferdinand Fisch mit Marburgs Stevie Wonder auf Rang vier.
Über 20.000 Besucher kamen am Auftakttag bei herrlichen Frühsommerwetter auf die Olympia-Reitanlage und genossen ein Pferdespektakel, das es in sich hatte. Neben Dressur und Springen gab es Wettbewerbe in der Working Equitation, der Arbeitsreitweise von der iberischen Halbinsel sowie ein buntes Schauprogramm mit zahlreichen Attraktionen und eine Messe mit knapp 250 Ausstellern.

Weitere Infos finden Sie unter www.pferdinternational-muenchen.de

Quelle: Martina Scheibenpflug

Foto: TS-Foto Jessica Gühring/ Max Kühner mit Alfa Jordan

 Denis Lynch sichert sich drittes Auto mit Stern

Hamburg – Es war natürlich eine Sensation, dass der irische Top-Reiter Denis Lynch seinen dritten Mercedes in Hamburg gewonnen hat. Im Mercedes-Benz Championat von Hamburg ließ er die Konkurrenz im Sattel von RMF Echo mit einer halben Sekunde Abstand im Stechen hinter sich und auch die Ehrenrunde im nagelneuen Mercedes-Benz C-Klasse Cabriolet C 200 war spektakulär. „RMF Echo ist erst seit einem halben Jahr bei mir, er war schon einige Male sehr gut platziert in Fünf-Sterne-Prüfungen, er ist ein echter Kämpfer“, attestierte Lynch seinem Erfolgspartner. Lynch hatte keine geringere als die hochdekorierte US-Amazone Lauren Hough mit ihrer Nummer eins im Stall, Ohlala, hinter sich gelassen: „Die Stute hatte ein bisschen Pause, sie hat sehr viel Energie und ich glaube, sie hat noch genug Reserve für eine richtig gute Runde am Samstag“, unkte Hough. Auf Platz drei sprang einerseits unverblümt und unbedarft, andererseits mit viel Übersicht und stilistisch herausragend eine junge Dame, die schon jetzt als Shooting-Star 2017 bezeichnet werden darf: die Niederländerin Sanne Thijssen. „Ich hatte ein Supergefühl mit Con Quidam Rb, die erste Hälfte im Stechen war richtig schnell, in der zweiten hab ich dann eine Distanz nicht im Vorwärts erwischt“, lautete die reflektierte Analyse der erst 18-Jährigen. „Ich persönlich bin jetzt das zehnte Mal beim Mercedes-Benz Championat von Hamburg dabei“, erinnert sich Bernd Zierold, Mercedes-Benz Vertriebsdirektor PKW Nord, „und es ist einfach toll, dabei zu sein, wenn so eine junge Dame auftaucht, die den etablierten Reitern fast den Sieg wegschnappt, das ist toll für den Sport und macht es unheimlich spannend!“

Das Mercedes-Benz Championat von Hamburg lieferte darüber hinaus die erste Wertung für die Global Champions League-Etappe von Hamburg. Auch hier hatte Denis Lynch die Nase vorne. Zusammen mit seinem Team-Kollegen Scott Brach (GBR), der Hello Forever gesattelt hatte, setzte er das Team Miami Glory in eine aussichtsreiche Position für die zweite und entscheidende Wertung, denn mit dieser Vorlage befindet sich das Team Miami Glory sozusagen in der Pole-Position. Wie die Punkte in der Global Champions League (GCL) letztlich in Hamburg verteilt werden, entscheidet sich am Samstag, unmittelbar vor dem Longines Global Champions Tour Grand Prix of Hamburg, dann nämlich treten die Teams in der zweiten Wertung der GCL an. Hier können auch taktische Entscheidungen der Teams noch Einfluss nehmen, denn die Teams können in ihrer Besetzung sowohl bei den Pferden als auch bei den Reitern noch Veränderungen vornehmen.

TV-Zeiten im Überblick:

Freitag, 26. Mai 2017, 15.30 Uhr bis 17.35 Uhr, NDR Sportclub live:
Preis der Deutschen Kreditbank AG, 2. Quali. Dt. Spring-Derby

Freitag, 26. Mai 2017, 18.45 Uhr bis 19.30 Uhr,
NDR DAS! Rote Sofa

Samstag, 27. Mai 2017, 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr, NDR Sportclub live:
Longines Global Champions Tour Grand Prix of Hamburg

Sonntag, 28. Mai 2017, 15.55 Uhr bis 17.00 Uhr, ZDF live:
J.J. Darboven präsentiert:88. Deutsches Spring-Derby
Wertungsprüfung zur DKB-Riders Tour

Auch globalchampionstour.com/gct-live und ClipMyHorse.tv berichten live im Stream.

Informationen über den Reitsportklassiker in Hamburg gibt es unter www.engarde.de in der Rubrik Veranstaltungen.

Das Kartentelefon ist unter Telefon 01805 – 119 115 erreichbar. (Montag bis Freitag von 09.00 bis 13.00 Uhr).

Quelle: EN GARDE Marketing GmbH

Foto: Sportfotos-Lafrentz/ Der Sieger im Mercedes-Benz Championat von Hamburg: Denis Lynch (IRL) mit RMF Echo

Finalisten und Favoriten in Springen und Dressur

Hamburg – Er hatte es schon im Vorfeld des von J.J.Darboven präsentierten Spring- und Dressur-Derby angekündigt: „Diaghilev ist richtig gut drauf“, und sein irischer Reiter Billy Twomey sollte Recht behalten. Der Preis der „Deutsche Vermögensberatung AG – DVAG“ ist die 1. Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby, das wiederum Wertungsprüfung zur DKB-Riders Tour ist. Und in der Ehrenrunde galoppierte locker und lässig ebendieser Diaghilev mit dem 40-jährigen Erfolgsreiter im Sattel als Sieger vorne weg. „Diaghilev ist einfach in Klasseform, er mag diesen großen Rasenplatz sehr und die Naturhindernisse liegen ihm. Er hat viel Erfahrung und ist sehr motiviert. Er gibt mir ein Supergefühl“, schwärmt der Vorjahres-Derbysieger Twomey von seinem Derby-Partner.

Auf Platz zwei folgte Johnny Pals mit Urjul van Generhese. Der 35-jährige Niederländer ist zum ersten Mal in Klein Flottbek, aber keineswegs derby-unerfahren. Sein Schimmelwallach war schon platziert in den Derbys von Lummen und Falsterbo: „Das hier ist groß, sehr groß“, zeigte sich Pals beeindruckt. „Es ist fantastisch, hier zu sein und wir werden unser Bestes geben.“

Auf Platz drei fanden sich zwei wieder, die schon in den vergangenen beiden Jahren eine tolle Leistung in den Derby-Qualifikationen abgeliefert haben, aber dann nicht im sonntäglichen Deutschen Spring-Derby angetreten sind: Mario Stevens (Molbergen) mit El Bandiata B. Die Stute ist ein kleines Phänomen, denn einst war sie als Schul- und Therapiepferd im Einsatz, bevor Stevens sie auf einem ländlichen Springturnier entdeckte, sie kurzerhand kaufte und sie zu seinem Derby-Pferd avancierte: „Wenn es auch am Freitag gut läuft, werde ich Sonntag reiten“, kündigte Stevens an, attestierte aber auch: „Es sind viele sehr, sehr gute Derby-Pferde in diesem Jahr hier am Start, die schon bewiesen haben, dass sie es können.“

Im Derby-Dressurviereck sind parallel zur ersten Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby ebenfalls wichtige Entscheidungen gefallen. Im Grand Prix, dem Preis des Helenenhofes – Familie Schwiebert, wurden nämlich gleich drei Ergebnisse ermittelt. Zum einen die Siegerin und die Platzierten der Prüfung. Daraus resultieren die Finalisten im Almased 59. Deutschen Dressur-Derby, das am Sonntag im Pferdewechsel ausgeritten wird. Und zum anderen der Gewinner der Teilwertung zum MEGGLE Champion of Honour.

Ein bisschen überraschend ritt eine in Deutschland noch eher unbekannte Russin mit einem überaus jungen Grand Prix-Pferd zum Sieg. Tatyana Kosterina und ihre Diavolessa kennen sich allerdings schon lange, denn die Stute kam gerade einmal dreijährig zu ihr. Kosterina ist seit 2007 in Deutschland stationiert und trainiert mit Monica Theodorescu, der deutschen Bundestrainerin der Dressur-Equipe. Die 39-Jährige hat das Derby schon oft am Fernseher verfolgt und bei ClipMyHorse.TV auch schon beim Pferdewechsel mitgefiebert, aber „ich hätte niemals gedacht, dass ich es mit dem erst neunjährigen Pferd auf Anhieb hier ins Finale schaffe und freue mich sehr darüber. Der Pferdewechsel wird sehr aufregend, ich bin richtig gespannt darauf.“ Platz zwei im Grand Prix ging an den britischen Championatsreiter Emile Faurie mit Lollipop. Neben der silbernen Schleife für den Zweitplatzierten der Prüfung und dem Platz im Finale des Almased 59. Deutschen Dressur-Derby am Sonntag, darf sich der 53-Jährige noch über den Gewinn der Teilwertung für die Dressurserie MEGGLE Champion of Honour, die sich an den Reiter richtet, der abseits der sportlichen Leistung im Viereck durch besonders umsichtigen und einfühlsamen Umgang mit seinem Partner Pferd auffällt: „Es ist eine große Ehre, diesen Preis zu erhalten, denn das ist ja der Grund, warum ich diesen Sport mache – weil ich Pferde liebe und weil ich diesen Sport liebe.“

Dritte im Grand Prix und im Bunde der Finalisten im Dressur-Derby ist Bianca Kasselmann. Die Berufsreiterin aus Hagen am Teutoburger Wald ist ein Pferdewechsel-Profi: „Ich muss mich ja berufsbedingt schon viel auf neue Pferde einstellen, und mir macht es einfach großen Spaß, mich in fremde Pferde einzufühlen und herauszufinden, wie ich sie am besten präsentieren kann.“

TV-Zeiten im Überblick:

Freitag, 26. Mai 2017, 15.30 Uhr bis 17.35 Uhr, NDR Sportclub live:
Preis der Deutschen Kreditbank AG, 2. Quali. Dt. Spring-Derby

Freitag, 26. Mai 2017, 18.45 Uhr bis 19.30 Uhr,
NDR DAS! Rote Sofa

Samstag, 27. Mai 2017, 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr, NDR Sportclub live:
Longines Global Champions Tour Grand Prix of Hamburg

Sonntag, 28. Mai 2017, 15.55 Uhr bis 17.00 Uhr, ZDF live:
J.J. Darboven präsentiert:88. Deutsches Spring-Derby
Wertungsprüfung zur DKB-Riders Tour

Auch globalchampionstour.com/gct-live und ClipMyHorse.tv berichten live im Stream.

Informationen über den Reitsportklassiker in Hamburg gibt es unter www.engarde.de in der Rubrik Veranstaltungen.

Das Kartentelefon ist unter Telefon 01805 – 119 115 erreichbar. (Montag bis Freitag von 09.00 bis 13.00 Uhr).

Quelle: EN GARDE Marketing GmbH

Foto: Sportfotos-Lafrentz/ Billy Twomey (IRL) gewinnt mit Diaghilev den Preis der Deutschen Vermögensberatung AG – DVAG, gleichzeitig 1. Qualifikation zur DKB-Riders Tour