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Ein neues Talent gibt sich in diesem Jahr bei der APASSIONATA-Tournee „Im Bann des Spiegels“ die Ehre: Die Kunst von Nina Lill, einer im Turniersport sehr erfolgreichen Westernreiterin, ist in der Show zu bewundern. Obgleich sie schon häufig im Rahmen von Messen und anderen Reitsportevents aufgetreten ist, hat die große Tour von APASSIONATA einen anderen Stellenwert. Über acht Monate hinweg wird die 27-jährige Pfälzerin fast jedes Wochenende in einer anderen Stadt mit ihrem Quarter Horse „Jewel“ auftreten. Ein Zeitplan, an den sich Reiter und Pferd erst gewöhnen müssen. Doch der Einsatz lohnt sich, wie sich schon in den ersten Showstädten zeigte! Mit tosendem Applaus wird jeder der atemberaubend schnellen Spins des Western-Paares belohnt, das größte Lob für die harte Arbeit. Doch die anmutige Amazone ist auch abseits der Show in der Reiterszene wohlbekannt: Gemeinsam mit Wallach „Jewel“ wurde sie 2009 Europameisterin im Team und einzeln im „Reining“, einer Abfolge schwieriger Manöver im Galopp. Ein Jahr zuvor gewann sie in Kreuth bei Nürnberg mit dem hübschen Fuchs das Derby-Championat – und die Erfolgsserie von Nina Lill setzt sich immer weiter fort. In einem kurzen Interview erzählt sie, wie das Westernreiten ihr Herz eroberte und was es heißt, bei APASSIONATA dabei zu sein:

Foto: Apassionata - Westernreiten / western riding

Foto: Apassionata – Westernreiten / western riding

Wie bist du zum Western-Sport gekommen?
Westernreiten ist meine große Leidenschaft, seit ich 10 Jahre alt bin. Zuerst bin ich Ponys geritten und habe mich auch am englischen Reitstil versucht. Aber über meine Mutter und meine erste Quarter Horse-Stute „Robins“ entdeckte ich das Westernreiten für mich und bin dabei geblieben. Diese energiegeladene Reitweise entspricht einfach meinem Charakter und ist so zu einer absoluten Passion geworden!

Foto: Apassionata - Freiheitspferd und Tuchartistin / Liberty horse with silk act

Foto: Apassionata – Freiheitspferd und Tuchartistin / Liberty horse with silk act

Was ist das Besondere an deinem Pferd „Jewel“?
„Jewel“ ist von meiner Mutter selbst gezogen und wirklich ein Ausnahmepferd. Während seiner Ausbildung haben wir schnell gemerkt, dass sehr viel mehr als ein reines Freizeitpferd in ihm steckt und ihn entsprechend gefördert. Er war von Anfang an unser Liebling und ist es bis heute geblieben. „Jewel“ ist unglaublich kooperativ und weiß genau, wann er 100% geben muss. Mit ihm bin ich 2009 auch Europameisterin im Reining geworden! Um so etwas zu erreichen, muss man schon einen ganz besonderen vierbeinigen Partner haben. Das ist auch der Grund, aus dem ich ihn zu APASSIONATA mitnehme – er ist einfach der Beste!

Foto: Apassionata - Comedy-Pferd „Simba“ / comedy horse „Simba“

Foto: Apassionata – Comedy-Pferd „Simba“ / comedy horse „Simba“

Was bedeutet es für dich, bei APASSIONATA dabei zu sein?
APASSIONATA bedeutet für mich, mit tollen anderen Reitern eine unvergessliche Zeit zu erleben und auch, mich mit „Jewel“ zusammen weiter zu entwickeln. Ich bin natürlich schon auf mehreren Shows geritten, aber eine so große und lange Tournee durch Europa haben wir noch nie mitgemacht. Es ist für mein Pferd und mich ein großes Abenteuer.

 

Die neue APASSIONATA Show „Im Bann des Spiegels“:
Wie immer bei APASSIONATA erwartet die Besucher mit „Im Bann des Spiegels“ ein einmaliges Zusammenspiel aus Reitkunst der Superlative, in Szene gesetzt durch wundervolle Kompositionen aus zauberhaften Lichtinstallationen, Bühneneffekten und emotionsgeladenen Rhythmen, Melodien und Tanzchoreografien. Neu sind diesmal Einlagen hochkarätiger Akrobatik auf und über der Erde, ebenso wie die Performance einer Ikone der Westernreiterei. Erstmals treten überdies niedliche Welshponys in der Show auf, und auch die große Freiheitsdressur überrascht, begeistert und berührt! Auf diese Weise möchte sich das APASSIONATA-Team einmal mehr selbst übertreffen und bis Juni 2016 Zuschauer in 30 Städten Europas im wahrsten Sinne in den Bann ziehen!

Weitere Details, den Tourplan sowie Bildmaterial finden Sie unter http://www.apassionata.com/im-bann-des-spiegels/?utm_source=Reiterportal%2024&utm_medium=PR-Text&utm_campaign=apa%2013%20National

Mehr Informationen unter http://www.apassionata.com/im-bann-des-spiegels/?utm_source=Reiterportal%2024&utm_medium=PR-Text&utm_campaign=apa%2013%20National

 

Quelle: APASSIONATA GmbH

Foto: Apassionata/ Logo APASSIONATA Im-Bann-des-Spiegels

(Schenefeld) Eigentlich ist er einer der bekanntesten Vielseitigkeitsreiter, aber zu einer richtigen Vielseitigkeit gehört eben auch das Springen und ein solches gewann Kai Rüder (Fehmarn) in Schenefeld am Freitag. Das erste S*-Springen des viertägigen Turniers sicherte sich der Profi von der Ostseeinsel Fehmarn mit einem elf Jahre alten Holsteiner Wallach. Cross Keys war am Freitagabend der Schnellste. Der Wallach bescherte Rüder vor zwei Jahren bei seiner Derby-Premiere in Hamburg-Klein Flottbek auf Anhieb Platz 14.

Überhaupt blieben die drei ersten Plätze im Norden –  sowohl mit Blick auf die Reiter, als auch auf die Pferde. Jan Philipp Schultz aus Böbs ritt den aus der Zucht seiner Mutter Ursula stammenden Quintus S2 auf den zweiten Rang, Sören von Rönne (Neuendeich) sorgte dafür, dass der Pinneberger Carsten Lauck zufrieden drein schaute: Von Rönne pilotierte einen Holsteiner Hengst auf Rang drei der Prüfung, der aus der Zucht und dem Besitz von Carsten Lauck stammt und – passenderweise – Lauck`s Locke heißt. Gleich 82 Reiterinnen und Reiter traten zum ersten schweren Springen an. Am Samstag wird Parcourschef Ralf Hollenbach (Darmstadt) es noch schwerer machen, denn dann geht es ab 15.30 Uhr in eine Springprüfung der Kl. S**, in der die dritte und letzte Qualifikation für Lotto 3plus1, präsentiert von Holsteiner Masters entschieden wird.

Kult  auch im Verein
Zu den großen Vorzügen des Schenefelder Sommerturniers zählt das Engagement der ehrenamtlichen Helfer. Mit rund 170 Helfern wird das Turnier auf die Beine gestellt. Jürgen Böckmann: „Das ist wirklich schön, hier sind so viele Leute mit dem Turnier verbunden und helfen uns auch gern.“ Der Elbdörfer und Schenefelder RV ist einer der mitgliederstarken Vereine im Norden, die Reitanlage Klövensteen ist das Herzstück der Aktivitäten mit und um die Pferde herum.

Ergebnisübersicht Schenefeld

29 Springen Kl. S*, Preis der TV Movie
Kai Rüder (Fehmarn) auf Cross Keys 0/ 61,50
1. Jan-Philipp Schultz (Böbs), Quintus S 2 0/ 62,26
2. Sören von Rönne (Neuendeich), Lauck`s Locke 0/ 63,62
3. Pedro Sanchez Aleman (ESP), Comma 2, 0/64,07
4. Jesse Luther (Wittmoldt), Zarin 0/ 65,20
5. Thorsten Wittenberg (Schretstaken), Cashell 0/ 65,38

Das Sommerturnier Schenefeld im Internet: www.esrv-online.com
Bei Facebook: https://www.facebook.com/Horse-Classic-110810512318904/?fref=ts
Am leichtesten finden Sie die Veranstaltung unter #SommerturnierSchenefeld.

Quelle: Comtainment GmbH

Foto: ACP Pantel/ Freute sich über den Sieg in Schenefeld – Kai Rüder, Vielseitigkeitsass aus Fehmarn mit Cross Keys.

(Klein Roscharden) Die Neugier war groß schon bei der Präsentation zur Mittagszeit. Die ESI Fohlenauktion auf dem Zuchthof Klatte lockt Gäste aus aller Welt nach Klein Roscharden, so sie denn nicht schon seit Donnerstag da sind, weil dem Sport verpflichtet. Der Zuchthof ist Standort für beides – internationalen Sport und Auktion und der Sport kam am zweiten Turniertag höher, breiter und schneller daher. Genau richtig für Mynou Diederichsmeier (Scheeßel) und Goldstar. Das erprobte Paar gewann die erste Prüfung der Medium Tour im CSI 2*.

ESI Fohlenauktion lockt Züchter und Reiter
Anziehungspunkt Nummer eins waren die Fohlen der umfangreichen Kollektion aus internationalen Abstammungen. Kriterium der Auswahl war Sportlichkeit, leistungsgeprüfte Eltern und Großeltern und das verfehlt seine Wirkung auf Interessenten aus aller Welt nicht. Berühmte Väter und Großväter in der Ahnengalerie machen Stut- und Hengstfohlen doppelt interessant…. Pünktlich zur Präsentation der Fohlen mitsamt ihren Müttern füllte sich die Auktionshalle in Klein Roscharden, Kataloge und Stifte wurden gezückt, um Notizen zu einzelnen Fohlen zu vermerken und Henrik Klatte und Otto Vaske und ihr Team hatten alle Hände voll zu tun….

Hinter Mynou Diederichsmeyer reihte sich beim CSI die für Israel reitende, gebürtige US-Amerikanerin Danielle Goldstein mit Dunotaire V ein. Goldstein lebt in den USA, betreibt in Wellington ihren eigenen Stall. Auf Platz drei ritt Hans-Jörn Ottens aus Loxstedt den Oldenburger Hengst Future. Ab Samstag wird es hoch, weit und breit beim CSI Klein Roscharden, dann wird auch die erste Weltranglistenprüfung auf dem großen, modernen Turnierplatz entschieden.

Ergebnisübersicht CSI Klein Roscharden

4 CSI2* Springprüfung -international-, Preis der LVM Versicherungen, Münster, CSI2* Medium Tour 1,35m  
1. Julie Mynou Diederichsmeier (Ahausen) auf Goldstar 34 0.00 / 59.21
2. Danielle Goldstein (/Israel) auf Dunotaire V 0.00 / 59.47
3. Hans-Jörn Ottens (Loxstedt) auf Future 92 0.00 / 59.93
4. Jan Sprehe (Cloppenburg) auf Coeur de Lion 22 0.00 / 59.94
5. Esther Forkert (Bremen) auf Miss Cortina 0.00 / 59.99
6. Marie Lütgenau (Bönen) auf Strolchi 26 0.00 / 60.43

7 CSI1* Springprüfung -international, Preis der Saaten-Union GmbH, Isernhagen
CSI1* Big Tour 1,30m  
1. Dale Burnham (/Großbritannien) auf Calinka vh Maarlo Z 0.00 / 56.36
2. Benjamin Wulschner (Reez) auf Consotho 0.00 / 56.73
3. Klaus Brinkmann (Bielefeld) auf Pikeur Bellevue 0.00 / 57.03
4. Esther Forkert (Bremen) auf Phaeton 4 0.00 / 57.37
5. Calvin Böckmann (Lastrup) auf Carvella Z 0.00 / 57.56
6. Holger Hecht (Dahlenburg) auf Sjinto 0.00 / 57.65

8 CSI1* Springprüfung -international, Preis der Perso Plankontor GmbH, Lastrup
CSI1* Big Tour 1,35m
1. Frank Plock (Borken) auf Gloria D’15 0.00 / 50.55
2. Dale Burnham (Großbritannien) auf Calinka vh Maarlo Z 0.00 / 50.94
3. Klaus Brinkmann (Bielefeld) auf Pikeur Bellevue 0.00 / 51.28
4. Benjamin Wulschner (Reez) auf Consotho 0.00 / 52.02
5. Greta Funke-Ligthart (Varel) auf Tinkerbell 31 0.00 / 52.13
6. Jan-Phillipp Weichert (Menslage) auf Eaton 6 0.00 / 52.35

10 CSI1* Springprüfung -international, Preis der Böckmann Fahrzeugwerke GmbH, Lastrup
CSI1* Medium Tour 1,25m
1. Elin Uppling (Schweden) auf Pia Louisa 0.00 / 58.02
2. Marlies Hoorn (/Niederlande) auf Duke Sion 0.00 / 58.04
3. Jan Sprehe (Cloppenburg) auf Sam S 0.00 / 59.08
4. Michaela Bergman (Cloppenburg) auf Libelle T 0.00 / 59.51
5. Shari Zey (Borken (Hessen) auf Mary Lou 227 0.00 / 59.94
6. Nina Piasecki (Mönchengladbach ) auf Ed Hardy 2 0.00 / 60.57

11 CSI1* Punktespringprüfung m.Joker -international, Preis der Tierärztlichen Gemeinschaftspraxis Drs. Janetzko & Dr. Lange, Varrelbusch, CSI1* Medium Tour 1,30m
1. Benjamin Wulschner (Reez) auf Hariko P.M.S. 65.00 / 47.67
2. Elin Uppling (/Schweden) auf Pia Louisa 65.00 / 48.95
3. Flemming Ripke (Steinfeld) auf Elverhojs Maestro 65.00 / 51.67
4. Tobias Thoenes (Uedem) auf Gertje vh Scheefkasteel 65.00 / 52.99
5. Nina Schäfer (Königslutter-Rhode) auf Jim Knopf 120 65.00 / 53.11
6. Rene Baumann (Friesoythe ) auf Coco – Baya 65.00 / 53.26

13 CSIYH1* Springprüfung -international, Preis der Stevens Sportpferde GmbH, Molbergen
CSIYH1* 6 year old horses 1,30m
1. Jens Wawrauschek (Balve) auf Coupe de Candilla 0.00 / 55.31
2. Eoin Mc Mahon (Ostercappeln) auf Ruby Sunrise L 0.00 / 55.96
3. Björn Egberink (/Niederlande) auf Feestje B. 0.00 / 56.30
4. Lucas Deryckere (Belgien) auf Kellox de Messitert 0.00 / 57.07
5. Franz-Josef Jun. Dahlmann (Fröndenberg) auf Capri 100 0.00 / 57.41
6. Gilbert Böckmann (Lastrup) auf Label d’Amour 0.00 / 57.51

14 CSIYH1* Zweiphasenspringprüfung -international-Preis der Wendeln & Cie KG, Garrel
 CSIYH1* 6 year old horses 1,30m
1. Bart Haselbekke (/Niederlande) auf Luziana *0.00 / 32.43
2. Jens Wawrauschek (Balve) auf Coupe de Candilla *0.00 / 32.86
3. Björn Egberink (/Niederlande) auf Feestje B. *0.00 / 33.05
4. Marcel Wegfahrt (Bensheim) auf Chaccocartes *0.00 / 34.66
5. Veronika Kornfeldner (Passau) auf Chaccato *0.00 / 34.84
6. Juliane Enders (Lastrup) auf Corniolan *0.00 / 35.96

16 CSIYH1* Springprüfung -international-Preis des CK Stable, Crotta & Kühl GbR, Essen/Oldenburg, CSIYH1* 7 year old horses 1,35m -RG Art. 238.2.1-
1. Otto Vaske (Emstek) auf Changzhu 0.00 / 54.47
2. Hans-Jörn Ottens (Loxstedt) auf Chaccinus 0.00 / 56.05
3. Wilhelm Winkeler (Herzlake) auf Edison D.N. 0.00 / 57.17
4. Elisabeth Kruse (Balve) auf Con Quisar RB 0.00 / 58.44
5. Clarissa Crotta (Diepholz) auf Incitatus 0.00 / 58.80
6. Jens Dummeyer (Löningen) auf Pauline 415 0.00 / 58.83

Live dabei
Das CSI Klein Roscharden/ Lastrup ist live zu sehen beim Pferdesportportal ClipMyHorse.de, auch die Auktion wird vor dort übertragen.
Das Turnier im Internet: www.equievents.de
Bei Facebook: https://www.facebook.com/events/1811296045760942/

Quelle: Comtainment GmbH

 

(Schenefeld) Schwarze Energie setzte sich in Schenefeld im Dressurviereck an die Spitze: Dark Dynamic, schwarzbrauner Hannoveraner Wallach, bescherte seiner Reiterin und Besitzerin Nadine Capellmann den Sieg im Grand Prix de Dressage. Mit 71.60 Prozent gewann die Doppel-Weltmeisterin des Jahres 2002 die erste von drei schweren Championatsprüfungen, konnte aber an der Siegerehrung gar nicht teilnehmen – der Grund dafür heißt Forpost, ist acht Jahre alt und wurde von seiner Reiterin zeitgleich für die Intermediaire I vorbereitet. Das ist die Einlaufprüfung zum renommierten Louisdor-Preis und der macht in Schenefeld vor den Toren Hamburgs Station.

Junge Kandidaten auf dem Laufsteg
Schenefelds Sommerturnier ist eine der nur fünf Stationen dieser Serie, die tatsächlich der „Laufsteg“ künftiger Championatspferde ist. Capellmann, die mit deutschen Equipen bereits Olympiagold, EM- und WM-Gold gewann, entdeckte Forpost, weil er in Belgien zum Verkauf stand, dort in der kleinen Dressurtour geritten wurde. „Unsere Verständigung klappt durchaus, muss aber noch besser werden“ verriet die Dressurreiterin augenzwinkernd. Forpost ist erst acht, lange kennen sich beide noch nicht, „aber ich habe echt Spaß daran, ihn zu reiten. Wir müssen tatsächlich noch besser in der Abstimmung werden.“ Capellmann, die wegen diverser Staus zehn Stunden von Würselen nach Schenefeld am Mittwoch benötigte, ist gern in den Norden gekommen. „Die Veranstalter machen sich viel Mühe, das Viereck unter den Bäumen ist ganz prima und bei diesem Wetter ein Traum,“ so Capellmann, der außerdem das entspannte und familiäre Ambiente des Schenefelder Sommerturniers gefällt.

Im Grand Prix de Dressage holte sich Susan Pape, Britin mit niedersächsischem Wohnsitz Platz zwei mit Harmonys Fiorano vor Marion Op de Hip mit ihrem 16 Jahre alten Diego OLD. Noch etwas zurückhaltend zeigten sich Christina Böckmann und Der kleine Lord. Das für Finnland antretende EM-Paar, das in Schenefeld zuhause ist, wurde insgesamt Siebenter. „Das können wir definitiv besser“, stellte Böckmann fest und konzentriert sich nun auf die Grand Prix Kür am Samstag im Rahmen des Galaabends: „Ich hoffe, er ist dann auch besser gelaunt, Hitze ist nicht so seins und in der Halle ist es ja kühler….“

Aber nicht allzulange, denn die Veranstalter bitten im Anschluss an den Gala-Abend am Samstag zur Riders Party in die große Halle….

Ergebnisübersicht Sommerturnier Horse & Classic

11/1 Dressurprüfung Kl. S* – Prix St. Georges -Berufsreiter, Präsentiert von Firma Gesa Bau, Preis gegeben von Frau Maike Hinrichsen under Firma Eichholz
1. Kathleen Keller (Salzhausen-Luhmühlen) auf Durbridge 30 795.50
2. Anna-Lena Kracht (Hamburg) auf Laurano 2 791.00
3. Tessa Frank (Bad Zwischenahn) auf Earl of Nymphenburg 778.00
4. Nuno Palma E Santos (POR) auf Sidney Bay 774.00
5. Ants Bredemeier (Grönwohld) auf Deliciosa 771.50
6. Bart Desender (BEL) auf Deveraux 3 762.00

3 Dressurpferdeprfg.Kl.L, Zugl. Quali. Holsteiner Dressurpferdecup 2016, Preis der Firma WINE Invesment GmbH und der En Garde Merketing GmbH
1. Esther Maruhn (Brockel) auf Der Wedemärker 8.30
2. Stefanie Hein (St. Margarethen) auf Amidala 31 7.50
3. Philipp Lindemann (Elmshorn) auf Der Bachelor 3 7.30
4. Tessa Frank (Bad Zwischenahn) auf Carino 622 7.10
4. Chiara Romberg (Hamburg) auf Rock my life 23 7.10
6. Svenja Bachmann (Iserlohn) auf Burberry 16 7.00
6. Gudrun Huck (Borstel) auf Syrius H 7.00

8/1 Dressurprüfung Kl.S*, Amateure, 1.Quali.+Wertung Amateur-Championat
Präsentiert von der Firma Groth & Co., Preis gegeben von Familie Jahr
1. Vivien Grabowski (Stade) auf Riverdance 66 909.50
2. Svenja Bachmann (Iserlohn) auf Rubin Dark 860.00
3. Janet Egbers (Haftenkamp) auf Daniel Craig 852.00
4. Marion Loew (Göttingen) auf Danccini 849.00
5. Jana Christin Sönnichsen (Wobbenbüll) auf Gorklintgards Hayden 847.00
6. Katrin Berning (Petershagen) auf San-Siro 4 846.00

16 Grand Prix de Dressage, Preis gegeben von Frau Jasmin Troike und dem Helenenhof
1. Nadine Capellmann (Würselen) auf Dark Dynamic 1790.00
2. Susan Pape (Hemmoor) auf Harmony’s Fiorano 1777.50
3. Marion Op de Hipt (Kerken) auf Diego OLD 1741.50
4. Esther Maruhn (Brockel) auf Wilson Pickett 1729.50
5. Boaventura Francisco Freire (POR) auf Sai Baba Plus 1719.50
6. Tessa Frank (Bad Zwischenahn) auf Famous Boy 2 1708.50

24/1 Springprüfung Kl.M**, bis 4499 RLP, Preis von Heern Tjeert Rijkens
1. Karl-Friedrich Matthiessen (Heide) auf Zypria M 0.00 / 67.65
2. Alessa Köhnke (Hetlingen) auf Siska 29 0.00 / 67.92
3. Peter Garbella (Quickborn) auf Best Reflex 0.00 / 68.33
4. Dennis Herzog (Neustadt) auf Crystal Clear 0.00 / 72.54
5. Michael Ziems (Wöhrden) auf B Livia 0.00 / 75.45
6. Aurelio Gutierrez Garcia (Lentföhrden) auf Chantalle 7 0.00 / 75.54

24/2-1 Springprüfung Kl.M**, ab 4500 RLP, Preis der Firma Peer-Span
1. Jörg Kreutzmann (Kasseburg) auf California 92 0.00 / 58.96
2. Eoin Ryan (Krummesse ) auf Cacadu Boy 0.00 / 62.83
3. Lena Timm (Münsterdorf) auf Carmencita 10 0.00 / 66.28
4. Thorsten Wittenberg (Schretstaken) auf Quick Step 73 0.00 / 68.26
5. Kristin Kirchner (Schenefeld) auf Elba-Montanja 0.00 / 69.51
6. Christian Straub (Schenefeld) auf Exodus 14 0.00 / 70.38

Das Sommerturnier Schenefeld im Internet: www.esrv-online.com
Bei Facebook: https://www.facebook.com/Horse-Classic-110810512318904/?fref=ts
Am leichtesten finden Sie die Veranstaltung unter #SommerturnierSchenefeld.

Quelle: Comtainment GmbH

Foto: ACP Pantel/ Nadine Capellmann und Dark Dynamic auf dem Weg zum Grand Prix Sieg in Schenefeld.

(Münster) Philip Rüping weiß, was auf ihn zukommt. Die Nummer eins des aktuellen Rankings der DKB-Riders Tour wird es nicht leicht haben, die Pole Position bei der vierten Etappe der DKB-Riders Tour zu verteidigen. „Wenn ich mir das so ansehe, glaube ich, dass Münster eine der am besten besetzten Etappen der Saison sein wird. Das ist schon richtig was hier.“ Der 32 Jahre junge Profi hat aus drei Etappen der DKB-Riders Tour 34 Punkte gesammelt – das reicht für Platz eins im Ranking, ist aber kein komfortabler Vorsprung.

Keine leichte Aufgabe…
„Münster ist traditionell schwer“, findet Rüping, „der Große Preis ist hier noch nie leicht gewesen und die Besetzung ist auch immer gut.“ Seine Verfolger, der dreimalige Derbysieger Andre Thieme aus Plau a. See, Aachen-Sieger Philipp Weishaupt aus Riesenbeck, guter Freund und Kollege Patrick Stühlmeyer (Osnabrück) und auch Titelverteidigerin Janne Friederike Meyer (Hamburg), Marcus Ehning (Borken) und Cameron Hanley (Irland) können Rüping vom „Thron schubsen“ in Münster.

Drei gute Pferde
Die Rankingspitze ist allerdings gut aufgestellt für die Herausforderungen am Samstag und Sonntag. „Ich habe Copperfield dabei und der Plan ist, dass er am Sonntag im Großen Preis geht“, so Rüping. Mit dem zehn Jahre alten Wallach wurde Rüping in Wiesbaden bei Etappe Nummer drei der DKB-Riders Tour Zweiter. Mit der neun Jahre alten Clinta und dem 13 Jahre alten Corenso hat Rüping zwei weitere Pferde mit viel Potential dabei. Rüping: „Meine Idee ist, wenn alles gut geht, dass Corenso am Samstag in der Qualifikation startet.“

DKB-Riders Tour live im WDR-Fernsehen
Wie es geht, können Pferdesportfans im WDR-Fernsehen erleben: Am Samstag wird von 15.30 bis 16.45 Uhr die Qualifikation zur 4. Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour übertragen, am Sonntag folgt von 15.45 bis 17.15 Uhr die Wertungsprüfung im Großen Preis – BMW Hakvoort Trophy.

DKB-Riders Tour im Internet – www.DKB-riderstour.de ,
Bei Facebook:  http://www.facebook.com/dkbriderstour,
Bei Youtube: https://www.youtube.com/user/DKBRidersTour
Bei Twitter: https://twitter.com/DKBRidersTour .
Am leichtesten finden Sie die DKB-Riders Tour unter dem HashTag #dkbriderstour.

Quelle: Comtainment GmbH

Foto: Lafrentz/ Kommt als Rankingspitze der DKB-Riders Tour nach Münster: Philip Rüping mit Copperfield.

It is everything but a secret that Ludger Beerbaum is the face of show jumping in Germany. However, he is also a true superstar in China too. Together with further partners, he initiated the “Longines Equestrian Beijing Masters” six years ago. Next week, international top stars will once again be competing against the best Chinese riders in the legendary Olympic stadium, the “Bird’s Nest”. Today, on Friday, “Mr. Show Jumping” is celebrating his 53rd birthday. We spoke to him about him stepping down from the German national team, his plans for the future and the unique concept of the equestrian show in Peking.

Question: A few days ago you announced you will no longer be riding for the German national team. What is stronger the feeling of melancholy or the joy about what is to come?
Ludger Beerbaum: Neither really at the moment. Initially I am satisfied with the decision I have taken and will just wait and see what comes my way. I am at peace with myself and think it was the right decision at the right point in time. Everything that happens now, will happen. I will gladly accept it.
 
Question: But you will still continue to compete at international level?
Beerbaum: Yes, exactly.
 
Question: Training aspiring young talents will play a considerably bigger role in your sporting life in future…
Beerbaum: It has always played a major role. I have already given courses in the future or had young riders here. Take Marco Kutscher, Philipp Weishaupt, Henrik von Eckermann, for instance, they all started off here as young lads, and of course I will continue to do that too. But in future I will be focusing more on other regions. In the same way that I am currently travelling through Asia with the Longines World Equestrian Academy or inviting riders from Asia to come to Riesenbeck, to train them.
 
Question: Can you tell us more about the promotion work of the youngsters in China that you are involved in?
Beerbaum: Our aim with the Academy is to train young people and make their way onto the international equestrian sport circuit easier. That is the target of the Academy and that is what I would like to be acknowledged for in five, eight or ten years’ time.
 
Question: You have been following the development of the equestrian sport in China for many years. How do you assess this development?
Beerbaum: I have been involved in the Chinese equestrian sport market since 2006. Things are growing extremely quickly there, every year there are more shows, more competitors, above all more young people, who are finding their way to horses. But there is actually a huge need for the conveyance of know-how. And whereas the one development is indeed fast, the development in the field of know-how is unfortunately slower. There is a great need to catch up, this starts with the care of the horses through to the riding abilities and basics.
 
Question: What role does the Longines Equestrian Beijing Masters play in the development of the equestrian sport in China?
Beerbaum: It is a highlight in the Chinese event calendar and is a big goal for many young people to be able to ride in this traditional sports venue, the Bird’s Nest, one day. As such, it is a big motivation factor. But many stages have to be passed on the way there, this is where the Academy comes into play again. But the motivation factor is definitely a very important cornerstone, without doubt.
 
Question: Which other partners are on board in Peking, explain the organisation structure?
Beerbaum: On the one hand there is of course the Dashing Equestrian, the company that holds the contracts with the Bird’s Nest and the Federation locally, and who ultimately carries the economic risk for the event. Then, the Chinese Federation, the CEA, of course. As well as the organisers of the CHIO Aachen, who are on board for the fourth year running.
 
Question: The show will be staging its in the meantime sixth edition from September 1st-4th. What is the special thing about its concept?
Beerbaum: It is the only show in China, where really international top riders – due to the quarantine regulations on borrowed horses – compete against Chinese riders in the same class. In contrast to the Global Champions Tour in Shanghai, for example, which we fly over or, but where the Chinese only sit on the stands and watch us. In the Bird’s Nest they really have the opportunity to compete against us with their horses.
 
Question: What course should Longines Equestrian Beijing Masters take? What are your short and mid-term goals?
Beerbaum: The biggest goal is for the event to progress from its current 3-star rating into a 5-star show. And that we will then also be able to compete against the Chinese riders on our own horses. How fast this will be achieved, not only depends on us, but also on the quarantine regulations, the EU, the Chinese, the introduction of a vaccination status in China and other points. I can’t say whether this will take a year, two or three.
 
Question: You won in the Bird’s Nest last year. How do you rate your chances of defending this title?
Beerbaum: Ultimately, that depends on the horse I am allocated, I drew a really good horse last year and simply had the best chance to win as a result.
 
Question: How will you celebrate your birthday?
Beerbaum: I haven’t got any plans. I hope no one will notice because it isn’t a round or special birthday, it is just 53. So there is no plan to celebrate it in a special way. It is a normal weekday too, so I hope it just passes by quite normally.
 

Longines Equestrian Beijing Masters 2016
September 2nd-4th, 2016, Peking, Bird’s Nest

International riders:
Ahlmann, Christian (GER)
Beerbaum, Ludger (GER)
Bost, Roger-Yves (FRA)
Delestre, Simon (FRA)
Dubbeldam, Jeroen (NED)
Kutscher, Marco (GER)
Richard, Jane (SUI)
Schröder, Gerco (NED)
Wathelet, Gregory (BEL)
Whitaker, John (GB)

www.beijingmasters.com

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Ludger Beerbaum: Im Gespräch mit Mr. Springreiten – „Vater“ des Longines Equestrian Beijing Masters

Dass Ludger Beerbaum das Gesicht des Springreitens in Deutschland ist, ist alles andere als ein Geheimnis. Doch auch in China ist er ein echter Superstar. Vor sechs Jahren rief er gemeinsam mit Partnern das „Longines Equestrian Beijing Masters“ ins Leben. Im legendären Olympiastadion „Bird’s Nest“ werden in der kommenden Woche wieder internationale Topstars auf die besten chinesischen Reiter treffen. Heute wird „Mr. Springreiten“ 53 Jahre alt, wir sprachen mit ihm über seinen Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft, seine Pläne für die Zukunft und das einzigartige Konzept des Pekinger Reitturniers.

Frage: Ihr Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft liegt nun einige Tage zurück. Überwiegt die Wehmut oder die Freude auf das Kommende?
Ludger Beerbaum: Beides habe ich im Moment nicht so richtig. Ich bin jetzt erstmal zufrieden mit dem, was ich da entschieden habe und lasse alles andere ganz entspannt auf mich zukommen. Ich bin mit mir im Reinen und glaube, dass das im richtigen Moment die richtige Entscheidung war. Und alles was jetzt kommt, kommt. Das nehme ich gerne an.
 
Frage: Sie werden aber weiterhin bei internationalen Turnieren starten?
Beerbaum: Ja, genau.
 
Frage: Die Ausbildung junger Talente wird zukünftig eine deutlich größere Rolle in Ihrem Sportler-Dasein spielen…
Beerbaum: Die hat ja immer eine nicht unerhebliche Rolle gespielt. Ich hab auch schon in der Vergangenheit Lehrgänge gegeben oder junge Reiter hier gehabt. Nehmen Sie mal Marco Kutscher, Philipp Weishaupt, Henrik von Eckermann, die haben alle als junge Buben hier angefangen, und natürlich werde ich das auch weitermachen. Aber zukünftig werde ich mich wohl noch mehr um andere Regionen kümmern. So wie ich jetzt aktuell mit der Longines World Equestrian Academy, in Asien unterwegs bin oder Asiaten hier nach Riesenbeck einlade, um sie zu trainieren.
 
Frage: Können Sie die Nachwuchsförderung in China, in die Sie involviert sind, näher erläutern?
Beerbaum: Wir haben mit der Academy vor, junge Leute auszubilden und ihnen den Weg in den internationalen Reitsport zu ebnen. Das ist das Ziel der Academy und daran würde ich mich gerne mal in fünf, acht, zehn Jahren messen lassen.
 
Frage: Sie verfolgen die Entwicklung des Pferdesports in China seit vielen Jahren. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung?
Beerbaum: Seit 2006 bin ich in den chinesischen Reitsportmarkt involviert. Die Dinge wachsen dort extrem schnell, jedes Jahr gibt es mehr Turniere, mehr Turnierstarts, mehr vor allem junge Leute, die den Weg zum Pferd finden. Aber es gibt eben auch großen Bedarf an Vermittlung von Know-how. Und wo die eine Entwicklung tatsächlich schnell ist, ist die andere Entwicklung im Bereich Know-how  langsamer. Da gibt es großen Aufholbedarf, das fängt bei der Pflege an und hört bei den Reitfähigkeiten und -grundlagen auf.
 
Frage: Welche Rolle spielt bei der Entwicklung des Pferdesports in China das Longines Equestrian Beijing Masters?
Beerbaum: Das ist im chinesischen Turnierkalender ein Highlight und für viele junge Leute ein großes Ziel, einmal in dieser Traditionsstätte, dem Bird’s Nest, reiten zu dürfen. Insofern ist das ein großer Motivationsfaktor. Aber auf dem Weg dahin sind viele Stufen zu durchlaufen, hier ist dann wieder  die Akademie mehr gefragt. Aber als Motivationsfaktor ist das mit Sicherheit ein ganz wichtiger Eckpfeiler, ohne Frage.

Frage: Welche anderen Partner sind in Peking mit im Boot, wie ist die Organisationsstruktur?
Beerbaum: Das ist natürlich die Dashing Equestrian, die Firma, die vor Ort die Verträge mit dem Bird’s Nest und der Föderation hat, und die letztlich auch das wirtschaftliche Risiko trägt für das Event. Dann die chinesische Föderation CEA natürlich. Und dann natürlich die Organisatoren des CHIO Aachen, die jetzt im vierten Jahr dabei sind.
 
Frage: Vom 1. bis zum 4. September erlebt das Turnier seine inzwischen sechste Auflage. Was ist das Besondere an Ihrem Konzept?
Beerbaum: Es ist das einzige Turnier in China, wo wirkliche internationale Top-Reiter – wegen der Quarantäne-Bestimmungen auf geliehenen Pferden – in derselben Prüfung gegen chinesische Reiter antreten. Anders als jetzt z.B. bei der Global Champions Tour in Shanghai, wo wir auch hinfliegen, aber da die Chinesen nur auf der Tribüne sitzen und zugucken. Im Bird’s Nest haben sie wirklich die Möglichkeit, mit ihren Pferden gegen uns anzutreten.
 
Frage: Welchen Weg soll das Longines Equestrian Beijing Masters gehen? Was sind Ihre kurz- und mittelfristigen Ziele?
Beerbaum: Das größte Ziel ist, dass aus dem heutigen 3-Sterne- ein 5-Sterne-Event wird. Und das wir uns dann auch mit unseren Pferden mit den chinesischen Reitern messen können. Wie schnell das jetzt geht, das hängt aber nicht nur von uns ab, sondern auch von den Quarantänebestimmungen,  der EU, den Chinesen, der Einführung eines Impfstatus in China und anderen Dingen. Ob das jetzt ein Jahr dauert, zwei oder drei, das kann ich nicht sagen.
 
Frage: Im vergangenen Jahr konnten Sie im Bird’s Nest gewinnen. Wie schätzen Sie Ihre Chancen auf eine Titelverteidigung ein?
Beerbaum: Das hängt von dem Pferd ab, das ich am Ende bekomme. Letztes Jahr habe ich wirklich ein richtig gutes Pferd zugelost bekommen und dadurch hatte ich einfach die größten Chancen, zu gewinnen.

Frage: Wir feiern Sie heute Ihren Geburtstag?
Beerbaum: Es gibt keinen  Plan. Ich hoffe, dass es keiner merkt, weil es auch kein runder oder besonderer Geburtstag ist, sondern einer von 53. Und da gibt’s keinen Plan, den irgendwie besonders zu feiern. Es ist auch ein normaler Wochentag, also ich hoffe, dass der Kelch ganz normal an mir vorübergeht.
 

Longines Equestrian Beijing Masters 2016
2. bis 4. September 2016, Peking, Bird’s Nest

Internationale Reiter:
Ahlmann, Christian (GER)
Beerbaum, Ludger (GER)
Bost, Roger-Yves (FRA)
Delestre, Simon (FRA)
Dubbeldam, Jeroen (NED)
Kutscher, Marco (GER)
Richard, Jane (SUI)
Schröder, Gerco (NED)
Wathelet, Gregory (BEL)
Whitaker, John (GB)

www.beijingmasters.com

Quelle: Niels Knippertz

picture: Longines Beijing Masters/ Arnd Bronkhorst – Ludger Beerbaum together with the CHIO Aachen organisers Frank Kemperman (left) and Michael Mronz (right) while visiting the Great Wall of China. The picture can be used free of charge

(Klein Roscharden) Ganz entspannt fing es an, das internationale Turnier in Klein Roscharden auf dem Zuchthof Klatte. Allerbestes Sommerwetter und hervorragende Plätze sorgten für einen guten Sportauftakt und lauter lächelnde Gesichter. Am meisten lächelten Elin Uppling und Dale Burnham. Die Schwedin und der Brite gewannen die ersten Prüfungen des CSI Klein Roscharden.

Mit internationalen Springen des CSI1* begann das Sport- und Auktionswochenende in Klein Roscharden, das buchstäblich aus allen Teilen der Welt Reiterinnen und Reiter anlockt. Der 30 Jahre alte Dale Burnham gewann mit Calinka vh Maarlo Z das klassische internationale Fehler/ Zeit-Springen. Knapp dahinter folgte schon der beste deutsche Reiter: Benjamin Wulschner, der seit wenigen Wochen auf dem Schloss Wendorf in Mecklenburg-Vorpommern zuhause ist, pilotierte den dunkelbraunen Hengst Consotho durch den Parcours und auf Platz zwei.

Elin Uppling, die 2008 bereits schwedische Farben bei den Europameisterschaften der Jungen Reiter vertreten hatte, sorgte für den Amazonensieg zum Auftakt. Sie vertraute dabei auf ein deutsches Pferd, auf die in Hessen gezogene Stute Pia Louisa. Das CSI lockt etliche erfolgreiche Reiterinnen und Reiter aus dem In- und Ausland an. So ist der Mannschaftswelt- und Europameister (2010, 2011), Carsten-Otto Nagel nach Klein Roscharden zum CSI gereist. Der neue Europameister der Jungen Reiter, Guido Klatte nutzt das „Heimspiel“ in Klein Roscharden und auch der junge Deutsche Vizemeister Philip Koch (Tasdorf) startet beim CSI in Niedersachsen.

Großes Interesse erzeugt die Fohlenkollektion der ESI-Auktion. Am Freitag ab ca. 12 Uhr werden die Fohlen auf dem Turnierplatz präsentiert, ab ca. 18.00 Uhr beginnt die Auktion für 92 Stut- und Hengstfohlen mit allerbesten Abstammungen.

Live dabei
Das CSI Klein Roscharden/ Lastrup ist live zu sehen beim Pferdesportportal ClipMyHorse.de. Informationen auch unter www.equievents.de in deutscher und englischer Sprache. Details zur ESI – Fohlenauktion am 26. August auch unter www.esiauction.com

Quelle: Comtainment GmbH

(Schenefeld)  So gut wie Sören von Rönnes Michel war sonst keiner. Der Reiter aus Holstein und der Holsteiner Hengst gewannen mit der Spitzennote 9,0 die Springpferdeprüfung Kl. M zum Abschluss des ersten Turniertages beim Sommerturnier Schenefeld. Besonderheit: Michel stammt aus der Zucht vom einstigen Mannschaftsweltmeister Sören von Rönne, ist ein Casall-Sohn aus einer Carthago-Mutter. „Michel ist aus einer Vollschwester von Cartani“, so Sören von Rönne, „und Taggi ist die Großmutter.“ Und schaut man noch den Vater Casall an, weiß man, dass Michel aus einer „Sportlerfamilie“ stammt.

Junge Pferde gefragt
Von Rönnes WM-Stute ging nach der Sportkarriere in die Zucht und lieferte auch in diesem Bereich beste Ergebnisse. Junge Pferde standen am ersten Turniertag in Schenefeld im Mittelpunkt. Vor allem die Springpferde fanden ein üppiges Betätigungsfeld und lockten bereits etliche Züchter und Experten auf das idyllische Turniergelände. Das glänzt in diesem Jahr mit tropischen Palmen, riesigen Sonnenschirmen und Loungeathmosphäre mit Blick auf den Turnierplatz. Mitten zwischen Hallen, Platz und Dressurbereich ist eine kleine, feine Ausstellung in weißen Pagodenzelten gewachsen. „Wir schauen uns unser Turnier jedes Jahr an und wir sind auch viel auf anderen Turnieren“, sagt Rainer Schwiebert, „wir wollen ja immer ein wenig besser werden von Jahr zu Jahr.“

Ab Freitag wird es beim Sommerturnier Horse & Classic höher und anspruchsvoller, denn dann geht es in den Grand Prix de Dressage und die Qualifikation zur Louisdor-Preis-Prüfung für acht bis zehn Jahre alte Dressurpferde. Im Parcours wird das erste von mehreren S-Springen entschieden und bei den Junioren und Jungen Reitern wird die Spannung steigen, denn für sie steht am Samstag und Sonntag die Premiere im ersten Drewke Future Cup auf dem Programm.

Ergebnisübersicht Sommerturnier Horse & Classic

1/2 Dressurprüfung Kl. S* – Prix St. Georges, Preis von Frau Renate Weber
1. Marion Op de Hipt (Kerken/RV Marschall Vorwärts Aldekerk/GER) auf Sir Oliver 11 782.50
2. Marion Loew (Göttingen/RV Hof Bettenrode e. V./GER) auf Danccini 782.00
3. Kristina Böckmann (Schenefeld/Elbdörfer u.Schenefelder RV e.V./FIN) auf Obreja’s Don Simeon 781.00
4. Marion Loew (Göttingen/RV Hof Bettenrode e. V./GER) auf Walk of Fame 21 774.50
5. Paula de Boer (Pinneberg/Garstedt-Ochsenzoller RuFV e.V./GER) auf Honduras 29 763.00
6. Sabine Rüben (Würselen/RUFG Falkenberg e.V./GER) auf San Schusro 756.50

20/1 Springpferdeprüfung Kl.L, LK 3+4, Preis der Luruper Nachrichten
1. Alexander Liebe (Wedel/Pony RV Roland-Wedel/GER) auf Carmela 4 8.40
2. Ferguson Burt (Elmshorn/RuFV von Elmshorn u.Umg. e.V./GBR) auf Balthazar de Fougnard 8.20
3. Claudia Wähling (Pinneberg/RV Am Bilsbek e.V.,Pinneberg/GER) auf Dark Air 8.10
4. Lisa-Minou Eggers (Ahrensburg/Reitstall Studt e.V., Ahrensfelde/GER) auf Colorato Diventano 8.00
4. Mathias Norheden Johannsen (Elmshorn/RuFV von Elmshorn u.Umg. e.V./DEN) auf Contonio 8.00
6. Natalia Stecher (Nordhastedt/RTC Ditmarsia e.V./GER) auf Cornaoma 7.90
6. Peter Glisic (Elmshorn/RuFV von Elmshorn u.Umg. e.V./AUT) auf Rocky Balboa 35 7.90

20/2-1 Springpferdeprüfung Kl.L, LK 1+2, Preis der Simon Mühlenroth KG
1. Volkert Naeve (Breiholz/RV Am Wittensee/GER) auf Chessina 3 8.70
2. Christian Hess (Heidmühlen/TRSG Holstenhalle Neumünster e.V./GER) auf Chakra 9 8.60
3. Dirk Ahlmann (Reher/RuFV Hanerau-Hademarschen u.Umg.eV/GER) auf Cannavaru 8.40
3. Kristin Kirchner (Schenefeld/Reit- & Turniergemeinschaft Friedri/GER) auf Chipman 2 8.40
5. Aurelio Gutierrez Garcia (Lentföhrden/RFV Eichengrund-Lentföhrden/ESP) auf Caderas 8.20
5. Jonas Panje (Elmshorn/RuFV von Elmshorn u.Umg. e.V./GER) auf Laurent Perrier 2 8.20
5. Christian Kleis (Wiemersdorf/RFV Eichengrund-Lentföhrden/GER) auf Carry On 13 8.20

20/2-2 Springpferdeprüfung Kl.L, LK 1+2, Preis der Simon Mühlenroth KG
1. Christian Hess (Heidmühlen/TRSG Holstenhalle Neumünster e.V./GER) auf Diacando 8.70
2. Peter Garbella (Quickborn/TRSG Holstenhalle Neumünster e.V./GER) auf Capitano D 8.50
2. Erin Characklis (Windeby/TRSG Holstenhalle Neumünster e.V./USA) auf Dorotheental’s Classica 8.50
4. Nisse Lüneburg (Hetlingen/RFV Uetersen u.U.von 1924 e.V./GER) auf Coco 298 8.30
4. Lena Timm (Münsterdorf/RV Breitenburg e.V./GER) auf Quanta 19 8.30
6. Frank Wagner (Rellingen/Reit- & Turniergemeinschaft Friedri/GER) auf Qazim 8.10
6. Alejandro Merli Soler (Elmshorn/RuFV von Elmshorn u.Umg. e.V./ESP) auf Südwind’s Apollo 8.10
2
2 7.90

Das Sommerturnier Schenefeld im Internet: www.esrv-online.com
Bei Facebook: https://www.facebook.com/Horse-Classic-110810512318904/?fref=ts
Am leichtesten finden Sie die Veranstaltung unter #SommerturnierSchenefeld.

Quelle: Comtainment GmbH

Foto: ACP Pantel/ Sören von Rönne und Michel gewannen in Schenefeld die Springpferdeprf. Kl. M.

Es geht um unsere Pferde

Verden. „Das Pferd muss bleiben“ – Dieses Zitat, das Anfang der 60er Jahre die Pferdeleute zusammengeschweißt hat, hat auch heute noch seine Bedeutung. Am 9. und 10. September findet in Verden der Pferdeland-Niedersachsen-Tag statt und soll den Reitern, Züchtern und Pferdefreunden eine Stimme geben. Damals gingen die Pferdebestände drastisch zurück. Für das Pferd schien es in der modernen Welt keine Verwendung mehr zu geben. Glücklicherweise kam es anders. Die wirtschaftliche Bedeutung des Reitsports und die internationale Strahlkraft der niedersächsischen Pferdezucht sind nach wie vor wichtige Aushängeschilder des Bundeslandes.

Auch wenn die Situation gut 50 Jahre später eine ganz andere ist, ist es 2016 wieder wichtig die Interessen der gesamten Pferdebranche zu vereinen. Pferdesteuer, Mehrwertsteuer, eine Vielzahl von Verordnungen, der Wolf, eine sinkende gesellschaftliche Akzeptanz des Pferdesports, falsch verstandener Tierschutz. Es gibt viele Bedrohungen, die es den Pferdehaltern heute nicht leichter machen. Es gibt viele Probleme, die auch mit der Wahrnehmung der Pferdebranche in der Politik zusammenhängen oder durch politische Entscheidungen verursacht werden.
Der Pferdeland-Niedersachsen-Tag soll den Reitern, Pferdezüchtern und –freunden eine Stimme geben. Mit der „Verdener Erklärung“ wird Ministerpräsident Stefan Weil ein Positionspapier überreicht, welches die Bedeutung des Pferdes für das Land Niedersachsen herausstellen soll. Der „Wirtschaftsfaktor Pferd“ kann nur dann im vor- und nachgelagerten Bereich Arbeitsplätze schaffen oder erhalten, wenn die Rahmenbedingungen für die Pferdehaltung positiv gestaltet werden. Die Anwesenheit aller, denen das Pferd am Herzen liegt, ist am 9. und 10. September 2016 in der Niedersachenhalle in Verden unbedingt notwendig. Wenn wir gehört werden wollen, müssen wir sichtbar hervortreten.

Am Freitag, 9. September, nimmt sich Stephan Weil Zeit für die Pferde in Niedersachsen. Moderiert von Sandra Maahn und begleitet von Hengsten des Landgestüts Celle sowie der Polizeireiterstaffel Hannover nimmt er die bereits erwähnte „Verdener Erklärung“ zwischen 12.00 und 13.30 Uhr in der Niedersachsenhalle entgegen. Dabei wird er in einem kurzen Interview mit Frau Maahn einige Fragen zum Thema beantworten.

Im weiteren Verlauf findet im Forum der Niedersachsenhalle eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus der Politik statt. Vertreter der im Landtag vertretenen Fraktionen stellen sich den Fragen der Pferdefreunde. Parallel und anschließend gibt es in der Halle ein buntes und abwechslungsreiches Programm zu bestaunen.

Erstmals vertreten Wirtschaft und Pferdebranche ihre Interessen gemeinsam, denn im vorigen Jahr warf die Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Stade, Frau Maike Bielfeldt, die Frage auf, wie es möglich wäre, das Pferd als Wirtschaftsfaktor in der Öffentlichkeit in Niedersachsen mehr in den Vordergrund  zu stellen. Dieser Gedanke bildete den Zündfunken für den 1.Pferdeland-Niedersachsen-Tag. Auf diesem Wege entstand die Zusammenarbeit der IHK Stade, der IHK Lüneburg-Wolfsburg, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und der Pferdeland Niedersachsen GmbH mit ihren sechs Gesellschaftern: Hannoveraner Verband, Oldenburger Zuchtverband, Pony- und Kleinpferdezüchter Hannover, Pferdestammbuch Weser-Ems, Pferdesportverband Hannover und Pferdesportverband Weser-Ems.

Die Zusammenarbeit dieser einmaligen Allianz stellt eine Besonderheit dar und signalisiert, wie breit das Thema Pferd als Wirtschaftsfaktor aufgestellt ist. Weil es so viele Menschen betrifft, ist es das Ziel der Veranstaltung, dies vor großem Publikum und vor allem auch vor der Politik zu beleuchten. Eine Broschüre mit dem Titel „Wirtschaftsfaktor Pferd“ wird dieses untermauern.

Weitere Informationen: www.hannoveraner.com

Quelle: Hannoveraner Verband e.V.

(Schenefeld) Palmen, Sonnenschirme, sattgrüner Rasen und Temperaturen über 30 Grad Celsius –  das hat der Norden lange nicht gehabt, jetzt bietet das Sommerturnier Horse & Classic in Schenefeld genau dieses Flair. Am frühen Morgen nutzte die mehrmalige Olympiasiegerin und Ex-Weltmeisterin Nadine Capellmann in Schenefeld Sonne und etwas angenehmere Temperaturen, um ihre Pferde auf dem Prüfungsviereck zu trainieren.

Die Top-Reiterin nahm zehn Stunden Anreise auf sich, um von Würselen bei Aachen zum Sommerturnier nach Schenefeld zu kommen. Die erste Siege und Platzierungen sind auch schon verteilt: die US-Amerikanerin Erin Characklis sicherte sich gleich einen Doppelerfolg mit ihren jungen Pferden: sowohl mit Dorotheentals Classica, als auch mit Burlington Riverland gewann die Ausbilderin die erste und zweite Abteilung einer Springpferdeprüfung des Sommerturniers Horse & Classic. In Hamburg blieb der erste Dressurerfolg: Anna-Lena Kracht gewann mit Lord Landalon die Dressurprüfung Kl. M**.

Ergebnisübersicht Sommerturnier Horse & Classic

5 Dressurprüfung Kl.M**, Preis der Fa. Thielvoldt
1. Anna-Lena Kracht (Hamburg) auf Lord Landalon 2 708.50
2. Esther Maruhn (Brockel) auf Lionel Messi 698.00
3. Jasmin Hinrichsen (Quickborn) auf Chandras 679.50
4. Thomas von Samson (Pinneberg) auf Siebter Sinn 664.50
5. Louis Rohde (Huje) auf AMD Superb 663.00
6. Hannes Lütt (Kisdorf) auf Lucky Like 646.50

19/1 Springpferdeprüfung Kl.A**, LK 3+4, Preis gegeben von Philipp und Sarah Stut de Boer
1. Polydora Pardali (Pinneberg) auf Conan G 8.00
2. Henrike Blohm (Hodorf/RuFV Kremperheide) auf Lady Tina B 7.90
3. Deike Ahsbahs (Bokel) auf Diave 7.80
3. Mathias Norheden Johannsen (Elmshorn) auf Con Perito 7.80
5. Alexander Liebe (Wedel) auf Cool Jazz HS 7.70
6. Selma Schneider (Schenefeld) auf Cristin 3 7.60
6. Claudia Lauck (Pinneberg) auf Dejavue 56 7.60

19/2-1 Springpferdeprüfung Kl.A**, LK 1+2, Preis der Firma Karl Leisau KG
1. Erin Characklis (Windeby/TRSG Holstenhalle Neumünster e.V./USA) auf Dorotheental’s Classica 8.50
2. Manuela Kisse (Barmstedt/RFV Lutzhorn e.V./AZ) auf GK Charmeur 8.30
3. Jonas Panje (Elmshorn/RuFV von Elmshorn u.Umg. e.V./GER) auf Colourful Dreams 8.20
4. Alessa Köhnke (Hetlingen/RFV Uetersen u.U.von 1924 e.V./GER) auf Cosida 8.00
4. Jörg Sievertsen (Lentföhrden/Reit- u.Fahrverein Sörup eV/GER) auf Courd ‚da Len 8.00
4. Tim Markus (Wasbek/TRSG Holstenhalle Neumünster e.V./GER) auf Duncan 90 8.00
4. Christian Straub (Schenefeld/Nordd.u.Flottbeker RV/SUI) auf Enrico vA 8.00

19/2-2 Springpferdeprüfung Kl.A**, LK 1+2, Preis der Firma Karl Leisau KG
1. Erin Characklis (Windeby/TRSG Holstenhalle Neumünster e.V./USA) auf Burlington Riverland 8.40
2. Lena Timm (Münsterdorf/RV Breitenburg e.V./GER) auf Arcardia 4 8.30
3. Frank Wagner (Rellingen/Reit- & Turniergemeinschaft Friedri/GER) auf Valeni G 8.10
3. Christian Kleis (Wiemersdorf/RFV Eichengrund-Lentföhrden/GER) auf Carry On 13 8.10
5. Rasmus Lüneburg (Hetlingen/RFV Uetersen u.U.von 1924 e.V./GER) auf Carthagena 10 7.90
5. Takashi Haase Shibayama (Mözen/Reitgemeinschaft Böbs u.Umg. e.V./JPN) auf Chacco’s Captain 7.90
5. Kristin Kirchner (Schenefeld/Reit- & Turniergemeinschaft Friedri/GER) auf Chipman 2 7.90

Das Sommerturnier Schenefeld im Internet: www.esrv-online.com
Bei Facebook: https://www.facebook.com/Horse-Classic-110810512318904/?fref=ts
Am leichtesten finden Sie die Veranstaltung unter #SommerturnierSchenefeld.

Quelle: Comtainment GmbH

Foto: ACP Pantel/ Doppelerfolg für Erin Characklis in Schenefeld – es gratulieren Rainer Schwiebert und Richter Werner Peters.

Für die jungen und unerfahrenen Pferde stellte das große Stadion in Kreuth mit seinen ansteigenden Zuschauerrängen ein Herausforderung dar, die erst bewältigt werden musste. Die Pferde und die Reiter konnten in diesem Ambiente viel Erfahrung sammeln. Mit dem besten Ergebnis beendete Uwe Schwanz mit dem 10 jährigen Dante von Dancing Dynamite die Prüfung.

Dante  wurde von Uwe Schwanz erst in diesem Jahr übernommen und im März erstmals in M** Prüfungen in Kreuth vorgestellt. Im Mai erfolgte der erste 3-Sterne Start und danach hohe Platzierungen in Qualifikationen der Stars von Morgen. Der Vater Dancing Dynamite hat selbst Grand Prix gewonnen und war 9 jährig im Finale des Nürnberger Burgpokal platziert.

Zweite in der Qualifikation der Stars von Morgen wurde Dr. Lysa Georg mit dem 11 jährigen San Serano einem San Remo Sohn. Die aus Baden-Württemberg stammende Lysa Georg ist eine reine Amateurin, lebt und arbeitet in Bayern. Für San Serano ist es die erste GP Saison.

Mit Fifth Avenue stellte Uwe Schwanz einen Rohdiamanten des Dressursports vor – einen wirklichen Star von Morgen – wie zu vermuten ist. Er wurde Dritter der Qualifikation. Der 10 jährige Fifth Avenue ist im Besitz von Katharina Hau, und wurde von ihr auch schon erfolgreich in Inter II Prüfungen vorgestellt und hat zudem mehrfach S gewonnen. Katrin Burger hatte das Pferd 6 jährig im Beritt und hat es bis M ausgebildet.

Konzept der Stars von Morgen voll bestätigt
Das Konzept junge Grand Prix Pferde und junge Grand Prix Reiter gegeneinander antreten zu lassen ist voll aufgegangen, auch unter dem Aspekt, dass der Vergleich mit Pferden und Reitern aus anderen Landesverbänden, die Reiter in der Ausbildung der Pferde weiter bringt.
Über die Serie Stars von Morgen sind etliche bekannte Grand Prix Pferde und Grand Prix Reiter in den großen Sport gekommen, wie zum Beispiel Unee BB, der mit Jessica von Bredow-Werndl derzeit die Olympischen Spiele in Rio anpeilt, oder auch U 25 Reiterinnen, wie Lisa Müller und Lisa-Maria Klössinger, die mit Birkhofs Dave bzw. New Lord die Serie gewinnen konnten.

Noch eine weitere Qualifikationen
Noch steht nur mehr eine weitere Qualifikationen der Serie an in München-Riem – in der Halle –an. Es wird die letzte Qualifikation sein.

Das Finale findet in diesem Jahr auf Gut Aichet statt und ist mit 5000 € dotiert. Neben der Siegerdecke, gespendet von Gut Riedbichl, erhalten die Gewinner der Qualifikationen einen Gutschein über 200 € der Juweliere Banki aus Nürnberg, die auch dem Sieger der Serie einen Ehrenpreis im Wert von ca. 1200 € überreichen werden.

Die Geldpreise und die Siegerdecken dieser Serie des bayerischen Reit- und Fahrverbandes werden gestiftet von Frau Claudia Reisbeck von Gut Riedbichl.

Die Stationen 2016:
03.-05. Juni 2016  Ludwigsburg-Monrepos/Baden Württemberg
09.-12. Juni 2016  Babenhausen
23.-26. Juni 2016  Brunnthal-Riedhausen
07.-10. Juli 2016  Ingolstadt-Hagau
28.-31. Juli 2016  Neu-Anspach (Wintermühle)/Hessen
18.-21. August 2016  Kreuth
23.-25. September 2016 München-Riem

Finale: 
21.-23. Oktober 2016  Gut Aichet

Stars von Morgen – Die Sieger der vergangenen Jahre:
2015 München-Riem, Lisa-Maria Klössinger mit New Lord
2014 München-Riem, Rudolf Widmann mit Briar Junior
2013 Nürnberg Consumenta, Lisa Müller mit Birkhofs Dave FBW
2012 München-Riem, Jessica von Bredow-Werndl mit Unee BB
2011 Gut Aichet, Uwe Schwanz mit Deauville
2010 Gut Aichet, Rudolf Widmann mit Wertheimer
2009 Gut Aichet, Verena-Maria Hinze, jetzt Holbe mit Leonardo
2008 Gut Aichet, Angela Hergeth mit Royal Classic
2007 Simbach, Michaela Beer mit Diamond Boy

Quelle: Sportmanagement-Agentur MACH DAMPF