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Ein neues Talent gibt sich in diesem Jahr bei der APASSIONATA-Tournee „Im Bann des Spiegels“ die Ehre: Die Kunst von Nina Lill, einer im Turniersport sehr erfolgreichen Westernreiterin, ist in der Show zu bewundern. Obgleich sie schon häufig im Rahmen von Messen und anderen Reitsportevents aufgetreten ist, hat die große Tour von APASSIONATA einen anderen Stellenwert. Über acht Monate hinweg wird die 27-jährige Pfälzerin fast jedes Wochenende in einer anderen Stadt mit ihrem Quarter Horse „Jewel“ auftreten. Ein Zeitplan, an den sich Reiter und Pferd erst gewöhnen müssen. Doch der Einsatz lohnt sich, wie sich schon in den ersten Showstädten zeigte! Mit tosendem Applaus wird jeder der atemberaubend schnellen Spins des Western-Paares belohnt, das größte Lob für die harte Arbeit. Doch die anmutige Amazone ist auch abseits der Show in der Reiterszene wohlbekannt: Gemeinsam mit Wallach „Jewel“ wurde sie 2009 Europameisterin im Team und einzeln im „Reining“, einer Abfolge schwieriger Manöver im Galopp. Ein Jahr zuvor gewann sie in Kreuth bei Nürnberg mit dem hübschen Fuchs das Derby-Championat – und die Erfolgsserie von Nina Lill setzt sich immer weiter fort. In einem kurzen Interview erzählt sie, wie das Westernreiten ihr Herz eroberte und was es heißt, bei APASSIONATA dabei zu sein:

Foto: Apassionata - Westernreiten / western riding

Foto: Apassionata – Westernreiten / western riding

Wie bist du zum Western-Sport gekommen?
Westernreiten ist meine große Leidenschaft, seit ich 10 Jahre alt bin. Zuerst bin ich Ponys geritten und habe mich auch am englischen Reitstil versucht. Aber über meine Mutter und meine erste Quarter Horse-Stute „Robins“ entdeckte ich das Westernreiten für mich und bin dabei geblieben. Diese energiegeladene Reitweise entspricht einfach meinem Charakter und ist so zu einer absoluten Passion geworden!

Foto: Apassionata - Freiheitspferd und Tuchartistin / Liberty horse with silk act

Foto: Apassionata – Freiheitspferd und Tuchartistin / Liberty horse with silk act

Was ist das Besondere an deinem Pferd „Jewel“?
„Jewel“ ist von meiner Mutter selbst gezogen und wirklich ein Ausnahmepferd. Während seiner Ausbildung haben wir schnell gemerkt, dass sehr viel mehr als ein reines Freizeitpferd in ihm steckt und ihn entsprechend gefördert. Er war von Anfang an unser Liebling und ist es bis heute geblieben. „Jewel“ ist unglaublich kooperativ und weiß genau, wann er 100% geben muss. Mit ihm bin ich 2009 auch Europameisterin im Reining geworden! Um so etwas zu erreichen, muss man schon einen ganz besonderen vierbeinigen Partner haben. Das ist auch der Grund, aus dem ich ihn zu APASSIONATA mitnehme – er ist einfach der Beste!

Foto: Apassionata - Comedy-Pferd „Simba“ / comedy horse „Simba“

Foto: Apassionata – Comedy-Pferd „Simba“ / comedy horse „Simba“

Was bedeutet es für dich, bei APASSIONATA dabei zu sein?
APASSIONATA bedeutet für mich, mit tollen anderen Reitern eine unvergessliche Zeit zu erleben und auch, mich mit „Jewel“ zusammen weiter zu entwickeln. Ich bin natürlich schon auf mehreren Shows geritten, aber eine so große und lange Tournee durch Europa haben wir noch nie mitgemacht. Es ist für mein Pferd und mich ein großes Abenteuer.

 

Die neue APASSIONATA Show „Im Bann des Spiegels“:
Wie immer bei APASSIONATA erwartet die Besucher mit „Im Bann des Spiegels“ ein einmaliges Zusammenspiel aus Reitkunst der Superlative, in Szene gesetzt durch wundervolle Kompositionen aus zauberhaften Lichtinstallationen, Bühneneffekten und emotionsgeladenen Rhythmen, Melodien und Tanzchoreografien. Neu sind diesmal Einlagen hochkarätiger Akrobatik auf und über der Erde, ebenso wie die Performance einer Ikone der Westernreiterei. Erstmals treten überdies niedliche Welshponys in der Show auf, und auch die große Freiheitsdressur überrascht, begeistert und berührt! Auf diese Weise möchte sich das APASSIONATA-Team einmal mehr selbst übertreffen und bis Juni 2016 Zuschauer in 30 Städten Europas im wahrsten Sinne in den Bann ziehen!

Weitere Details, den Tourplan sowie Bildmaterial finden Sie unter http://www.apassionata.com/im-bann-des-spiegels/?utm_source=Reiterportal%2024&utm_medium=PR-Text&utm_campaign=apa%2013%20National

Mehr Informationen unter http://www.apassionata.com/im-bann-des-spiegels/?utm_source=Reiterportal%2024&utm_medium=PR-Text&utm_campaign=apa%2013%20National

 

Quelle: APASSIONATA GmbH

Foto: Apassionata/ Logo APASSIONATA Im-Bann-des-Spiegels

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Im Rahmen des CHI Donaueschingen fanden die siebte und letzte Qualifikation der Serie Stars von Morgen statt. Erstmalig wurden zwei Abteilungen durchgeführt, mit einer Teilung in Reiter mit 8-12 jährige Pferde und U 25 Reiter mit älteren Pferden.

23 Teilnehmer nutzen diese letzte Chance, sich für das Finale in der Münchner Olympia-Reithalle in München-Riem zu qualifizieren, darunter Teilnehmer aus Deutschland, der Schweiz und Finnland. Mit von der Partie war auch die Championatsreiterin Jessica von Bredow-Werndl, die erstmals nach ihrer Babypause wieder in einem Wettkampf antrat und das gleich mit großem Erfolg.

Jessica von Bredow-Werndl gewinnt die Qualifikation –Reiter- der Stars von Morgen
Mit der 10 jährigen Dalera BB von Easy Game x Handryk siegte sie in überzeugender Manier gegen starke Konkurrenz. Sie musste gegenüber Bea Buchwald bestehen, die die ebenfalls 10 jährige Westfalenstute Rock for Westfalia von Rock Forever I x Weinberg erstmals vorstellte.

Auch die 11 jährige Fifth Avenue von Florencio x Dormello, die sowohl mit ihrer Besitzerin Katharina Hau – die derzeit verletzt ist – wie auch mit Uwe Schwanz schon qualifiziert war, zeigte, dass sie zu den Favoriten für einen Sieg zählte. In der Einlaufprüfung belegte das Paar Platz Zwei, in der Qualifikation Platz Drei.

Etliche interessante Paare konnten sich für das Finale in München qualifizieren. So belegte Dr. Susann Konrad mit Siena, aus Baden-Württemberg einen guten vierten Platz, knapp vor Jessica Neuhauser mit Disaronno aus der Schweiz, Schülerin von Uwe Schaudt.

Der junge bayerische Ausbilder Max Wadenspanner – vor Kurzem in die DOKR Trainingsakademie aufgenommen – und in Donaueschingen von Bundestrainer Jonny Hilberath gecoacht, setzte Sanwero ein und wurde 6ter.

Der Bereiter des Stalls Ramsbrock, Hermann Burger, der aus Blumberg, ganz in der Nähe von Donaueschingen stammt, zeigte ein Talent aus dem Stall seines Chefs, Sergio von San Amour x Fürst Heinrich und belegte Platz Sieben. In der Einlaufprüfung gelang ihm noch der dritte Platz mit mehr als 70 %.

Lisa Müller, Ehefrau von Fußballstar und Pferdezüchter Thomas Müller schaffte mit Anne Beth Platz Acht, nachdem sie unter Anleitung von Isabell Werth in der Einlaufprüfung noch Rang Fünf belegen konnte.

Ebenfalls in die Platzierung kam ein Gast aus der Schweiz, Patricia Schärli mit Donauwelle, Schülerin vom ehemaligen Schweizer Championatsreiter Otto Hofer, sowie eine Schülerin von Rudi Widmann, Natalie Ries, die mit Sir Simon antrat. Sir Simon, in Württemberg geboren und hier auch zu ersten Erfolgen gekommen, dann von Rudi Widmann bis zu 3-Sterne ausgebildet, wurde 10ter.

Der Sieg bei der Qualifikation für die U 25 Reiter ging in die Schweiz
Mit einem deutlichen Vorsprung gewinnt die Schweizerin Andrina Suter mit Axiom die Qualifikation für die U 25 Reiter. Zweite wird die junge Ausbilderin Annika Gutjahr mit der 10 jährigen Sunny Girl G von Sandro Hit x Florestan I vor der Tochter des Donaueschinger Turnierveranstalters Dr. Kaspar Funke, Sophia Funke mit dem Hengst Diamond Rex von Dr. Doolittle x Rubinstein I.

Stimmungsvolle Siegerehrungen
Für die Teilnehmer und deren junge Pferde war das Donaueschinger Dressurstadion ein wahrer Prüfstein, mit den doch sehr nahe stehenden Zuschauertribünen, VIP Zelten und Werbebannern. Vorbildlich vom Veranstalter organisiert, gab es keinen Zulieferverkehr während der Prüfungen. Auch führte, im Gegensatz zu früheren Jahren, die Marathonstrecke der Viererzugfahrer nicht mehr am Stadion vorbei, sodass gleichbleibende Bedingungen herrschten.

Auch der Wettergott hatte ein Einsehen, sodass die Prüfung zu den Stars von Morgen nahezu komplett im Trockenen stattfand.

Feierlich und dem Anlass angemessen wurden die Siegerehrungen für die beiden Qualifikationen vom Veranstalter Escon Marketing durchgeführt. Die Platzierten ab dem vierten Platz konnten sich noch einmal dynamisch, in Trab und Galopp, im Viereck zeigen. Die besten Drei wurden dann vom Chefrichter, dem Veranstalter und einem Vertreter der Sponsorin Claudia Reisbeck geehrt.

Die Stationen 2017:
08.-09. April 2017 Landshut
25.-28. Mai 2017 Pferd International/München
08.-11. Juni 2017 Babenhausen
22.-25. Juni 2017 Brunnthal-Riedhausen
06.-09. Juli 2017 Ingolstadt-Hagau
28.-30. Juli 2017 Wintermühle/Hessen
15.-17. September 2017 Donaueschingen/BaWü

Finale:
22.-24. September 2017 München-Riem

Quelle: Sportmanagement-Agentur MACH DAMPF

Ministerium schottet sich ab, Hengste stehen zum Verkauf

Dillenburg/Warendorf (fn-press). Gut einen Monat ist es her, dass die hessische Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) den Erhalt des hessischen Landgestütes zugesichert hat und kurzfristig mehr Auslauf für die Pferde schaffen wollte. Passiert ist bisher lediglich, dass die acht Hengste des Gestüts zum Verkauf angeboten werden. Eine fachliche Begründung für die Abschaffung der Hengsthaltung fehlt weiterhin. Mehrere Gesprächsangebote seitens der Stadt Dillenburg, des Fördervereins Hessisches Landgestüt Dillenburg und des Pferdesportverbandes Hessen (PSVH) wurden bisher ignoriert. Mit großer Enttäuschung und Unverständnis nehmen Stadt und Verbände das Verhalten der Ministerin zur Kenntnis und fordern sie auf, sich mit ihnen für gemeinsame Gespräche über die Zukunft des Gestüts an einen Tisch zu setzen.

Bereits Anfang August hatten die beiden Sachverständigen Dr. Christiane Müller und Eckhard Hilker während einer Pressekonferenz in zwei Gutachten deutlich gemacht, dass das Landgestüt in seiner jetzigen Form und sogar mit einem noch größeren Pferdebestand zukunftsfähig ist. Bereits der Status Quo entspricht den Leitlinien zur Beurteilung von Pferdehaltungen unter Tierschutzgesichtspunkten. Mit einigen Umbaumaßnahmen kann den Pferden noch mehr freie Bewegung verschafft werden, ohne das Herzstück, den Paradeplatz zu bebauen. Mehrstündige freie Bewegung war zu Beginn der Debatte um das Landgestüt die zentrale Forderung der Ministerin. Einige Tage nach der Pressekonferenz bat Priska Hinz die politische Führung der Stadt zum Gespräch. Dabei sicherte sie den Erhalt des Gestütes zu und erklärte: „Der Tierschutz im Landgestüt hat oberste Priorität. Wir haben uns daher entschlossen, kurzfristig mehr Auslauf für die Pferde im Landgestüt zu schaffen.“

Die Stadt Dillenburg und der Förderverein versuchten im Anschluss mehrfach Kontakt zur Ministerin aufzunehmen, um die Umsetzung der in den Gutachten vorgeschlagenen Verbesserungsmaßnahmen schnellstmöglich voranzutreiben. Doch es folgte bisher keinerlei Reaktion des Ministeriums, sondern vielmehr eine bewusste Abschottung. „Das ist sehr enttäuschend und keine Art und Weise miteinander umzugehen“, sagte Michael Lotz, Bürgermeister der Stadt Dillenburg und Vorsitzender des Fördervereins. „Ich erwarte eine enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land und fordere die Ministerin auf, sich mit uns an einen Tisch zu setzen, um sinnvolle Konzepte für die Zukunft des Gestüts zu erarbeiten.“ Ein gemeinsames Vorgehen von Stadt, Land, Verbänden und Bürgern, um das Gestütsgelände als touristische Attraktion zu beleben, das wünscht sich auch der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), wie er in einem Brief an die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) schrieb.

Doch statt gemeinsam Konzepte zu erarbeiten, macht das zuständige Umweltministerium Nägel mit Köpfen und schreibt die Hengste zum Verkauf aus. In ihrer Erklärung zum Erhalt des Landgestüts sagte die Ministerin: „Für Stuten und Wallache, die im Unterschied zu den Hengsten auch in Gruppen gehalten werden können, ergibt sich die Möglichkeit eines zusätzlichen Auslaufs auf Teilen des Paradeplatzes zum Beispiel mit Hilfe von mobilen Zäunen. Daher und auch, weil die Hengstzucht aus Dillenburg seit Jahren an Bedeutung verliert, hat sich das Land entschlossen die Hengsthaltung im Landgestüt aufzugeben. Damit kann künftig der Reit- und Fahrbetrieb aufrecht erhalten bleiben.“

„Das Argument der Ministerin, dass sich Hengste nicht so einfach wie Stuten und Wallache in Gruppen halten lassen, ist richtig. Daraus aber die Abschaffung der Hengste abzuleiten ist haltlos und fachlich falsch begründet. Beide Gutachten haben deutlich gemacht, dass auf dem Gelände des Landgestütes weitaus mehr als 41 Pferde, darunter Stuten, Wallache und Hengste, leitliniengerecht gehalten werden können“, sagt Dr. Christiane Müller. Eckhard Hilker ergänzt: „In den Gutachten, unabhängig voneinander, ist die pferdegerechte Haltung sowie der dazugehörende freie Auslauf nach den Ergänzungsmaßnahmen uneingeschränkt möglich. Uneingeschränkt heißt, Stuten, Wallache und Hengste unter Berücksichtigung der geschlechterspezifischen Eigenschaften und Notwendigkeiten können in den historisch denkmalgeschützten Gebäuden und Außenanlagen, unter Wahrung der besonderen Situation, gehalten werden. Mit unterschiedlichen Auslaufgrößen können Ausläufe für Pferdegruppen und Einzelausläufe für Hengste geschaffen werden, die auf Basis der Leitlinien nachgewiesen und genutzt werden können. Diese Prüfung der möglichen einschränkenden Rahmenbedingungen war Grundlage der jeweiligen Gutachten. Die Gutachten sind analytisch auf das Umfeld, die Genehmigungsfähigkeit und die möglichen Immissionen mit Hinweisen eingegangen und in den Vorschlägen zur Umsetzung berücksichtigt.“

Bereits seit Beginn der Debatte um das Landgestüt betont die Ministerin immer wieder, dass der Tierschutz oberste Priorität habe. „Den beabsichtigten Verkauf der Hengste halte ich für äußerst fragwürdig. Für mich stellt sich die Frage, ob für die Hengste tatsächlich Käufer gefunden werden, die Haltungsbedingungen bieten, die den Ansprüchen der Ministerin genügen. In Dillenburg kann sie sich jeden Tag selbst ein Bild vom Wohlergehen der Pferde machen, wie durch die Sachverständige Frau Dr. Müller zweifelsfrei bestätigt wurde. Die Ministerin kann doch gerade diesen landeseigenen Betrieb als Paradebeispiel nutzen, um zu zeigen, wie leitliniengerechte Pferdehaltung in städtischen Gebieten aussehen kann und sich diesen vorbildhaften Betrieb auf die eigenen Fahnen schreiben. Für uns bestätigt sich einmal mehr der Eindruck, dass die Forderung der Ministerin nach mehr Tierschutz im Landgestüt nichts weiter als ein vorgeschobener Grund ist“, sagt PSVH-Vorsitzender und FN-Vizepräsident Dr. Harald Hohmann.

Dass der Verkauf der Hengste ein schlechter Schachzug ist, erklärt auch Robert Kuypers, Geschäftsführer des Pferdesportverbandes Hessen. Die Landes Reit- und Fahrschule habe durchaus weitere Verwendung für die Hengste. Der Betrieb könne aufgrund der hohen Nachfrage an Lehrgängen und Unterricht sogar noch ausgeweitet werden, was bisher aufgrund der zu geringen Zahl an Schulpferden nicht möglich war. „Die Gestütshengste können noch mehr als bisher im Schulbetrieb eingesetzt werden. Dieser könnte mit einer Vergrößerung des Pferdebestands sogar noch effizienter betrieben werden“, sagt Kuypers.

Die Gutachten und weitere Informationen über das Landgestüt finden Sie hier: www.dillenburg.de/pages/posts/erhalt-des-hessischen-landgestuets-2161.php

Quelle: Deutsche Reiterliche Vereinigung e.V. (FN)

(Bad Segeberg) Am Donnerstag, 21. September um Punkt 14 Uhr beginnt die 69. Auflage des Landesturniers in Bad Segeberg. Dann erobern zunächst die sieben und acht Jahre alten Springpferde das Gelände an der Eutiner Straße und sorgen für eine sportlich frische und absolut sehenswerte Eröffnung der Traditionsveranstaltung. Landesturnier – das bedeutet „Familientreffen“, Bummel um den Turnierplatz, Herbstidylle genießen und Sport in zwei Disziplinen – Springen und Dressur!

An der Struktur der Veranstaltung hat sich nur wenig geändert: ab Freitag beginnen die jeweils drei Wertungsprüfungen für Schleswig-Holsteins und Hamburgs Spring- und Dressurreiter in Sachen Medaillen. Gold, Silber und Bronze werden in allen Altersklassen und beiden Disziplinen stets nach einem „Dreiteiler“ vergeben, da zählt jede Prüfung auf dem Weg zum Titel.

Das weiß z.B. Laura Jane Hackbarth aus Brickeln nur zu gut – die Dithmarscher Studentin war die erste Frau, die bei den Herren den Landesmeistertitel im Springen gewinnen konnte und jetzt kehrt sie nach Bad Segeberg zurück. Carsten-Otto Nagel (Wedel), Mannschafts-Weltmeister 2010 und Vize-Europameister 2009 und 2011 kehrt zurück auf den Platz, den er wohl in- und auswendig kennt, genauso wie die Familie Ripke: Vater Andreas, Tochter Theresa und Sohn Flemming – alle drei kommen nach Bad Segeberg. Dort übrigens gewann die Mutter Cora Ackermann-Ripke bereits die Springmeisterschaft der Damen. Denkbar wäre nicht nur bei Ripkes ein familiärer Mehrfacherfolg – auch Charlotte und Sören von Rönne (Uetersen) könnte das gelingen. Vielseitigkeitsas Kai Rüder (Fehmarn) hat es vor wenigen Tagen bereits „vorgemacht“ bekommen: Sein Sohn Mathies Rüder gewann beim Landesponyturnier Gold….

In der Dressur dürfen sich die Fans von Piaffen und Pirouetten auf den mehrmaligen Titrelträger Wolfgang Schade aus Hamburg freuen, der sowohl seinen Dressman, als auch Amore San Remo mitbringt. Martin Christensen (Wedel) und Roland Metzler (Seeth-Ekholt) treten ebenfalls erneut an, womit die Medaillenriege der Dressur-Landesmeisterschaften 2016 schon mal vollständig wieder dabei ist. Karin Winter-Polac (Lürschau), Friederike Hahn (Tangstedt) und auch Karin Lührs (Neversdorf) zählen ebenfalls zu den sportlichen Dauergästen im schicken Dressurviereck oberhalb des Segeberger Sees.

Teamgeist pur, darum geht es bei den Abteilungswettämpfen der Reit- und Fahrvereine Schleswig-Holstein. Gleich 31 Abteilungen im Reiter/ Erwachsene-Bereich wurden gemeldet, darunter auch die Titelverteidiger vom RuFV Zarpen. Bei den Junioren-Retabteilungen werden 25 Mannschaften erwartet und auch hier ist Titelverteidiger RuFV Großenwiehe erneut am Start.

Die Springprüfungen des 69. Landesturniers werden im September an allen Tagen im Livestream unter www.pferdesportverband-sh.de und erstmals beim internationalen Pferdesportportal www.horsepointtv.com zu sehen sein.

Quelle: Comtainment GmbH

Foto: Tierfotografie Huber/ Meisterehrung Springen auf dem großen Landesturnierplatz in Bad Segeberg.

Deutsche Amateur-Meisterschaften, DM Reining, Jugend-WM Distanz und mehr

Deutsche Amateur-Meisterschaften Dressur und Springen vom 22. bis 24. September in Dagobertshausen
Weitere Informationen unter www.pferd-aktuell.de/DAM

Deutsche Meisterschaften Reining (Senioren/Junge Reiter/Junioren) im Rahmen der „German Open“ vom 16. bis 23. September in Kreuth
Weitere Informationen unter http://westernreiter.com/germanopen/

Internationales Dressur- und Springturnier (CDI4*/CSI2*) vom 21. bis 24. September in Darmstadt-Kranichstein
Weitere Informationen unter www.nt-turnierorganisation.de

Internationales Vielseitigkeitsturnier (CIC2*/CIC1*/CCI1*) und Bundeswettkampf Vielseitigkeit vom 22. bis 24. September in Schwaiganger
Weitere Informationen unter www.lfl.bayern.de/lvfz/schwaiganger/141455/index.php

AUSLANDSSTARTS

Weltmeisterschaftden der Zweispänner (CH-M-A 2) vom 20. bis 24. September in Lipica/SLO
Arndt Lörcher (Wolfenbüttel) mit Bourdon, Vernand und Zilverschoon; Anna Sandmann (Lähden) mit Amico 34, Bo Liberator und Fredie U; Dennis Schneiders (Petershagen) mit Connery V.S., Joe und Zucchero; Stefan Schottmüller (Kraichtal) mit Varijn, Vatijn und Victor 113; Lars Schwitte (Stadtlohn) mit Coenraad, Damico 5 und Dusty; Sebastian Warneck (Rangsdorf) mit Balos, Beat me Okydo und Bento 244.

Weitere Informationen unter www.lipica.org

Weltmeisterschaft Junioren/Junge Reiter (CH-M-YJ-E) vom 22. bis 24. September in Valeggio sul Mincio
Moira Al Samarraie (Rotenburg) mit Zarah 41, Nayla Al Samarraie (Rotenburg) mit Warsana.
Weitere Informationen unter www.italiaendurancefestival.com

Weltmeisterschaft Junger Springpferde (CH-M-YH-S) vom 21. bis 24. September in Lanaken/BEL
Carina Baudach (Witten) mit Nascari; Marc Baudach (Witten) mit Clowny 3; Marc Bettinger (Remouchamps/BEL) mit Celina IX und GK California; Leonie Böckmann (Lastrup) mit Fire and Ice J; Robert Bruhns (Karstädt) mit Chanel, Ulrike Bruns (Münster) mit Seawillow und Sunny Day 22; Jaqueline Bührmann (Friesoythe) mit Jamela; Franz-Josef Dahlmann (Arnsberg) mit Capri 100, Coraline und Corbin NT; Sina Dierking (Buchholz) mit Hylanderhof‘s Bahrain und Hylanderhof’s Georgij; Judith Emmers (Goch) mit Cassilano’s Stern; Felix Hassmann (Lienen) mit Casraino Z, Quiwitino WZ, Sig Black Panther und Vincent 168; Toni Hassmann (Münster) mit Canada I.Z., Connors Boy und Pepita con Spita; Lars Horstmeyer (Boffzen) mit Creature; Ilena Kilian (Dillenburg) mit Acuero; Harm Lahde (Hesslingen) mit Oak Grove’s Che; Frank Lugge (Bruchköbel) mit Chateau Petrus und Cornets Iberio; Katharina Offel (LT Puth/NED) mit Casper J&J Z; Julia Plate (Oldenburg) mit Balotelli 5; Oliver Ross (Thedinghausen) mit Lalique del Chirone; Bernd Rubarth (Bötensen) mit Cortina 219, Simon Runte (Aach) mit Quintessenz G; Angelique Rüsen (Herborn) mit Aga Kahn Z, Brunetti 6, Calvino 16, Zampano Z, Zaza Z und Zeno Z; Jordi Sander (Trittau) mit Feodina; Dennis Schlüsselburg (Stuhr) mit Dynastie OLD und Greatest Boy; Laureen Schmidt (Felixsee) mit DSP Comrada; Felix Schneider (Erkelenz) mit Casino Gold; Tobias Thoenes (Ueden) mit California Pie und Coco Chanell M; Katja van Ginkel (Ibbenbüren) mit Little Lumpi E.

Weitere Informationen unter www.zangersheide.com

Internationales Springturnier (CSI5*/2*) vom 21. bis 24. September in Rom/ITA
CSI5*: Christian Ahlmann (Marl); Ludger Beerbaum (Riesenbeck); Daniel Deusser (Rijmenam/BEL); Marcus Ehning (Borken); Marco Kutscher (Bad Essen); David Will (Pfungstadt); Philip Houston (Lachen(SUI); CSI2*: Nicola Pohl (Marburg).

Weitere Informationen unter www.globalchampionstour.com oder www.globalchampionsleague.com

Internationales Springturnier (CSI4*) vom 21. bis 24. September in Canteleu/FRA
Marcel Wolf (Überach-Palenberg).

Weitere Informationen unter www.happyjump.fr

Internationales Dressurturnier (CDI3*) vom 22. bis 24. September in Budapest/HUN
Cornelia Dyhr (Düsseldorf); Alexandra Eiband (Simbach); Lysa Georg (München); Alina Röhricht (Dortmund); Marion Wilimzig (Ahorn).

Weitere Informationen unter www.lovasterapia.hu

Internationales Offizielles Vielseitigkeitsturtnier (CICO3*/CICOJ1*/CIC2*/1*) vom 21. bis 24. September in Waregem/BEL
CICO3*: Marie-Sophie Arnold (Fürfeld); Sandra Auffarth (Ganderkesee); Andreas Dibowski (Döhle); Miriam Engel (Lilienthal); Rebecca Engel (Lilienthal); Felix Etzel (Reichenberg); Lisa-Marie Förster (Ahlen); Rebecca-Juana Gerken (Rümpel); Charlotte Sophia Hachmeister (Bonn); Franziska Keinki (Grömitz); Pauline Knorr (Warendorf); Leonie Kuhlmann (Einbeck); Jörg Kurbel (Rüsselsheim), Elmar Lesch (Thomasburg); Ben Leuwer (Königswinter); Franca Lüdeke (Wachtberg); Nadine Marzahl (Munster); Julia Mestern (Rohlsdorfer Beek); Andreas Ostholt (Warendorf); Anna-Maria Rieke (Hamburg); Jerome Robine (Darmstadt); Nils Trebbe (Warendorf); Anna-Katharina Vogel (Biessenhofen); CICOJ1*: Ann-Catrin Bierlein (Warendorf); Calvin Böckmann (Lastrup); Anna Lena Schaaf (Voerde); Joelle Celina Selenkowitsch (Achim); CIC2*: Felix Etzel (Reichenberg); Celine Geissler (Bobenheim-Roxheim); Hanna Knüppel (Kisdorf); Marco Krüger (Munster); Jörg Kurbel (Rüsselsheim); Sophie Leube (Fröndenberg); Tabea-Marie Meiners (Ganderkesee); Jerome Robine (Darmstadt); Lara Schapmann (Ostbevern); Dirk Schrade (Sprockhövel); Anna Siemer (Salzhausen); CIC1*: Antonia Baumgart (Düsseldorf); Martin Dropmann (Köln); Felix Etzel (Reichenberg); Marlene Andree Gas (Bomlitz); Rebecca-Juana Gerken (Rümpel); Kerstin Graeser (Molenbeek-St-Jean/BEL); Christina Hoffmann (Düsseldorf); Franziska Keinki (Grömitz); Pauline Knorr (Warendorf); Marco Krüger (Munster); Leonie Kuhlmann (Einbeck); Sophie Leube (Fröndenberg); Ben Leuwer (Königswinter); Annina Lutter (Much); Kai-Steffen Meier (Gesves/BEL); Nina-Carlotta Meiners (Ganderkesee); Friederike Paradies (Düsseldorf); Josephine Schnaufer (Neitersen); Dirk Schrade (Sprockhövel); Johanna Zantop (Weilheim).

Weitere Informationen unter www.eventingwaregem.be

Internationales Voltigierturnier (CVI3*) vom 22. bis 29. September in Järvenpää/FIN
Jannik Heiland (Seevetal).

Weitere Informationen unter https://cvifinland.wordpress.com

Weitere Turniere (*/**) im Ausland mit deutscher Beteiligung:
CSI Herneacova/ROM vom 20. bis 24. September; www.hij.ro
CSI Cairo//EGY vom 21. bis 23. September; www.eefegypt.org
CSI Gorla Minore/ITA vom 21. bis 24. September; www.equieffe.it
CIC1* Thal/AUT vom 22. bis 24. September, www.grottenhof.com

Quelle: FN-press

München – Wenn vom 9. bis 12. November 2017 die MUNICH INDOORS ihr 20. Jubiläum angehen, wird das natürlich mit einem exklusiven Fest zelebriert. Das internationale Dressur- und Springturnier auf Vier-Sterne-Niveau wird zum Jubiläum ganz besonders strahlen. „20-Jahre MUNICH INDOORS waren für mich wie die Alpen, mit Bergen und Tälern und Höhen und Tiefen“, blickt Turnierchef Volker Wulff zurück. „Aber im Großen und Ganzen ging es stetig bergauf. Ich freue mich sehr auf den 20. MUNICH INDOORS-Geburtstag und auf viele Gratulanten, die mit uns feiern wollen“. Die Ausstellung wurde neu aufgestellt und lädt mit einem erweiterten Gastronomieangebot dazu ein, auf die 20. MUNICH INDOORS anzustoßen. Grund genug dazu gibt es allemal, denn wenn die legendäre Olympiahalle ruft, treffen sich dort vor allem eins: Finalisten. Als eins der wichtigsten Hallenturniere in Europa sind die MUNICH INDOORS nämlich traditionell Gastgeber für viele prestigeträchtige Serienfinals.

Vier-Sterne-Finals
Allen voran wird in der bayerischen Landeshauptstadt der Titel Rider of the Year vergeben, den erhält nämlich der Gesamtsieger der DKB-Riders Tour. 2016 gelang es Marcus Ehning, sich den Titel zu sichern. In diesem Jahr ist es spannend wie noch nie zuvor, denn rein rechnerisch haben noch 22 Reiter die Chance, die Saison 2017 für sich zu entscheiden. Darunter auch der frisch gekürte Europameister Peder Fredricson (SWE), Markus Beerbaum, der dieses Jahr eine fulminantes Comeback im Sattel feiert, Derby-Sieger Pato Muente (SLO) und auch Marcus Ehning hat nach seinem Sieg bei der fünften Etappe in Paderborn noch Chancen, seinen Titel zu verteidigen. Ihr Kommen bereits sicher angekündigt hat übrigens Simone Blum, Shooting-Star der deutschen Springsportszene aus Zolling. „Ich hatte mit Saphyr eine super Saison“ erklärte der Führende des Gesamtrankings, Christian Rhomberg aus Österreich. „Ich hoffe, daß es auch beim Finale in München gut für mich läuft. Saphyr hat einen sehr starken Willen, zu Beginn gegen mich, aber jetzt ist er voll auf meine Seite.“

Außerdem wird in München entschieden, wer in der einzigartigen Dressurserie MEGGLE Champion of Honour den Gesamtsieg davonträgt und sich zum ‚MEGGLE Champion of Honour over all‘ küren lässt. Im vergangenen Jahr war Dorothee Schneider nach der Teamgoldmedaille bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro in die Olympiahalle gereist und hat dort ebendiese besondere Ehrung erhalten, die das Auftreten der schicken Reiter in Frack und Zylinder abseits des Prüfungsvierecks bewerten. In diesem Jahr führt der bayerische Dressurreiter Benjamin Werndl das Ranking an, bevor die letzten Punkte bei den MUNICH INDOORS entscheiden. Werndl wird unter anderem mit seiner großen Zukunftshoffnung bei den MUNICH INDOORS an den Start gehen: Daily Mirror. Und er hat sich auf seine spezielle Art auf München vorbereitet: “Ich war letzte Woche zum Rolling-Stones-Konzert hier im Olympiapark. Das war super – und witzig, als ich mir vorgestellt habe, das genau da bald meine Pferde stehen.“

Glänzende Zukunftsaussichten
Aber auch der Nachwuchs bekommt bei dem Turnierhochkaräter sprichwörtlich den roten Teppich ausgerollt. Im KASK Youngster Cup messen sich die talentiertesten sieben- und achtjährigen Springpferde und auch hier steht das Saisonfinale an. Die talentiertesten U21-Reiter der süddeutschen Landesverbände konnten sich im Eggersmann Junior Cup für die Olympiahalle qualifizieren, denn auch hier geht es in das Finale.

Strahlender Show-Star
Eine extravagante Jubiläums-Show wird natürlich auch bei den MUNICH INDOORS geboten. Kein geringerer als Lorenzo hat angekündigt – in treuer Verbundenheit mit dem internationalen Spitzenturnier – bei der 20. Auflage einen ganz besonderen Showact beizusteuern. Der Franzose blickt auf eine rund 20-jährige Karriere zurück und schafft mit seinen Schimmeln und Rappen unvergessliche Pferdemomente. Zahlreiche weitere extravagante Acts werden dann den Samstagabend (11.11.) als eine einzigartige Jubiläums-Gala erstrahlen lassen. „Wir sind stolz und wir freuen uns, dass wir eine so hochkarätige Sportveranstaltung bei uns seit 20 Jahren zu Gast haben“, freut sich Marion Schöne. „Wenn die Pferde kommen, ist immer unser ganzer Olympiapark verwandelt. Wir genießen das sehr.“

 

Infos zu den 20. MUNICH INDOORS gibt es unter www.munich-indoors.de oder bei facebook.com/munichindoors.

Tickets können Sie jederzeit online bestellen unter www.engarde.de/tickets oder per Email an ticket@engarde.de, außerdem montags bis freitags von 9.00 bis 13.00 Uhr telefonisch unter der Rufnummer 0 18 05 / 119 115.

Darüber hinaus gibt es Tickets bei den bekannten Vorverkaufsstellen MuenchenTicket.de und Ticketmaster.de.

Quelle: EN GARDE Marketing GmbH

Foto: En Garde Marketing GmbH/ Veranstalter Volker Wulff, Dressurreiter Benjamin Werndl, Springreiter Christian Rhomberg und Geschäftsführerin des Olympiaparks Marion Schöne

Längst ist die BEMER Veterinary Line, die speziell auf die Bedürfnisse von Pferden zugeschnitten ist, auch im Dressursport angekommen. Profireiter Hendrik Lochthowe schilderte seine Erfahrungen mit dem BEMER System.

Auf die Frage hin, seit wann er im professionell aufgestellten Dressurreitsport unterwegs ist, erwiderte Hendrik Lochthowe, dass es immer schwer sei, genau zu datieren, ab wann man sich selbst als Profisportler bezeichnen könne. Aber Fakt ist, dass Lochthowe nun schon seit gut zehn Jahren in internationaler Klasse reitet. Im Jahr 2007 ritt er seinen ersten Grand Prix, es folgten hochgradige Turniere, wie beispielsweise das German Masters in Stuttgart und große, sportliche Erfolge, vor allem im letzten Jahr. Mit seinem Hengst „Boston“ vom Hof Meggle gewann er im November 2016 die internationale Kür und dieses Jahr konnten die beiden den Grand Prix in München-Riem für sich entscheiden.

Im Rahmen der DKB Riders Tour, welche BEMER als Hauptsponsor unterstützt, erhielt Lochthowe den BEMER Vet bei der finalen Etappe letztes Jahr, den Munich Indoors. Seit dem regen Austausch über die Anwendung und Wirkungsweise am Pferd mit BEMER Partnerin Claudia Hildebrandt, ist die BEMER Decke bei ihm regelmäßig in Anwendung. Dabei betreut ihn BEMER Managerin Hildebrandt kontinuierlich: „Bei Meggle hat er ihn an zehn Pferden pro Tag benutzt und bisher immer sehr gutes Feedback gegeben. Die positive Veränderung war anfangs schnell spürbar. Und nach bald schon einem Jahr können wir so auf eine gute Zusammenarbeit zurückblicken“, erzählt Hildebrandt im Interview.

Ab Ende September wird Lochthowe jedoch nach einvernehmlicher Trennung von Meggle eigene Wege einschlagen. „Ich will einfach mein Spektrum erweitern, was die Pferde und den Turniersport angeht und mehrere, verschiedene Pferde reiten und ausbilden. Das macht meinen Beruf auch interessant, immer vor neue Herausforderungen gestellt zu werden“, schildert Lochthowe und beschwichtigt gleichzeitig, dass sich aber nicht alles ändern wird. Das BEMER System soll an seinem derzeitigen Hengst und den zukünftigen Pferden, die er betreuen wird, in Anwendung bleiben.

Das liege daran, dass er nach nun bald einem Jahr bei der Anwendung nach langen Transportwegen oder zur Regeneration nach Ausritten und Turnieren sichtbare, positive Erfolge verzeichnen konnte: „Ich selbst halte sehr viel von der BEMER Decke, aber auch vom Akut-BEMER (Gamasche zur lokalen Anwendung). Es war spürbar zu sehen, dass die Pferde vitaler und beweglicher werden und beispielsweise weniger steif aus der Box kommen. Von daher bin ich sehr interessiert mit der Decke weiterzumachen.“

Auch „heiße“ Pferde, also Tiere die von Natur aus etwas unruhiger und aufgeregter sind, spreche das BEMER System zur Beruhigung an. „Wieder andere Pferde kann man damit mobilisieren. Man muss irgendwann das Gefühl entwickeln, sich auf die Pferde und deren Bedürfnisse einzustellen und lernen damit umzugehen, um dann mit kleinen Schritten den größtmöglichen Erfolg zu erzielen“, erklärt Lochthowe erfahrungsgemäß.

Jeder, der die BEMER Decke in Anwendung nähme, müsse das für sich und sein Pferd über ein paar Wochen ausprobieren, um sich selbst ein Bild davon zu machen. Jedes Tier ist einzigartig und müsse individuell behandelt werden und an das Gerät gewöhnt werden, führt Lochthowe weiter aus. „Den BEMER Human würde ich auch gerne mal probieren, nachdem ich die wesentlichen Erfolge an den Tieren sehen konnte.“

Weitere Informationen
Online unter www.bemergroup.com

Das Unternehmen BEMER
Die BEMER Int. AG mit Sitz in Triesen in Liechtenstein ist ein internationales Unternehmen der Gesundheitsbranche. BEMER ist ein technologisch führender Hersteller im Bereich der Physikalischen Gefäßtherapie. Die Kernkompetenz des Unternehmens sind die Behandlungsoptionen für kleinste Blutgefäße. BEMER arbeitet u.a. auch mit aktiven und ehemaligen Spitzensportlern wie Marc Girardelli, Axel Schulz oder Charly Steeb zusammen. Die Physikalische Gefäßtherapie BEMER® ist mehrfach patentiert.

Quelle: BEMER Int. AG

Foto: Claudius Hauptmann/ Hendrik Lochthowe mit Boston vom Hof Meggle. Die BEMER Decke kam bei ihm oft zum Einsatz.

PERSONALIA:

Goldenes Reitabzeichen für Anna Dölger

Sprockhövel (PV). Das Goldene Reitabzeichen für ihre Erfolge in der Dressur bekam am dritten September-Wochenende Anna Dölger aus Sprockhövel verliehen. Das begehrte Abzeichen wurde der 35-jährigen Pferdesportlerin vom ZRFV „Auf der Gethe“ beim Reitturnier in Sprockhövel ans Revers geheftet. Ihre Reitkarriere begann mit Shettys. Von Vater Erhard, einem ehemaligen Holsteinischen Meister der Vielseitigkeit geprägt, schlug das Herz der Pferdesportlerin aber schnell für das Springen und die Vielseitigkeit. Nach dem Abitur 2001 begann Anna Dölger eine Bereiterlehre in Leverkusen, wechselte dann in die Westfälische Reit- und Fahrschule nach Münster. Durch die Ausbildung und das Training mit Martin Plewa und Rainer Jäckel wurden die Grundlagen für ihre weitere berufliche Karriere im Sattel gelegt, die sie inzwischen jedoch gesundheitsbedingt aufgeben musste. Seit 2015 startet die Grundschullehrerin nun im Dressursattel mit ihrem Westfalenwallach Robin in der schweren Klasse durch, mit hervorragendem Resümee, wie das Goldene Reitabzeichen zeigt.

Bronzene Trainermedaille für Jürgen Rommelmann

Petershagen (PV). Mit der Trainermedaille in Bronze wurde jetzt Jürgen Rommelmann vom RFV Bierde-Lahde-Neuenknick ausgezeichnet. Die besondere Ehrung überreichte im Namen des Pferdesportverbandes Westfalen die Minden-Lübbecker Kreisvorsitzende Ute Fisser-Hülsmeier. Mit seinem Engagement habe er das Vereinsleben seit 1962 entscheidend geprägt, würdigte sie den Reitlehrer, Reiter und großen Pferdefreund. Jürgen Rommelmann sei die gute Seele des Vereins, die immer mit Rat und Tat zur Seite stehe, unterstrich auch Kira Denker-Detering, zweite Vorsitzende im RFV Bierde-Lahde-Neuenknick.

Seit mehr als vier Jahrzehnten hat Jürgen Rommelmann anderen den Reitsport näher gebracht. Besonders die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen war ihm dabei stets eine Herzensangelegenheit. Um sie zu fördern, hat er immer wieder auch seine Pferde zur Verfügung gestellt. Eine seiner großen Gaben sei es, Kindern und Pferden Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu geben. Aber auch Spaß, den Austausch untereinander und echte Leidenschaft für die Reiterei habe er jeden Tag vermittelt, ohne dabei die Fairness gegenüber dem Sportpartner Pferd aus den Augen zu verlieren. Nun möchte der 69-Jährige das Amt des Reitlehrers abgeben und sich mehr seiner Familie widmen. Als Ehrenmitglied auf Lebenszeit lässt der Verein ihn jedoch noch nicht so ganz gehen.

SPRINGEN & DRESSUR:

RV Kalthof gewinnt Westfälische Meisterschaft der Reitvereine

Rhynern (PV). Der RV Kalthof triumphierte beim PV-Turnier in Hamm-Rhynern im altersoffenen Wettbewerb um die Provinzialstandarte. Damit verteidigte der Verein nach Dressur-, Kür-, Spring- (Klasse L) und Geländeprüfung (Klasse A) beim RV Rhynern erfolgreich seinen Titel in der altersoffenen Westfälischen Meisterschaft der Reitervereine.

Die Mannschaft um Ausbilderin Carina Bachmann lag nach einem spannenden Final-Springen mit einem Gesamtergebnis von 195,79 knapp vor dem zweitplatzierten Team des RV „Gustav Rau“ Westbevern (194,06). Den dritten Platz belegte die Mannschaft des Kreisreiterbandes Borken (192,33). Insgesamt waren 16 Mannschaften am Start.

Goldmedaille und Siegerschärpe in der Einzelwertung gewann Josephine Wilms (RV „St. Georg“ Werne) mit ihrem Schimmel Crawley. Silber sicherte sich Felicia Niederhofer (RV Ostbevern) mit Celadon Green vor Sophie Leube (RV „Fritz Sümmermann“ Frönenberg mit Captain Veterano.

Elf Teams wetteiferten in der westfälischen Pony-Mannschaftsmeisterschaft um Sieg und Platz. Auf dem obersten Podestplatz strahlte am Ende der RV St. Georg Saerbeck II. Die Silbermedaillen ließen sich die Ponyreiter vom RV Kalthof umhängen. Rang drei eroberte der Kreisreiterverband Unna-Hamm. Die Einzelwertung bei den Ponyreitern gewann Nele Kuberek (RV St. Georg Saerbeck). Über Rang zwei freute sich Kathrin Große Sundrup (RFV Greven). Antonia Höche (RFV Lüdinghausen) wurde Dritte.

Der RFV Ostbevern gewann die Dressurmeisterschaft. Der RFV Fritz Sümmermann Fröndenberg sicherte sich Platz zwei. Rang drei holte der RV Kalthof. In der Springmeisterschaft siegte der RFV Greven. Über Platz zwei und drei freuten sich der RFV von Nagel Herbern sowie der RFV Letmathe.

Als erfolgreichster Verein in allen Mannschaftsprüfungen erwies sich der RV Kalthof. Er wurde dafür mit der großen Goldenen Medaille des NRW-Ministeriums Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz ausgezeichnet.

Hatten die Verantwortlichen im Vorfeld mit Sorge auf das Wetter geblickt und noch kleine Korrekturen am Geländekurs vorgenommen, freuten sich am Ende alle über eine rundherum gelungene, gut besuchte Veranstaltung. Es sei ein Turnier mit hervorragender Infrastruktur und besten Bedingungen gewesen, lobte PV-Vorstand Daniel Stegemann den gastgebenden RV Rhynern. Sein großer Dank galt den vielen ehrenamtlich helfenden Händen um den Vorsitzenden Albert Steghaus und Turnierleiter Elmar Siepmann. Ohne solche Macher vor Ort gehe es nicht.

U25-EM: Team-Gold für Bianca Nowag

Lamprechtshausen (PV). Zum zweiten Mal in Folge haben die deutschen U25-Dressurreiter Team-Gold bei den Europameisterschaften ihrer Altersklasse gewonnen. Zum siegreichen deutschen Team im österreichischen Lamprechtshausen gehörte auch Bianca Nowag mit Fair Play RB vom Reitverein Ostbevern. Mit insgesamt 221 Punkten holte sich ihre Equipe den Titel vor den Niederlanden (218.4 Punkte) und Schweden (210.7 Punkte).

Bianca Nowag ist Stipendiatin der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport und seit kurzem auch Mitglied der Perspektivgruppe Dressur. Nach ihrem Auftritt bei der EM meinte sie: „Ich bin sehr, sehr gut zufrieden und freue mich, dass wir eine sichere Runde für das Team liefern konnten. Vielleicht hat uns heute noch ein Ticken mehr Ausdruck gefehlt, aber ich freue mich schon auf den morgigen Grand Prix.“

Doch da hatte die 22-Jährige und damit Jüngste im Team leider etwas Pech: Mit einigen Fehlern reihte sie sich auf Rang 19 ein. Vor allem das Wetter machte Reitern und Pferden am Grand-Prix-Tag das Leben schwer. Beinahe die gesamte Prüfung über regnete es, wie schon am Tag zuvor im Team-Wettbewerb, und auch die ganze Nacht durch bis kurz vor Ende des Grand Prix‘. Während vor der Abreise nach Österreich in Deutschland noch fast 30 Grad herrschten, fiel die Temperatur in Lamprechtshausen auf kühle 13 Grad ab. „Dieses nasskalte, klamme Wetter hat auch Fair Play heute zu schaffen gemacht, sie fühlte sich schon auf dem Vorbereitungsplatz nicht ganz wohl. So schlichen sich dann leider Fehler bei den Zweierwechseln und auf der letzten Mittelinie ein. Das ist natürlich sehr schade für die beiden“, sagte U25-Bundestrainer Sebastian Heinze.

DJM Aachen: Medaillen für westfälische Reiter

Aachen (PV). Mit Medaillen und sehr guten Platzierungen sind die westfälischen Nachwuchsreiter von den Deutschen Jugendmeisterschaften im Reiten aus Aachen zurückgekehrt. So ist Anna Middelberg vom ZRFV Lienen jetzt neue Deutsche Meisterin in der Pony-Dressur. Bis zum Schluss war bei den Ponyreitern alles offen. Von der ersten von insgesamt drei Wertungsprüfungen an lieferten sich die beiden Mannschaftseuropameisterinnen Jana Lang und Anna Middelberg ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Mit ihrer Kür ließ die 14-Jährige vom ZRFV Lienen, in der ersten Wertungsprüfung noch Zweite, ihre Konkurrentin endgültig hinter sich. 80,75 Prozent vergaben die Richter für die schwungvoll vorgetragene Kür zur Filmmusik von „Die Eiskönigin“ – das war bisher die persönliche Bestleistung für Anna Middelberg. Insgesamt kam sie auf 228,225 Punkte. Anna Middelbergs Partner ist der neunjährige Fuchswallach Drink Pink, der nach seiner Bundeschampionatsteilnahme vierjährig nach Schweden an Ella Viebke verkauft worden war. Diese startete mit ihm 2015 bei den Pony-Europameisterschaften in ihrer Heimat Malmö. Nach Aussage von Bundestrainer Oliver Oelrich konnte Anna Middelberg Drink Pink nur kaufen, weil es noch eine kleine Schwester gibt, die ihn später weiterreiten kann und er daher lange in einer Familie bleibt. „Wir haben ihn vor einem Jahr gefunden und bei minus 14 Grad ausprobiert. Aber wir wussten sofort: Der ist es“, sagte die strahlende Siegerin, deren persönliches DM-Ziel ein Platz unter den ersten Fünf gewesen war. „Es ist einfach nur cool hier in Aachen reiten zu können“, freute sie sich.

Mit glänzenden Leistungen und nur ganz knapp an den Podestplätzen vorbei beendeten die westfälischen Pony-Springreiter die DJM. Pia Alfert (RV Ahaus-Ammeln) mit Song Girl, Bo Chiara Gröning (ZRFV „Lützow“ Selm-Bork-Olfen) mit Chessy und Lisa Schulze Topphoff (RV Roxel) mit Mentos Junior zogen in der Gesamtwertung gleich und landeten alle auf dem vierten Platz – knapp am Bronzerang vorbei. Eine weitere Top Ten-Rangierung gab es für Sönke Fallenberg (PSV Wessenhorst): Mit High Noon erreichte er Platz sieben.

Marie Gelbke (RSG Ruhr) gewann beim Nachwuchs-Championat Dressur die Bronzemedaille. Die Sechzehnjährige hatte mit ihrem Luzifer die ersten Wertungsprüfungen gewonnen. Im abschließenden Finale der besten drei Paare – mit Pferdewechsel – platzierte Marie Gelbke sich an dritter Stelle. Gold hätte ihr vierbeiniger Partner verdient, wenn die Ausschreibung eine Medaille für das beste Pferd vorgesehen hätte.

Bei der Meisterschaft der Springreiter in der Altersklasse Children freute sich Chiara Reyer (RV Westerkappeln-Velpe-Lotte-Werse) über die Bronzemedaille. Mit ihrem Schimmel Cederik verzeichnete die talentierte Reiterin nur einen einzigen Abwurf in allen drei Wertungsprüfungen, wobei das Finale zwei Umläufe umfasste.

In der Altersklasse der Jungen Reitern hatte zunächst alles nach einer Goldmedaille für Lars Volmer vom ZRFV Legden ausgesehen. Mit seiner Maja H lag der Westfale nach zwei erstklassigen Wertungsprüfungen klar in Führung. In der dritten Prüfung stürzten die beiden an einem Oxer im ersten Umlauf. Glücklicherweise blieben sie unverletzt, landeten dadurch aber abgeschlagen auf Rang 19 im Endergebnis.

Team Kalthof gewinnt bei den Themen-Quadrillen

Versmold (PV). Bei den Deutschen HKM-Quadrillen-Championaten in Versmold hat das Team vom Landwirtschaftlichen Reiterverein Kalthof am zweiten September-Wochenende das Championat der Themen-Quadrillen gewonnen. Das westfälische Team kam auf 18 Punkte und ließ damit die Konkurrenz vom RVWesel-Obrighoven hinter sich. Großes Lob bekamen die Kalthofer auch für ihre fantasievollen Kostüme zum Thema „Die Schöne und das Biest“. Platz vier bei den Themen-Quadrillen belegten die Reiter des Kreisreiterverbandes Lippstadt. In der Variante der klassischen Quadrillen freuten sich die Kalthofer Reiter über den zweiten Platz. Weitere Infos: http://reitverein-versmold.de/team-event

PONYSPORT:

Bronze für Emily Roberg

Hohenberg-Krusemark (PV). Glänzend meisterte die 13-jährige Emily Roberg vom RC „St. Mauritz“ Münster ihr Debüt bei der Deutschen Meisterschaft Pony-Vielseitigkeit. Mit ihrem Pony Sandro schob das junge Talent sich in Hohenberg-Krusemark im abschließenden Springen vom vierten Platz in die Medaillenränge und gewann Bronze bei ihrer ersten Meisterschaftsteilnahme. „Aber auch alle anderen westfälischen Paare haben sich mit sehr schönen und für die Zukunft vielversprechenden Leistungen präsentiert“, freute sich Mannschaftsführerin Christa Middendorf. Ponytrainerin Anna Roggenland sprach sie ein großes Kompliment für die gute Vorbereitung der Paare aus. Respekt zollte sie auch dem Gastgeber in Hohenberg-Krusemark, für die mit vie, viell Liebe vorbereitete Meisterschaft.

FAHRSPORT:

Dennis Schneiders und Klaus Tebbe sind neue NRW-Meister

Zülpich (PV). Dennis Schneiders (PSG Gewe Minden) und Klaus Tebbe (ZRFV Neuenkirchen) vom Pferdesportverband Westfalen sind neue NRW-Meister im Fahren. Bei den vom Zülpicher Verein St. Medardus ausgerichteten Meisterschaften am ersten September-Wochenende gewann Dennis Schneiders mit seinem Zweispänner souverän den Titel. Auch über Platz fünf freute sich eine Westfälin: Nicole Bitting von der FSG Westfalen.

Nachdem er in der Teildisziplin Dressur nur auf Rang vier gelegen hatte, holte Klaus Tebbe mit seinem Einspänner im Gelände und beim abschließenden Kegelfahren alles wieder heraus und sicherte sich den Titel vor Christoph Dieker (ZRFV Gescher), der mit einem weiteren Gespann auch noch auf Platz vier landete. Fünfter wurde Rainer Rethmeier (RV von Lützow Herford) vor Linda Stippel (RV Südlohn-Oeding).

In der NRW-Meisterschaft der Vierspänner freute sich Dirk Gerkens (FahrSV Alt Bürener Land) über die Silbermedaille. Daniel Stöttwig (RV Ravensberg) platzierte sich an vierter Stelle.

Bei den Pony-Zweispännern errang Henrik Thiemann (RV St. Georg Saerbeck) die Bronzemedaille. Tim Schäferhoff (RV Gustav Rau Westbevern) wurde Fünfter vor Luisa Inholte (RV Epe).

Höhepunkt der drei spannenden Fahrsporttage in Zülpich war das Geländefahren am Samstag. 67 Gespanne gingen auf die rund acht Kilometer lange Strecke und absolvierten sechs Hindernisse, die von Fahrern, Beifahrern und Pferden ein Höchstmaß an Konzentration verlangten. Hinter so netten Namen wie Hermanns Holzlager, Peters grüne Hölle oder Louis Papierwelten verbargen sich knifflige Aufgaben. Während die Beifahrer bis zur Heiserkeit Richtungshinweise gaben, steuerten die Fahrer ihre Gespanne in atemberaubender Geschwindigkeit um wuchtige Holzkonstruktionen oder – bei Louis‘ Papierwelten – zentnerschwere Ballen aus Altpapier. Publikumsmagnet war PaLoMa Beach, die Wasserdurchfahrt. Zögern galt nicht, mit Schwung ging es ins Wasser. Was für die Großpferde noch relativ einfach war, wurde für die Ponys zu einer echten Herausforderung. Manchem Shetty ging das Wasser bis zur Brust.

Westfälische Jugendmeisterschaft Fahren in Coesfeld-Lette

Coesfeld (PV). Westfalens Nachwuchstalente an den Leinen ermittelten jetzt ihre Jahresbesten. Gastgeber der Westfälischen Jugend-Meisterschaft (U25) und des Nachwuchschampionats (U18) war in diesem Jahr die Reit- und Fahrgemeinschaft Hof Hillebrandt in Coesfeld-Lette.

Patrick Schulte (FSG Westfalen) verteidigte erfolgreich seinen Titel in der U25-Meisterschaft Einspänner Pferde. In der kombinierten Wertung auf M-Niveau stand er am Ende ganz oben auf dem Treppchen.

In der U25-Meisterschaft Pony-Zweispänner sicherte sich Kristin Hoffmann (RFV Kufa Endorf-Hagen) mit Platz eins in der Dressur, Rang fünf im Gelände und einer fehlerfreie Runde im Kegelfahren den Titel. Silber ging an Janina Diemers (RV St. Martin Greven-Bockholt). Bronze erreichte Pia-Chantal Nolte (RSG Eggeland Alhausen).

Über Gold bei den U25-Pony-Einspännern freute sich Elena Baackmann (RFV Emsdetten). Auf den Silberrang fuhr Florian Müller (RFV von Lützow Herford). Daniela Twyhues (ZRFV Gescher) holte Bronze.

Das westfälische Nachwuchschampionat der Fahrer U18 gewann Tom Bücker (RFV Emsdetten). Silber holte die Pony-Einspänner-Fahrerin Greta Hageböck (RFG Hof Hillebrandt). Dritter wurde nach Dressur, Gelände und Hindernisfahren auf A-Niveau Erik Wolters (RV St. Martin Greven-Bockholt).

VOLTIGIEREN:

DJM Voltigieren: Silber für Brakel, Bronze für Philipp Stippel

Aachen (PV). Das Juniorteam des RV Nethegau aus Brakel ist Deutscher Vizemeister. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Aachen jubelten die aktuellen Westfalenmeister über die Silbermedaille im nationalen Vergleich. Auf dem Rücken von Voltigierpferd Dorian Gray, vorgestellt von Anna Brinkmann, erzielte das erfolgreiche Team ein Gesamtergebnis von 7,742. In der Herrenkonkurrenz sicherte sich Philipp Stippel gemeinsam mit Longenführerin Dina Menke und Voltigierpferd Sir Valentin die Bronzemedaille. Der 17-Jährige aus Münster, der für den Verein Haus Getter antritt, voltigierte zu insgesamt 7,674 Punkten.

SEMINARE & VERANSTALTUNGEN:

PV-Projekt erfolgreich angelaufen

Hasslinghausen (PV). Das neue Projekt des Pferdessportverbandes Westfalen „PFERDESPORT … Dein Weg zum Engagement“ ist erfolgreich angelaufen. Am 6. September fand bereits die zweite Veranstaltung statt, diesmal im Kreisreiterverband Ennepe-Ruhr-Hagen beim Märkischen Reit- und Fahrverein Hasslinghausen. 21 Jugendliche ließen sich von den PV-Mitarbeiterinnen Miriam Pleie und Berit Isbruch über die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten im Pferdesport informieren. Im Reiterstübchen wurden fünf interaktive Stationen aufgebaut, bei denen es um diese Themen ging: „Erlebe die Natur“, „Leite junge Teams“, „Repräsentiere deinen Verein“, „Trainiere abwechslungsreich“ und „Richte selbst“. Wie im Zirkeltraining durchliefen die Teilnehmer alle Stationen. Am Ende waren sie sich einig, dass die Bereiche „Kinder und Jugendliche“ (Leite junge Teams!) sowie „Sport und Training“ (Trainiere abwechslungsreich!) am interessantesten waren. Am Schluss der Veranstaltung wurden die beiden PV-Mitarbeiterinnen mit Fragen bombardiert, sie freuten sich über das große Interesse und Engagement der Teilnehmer. Der nächste Projekt-Termin findet am 20. Oktober im Kreisreiterverband Borken statt. Weitere Infos bei Berit Isbruch (isbruch@pv-muenster.de) und Miriam Pleie (pleie@pv-muenster.de).

Erster „Westfälischer Fitness- und Gesundheitstag für Reiter“

Kamen (PV). Begeistert, etwas erschöpft, aber mit vielen Anregungen für das eigene Training und die Anwendung im Verein – so gingen die Teilnehmer vom ersten „Westfälischen Fitness- und Gesundheitstag für Reiter“ nach Hause. Eingeladen hatte der Pferdesportverband Westfalen in die Dreifachsporthalle in Kamen Reiter jeden Alters und jeden Fitnessstandes.

Zunächst verdeutlichte die Diplom-Sportwissenschaftlerin Daniela Gröben in einem Impulsvortrag, welchen Einfluss die Fitness auf die Gesundheit hat. In den anschließenden Praxis-Workshops erfuhren die Teilnehmer, wie sie Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination mit einfachen Übungen trainieren können und welche Bedeutung diese für die Gesundheit und den Reitsport haben. Der Aktionstag fand in Kooperation mit dem Kreissportbund Unna statt und wurde im Rahmen des Programms „Bewegt gesund bleiben in NRW“ des Landessportbundes angeboten.

Seminar für Ausbilder im Schulpferde- und Anfängerbereich

Warendorf (PV). Viele Wege und Methoden führen zum Ziel „Springen mit Wohlfühl- und Spaßfaktor“. Welche Methoden und Hilfestellungen sich im Springunterricht im Schulpferde- und Anfängerbereich einsetzen lassen, wird Martin Plewa in einer gemeinsamen Fortbildung von Deutscher Reiterlicher Vereinigung (FN) und Pferdesportverband Westfalen am 7. Oktober praxisnah verdeutlichen.

Das Seminar, das am Vormittag im Gasthof Emshof in Warendorf beginnt und am Nachmittag auf dem Ponyhof Georgenbruch in Everswinkel fortgesetzt wird, richtet sich an alle Trainer in der Basis- und Schulpferdeausbildung.

Zu Beginn wird der hocherfahrene Pferdewirtschaftsmeister unter anderem beleuchten, zu welchem Zeitpunkt mit dem Springen begonnen werden sollte, welche Voraussetzungen vorhanden sein sollten und welche Grundlagen geschaffen werden müssen. Im Praxisteil am Nachmittag auf dem Ponyhof Georgenbruch in Everswinkel wird er darauf eingehen, wie durch eine kurze und effektvolle Unterrichtssprache, die Hinführung zum Springsitz gelingt. Abschließend bleibt genügend Raum für Fragen, einen Erfahrungsaustausch, Anregungen und Wünsche der Teilnehmer.

Das Seminar ist wird mit sechs Lerneinheiten (Profil 3) zur Verlängerung der DOSB-Ausbilderlizenz anerkannt. Die Teilnahme kostet 50 Euro. Anmeldungen bis zum 20. September. Kontakt: Judith Schleicher, Tel. 02 51- 32 809 64, Mail: schleicher@pv-muenster.de.

Reitturniere in Westfalen mit Prüfungen bis Klasse S

Termine im September

22.-24. Reitturnier mit Springen bis Kl. S, Lüdinghausen-Westrup, www.turniere-neu-sue.de
22.-24. Reitturnier mit Dressur u. Springen bis Kl. S, Unna-Massen, www.turnierservice.de
23. Reitturnier mit Dressur bis Kl. S, Schmallenberg-Felbecke, www.rvsl.de
23.-24. Reitturnier mit Springen bis Kl. S, Ostenfelde-Vornholz, www.rv-vornholz.de
28.-1.10. Reitturnier mit Springen bis Kl. S, Brakel, www.reiterverein-nethegau.de
28.-1.10. Reitturnier mit Springen bis CSI2*,Riesenbeck, www.riesenbeck-international.com
29.-1.10. Reitturnier mit Springen bis Kl. S, Borken, www.horsenet.de
29.-1.10. Reitturnier mit Springen bis Kl. S, Vlotho-Valdorf, www.reitverein-valdorf.de
30.-3.10. Reitturnier mit Dressur u. Springen bis Kl. S, Bochum-Nord, www.turnierservice.de
30.-3.10. Reitturnier mit Springen bis Kl. S, Warstein, www.warsteiner-reitverein.de
30.-3.10. Reitturnier mit Springen bis Kl. S, Rietberg-Varensell, www.reitverein-rietberg.de

Quelle: Pferdesportverband Westfalen e. V.