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Ein neues Talent gibt sich in diesem Jahr bei der APASSIONATA-Tournee „Im Bann des Spiegels“ die Ehre: Die Kunst von Nina Lill, einer im Turniersport sehr erfolgreichen Westernreiterin, ist in der Show zu bewundern. Obgleich sie schon häufig im Rahmen von Messen und anderen Reitsportevents aufgetreten ist, hat die große Tour von APASSIONATA einen anderen Stellenwert. Über acht Monate hinweg wird die 27-jährige Pfälzerin fast jedes Wochenende in einer anderen Stadt mit ihrem Quarter Horse „Jewel“ auftreten. Ein Zeitplan, an den sich Reiter und Pferd erst gewöhnen müssen. Doch der Einsatz lohnt sich, wie sich schon in den ersten Showstädten zeigte! Mit tosendem Applaus wird jeder der atemberaubend schnellen Spins des Western-Paares belohnt, das größte Lob für die harte Arbeit. Doch die anmutige Amazone ist auch abseits der Show in der Reiterszene wohlbekannt: Gemeinsam mit Wallach „Jewel“ wurde sie 2009 Europameisterin im Team und einzeln im „Reining“, einer Abfolge schwieriger Manöver im Galopp. Ein Jahr zuvor gewann sie in Kreuth bei Nürnberg mit dem hübschen Fuchs das Derby-Championat – und die Erfolgsserie von Nina Lill setzt sich immer weiter fort. In einem kurzen Interview erzählt sie, wie das Westernreiten ihr Herz eroberte und was es heißt, bei APASSIONATA dabei zu sein:

Foto: Apassionata - Westernreiten / western riding

Foto: Apassionata – Westernreiten / western riding

Wie bist du zum Western-Sport gekommen?
Westernreiten ist meine große Leidenschaft, seit ich 10 Jahre alt bin. Zuerst bin ich Ponys geritten und habe mich auch am englischen Reitstil versucht. Aber über meine Mutter und meine erste Quarter Horse-Stute „Robins“ entdeckte ich das Westernreiten für mich und bin dabei geblieben. Diese energiegeladene Reitweise entspricht einfach meinem Charakter und ist so zu einer absoluten Passion geworden!

Foto: Apassionata - Freiheitspferd und Tuchartistin / Liberty horse with silk act

Foto: Apassionata – Freiheitspferd und Tuchartistin / Liberty horse with silk act

Was ist das Besondere an deinem Pferd „Jewel“?
„Jewel“ ist von meiner Mutter selbst gezogen und wirklich ein Ausnahmepferd. Während seiner Ausbildung haben wir schnell gemerkt, dass sehr viel mehr als ein reines Freizeitpferd in ihm steckt und ihn entsprechend gefördert. Er war von Anfang an unser Liebling und ist es bis heute geblieben. „Jewel“ ist unglaublich kooperativ und weiß genau, wann er 100% geben muss. Mit ihm bin ich 2009 auch Europameisterin im Reining geworden! Um so etwas zu erreichen, muss man schon einen ganz besonderen vierbeinigen Partner haben. Das ist auch der Grund, aus dem ich ihn zu APASSIONATA mitnehme – er ist einfach der Beste!

Foto: Apassionata - Comedy-Pferd „Simba“ / comedy horse „Simba“

Foto: Apassionata – Comedy-Pferd „Simba“ / comedy horse „Simba“

Was bedeutet es für dich, bei APASSIONATA dabei zu sein?
APASSIONATA bedeutet für mich, mit tollen anderen Reitern eine unvergessliche Zeit zu erleben und auch, mich mit „Jewel“ zusammen weiter zu entwickeln. Ich bin natürlich schon auf mehreren Shows geritten, aber eine so große und lange Tournee durch Europa haben wir noch nie mitgemacht. Es ist für mein Pferd und mich ein großes Abenteuer.

 

Die neue APASSIONATA Show „Im Bann des Spiegels“:
Wie immer bei APASSIONATA erwartet die Besucher mit „Im Bann des Spiegels“ ein einmaliges Zusammenspiel aus Reitkunst der Superlative, in Szene gesetzt durch wundervolle Kompositionen aus zauberhaften Lichtinstallationen, Bühneneffekten und emotionsgeladenen Rhythmen, Melodien und Tanzchoreografien. Neu sind diesmal Einlagen hochkarätiger Akrobatik auf und über der Erde, ebenso wie die Performance einer Ikone der Westernreiterei. Erstmals treten überdies niedliche Welshponys in der Show auf, und auch die große Freiheitsdressur überrascht, begeistert und berührt! Auf diese Weise möchte sich das APASSIONATA-Team einmal mehr selbst übertreffen und bis Juni 2016 Zuschauer in 30 Städten Europas im wahrsten Sinne in den Bann ziehen!

Weitere Details, den Tourplan sowie Bildmaterial finden Sie unter http://www.apassionata.com/im-bann-des-spiegels/?utm_source=Reiterportal%2024&utm_medium=PR-Text&utm_campaign=apa%2013%20National

Mehr Informationen unter http://www.apassionata.com/im-bann-des-spiegels/?utm_source=Reiterportal%2024&utm_medium=PR-Text&utm_campaign=apa%2013%20National

 

Quelle: APASSIONATA GmbH

Foto: Apassionata/ Logo APASSIONATA Im-Bann-des-Spiegels

Fahnenträger für Eröffnungsfeier in Rio gesucht

Warendorf (fn-press). Große Ehre für den deutschen Pferdesport: Die Vielseitigkeitsreiterin und zweifache Olympiasiegerin Ingrid Klimke ist eine von fünf Kandidaten, die vom DOSB als Fahnenträger für die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele am 5. August in Rio de Janeiro vorgeschlagen wurde. Erstmals dürfen auch die Fans mitbestimmen, wem diese Ehre vor einem Millionenpublikum zuteilwerden soll. Klimke wäre die erste Frau, die die Disziplin Reiten als Fahnenträgerin vertreten würde und könnte noch aus einem anderen Grund Geschichte schreiben.

Unter www.deutsche-olympiamannschaft.de/de/fahnentraeger.html kann jeder an der Abstimmung teilnehmen. Fünf deutsche Top-Sportler stehen zur Auswahl, darunter Reitmeisterin Ingrid Klimke, Mannschaftsolympiasiegerin in der Vielseitigkeit 2008 und 2012. Die Münsteranerin tritt in diesem Jahr mit ihrem Pferd Hale Bob OLD erneut bei den Olympischen Spielen an und hofft bei ihrer fünften Olympia-Teilnahme in Rio auf die nächste Medaille. Die vielseitige 48-jährige erhielt die Dressurausbildung im Sinne der klassischen Reitweise von ihrem Vater, Dr. Reiner Klimke, der selbst acht olympische Medaillen in der Dressur gewann und damit zu den erfolgreichsten deutschen Olympia-Teilnehmern gehört. 1988 in Seoul wurde ihm selbst die große Ehre zuteil, die deutsche Fahne bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele zu tragen. Welch eine außergewöhnliche Geschichte wäre das, wenn nach dem berühmten Vater auch die Tochter mit der schwarz-rot-goldenen Flagge in das Olympiastadion einlaufen würde? Als Vertreter der Sportart Reiten durften dies bisher übrigens auch Fritz Thiedemann (1956, 1960), Hans Günter Winkler (1976) und Ludger Beerbaum (2004).

Der DOSB hat sich für diesen neuen Auswahlmodus entschieden, um sowohl die Olympiamannschaft als auch ganz Sportdeutschland an der Entscheidung teilhaben zu lassen. Getreu dem Motto „Wir für Deutschland“ soll eine noch stärkere Identifikation sowohl der Mannschaft als auch der Öffentlichkeit mit dem/der Fahnenträger/in erreicht werden. Wählen können sowohl die Mitglieder der Olympiamannschaft als auch ganz Sportdeutschland, wobei jede Gruppe zu 50 Prozent gewertet wird.

So läuft die Wahl des/der Fahnenträgers/in:
Zeitraum: 23. Juli bis 2. August 2016
Vorstellung Fahnenträger/in: 4. August 2016, 14 Uhr MEZ (9 Uhr in Rio de Janeiro/Deutsches Haus), live auf Sportdeutschland.tv
Verfahren: Die Wahl ist zweigeteilt. Zum einen wählt die Öffentlichkeit, zum anderen die Athletinnen und Athleten der Olympiamannschaft. Die Stimmen beider Gruppen werden ausgezählt und die Prozentzahlen addiert. Wer die höchste Prozentzahl erreicht, wird zu dem/der Fahnenträger/in ernannt. Die unterschiedlichen Prozentzahlen werden nicht veröffentlicht. DOSB/jbc

Mehr zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro lesen Sie hier: www.pferd-aktuell.de/rio2016/rio-2016

Quelle: Deutsche Reiterliche Vereinigung e.V. (FN)

(Damme) Dammes Reitsportzentrum ist vom 29. – 31. Juli das Ziel für Springreiterinnen und -reiter aus ganz Niedersachsen und Westfalen. Das Jumping Meeting auf der Reitanlage konzentriert sich ganz und gar auf Springsport und setzt am Freitag Akzente mit den Springpferdeprüfungen. Den jungen Pferden gehört der ganze Sporttag auf dem großzügigen Turnierplatz mit dem exzellenten Boden.

Dem Nachwuchs auf zwei und vier Beinen und den Springsportbegeisterten der Region gilt das Turnierwochende. Bis zur Kl. L reicht das neun Prüfungen umfassende Programm und trifft ganz offenkundig genau die Interessen der Reiterinnen und Reiter. Fast jede Prüfung wird in zwei oder drei Abteilungen stattfinden –  so groß ist der Andrang. Fester Bestandteil sind auch bei diesem Dammer Turnierwochenende am Samstag die Springprüfungen für die „Einsteiger“ – so beginnt der Tag mit einem Springreiter-Wettbewerb, dem Stilspringen und einem Standard-Springwettbewerb.

Aus ganz Niedersachsen kommen die Teilnehmer. So nutzen die Profis Gilbert Böckmann (Lastrup), bastian Freese (Mühlen), Maira Große-Albers (Klein Drehle), Heinrich Holtgers (Lastrup), Thomas Heineking (Nendorf) oder auch Andreas Wegener (Lembruch) das Jumping Weekend in Damme.

Zeitplan, Starter- und Ergebnislisten gibt es rechtzeitig zum Turnier unter www.reitsportzentrum-damme.de.

Quelle: Comtainment GmbH

Foto: RZ Damme/ Das Reitsportzentrum Damme bittet zum Jumping Meeting. Den Großen Platz schätzten die Springreiter der Region, wie hier Bastian Schleider.

Westfälische Eliteschauen für Reitpferde-und Kaltblutstuten am 29.07.2016 sowie für Reitpony- und Kleinpferdestuten am 31.07.2016

Seit über 100 Jahren legen die westfälischen Stuten den Grundstein für die Erfolge ihrer Nachfolger. Weil sie die Qualitätsgaranten der westfälischen Zucht sind, veranstaltet das Westfälische Pferdestammbuch einmal im Jahr die Elitestutenschau (eine für die Reitpferde- und Kaltblutstuten und eine für die Kleinpferdestuten) in Handorf. Dabei werden jeweils die besten drei- und vierjährigen Stuten vorgestellt.

Die Stuten werden vorher auf einer Stutenschau ausgewählt. Auf der Eliteschau werden in der abschließenden Siegerehrung nicht nur die Stuten, sondern auch ihre Besitzer und Züchter geehrt.

Viele der Staatsprämienstuten und deren Nachkommen zeigen, dass sich das System des Westfälischen Pferdestammbuches mit seiner Bewertung und Beurteilung von potentiellen Leistungsträgerinnen bewährt hat – und auch in Zukunft Erfolge verspricht.

Am Freitag, 29.07.2016, startet die Eliteschau mit den springbetonten Reitpferdestuten ab 12.00 Uhr, im Anschluss daran folgen ab ca. 13.15 Uhr die Kaltblutstuten. Den Abschluss machen die dressurbetonten Reitpferdestuten ab ca. 13.45. Ab ca. 17.00 Uhr folgt der Endring zur Ermittlung der Siegerstuten.

Die Eliteschau für Reitponys und Kleinpferde beginnt am 31.07.2016 um 14.00 Uhr mit der Präsentation der Westfalenchampions und -vizechampions der Reitponys. Ab 14.15 Uhr präsentieren sich die Reitponystuten zur Eliteschau. Die weiteren Kleinpferderassen folgen ab ca. 16.15. Abschließend folgt auch hier der Endring zur Ermittlung der Siegerstuten.

Quelle: Westfälisches Pferdstammbuch e.V.

Aufmerksam beobachtet der Hengst Depeche Mode das Geschehen auf der Stallgasse. Leises Schnauben ist zu hören, als er den Futterwagen, bis oben hin gefüllt mit goldenem Hafer, in Richtung seiner Box rollt. Dass es nun Zeit für das Mittagessen ist, hat der Rappe nicht vergessen. Depeche Mode ist erst seit dem 18. Juli wieder in seiner Heimat, dem Landgestüt in Warendorf. Die vergangenen sechs Monate hat er im Deckeinsatz auf der Deckstelle in Olfen verbracht. Sie ist eine von insgesamt 17 Außenstationen die das Landgestüt innerhalb Nordrhein-Westfalens betreibt. Dort sind immer zwischen Februar und Juli jeweils ein Landgestütsmitarbeiter und ein bis drei Hengste vor Ort. Von hier aus werden die jeweiligen Züchter im Umkreis betreut. Das bedeutet, dass die Deckstellenvorsteher unter anderem bei der Hengstauswahl beraten und auch in allen weiteren Fragen der Zucht die Kunden unterstützen. Zudem besamen sie die Stuten mit Frischsamen, der auf den Stationen in Warendorf und Wettringen entnommen wird. Oder aber, wenn der auf der Deckstelle stationierte Hengst und seine Dienste nachgefragt sind, lässt er den Vererber im Natursprung decken.

Seit einigen Tagen ist wieder sogenannte Marstallzeit während der alle Hengste und Mitarbeiter wieder zurück in Warendorf sind. Und die Stimmung im Landgestüt ist derzeit überaus gut, da die Saison  sehr erfolgreich verlaufen ist. Ein Plus von mehr als 30% im Vergleich zum Vorjahr kann das Landgestüt bei den Bedeckungszahlen vermelden. Damit liegt es auch noch über dem gesamten Markttrend, wo es einen Zuwachs von rund 15% gegeben hat.

Ausgezeichnete Vererber, die Erfolge von Landbeschäler-Nachkommen und die sportlichen Triumphe der Hengste selben sind unter anderem für dieses Ergebnis verantwortlich. Sir Heinrich, der bereits in den vergangenen Jahren zu den begehrtesten Vererbern aus Warendorf zählte, erfreut sich auch in diesem Jahr wieder großer Beliebtheit bei der Züchterschaft. Besonders mit seinen exzellenten Fohlen sorgte er auf den Schauplätzen für Aufsehen. Aber auch durch eigene Turniererfolge in Dressurprüfungen der schweren Klasse macht er Werbung für sich. Ihm gleich tut es sein Stallnachbar Capistrano. Der imposante Schimmelhengst hat in dieser Turniersaison zahlreiche Erfolge in S-Springen, auch auf internationaler Ebene, für sich verbucht und hat ebenfalls eine große Nachfrage in Hinblick auf seine züchterischen Leistungen. Aber auch Hengste wie Benicio, der in Wettringen beheimatet und bis Grand Prix siegreich ist, oder A la Carte NRW, der mit der Bronzemedaille auf dem Treppchen bei den Deutschen Meisterschaften stand, zählen zu den Spitzenvererbern nicht nur in NRW, sondern auch Bundesweit.

Trotz des Erfolgs dürfen sich die zwei- und vierbeinigen Mitarbeiter noch nicht in die Sommerpause verabschieden. Am 05. und 06. August findet mit der Symphonie der Hengste unter dem Motto „Bella Italia“ an zwei Abenden ein Höhepunkt im Terminkalender des Landgestüts statt. Danach heißt es dann kurz entspannen, ehe das Training für die Warendorfer Hengstparaden am dem Plan stehen. Die Traditionsveranstaltung findet am 18 und 25. September, sowie 02. Oktober statt.

Weitere Infos zu den Hengsten und den Veranstaltungen auf www.landgestuet.nrw.de.

Quelle: Nordrhein-Westfälisches Landgestüt

Foto: Georg Frerich/ Die Deckstellenvorsteher eingerahmt von Capistrano (l.) und Sir Heinrich (r.)

(Verden) Das Internationale Dressur- und Springfestival Verden vom 3. – 7. August bietet in jedem Jahr ein kompaktes Sportprogramm, das die ganze Bandbreite der Entwicklung vom jungen Reitpferd bis zum gereiften Dressur- oder Springpferd abbildet. So viel Sport wird immer am Samstagabend ergänzt durch einen großartigen Showabend. Verdens Turniermacher bitten auch 2016 zur großen Show rund um das Thema Pferd. Und eins ist sicher: Es wird unterhaltsam, turbulent und faszinierend im Reiterstadion beim „Show-Abend der Kreissparkasse Verden, gefördert von der Lotterie Sparen und Gewinnen“.

Rassevielfalt im Stadion
Auf dem neu angelegten Sandplatz zeigen sich Pferde unterschiedlichster Rassen mit unterschiedlichen Talenten. Isländer, Friesen, Iberische Pferde, Ponys gestalten ein ganz eigenes Bild wie ein Karussel rund um eine Stelzentänzerin und ihren Partner, einen stolzen Lusitano. Das Landgestüt Celle grüßt Verdens Festival mit einer flotten Tandemquadrille –  diese Anspannung zeigt je zwei Hengste hintereinander vor dem Wagen und ganz klassisch mit einer Quadrille aus acht Celler Hengsten und Reitern.

Pferde & Hunde
Horse & Dog Dance heißt ein Schaubild, bei dem Pferde und Hunde mit ihrer ganz eigenen Choreographie begeistern. Achtung „fliegende Scheiben“, das gilt für die Show des Dog-Frisbee-Teams: sechs Hunde und „ihre Menschen“ erobern das Stadion mit ihren Frisbee-Scheiben und dann fliegen die Frisbees und die Hunde temperamentvoll hinterher.

Islandpferde und ihre Reiter wollen in Verden mit Fahnenritt und Quadrille begeistern – wenn das mal kein „Huh“ gibt. Groß, schwarz, glänzend und imposant – so sind Friesenpferde und diese Kraft und Anmut zeigt sich in einer großen Quadrille der „schwarzen Perlen“. Dabei wird Reit- und Fahrkunst kombiniert, denn Friesen sind vielseitig.
Piraten aus Hagen

Achtung: Piraten im Stadion!
Der RV Hagen schickt sein turbulentes Vereinsschaubild mit 12 Schulpferden, Piratenschiff und „gefährlichen“ Jungpiraten ins Verdener Reiterstadion. Ein Risiko für Zuschauer besteht aber ausschließlich für die Lachmuskeln und die Hände (beim klatschen).
Begleitet wird der große Verdener „Show-Abend der Kreissparkasse Verden, gefördert von der Lotterie Sparen und Gewinnen“ musikalisch von der FMC Showband, die auch in den krönenden Abschluss des Abends überleitet. Das große Feuerwerk, gesponsert vom Unternehmen Focke. Dieses optische und akkustische Glanzlicht, setzt den Schlusspunkt unter einen großartigen Abend.

Verdens Internationales Dressur- und Springfestival im Internet: www.verden-turnier.de
Bei Facebook: www.facebook.de/turnier-verden

Am leichtesten finden Sie Verdens Internationales Dressur- und Springfestival unter #Verden2016

Quelle: Comtainment GmbH

Foto: Rüchel/ Die Isländer-Quadrille mit den Fahnenträgern eröffnet den großen Verdener „Show-Abend der Kreissparkasse Verden, gefördert von der Lotterie Sparen und Gewinnen“.

Personalia

Aachen feiert Hans Günter Winkler

Große Gala für den legendären Springreiter

Aachen (fn-press). Sein runder Geburtstag steht unmittelbar bevor – am 24. Juli wird Hans Günter Winkler 90 Jahre alt. Vor 30 Jahren gab der legendäre ehemalige Springreiter in der Aachener Soers seine Abschiedsvorstellung aus dem Sport. Ihm zu Ehren organisierte der Aachen Laurensberger Rennverein nun im Rahmen des CHIO die „HGW-Gala“.

„Ich bin tief gerührt, dass nach so vielen Jahren noch so viele Menschen in mein reiterliches Wohnzimmer kommen, um mit mir zu feiern“, sagte Hans Günter Winkler. „Lasst uns gemeinsam die Liebe zum Pferdesport feiern.“ Natürlich musste auch Halla mit dabei sein. Die Wunderstute hatte den verletzten Winkler 1956 durch den Parcours zu Doppel-Gold bei den Olympischen Spielen in Stockholm getragen. Ihr Reiter hatte sich während des Springens einen Muskel in der Leiste gerissen, ritt jedoch weiter. 1979 starb Halla im Alter von 34 Jahren. In Warendorf am Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei steht eine lebensgroße Bronze-Statue des Pferdes, die für die Gala extra nach Aachen gebracht und dort im Parcours aufgestellt wurde. Winkler sagte einst über seine Halla: „Sie hatte beinahe übermenschliche Intelligenz und war die beste Geschichte, die unser Sport schreiben konnte. Denn durch sie sind Dinge passiert, die eigentlich gar nicht passieren konnten. Halla war eine ganz großartige Persönlichkeit. “

Bis heute ist Hans Günter Winkler der erfolgreichste Springreiter aller Zeiten bei Olympischen Spielen. Bis zu seinem Abschied vom aktiven Springsport 1986 sammelte er fünf olympische Goldmedaillen, je eine Silber- und Bronzemedaille. Winkler gewann zwei Weltmeistertitel, war einmal Europameister und stand fünfmal auf dem obersten Treppchen bei Deutschen Meisterschaften.

Mit einem bunten Showprogramm wurde nun in Aachen noch einmal an die größten Sport-Momente des Paares erinnert. 100 Ponyreiter zeigten ein Halla-Schaubild, die deutschen U25-Reiter führten in Anerkennung der Winklerschen Verdienste um die Jugendförderung eine Spring-Quadrille vor und das Heeresmusikkorps Koblenz begleitete die Show musikalisch. Das Publikum bedankte sich mit Fahnen in Deutschland-Farben und einem großen „Danke“-Transparent bei seinem Idol.

Begleitet wurde Winkler an diesem Tag von alten Weggefährten, wie etwa Nelson Pessoa oder Paul Schockemöhle und Sönke Sönksen, die mit ihm zusammen 1976 in Montreal Olympia-Silber gewannen. Auch an seiner Seite war das aktuelle Bundestrainer-Gespann Otto Becker und Heinrich Hermann Engemann, das am Vortag so erfolgreich die deutschen Springreiter zum Sieg im Nationenpreis geführt hat.

Zucht

DKB-Bundeschampionate: Deutschlands größte Zuchtveranstaltung wird 40 Jahre alt

Warendorf (fn-press). Deutschlands größte Pferdezuchtveranstaltung feiert in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag. Was unter dem Namen DKB-Bundeschampionate vom 31. August bis 4. September wieder alle zucht- und pferdebegeisterten Menschen nach Warendorf lockt, kam 1976 als Bundeschampionat des Deutschen Reitpferdes auf die Welt. Seitdem ist viel passiert. Heute werden insgesamt 21 Pferde und Ponys als Bundessieger in verschiedenen Disziplinen und Altersklassen gekürt.

Dressur, Springen, Vielseitigkeit, Fahren, Promis, Experten, Shopping, Show und Party – nur wenige Topevents in Deutschland bieten hochkarätigen Sport in mehreren Pferdesportdisziplinen, bekannte Persönlichkeiten des Pferdesportes hautnah und ein abwechslungsreiches Programm. Das lockte im vergangenen Jahr 37.500 Besucher zu dieser Veranstaltung, die wie keine zweite in Deutschland Pferdesport und Pferdezucht verbindet. Da wird gefachsimpelt, über Abstammungen diskutiert und über solche Anpaarungen gestaunt, die es – entgegen züchterischer Erwartungen – auf dem Viereck, im Parcours oder auf dem Vielseitigkeitsplatz weit gebracht haben. Da werden Richterurteile kritisiert und andere beklatscht, da rücken manche Pferde ins Rampenlicht, andere reisen fast unbemerkt wieder ab.

Seit dem Frühjahr finden bundesweit Qualifikationen statt. Die letzten Tickets für die DKB-Bundeschampionate werden Anfang August vergeben. Wie in den Vorjahren werden weit über 900 Pferde und Ponys aus ganz Deutschland wieder in Warendorf erwartet. 21 von ihnen werden wenige Tage später die Emsstadt mit dem Titel „Bundeschampion“ verlassen und hoffentlich einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen. Denn jedes Bundeschampionats-Jahr hat seine Helden und Publikumslieblinge. Pferde mit einem „Wow“-Effekt – wie Stakkato, Wahajama oder Poetin –, die Bundeschampionatsgeschichte geschrieben haben. Olympia-Helden wie Damon Hill oder Desperados, mit denen das deutsche Dressurteam 2012 in London die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen gewann, Sam FBW, mit dem Michael Jung Doppelolympiasieger, Welt- und Europameister und Grand-Slam-Gewinner wurde, oder auch Barny, der mit Peter Thomsen zum Gold im Busch beitrug. Auch bei den Weltreiterspielen 2014 in der Normandie/FRA waren ehemalige Bundeschampionatspferde am Start: die Parcours-Cracks Codex One, Chiara und Cornado NRW (WM-Platz vier für die Mannschaft) sowie die Buschpferde fischerRocana FST und FRH Escada JS (WM-Gold mit der Mannschaft), außerdem der gerade für Rio 2016 aufgestellte So is et (Einzel Platz 10). Und noch mal zu nennen Damon Hill und Desperados, die in Caen Team-Gold holten. Die Veranstaltung ist also ganz eng mit dem Spitzensport verbunden.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm rundet die DKB-Bundeschampionate ab: Shoppingfreunde können ihrer Leidenschaft nicht nur bei den rund 200 Ausstellern der DKB-Bundeschampionate nachgehen. Am Freitag, 2. September, lockt die Innenstadt bei der Warendorfer Pferdenacht mit langen Ladenöffnungszeiten, Live-Bands und Straßengastronomie. Sowohl Freitag wie auch Samstagabend sind die Partys im Reit- und Fahrverein Warendorf für alle feier- und tanzwütigen Pferdefreunde Pflicht.

Weitere Informationen unter www.DKB-Bundeschampionate.de.

DKB-Bundeschampionate: Ausschreibung online

Nennen seit 18. Juli möglich

Warendorf (fn-press). Die DKB-Bundeschampionate 2016 stehen vor der Tür: Die aktuelle Ausschreibung mit einigen Neuerungen für die Teilnehmer ist ab sofort online unter www.DKB-Bundeschampionate.de zu finden.

Als bislang Erste – und zwar noch vor dem offiziellen Start Mitte September – nutzen die Teilnehmer an den DKB-Bundeschampionaten 2016 die neu gestaltete Nennungs-Plattform der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Ausschließlich unter www.nennung-online.de sind seit dem 18. Juli die Nennungen für die DKB-Bundeschampionate möglich. Das „neue“ Nennung Online ist nicht nur optisch attraktiver, sondern auch für die Verwendung per Smartphone oder Tablet optimiert.

Ab diesem Jahr werden Ponys auf der Veranstaltung nachgemessen. Nach dem Meldeschluss werden dafür drei (bis 20 Starter) bzw. fünf (ab 21 Starter) Ponys ausgelost. Dies gilt jeweils in den Prüfungen 9, 10, 11, 12 (Reitponys), 23 und 26 (Finalqualifikationen Dressurponys), 40 und 43 (Einlaufprüfungen Springponys) sowie 52 (Finalqualifikation Geländeponys).

Für die Dauer der Veranstaltung werden der Vorbereitungsplatz zum Dressurplatz 1 sowie der Vorbereitungsplatz der Reitpferdeprüfungen durch den Veranstalter (Reiterverein Warendorf und DOKR) visuell aufgezeichnet.

Die DKB-Bundeschampionate sind Deutschlands größte Zuchtveranstaltung. Sie finden vom 31. August bis 4. September in Warendorf statt.

Rio 2016

Rio 2016: Die Teams für die Olympischen Spiele stehen fest

Aachen (fn-press). Auf Vorschlag des Disziplinausschüsse Dressur, Springen und Vielseitigkeit des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei hat der Deutsche Olympische Sportbund folgende Reiter für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro nominiert:

Dressur: Kristina Bröring-Sprehe (Dinklage) mit Desperados FRH, Sönke Rothenberger (Bad Homburg) mit Cosmo, Dorothee Schneider (Framersheim) mit Showtime FRH und Isabell Werth (Rheinberg) mit Weihegold OLD. Als Reservepaar wurden Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln) und Imperio nominiert.

Springen: Christian Ahlmann (Marl) mit Taloubet Z, Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Casello, Daniel Deußer (Mechelen/BEL) mit First Class van Eeckelghem und Marcus Ehning (Borken) mit Cornado NRW. Als Reservepaar wurden Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) und Fibonacci nominiert.

Vielseitigkeit: Sandra Auffarth (Ganderkesee) mit Opgun Louvo, Michael Jung (Horb) mit fischerTakinou, Ingrid Klimke (Münster) mit Horseware Hale Bob OLD und Andreas Ostholt (Warendorf) mit So is et. Als Reservepaar wurden Julia Krajewski (Warendorf) und Samourai du Thot nominiert.

DOKR-Beirat Para-Equestrian benennt Kandidaten für Paralympics  

Brenner, Philipps, Rosenberg und Zeibig für Rio vorgeschlagen

Überherrn (fn-press). Im Anschluss an die dritte und letzte Sichtung der Para-Dressurreiter im saarländischen Überherrn hat der Beirat Para-Equestrian des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) die vier Kandidaten für die Paralympics (7. bis 18. September) bekannt gegeben. Für die endgültige Nominierung bedarf es noch der Zustimmung des Deutschen Behindertensportverbandes (DBV).

Für den Start in Rio de Janeiro vorgeschlagen sind (in alphabetischer Reihenfolge): Hannelore Brenner (Wachenheim/RPF/Grade III) mit Kawango, Elke Philipp (Treuchtlingen/Grade Ia) mit Regaliz, Alina Rosenberg (Konstanz/Grade Ib) mit Nea’s Daboun und Steffen Zeibig (Arnsdorf/Grade II) mit Feel Good. Als erste Reserve wurde Carolin Schnarre (Osnabrück/Grade IV) mit Del Rusch, als zweite Reserve Claudia Schmidt (Darmstadt/Grade II ) mit Romeo Royal nominiert.

Einladung zum Pressegespräch mit den deutschen Vielseitigkeitsreitern
am 27. Juli um im Hotel Dahl in Wachtberg-Niederbachem bei Bonn
Der Countdown für die Olympischen Spiele vom 5. bis 21. August in Rio de Janeiro läuft. Schon traditionell findet die letzte Vorbereitung der deutschen Vielseitigkeitsreiter auf dem Bonner Rodderberg statt. Ziel der Mannschaftsolympiasieger von 2008 und 2012 ist es, zum dritten Mal in Folge Gold bei den Spielen zu gewinnen. Am 27. Juli bietet die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) um 14 Uhr im Hotel Dahl, Heideweg 17 in 53343 Wachtberg-Niederbachem Medienvertretern noch einmal die Gelegenheit, mit der deutschen Vielseitigkeitsmannschaft – Sandra Auffarth (Ganderkesee), Michael Jung (Horb), Ingrid (Klimke), Andreas Ostholt (Warendorf) sowie Reservistin Julia Krajewski (Warendorf) – und den Bundestrainern Hans Melzer und Christopher Bartle über den Stand der Vorbereitung, die Erwartungen und Hoffnungen im Hinblick auf Rio zu sprechen. Im Anschluss steht Ihnen das deutsche Team für Fotos zur Verfügung (allerdings keine Reitbilder, da die Pferde zu diesem Zeitpunkt schon geritten wurden).

Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis Montag, 25. Juli, an die Deutsche Reiterliche Vereinigung, Abteilung Marketing und Kommunikation, Uta Helkenberg, Telefon 02581/6362-206 oder 0171/6151423, E-Mail uhelkenberg@fn-dokr.de

Rio 2016: Mit der FN-App immer auf dem neuesten Stand

Laufende Informationen über Push-Nachrichten

Warendorf (fn-press). Die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro stehen vor der Tür. Wer rund um die Wettbewerbe in Dressur, Springen und Vielseitigkeit immer auf dem Laufenden sein will, der sollte die App der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) nutzen. Neben einer Rubrik zu den Reiterspielen in Rio mit Zeitplan und den einzelnen Teams informieren Push-Nachrichten aktuell über die Geschehnisse im olympischen Reitzentrum in Deodoro. Die FN-App gibt es für das iPhone und iPad (erfordert iOS 6.0 oder neuer) und für Smartphones und Tablets mit einem Android-Betriebssystem (erforderliche Android-Version 3.0 oder höher).

Die FN-App lohnt sich aber nicht nur während der Olympischen Spiele. Darüber hinaus bietet sie TV-Tipps rund ums Thema Pferd und eine ADMR-Suchmaschine, mit der überprüft werden kann, ob Substanzen und die Inhaltsstoffe im Futter entsprechend der Anti-Doping und Medikamentenkontrollregeln (ADMR) erlaubt sind. Die Pferdenamensuche innerhalb der App gibt Auskunft, welche Pferdenamen bereits vergeben sind. Außerdem enthält die App einen Turnierkalender mit gezielter Suchfunktion über Postleitzahl und Datum, den Veranstaltungskalender der Persönlichen Mitglieder (PM) der FN mit Seminaren und Reisen rund ums Thema Pferd und einen Shop des FNverlags mit Fachliteratur, Regelwerken, Kinderbüchern und DVDs rund um Pferdesport, Pferdeausbildung und Pferdezucht.

Weitere Informationen zur FN-App unter www.pferd-aktuell.de/app.

Dressur

Aachen: Dressurreiter gewinnen Nationenpreis

Bröring-Sprehe und Desperados FRH Beste im Grand Prix Special

Aachen (fn-press). Nach den Springreitern haben auch die deutschen Dressurreiter den Nationenpreis beim CHIO Aachen gewonnen. Das Team aus Kristina Bröring-Sprehe, Sönke Rothenberger, Dorothee Schneider und Isabell Werth siegte nach Grand Prix und Special mit insgesamt 492,598 Punkten vor den Mannschaften aus den USA (437,139) und Dänemark (430,418).

Schlag auf Schlag ging es am Samstagnachmittag im Aachener Dressurstadion – die vier deutschen Paare mussten alle direkt nacheinander in das Dressurviereck. Und alle vier zeigten mit ihren Pferden erneut, wie schon im Grand Prix am Donnerstag, eine geschlossen starke Mannschaftsleistung. Den Auftakt machte diesmal Dorothee Schneider (Framersheim) mit ihrem zehnjährigen Hannoveraner Showtime FRH (v. Sandro Hit – Rotspon). „Er hat sich erneut nicht ablenken lassen, das ist schon beeindruckend, dafür, dass er zum ersten Mal hier startet“, sagte Schneider. Die Highlights des großgewachsenen Hannoveraners waren an diesem Tag einmal mehr die Passagen, die von den Wertungsrichtern mit der Höchstnote 10 bewertet wurden. Ein Fehler in den Einerwechseln führte zu Abzügen, sodass letztlich 81.902 Prozentpunkte auf der Anzeigetafel standen, was Platz zwei bedeutete.

Sönke Rothenberger und Cosmo erwischten, wie schon im Grand Prix am Donnerstag, einen blendenden Auftakt in ihre Prüfung und empfahlen sich endgültig für das Team, das Deutschland bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro vertreten wird. Doch erneut hakte es bei dem jungen Paar in den Galoppwechseln. 76.412 Prozent waren das Ergebnis und damit, wie auch im Grand Prix, Rang fünf.

Die Passagen von Isabell Werth und Weihegold OLD (v. Don Schufro – Sandro Hit), die am Donnerstag die Einzelwertung gewonnen hatten, erhielten reihenweise die 9.0, genauso wie die Pirouetten. Die Zweierwechsel waren es auch bei diesem Paar, die das Ergebnis leicht nach unten zogen. Die beiden belegten mit 80.686 Prozent Rang drei. „Ein bisschen fehlte es uns heute am Feintuning“, sagte Werth. „Aber daran arbeiten wir ständig, um noch besser zusammenzuwachsen.“

Erneut machten Kristina Bröring-Sprehe (Dinklage) und Desperados FRH den Abschluss für das deutsche Team. 10,0 gab es drei Mal für die Piaffen und einmal für die Galopppirouette. Der Hannoveraner Hengst von De Niro – Wolkenstein II zeigte sich in Aachen erneut frisch und kraftvoll. „Wir haben die Fütterung etwas umgestellt“, hatte Bröring-Sprehe bereits am Donnerstag erklärt. „Ich finde, er macht einen sehr guten Eindruck, hat noch ein bisschen mehr Muskulatur aufgebaut, und er fühlt sich sehr gut an.“

Alle Ergebnisse finden Sie hier: resulting.chioaachen.de

Ponydressurreiter für die EM in Vilhelmsborg nominiert

Warendorf (fn-press). Die ersten deutschen Teilnehmer für die Pony-Europameisterschaften in Vilhelmsborg (17. bis 21. August) stehen fest. Nach Absage der hessischen Landesmeisterschaften in Darmstadt-Kranichstein trafen sich die Mitglieder der Longlist zu einem letzten Leistungsvergleich unter Turnierbedingungen am Bundesleistungszentrum Reiten in Warendorf. Im Anschluss daran gab die Arbeitsgruppe Nachwuchs des Dressurausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) die für Dänemark nominierten Paare bekannt.

Diese sind (in alphabetischer Reihenfolge): Lucie-Anouk Baumgürtel (Nottuln/WEF) mit ZINQ Massimiliano FH, Eileen Henglein (Wassermungenau/BAY) mit Cinderella M WE, Tabea Schroer (Groß-Gerau/HES) mit Danilo sowie Inga Katharina Schuster (Frankfurt/HES) mit NK Cyrill. Als erste Reserve wurde Helen Erbe (Krefeld/RHL) mit White Love B nominiert.

Die Spring- und Vielseitigkeitsreiter werden am kommenden Sonntag nach den Westfälischen Meisterschaften im Springen in Greven bzw. nach der internationalen Ponyvielseitigskeitsprüfung in Hünxe bekannt gegeben.

Para-Equestrian

WM der Para-Fahrer in den Niederlanden

Neue Titelträger im Para-Fahrsport gesucht: Acht deutsche Gespanne mischen mit

Beesd (fn-press). Wer wird Weltmeister? Diese Frage stellt sich am ersten Augustwochenende nicht nur bei den Einspännern im Regelsport, sondern auch im Para-Fahrsport. Vom 3. bis zum 6. August findet die kontinentale FEI-Meisterschaft im niederländischen Beesd statt. Am Start sind auch acht deutsche Fahrer.

Pünktlich zum Nennungsschluss verkündete der Bundestrainer der Para-Fahrer, Ludger Schmeing (Rheine), sein Aufgebot für die Reise nach Beesd. Dabei sind (in alphabetischer Reihenfolge): Markus Beerhues (Langenberg) mit Alicante B, Ernst Bötte (Bovenden) mit Cassy, Herbert Düpmann (Oelde) mit Sir Franz Josef, Patricia Großerichter (Steinfeld) mit Dornik Star, Ivonne Hellenbrand (Dillingen/Saar) mit Anderson, Heiner Lehrter (Mettingen) mit Dashwood, Hubert Markett (Rees) mit Jesko und Alexandra Röder (Sankt Augustin) mit Donnerstolz. Drei von ihnen werden ins Beesd als Teamfahrer für Deutschland starten, die anderen gehen als Einzelfahrer an den Start. Reserve-Fahrer ist Torsten Roeder (Hamminkeln) mit Negroni.

Auf dem Weg zum Titel müssen die Para-Fahrer analog zum Regelsport drei Teilprüfungen absolvieren. Los geht es am Donnerstagnachmittag, 4. August, mit einer Dressur. Am Freitagvormittag, 5. August, steht ab 11 Uhr ein Marathon auf dem Programm. Samstagvormittag, 6. August, folgt das abschließende Hindernisfahren. Wie generell im Para-Equestrian üblich, sind die Fahrer je nach Schwere ihrer körperlichen Einschränkung in Wettkampfklassen, sogenannte Grade, eingeteilt. Während es im Para-Fahrsport auf nationaler Ebene drei Grade gibt, kennt der Modus international nur zwei Grade. Innerhalb der Grade wird nicht zwischen Pferden und Ponys vor der Kutsche unterschieden, vielmehr starten diese gegeneinander.

Springen

Aachen: Deutsche Springreiter gewinnen Nationenpreis

Sieben Nullrunden führen zum Erfolg

Aachen (fn-press). Das deutsche Springreiter-Team hat nach acht Jahren erstmals wieder den Nationenpreis beim CHIO Aachen gewonnen. Vor mehr als 40.000 Zuschauern in der Soers blieben alle vier Paare im zweiten Umlauf ohne Fehler. Die Freude bei Bundestrainer Otto Becker war riesig, denn für ihn war es der erste Aachener Nationenpreis-Sieg als Trainer.

Am Ende wurde es ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem US-Amerikanischen Team, das genau wie die deutschen Reiter mit null Fehlerpunkten in den zweiten Umlauf gestartet war. Letztlich war es ein Fehler am Wassergraben von Beezie Madden, der die Entscheidung brachte. Ludger Beerbaum (Riesenbeck) hätte als letzter deutscher Reiter gar nicht mehr starten müssen, doch die Runde durch das Aachener Stadion ließ er sich nicht nehmen. 2008 gehörte er mit All inclusive zum deutschen Team, das damals zum vorerst letzten Mal den Aachener Nationenpreis gewann. Diesmal war er mit dem Holsteiner Casello (v. Casall – Carolus) am Start und die beiden lieferten zwei Nullrunden. „Es ist einfach super schön, dass wir heute hier gewinnen konnten. Wir haben es in den letzten Jahren immer wieder versucht. Acht Jahre fühlen sich wie eine Ewigkeit an, ich kann mich schon gar nicht mehr daran erinnern, wie es beim letzten Sieg war“, schmunzelte Ludger Beerbaum. „Die Stimmung war fantastisch, wie immer haben wir hier in Aachen ein tolles Publikum.“

Auch seine Schwägerin Meredith Michaels-Beerbaum und ihrem schwedischen Schimmelwallach Fibonacci gelangen zwei tadellose Runden. „Natürlich ist der Druck hier in Aachen groß. Aber es ist ein wahnsinniges Gefühl, das Publikum so jubeln zu hören. Und Fibonacci ist heute durch den Parcours geflogen. Er ist in einer super Form.“ Marcus Ehning (Borken) und sein französischer Wallach Pret a tout zählten ebenfalls zu den Doppelnullern. „Das war erst der zweite Nationenpreis für Pret a tout, und dafür ist er einfach vom Feinsten gesprungen.“ Den Auftakt für Deutschland hatten am Abend Christian Ahlmann (Marl) und Epleaser van’t Heike gemacht. Die beiden leisteten sich den einzigen Abwurf, zeigten anschließend aber auch noch einen ganz starken zweiten Durchgang. „Epleaser ist beide Runden super gegangen für seinen ersten Nationenpreis. Im ersten Durchgang hatten wir einen Fehler in der Dreierkombination. Damit tanzen wir heute ein bisschen aus der Reihe“, schmunzelte er.

„Einfach gut“ fühlte sich Bundestrainer Otto Becker angesichts der geschlossen starken Mannschaftsleistung. „Kompliment an alle. Ich freue mich sehr für das Team, weil alle hier fantastisch geritten haben. Es war sehr eng, aber unsere Pferde sind alle in starker Form und mit sieben Nullrunden haben wir heute auch verdient gewonnen.“

Alle vier Reiter und Pferde gehören zum engsten Kreis der Favoriten für einen Start bei den Olympischen Spielen in Rio. „Ein Sieg in Aachen hat einfach immer einen ganz großen Stellenwert“, sagte Dr. Dennis Peiler, Geschäftsführer des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei. „Das gibt natürlich richtig Aufwind für Rio. Und es freut mich unheimlich für Otto Becker, dass er nun erstmals den Nationenpreis von Aachen auch als Trainer gewonnen hat.“

Alle Ergebnisse aus Aachen gibt es hier: resulting.chioaachen.de

Aachen: Kendra Claricia Brinkop gewinnt Finale von Deutschlands U25 Springpokal

Drei junge Amazonen im Stechen in der Soers

Aachen (fn-press). Kendra Claricia Brinkop aus Neumünster und Landbeschäler A la Carte NRW haben das Finale von Deutschlands U25 Springpokal im Rahmen des CHIO Aachen gewonnen. Im Stechen setzte sich Brinkop vor Laura Jane Hackbarth (Brickeln/SHO) und Angelique Rüsen aus Herborn (Hessen) durch.

Lange musste das Publikum in der Aachener Soers beim Finale von Deutschlands U25 Springpokal auf einen Null-Fehler-Ritt warten. Kendra Claricia Brinkop gelang die erste Nullrunde der Prüfung. Mit ihrem erst acht Jahre alten Landbeschäler A la Carte NRW (von Abke/Lux) belegte sie Rang fünf in der Qualifikation am Donnerstag, so dass sie im Finale als fünftletzte Starterin in den Parcours einreiten durfte. Der Knoten war geplatzt, Angelique Rüsen und Laura Jane Hackbarth ritten nach ihr ein und blieben ebenfalls fehlerfrei.

Als erste Reiterin im Stechen zwischen den drei jungen Amazonen legte Brinkop vor, entschied sich für ein schnelles Tempo, ritt mutig zum letzten Sprung und musste hier einen Hindernisfehler in Kauf nehmen. Gleich zwei Abwürfe kassierte die amtierende Deutsche Vizemeisterin der Damen, Angelique Rüsen. Mit ihrer Stute Dolocia war sie Vierte in der Qualifikationsprüfung geworden. Die Schlussreiterin des Stechens, Laura Jane Hackbarth, setzte zuerst auf Nummer sicher und legte ihren Ritt langsamer an als ihre Vorgängerinnen, doch an der zweifachen Kombination fiel eine Stange – der Sieg für Brinkop. „Ich hatte mir die Deutsche Meisterschaft und den Start in Aachen als Saisonziele gesetzt. Beides hat gut geklappt, dass es hier so gelaufen ist, umso besser“, freut sich die Siegerin. Die 21-Jährige ist Mitglied der Perspektivgruppe Springen und absolviert eine kaufmännische Ausbildung bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung. Parallel reitet sie am Deutschen Olympiade Komitee für Reiterei, trainiert unter anderem mit Eberhard Seemann und Heinrich-Hermann Engemann.

„Wir haben hier eine schwere Prüfung gesehen mit drei jungen Reiterinnen, die in den vergangenen Wochen ihre hervorragende Form bewiesen haben. Angelique Rüsen ist Vizemeisterin im Springen, Kendra Brinkop hat Bronze gewonnen, Laura Jane Hackbarth hat gerade erst den Großen Preis von Fehmarn gewonnen“, sagt Co-Bundestrainer Heinrich-Hermann Engemann, der betonte, wie toll es für die jungen Reiter unter 25 Jahren sei, im Stadion in der Aachener Soers einreiten zu dürfen. „Das ist eine gute Chance, in den großen Sport hereinzuwachsen.“

Finanziell ermöglicht wird Deutschlands U25 Springpokal durch die Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport und die Familie Müter. Mit dem Start in Aachen ist die Förderung für die Finalisten von Deutschlands U25 Springpokal noch nicht vorbei. Siegerin Brinkop ist automatisch für das Finale des European Youngster Cups qualifiziert, einer internationalen Springsportserie für junge Reiter unter 25 Jahren. Das Finale findet im Dezember in Salzburg statt. „Für den weiteren Verlauf der Saison ist es nicht so schlecht, hier in Aachen unter den ersten drei Reitern zu landen. Ich hoffe, dass das vielleicht Startplätze auf einigen internationalen Turnieren nach sich zieht“, meint auch Laura Jane Hackbarth. Außerdem werden aus den Teilnehmern des Springpokals Reiter ausgewählt, die im Senioren-Nationenpreis in Samorin (SVK) für Deutschland starten dürfen. Die sind in diesem Jahr Angelique Rüsen, Maximilian Lill (Antorf), Michael Viehweg (Schrobenhausen) und Maurice Tebbel (Emsbüren). Unterstützt werden Sie vom Deutschen Meister Andreas Kreuzer (Herford) und von Christopher Kläsener (Swolgen/NED).

U25-Springpokal-Siegerin Kendra Claricia Brinkop im Interview

„Ich hatte mir im Vorfeld hohe Ziele gesetzt“

Aachen (fn-press). Kendra Claricia Brinkop – im Stechen gegen Laura Jane Hackbarth und Angelique Rüsen hat die 21-Jährige mit ihrem Hengst A la Carte NRW Nerven bewiesen und in der Aachener Soers das Finale von Deutschlands U25-Springpokal 2016 gewonnen. Im Interview mit FN-aktuell berichtet sie über ihre Erlebnisse beim Weltfest des Pferdesports.

FN-aktuell: Sie waren schon im U25-Springpokal-Finale 2014 in Hamburg dabei und jetzt in Aachen – kann man die beiden Finals vergleichen?
Kendra Claricia Brinkop: Das war beides absolut toll. Auf dem Hamburger Derbyplatz zu reiten, war ein Wahnsinns-Erlebnis, aber Aachen – das ist einfach noch mal eine Piste dicker. Und dann da zu gewinnen… Aachen ist tatsächlich das „Weltfest“ des Pferdesports.

FN-aktuell: Sie mussten als erste Reiterin ins Stechen, da konnte das Motto nur sein „Alles oder Nichts“?
Brinkop: Na klar. Ich hatte die ganzen letzten Monate schon ein richtig gutes Gefühl mit A la Carte NRW und ich bin außerdem ein risikofreudiger Typ. Also haben wir es versucht. Als dann am letzten Sprung die Stange fiel, habe ich mich im ersten Moment schon ziemlich geärgert, aber es hat ja dann doch noch geklappt.

FN-aktuell: „Es“ musste ja fast klappen – schon wegen Ihrer Ansage…
Brinkop: (lacht) Ja, ich hatte mir im Vorfeld ziemlich hohe Ziele gesteckt. Ich wollte im ersten Springen unter die ersten Fünf kommen und das zweite wollte ich gewinnen. Und genau so ist es gekommen. Das ist schon lustig, gerade weil ich das vorher so groß angekündigt hatte. Das war mein absolutes Traumziel! Aber wenn es nicht geklappt hätte, wäre es auch kein Beinbruch gewesen. A la Carte ist erst acht und hat noch nie so eine Kulisse gesehen. Ich hätte ihm durchaus auch Fehler verziehen.

FN-aktuell: A la Carte und Sie sind ein absolutes „Dream-Team“?
Brinkop: Ja, auf jeden Fall. Ich reite ihn seit zwei Jahren und wir haben viel gemeinsam. Er ist ein Verlasspferd in jeder Hinsicht, der im Parcours immer zu 100 Prozent für den Reiter kämpft. Ich bin auch sehr ehrgeizig und eine Kämpfernatur. Ich glaube, deshalb passen wir so gut zusammen.

FN-aktuell: Wie sind Sie an den Hengst gekommen?
Brinkop: A la Carte ist eins der sogenannten Poolpferde für die Perspektivgruppe des DOKR, in der ich Mitglied bin. Bundestrainer Otto Becker hatte damals mit dem Landgestüt Warendorf gesprochen, welches Pferd für den Pool in Frage kommen könnte, und das war dann A la Carte. Seitdem reite ich ihn. Wir waren schon im Finale des Bundeschampionats als er sechsjährig war, als Siebenjähriger war er Sieger im Youngster Championat bei den DKB-Bundeschampionaten und dieses Jahr haben wir schon Bronze bei der DM der Damen gewonnen – und jetzt Aachen! Das ist einfach klasse. Und er ist für mich für die nächsten Jahre gesichert. Das ist ein sehr beruhigendes Gefühl.

FN-aktuell: Sie kommen aus einer Pferde-Familie und sitzen von klein auf im Sattel, aber zur Zeit nur halbtags?
Brinkop: Ja, das stimmt. Ich bin vor zwei Jahren nach Warendorf gezogen und mache dort bei der FN meine Ausbildung zur Bürokauffrau. So bin ich vormittags im Büro und nachmittags reite ich. Das ist für mich eine perfekte Kombination und macht richtig viel Spaß.

FN-aktuell: Aachensieg mit Ansage! Welchen Glücksbringer haben Sie bloß für diesen Erfolg mobilisiert?
Brinkop: Einen richtigen Glücksbringer habe ich gar nicht, aber meine Familie war da. Meine Familie gibt mir absoluten Rückhalt und das ist ein sehr, sehr gutes Gefühl.
Das Interview führte Kim Kreling.

Hickstead: Springreiter können noch einmal fürs Finale punkten

Letzter Nationenpreis vor den Olympischen Spielen

Warendorf (fn-press). Kurz vor den Olympischen Spielen steht für die deutschen Springreiter noch ein Einsatz in der FEI-Furusiyya-Nationenpreisserie an. Das CSIO5* in Hickstead (GBR) ist für das Team von Otto Becker die letzte Station, um noch Punkte für das Serien-Finale in Barcelona zu sammeln, für das sich die Springreiter noch nicht definitiv qualifiziert haben.

Die diesjährige Nationenpreisserie begann für die deutschen Springreiter schon einmal holprig. Bei ihrer ersten Station im belgischen Lummen regnete es tagelang so stark, dass der Wettkampf aufgrund der schlechten Platzverhältnisse ausfallen musste.

Bei der zweiten Station in Rom hieß es dann Platz vier für das deutsche Team, damit waren die ersten Zähler auf dem Punktekonto. Genauso lautete das Ergebnis auch eine Woche später in Rom. Insgesamt stehen nun 135 Zähler auf dem Konto der Deutschen, die damit auf auf Rang sieben des aktuellen Rankings liegen.

Die Punkte aus Lummen gehen den deutschen Reitern aber nicht verloren. Sie werden nach der letzten Station aufgeteilt. Die Gesamtpunktzahl der Teams wird durch drei geteilt und das Ergebnis noch einmal zum Gesamtergebnis addiert. Sieben Mannschaften qualifizieren sich für das Serien-Finale, das vom 22. bis 25. September in Barcelona (ESP) stattfindet und das Deutschland im vergangenen Jahr auf Platz sechs abschloss.

In Hickstead hat es das Team von Otto Becker also noch ein letztes Mal selbst in der Hand, das Punktekonto aufzustocken. Ludger Beerbaum (Riesenbeck), Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen), Janne Friederike Meyer (Schenefeld), Patrick Stühlmeyer (Osnabrück) und Andreas Knippling (Hennef) werden die deutschen Farben auf der Insel vertreten.

Teilnehmer für EM der Nachwuchsspringreiter in Millstreet nominiert

Warendorf (fn-press). Die Europameisterschaften der Jungen Reiter, Junioren und Children im Springen finden in diesem Jahr vom 26. bis 31. Juli im irischen Millstreet statt. Für den Start nominierte die Arbeitsgruppe Nachwuchs des Springausschusses des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) folgende Reiterinnen und Reiter:

Junge Reiter: Guido Klatte (Lastrup/WES) mit Qinghai, Philip Koch (Tasdorf/SHO) mit Cracker Jack, Jesse Luther (Wittmoldt/SHO) mit Clearwater, Theresa Ripke (Steinfeld/SHO) mit Calmado, Daniela Theelen (Ratingen/RHL) mit Figaro.

Junioren: Henry Delfs (Steinburg/SHO) mit Carrington D, Philip Houston (Leichlingen/RHL) mit Kannella, Christoph Maack (Kirch-Mummendorf/MEV) mit Dyleen, Justine Tebbel (Emsbüren/WES) mit Casa Ciara und Lars Volmer (Legden/WEF) mit Maja H.

Children: Piet Menke (Rastede/WES) mit Cesha OLD, Flemming Ripke (Steinfeld/SHO) mit Giunco della Loggia, Viktoria Schmidt (Darmstadt/HES) mit Sir Douglas, Pia Stieborsky (Lüdenscheid/WEF) mit Collina und Joan Wecke (Möser/SAN) mit Corina.

Vielseitigkeit

Aachen: Zweiter Sieg für Jung in der Soers

Australien gewinnt Nationenpreis vor Deutschland und Irland

Aachen (fn-press). Der zehnte Nationenpreis Vielseitigkeit beim CHIO Aachen war spannend wie selten zuvor und endete mit einem Sieg für das Team aus Australien vor Deutschland und Irland. In der Einzelwertung hatte Michael Jung (Horb) mit seinem potenziellen Olympiapferd fischerTakinou die Nase vorn.

Bereits die Dressur entwickelte sich zu einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem deutschen und dem australischen Team. So war es deren Schlussreiter und Rio-Kandidat Shane Rose mit dem Holsteiner CP Qualified, der seine Mannschaft auf die Überholspur setzte. Als Einziger seines Teams blieb er im Springen fehlerfrei und kam im Gelände nur vier Sekunden zu spät ins Ziel. Mit einem Endstand von 42,8 Minuspunkten wurde er Zweiter. Eine Sekunde schneller hätte sogar gereicht, um Jung den Sieg streitig zu machen. So aber konnte der deutsche Doppelolympiasieger seinen zweiten Einzel-Sieg in der Soers nach 2011 feiern – mit fischerTakinou, mit dem ihn Bundestrainer Hans Melzer bewusst nicht ins Team genommen hatte. Die geplante „Trainingsrunde“ war sein Ritt aber nicht. „Wenn ich Gelände reite, dann reite ich Gelände oder ich reite nicht. Solche Trainingsrunden können auch schnell mal schiefgehen. Die Pferde merken sofort, dass etwas anders ist als sonst“, sagte Jung. Ein paar Zeitfehler nahm er jedoch in Kauf, musste 5,2 Minuspunkte zu seinem Dressurergebnis von 37,2 Minuspunkten addieren und beendete die Prüfung mit einem Endstand von 42,4 Minuspunkten. Auf dem dritten Platz landete Ingrid Klimke (Münster) mit dem Oldenburger Horseware Hale Bob OLD (v. Helikon xx). Sie hatte den „Pathfinder“ in der Geländeprüfung gemacht und war als eine von nur zwei Startern ohne Hindernis- und Zeitfehler ins Ziel gekommen. Ihr Endergebnis lautete 44,3 Minuspunkte, darin inklusive vier Strafpunkte für einen Abwurf im Parcours.

Auch Ingrid Klimke war am Ende mit ihrem Olympiakandidaten besser als mit ihrem Teampferd, der Hannoveraner Stute SAP Escada JS, mit der sie 46,9 Minuspunkte und damit das beste Ergebnis für die deutsche Mannschaft erzielte. Jung und La Biosthetique Sam FBW trugen 49,7 Minuspunkte zum Teamergebnis bei. Dirk Schrade (Sprockhövel) mit Hop and Skip schlossen nach einer gewohnt sicheren Geländerunde ihren Aachen-Auftritt mit 58,3 Minuspunkten auf Platz 14 ab. „Es war das erste Mal, dass Hop and Skip zwei Abwürfe im Parcours hatte. Der Fehler am letzten Sprung lag eindeutig bei mir“, sagte Schrade. Er zählte bereits bei den Olympischen Spielen und den Weltmeisterschaften in Caen zur siegreichen deutschen Mannschaft. Für Andreas Ostholt (Warendorf) war dies vor Aachen noch ein Traum. In der Soers blieb der Badminton-Zweite dieses Jahres allerdings etwas unter seinen Möglichkeiten, insbesondere in Dressur und Springen. „Das können wir mit Sicherheit besser. Im Springen bin ich die letzte Linie einfach falsch angegangen“, sagte er. Ein paar Zeitstrafpunkte kamen im Gelände hinzu, so dass er am Ende mit 62,9 Minuspunkten das Streichergebnis lieferte. Allerdings hätte auch eine Nullrunde von ihm den Sieg der Australier nicht mehr verhindern können. Diese rangierten nach allen drei Teilprüfungen mit 145,4 vor Deutschland mit 154,9 und Irland mit 179,9 Minuspunkten.

Höhen und Tiefen erlebte in Aachen Bettina Hoy (Rheine). Die dreimalige Olympiateilnehmerin und ehemalige Europameisterin dominierte mit ihren beiden Pferden die Dressur. Im Springen musste sie mit ihrem Longlist-Pferd Designer jedoch vier Abwürfe und einen Zeitstrafpunkt in Kauf nehmen und verzichtete auf einen Start ins Gelände. Mit Seigneur Medicott, mit dem sie mit 31,0 Minuspunkten die Dressur hatte gewinnen können, landete sie nach zwei Springfehlern und einem Vorbeiläufer an Hindernis 17, dem Fendt-Komplex, auf Platz 23.

Weltmeisterin Sandra Auffarth (Ganderkesee) hatte mit Opgun Louvo ebenso wie die Aachen-Debütantin Julia Krajewski (Warendorf) mit Samourai du Thot von den Bundestrainern Dispens für den Geländeritt erhalten und hatten nach Dressur und Springen zurückgezogen.

Fahren

Aachen: Vierspänner holen Platz zwei im Nationenpreis

Plätze sechs und sieben für von Stein und Sandmann im Einzel, Australier Exell mit CHIO-Rekord

Aachen (fn-press). Mit einer Aufholjagd in Marathon und Hindernisfahren haben sich die deutschen Vierspännerfahrer beim CHIO Aachen mit 356,96 Punkten den zweiten Platz im Nationenpreis gesichert. Das Team von Bundestrainer Karl-Heinz Geiger (Rechtmehring) musste im Fahrstadion der Soers lediglich dem Seriensieger Niederlande den Vortritt lassen, die auf 325,57 Punkte kamen und damit seit 2007 in Aachen ungeschlagen sind. Hinter Deutschland sicherte sich Belgien mit 365,66 Punkten Platz drei.

„Ich bin glücklich, dass wir es noch geschafft haben, den zweiten Platz zu erreichen. Diesmal stand es wirklich Spitz auf Knopf“, sagte Geiger. Allerdings, so räumte er ein: „Unser Endziel, die Holländer hier in Aachen zu schlagen, haben wir wieder nicht erreicht. Aber wir kämpfen weiter.“ Angesichts der Tatsache, dass Deutschland nach der Dressur nur auf Platz fünf gelegen hatte, zog auch Fritz Otto-Erley, Fahrsportkoordinator der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), ein versöhnliches Fazit. „Wir sind glücklich mit dem zweiten Platz. Das haben wir nach dem Start ins Turnier nicht mehr erwartet“, sagte er. Maßgeblich dazu beigetragen, dass das deutsche Team nach der Dressur noch nach vorne kam, hat Georg von Stein (Modautal) mit seinen Pferden Fax, Odin, Playboy, Popey und Rocket in wechselnder Besetzung vor der Kutsche. Der 43-jährige Betreiber einer Reitanlage in Hessen fuhr, von Platz zehn in der Dressur aus gestartet, mit zwei vierten Plätzen im Marathon und beim abschließenden Hindernisfahren noch auf den sechsten Platz in der Einzelwertung vor. „Nach dem Anfang müssen wir hinten raus zufrieden sein“, urteilte von Stein, der nach den drei Teilprüfungen auf 178,30 Punkte kam. Damit war er wenige Hundertstel besser, als sein A-Kader-Kollege Christoph Sandmann (Lähden) mit 178,66 Punkten auf Platz sieben. Sandmann, der im Emsland als Speditionskaufmann eine eigene Transportfirma betreibt, hatte bei seinen Fahrten die Pferde Asztor, Bo Liberator, Donvito v. Mulligenvree, Wanita und Wierd angespannt.

Sieger der kombinierten Einzelwertung wurde – bereits zum siebten Mal in Aachen – der australische Weltmeister Boyd Exell mit 148,15 Punkten und deutlichem Abstand zum Zweitplatzierten Ijsbrand Chardon aus den Niederlanden mit 159,24 Punkten. Exell gewann nicht nur das abschließende Hindernisfahren, er schrieb zudem CHIO-Geschichte: Noch nie wurden alle Fahrprüfungen des Aachener Turniers, inklusive aller Rahmenprüfungen, von einem einzigen Fahrer gewonnen. Platz drei in der Einzelwertung ging an den US-Amerikaner Chester Webber mit 160,96 Punkten. Der dritte deutsche Mannschaftsfahrer, Europameister Michael Brauchle (Lauchheim-Hülen) landete in der Einzelwertung mit 198,24 Punkten und auf dem 13. Platz. „Für mich war Aachen dieses Jahr sehr sehr schwer“, sagte er. Nach einigen Veränderungen innerhalb seines Gespanns, habe er das Maximale herausgeholt. Der angehende Hufschmied hatte in Aachen aus Alinde, Carola, Clinton, Eldiva und Sunny angespannt.

Über einen siebzehnten Platz mit 203,97 Punkten freute sich Lokalmatador René Poensgen (Eschweiler), der als einer von zwei deutschen Einzelfahrern am Start war und damit sein Debüt in der Soers gab. „Hier sind die 24 besten Vierspännerfahrer der Welt am Start und ich. Hier kann man wirklich froh sein für jeden Platz, den man vom 25. weiter nach vorne rutscht“, sagte Poensgen, dessen Gespann mit den Pferden Espry, Ferdinant van’t Nachtegaalhof, Sam, Zandgraaf und Zandor wechselnd besetzt war. Beruflich führt Poensgen mit seinem Bruder gemeinsam einen Bäckereibetrieb. Die Atmosphäre vor dem heimischen Publikum sei toll und sehr speziell gewesen, noch besser, als er es sich vorgestellt habe, erzählte Poensgen, der zugab, insbesondere bei der Dressur sehr nervös gewesen zu sein, ob dieser besonderen Kulisse. Der zweite deutsche Einzelfahrer, Rainer Duen (Minden), landete mit seinen Pferden Alpina Aviation Wristwatch, Candino Sport, Champ Talking Watch und Fortis Frisson Art Edition mit 206,43 Punkten auf Platz 18 der kombinierten Wertung.

DM Fahren Einspänner: Titelträger gekürt

Siege für Dieter Lauterbach, Fabian Gänshirt und Alexandra Röder

München-Riem (fn-press). Die Olympia-Reitanlage in München-Riem war vom 7. bis 10. Juli das Mekka der Fahrsportenthusiasten. Für die Einspännerfahrer (Pferde und Ponys) und die Fahrer mit Handicap ging es um nationale Meisterehren. Die neuen Titelträger sind: Dieter Lauterbach (Dillenburg/Pferde), Fabian Gänshirt (Lahr/Ponys) und Alexandra Röder (St. Augustin).

Exakt 70 Teilnehmer zählten die Starterfelder in den DM-Wettbewerben, 29 bei den Pferden, 28 bei den Ponys und 13 bei den Para-Fahrern. Für die Pferde-Einspännerfahrer stand aber nicht nur der nationale Wettkampf im Fokus, für sie ging es auch um die Teilnahme an den Weltmeisterschaften vom 3. bis 7. August in Piber in Österreich. „Entsprechend lagen bei einigen doch die Nerven etwas blank“, berichtete Bundestrainer Wolfgang Lohrer (Meißenheim). Dennoch war der Coach mit den Leistungen seiner „Schützlinge“ insgesamt sehr gut zufrieden und blickt nun zuversichtlich gen Piber. In das WM-Team wurden im Anschluss an das Kegelfahren neben Dieter Lauterbach auch dessen Ehefrau Claudia, Marlen Fallak (Nägelstedt), Jens Chladek (Viernheim) sowie Lars Krüger aus Grumbach berufen. „Nun müssen nur noch alle gesund bleiben“, hofft Lohrer. „Bei einem Zweispänner hast du mit einem kranken Pferd ein Problem, beim Einspänner bist du raus!“

Bis zum Schluss spannend war die Entscheidung. Nach Dressur und Gelände betrug der Abstand zwischen den drei bis dahin Führenden (Dieter Lauterbach, Philipp Faißt und Claudia Lauterbach) keine drei Punkte. Am Ende konnte sich Dieter Lauterbach mit Dirigent (Hesse v. Dartagnan) aber dann mit einer Nullrunde im Kegelparcours an der Spitze behaupten. Ehefrau Claudia leistete sich mit FST Velten (Schweres Warmblut v. Veritas) einen Abwurf und gewann damit Silber. Philipp Faißt aus Lahr, der Ann in Time G.W. angespannt hatte, rutschte mit zwei Abwürfen von Platz zwei auf den Bronzerang zurück. Mit seinen Leistungen hätte der 26-jährige durchaus auch für die WM nominiert werden können, doch er verzichtete: Eine Woche vor der WM steht ein persönliches Highlight ins Haus, der junge Mann wird zum ersten Mal Vater. DM-Vierter wurde etwas überraschend Jörg Motteler aus Gärtringen in Baden-Württemberg, an fünfter Stelle folgte Anika Geiger (Rechtmehring) mit Annabelle. Marathon-Sieger Jens Chladek belegte mit Cheyenn in der DM-Wertung den siebten Platz. Großes Pech hatte Marlen Fallak: Die Titelverteidigerin und Einzel-Bronzemedaillen-Gewinnerin der WM 2014 gewann mit Tessa FST (Schweres Warmblut von Valerius) ganz souverän die Dressur vor Lars Krüger, kippte dann aber während der Geländefahrt im fünften Hindernis mit der Kutsche um. „Nach einem kurzen Krankenhausaufhalt war sie aber schnell wieder vor Ort“, sagte Lohrer. Und dass weder sie noch das Pferd Verletzungen davon getragen hatten, zeigte sich beim Kegelfahren. Hier setzte sich das Gespann mit einer Nullrunde und einer besseren Zeit gegen Dieter Lauterbach durch.

Bei den Ponyfahrern stand eigentlich schon vor der letzten Teilprüfung der Sieger fest: Acht Punkte betrug der Abstand von Fabian Gänshirt und David L zu den Nachfolgenden. Da machten auch die 4,19 Punkte im Kegelparcours nichts mehr und Gänshirt und David L (v. FS Don’t Worry) konnten ihren ersten DM-Sieg feiern. Neue Deutsche Vizemeister wurden Katja Helpertz (Monheim) und Nordstern’s Störtebecker, Bronze ging nach der einzigen fehlerfreien Runde durch den Kegelparcours an Sandra Schäfer (Nordwalde) und Carino S. Titelverteidiger Herbert Rietzler (Rettenberg) und sein Haflinger Nakuri waren mit Platz eins in der Dressur gut in die DM gestartet, verloren jedoch durch ein korrigiertes Verfahren im letzten Marathon-Hindernis wertvolle Punkte  und landeten am Ende auf dem 15. Rang. Marathonsiegerin Anna Genkinger (Pfalzgrafenweiler) wurde mit Dana Zehnte.

Titelverteidigung geglückt – das kann Alexandra Röder für sich in Anspruch nehmen. Mit ihrem Dunkelfuchs Donnerstolz (Rheinländer v. Donnerschlag) gewann die amtierende Para-Weltmeisterin mit Bestzeiten in allen sechs Hindernissen den Marathon, war Zweite in der Dressur und Dritte im Kegelfahren. Neue deutsche Vizemeisterin der Fahrer mit Handicap ist Yvonne Hellenbrand (Dillingen), die mit Hermann die Dressur gewann, Bronze holten sich Hubert Markett (Rees) und Jesko. Die DM der Parafahrer wurde auf M-Niveau ausgetragen und war die letzte und entscheidende Sichtung für die Weltmeisterschaften vom 3. bis 6. August im niederländischen Beest.

WM der Einspänner in Österreich

Lipizzanergestüt Piber ist vom 3. bis 7. August Gastgeber der Titelkämpfe

Köflach (fn-press). Für die Einspänner-Fahrer steht der Saisonhöhepunkt unmittelbar bevor: Vom 3. bis 7. August findet auf dem Lipizzanergestüt Piber in Österreich die FEI Weltmeisterschaft statt. Erwartet werden rund 100 Gespanne aus 25 Nationen. Am Start sind auch fünf deutsche Fahrer mit ihren Pferden.

Am ersten Augustwochenende richtet sich der Blick von Fahrsportfans weltweit auf die österreichische Steiermark. Dort in der Lipizzanerheimat gilt es zu ermitteln, welche Nation und welcher Einzelfahrer sich mit dem Titel des Weltmeisters schmücken darf. Über die drei Teilprüfungen in Dressur, Marathon und Hindernisfahren hinweg, müssen auf dem Weg zum Titel konstant gute Leistungen abgerufen werden. Das deutsche Team startet als Titelverteidiger in die sportlichen Wettkämpfe. Vor zwei Jahren konnten Dieter Lauterbach (Dillenburg) mit Dirigent, Marlen Fallak (Nägelstedt) mit Tessa FST und Philipp Faißt (Lahr) mit Ann in Time G.W. im ungarischen Iszak Gold holen. Damals holten zudem Claudia Lauterbach (Dillenburg) mit FST Velten und Marlen Fallak Silber bzw. Bronze im Einzel.

Vier der fünf deutschen Einspänner-Fahrer von Iszak sind auch in diesem Jahr mit denselben Pferden in Köflach wieder am Start. Lediglich Philipp Faißt verzichtete auf eigenen Wunsch auf eine WM-Nominierung, da er in den Tagen der WM zum ersten Mal Vater wird. Für ihn rückt Jens Chladeck mit Cheyenn in das schwarz-rot-goldene Aufgebot. Welche der fünf Fahrer für das Team und welche als Einzelstarter antreten, wird erst nach einem Trainingslager in Kärnten bekannt gegeben. Titelverteidiger im Einzel ist übrigens der Niederländer Wilbrord van den Broek. hoh

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.piber2016.com.

Deutsche Jugendmeisterschaften Fahren

Nationale Titelträger werden in Okel ermittelt

Okel (fn-press). Vom 27. bis 31. Juli konzentriert sich im niedersächsischen Syke-Okel alles auf den Jugendfahrsport. Dann werden dort die neuen deutschen Nachwuchsmeister auf dem Kutschbock ermittelt. Neben den nationalen Titelwürden gilt es auch, sich für einen Start bei den Heim-Europameisterschaften im September in Schildau zu empfehlen.

Erst seit 2010 werden im Fahrsport Deutsche Jugendmeisterschaften (DJM) ausgetragen, doch der Andrang ist groß: Mehr als 130 Starter werden am letzten Juliwochenende in Okel im Landkreis Diepholz mit ihren Pferden und Ponys erwartet. Wie bei den Erwachsenen muss auf dem Weg zum Meistertitel eine kombinierte Prüfung absolviert werden, bestehend aus Dressur, Gelände und Hindernisfahren. Dabei dürfen die Teilnehmer der DJM nicht älter als 25 Jahre alt sein. Sie starten ein- oder zweispännig mit Pferden oder Ponys auf dem Niveau der Klasse M. Die Titelverteidiger sind Michael Schuppert (Kremkau/Zweispänner Ponys), Helena Scheiter (Hausen/Zweispänner Pferde), Antonius Neu (Wettringen/Einspänner Ponys) und Marie Tischer (Neu-Isenburg/Einspänner Pferde). Parallel zu den DJM wird in Okel auch das Bundesnachwuchschampionat Fahren ausgetragen, dieses richtet sich an Kinder und Jugendliche, die jünger als 16 Jahre sind; sie fahren auf A-Niveau.

Für die Nachwuchsfahrer sind die DJM zugleich auch Sichtung für die FEI Jugend-Europameisterschaften. Erstmalig finden diese kontinentalen Titelkämpfe für die Jugend in Deutschland statt, genauer vom 22. bis 25. September im sächsischen Schildau. Um sich hierfür zu qualifizieren, werden neben dem Ergebnis bei der DJM in Okel in allen Altersklassen auch die Ergebnisse der zuvor gefahrenen Turniere mit berücksichtigt. Gegebenenfalls werden im Anschluss an die DJM noch individuelle Sichtungsempfehlungen für weitere Turniere ausgesprochen. hoh

Weitere Informationen zum Jugendfahrsport gibt es hier, Informationen zur DJM in Okel finden sich unter www.ruf-okel.de.

Voltigieren

Aachen: Team Deutschland II wird Zweiter im Nationenpreis Voltigieren

Französische Voltigierer setzen sich nach 2010 in der Soers durch

Aachen (fn-press). Zum zweiten Mal seit 2010 hat ein französisches Team den Nationenpreis Voltigieren beim CHIO Aachen gewonnen. Zweiter wurde das Team Köln-Dünnwald II, Österreich landete auf Platz drei. „Für den Sport ist das sicherlich gut, wenn auch mal eine andere Nation gewinnt. Es zeigt eben, dass ein Sieg nicht selbstverständlich ist und er nur gelingt, wenn alles auf den Punkt passt“, sagte Bundestrainerin Ulla Ramge. Im Pas-de-Deux konnte sich das österreichische Duo Stefan Csandl und Theresa Thiel durchsetzen.

32 Einzelvoltigierer, neun Pas-de-Deux und elf Gruppen aus insgesamt elf Nationen traten in Aachen zu den einzelnen Konkurrenzen an. Sechs Teams nahmen außerdem am großen Nationenpreis-Finale teil, das es seit 2008 gibt. Jeweils ein Einzelvoltigier, eine Einzelvoltigiererin und eine Mannschaft präsentieren dabei nacheinander ihre Kür und werden gemeinsam gewertet.

Für Deutschland starteten in Team I die Sieger des vorangegangenen Teamwettbewerbs Köln-Dünnwald I mit Danny Boy und Longenführer Patric Looser sowie den Teammitgliedern Corinna Knauf und Thomas Brüsewitz auch als Einzelvoltigierer. Brüsewitz, am Tag zuvor noch Sieger der Herrenkonkurrenz,  erwischte zum Abschluss allerdings keinen so guten Tag. Er musste bei seiner „Cirque de Soleil“-Kür unfreiwillig vom Pferd. „Typisch Aachen. Das Turnier ist für mich schon immer mit Höhen und Tiefen verbunden“, sagte der Garbsener enttäuscht. Mit einem Gesamtergebnis von 24,155 Punkten reichte es für Team I nur zu Platz vier, stattdessen machte Team II das innerdeutsche Rennen. Hier konnten alle drei Nationenpreismitglieder – das kurzfristig durch Viktor Brüsewitz verstärkte Team Köln-Dünnwald II mit Holiday On Ice E (Longenführerin Alexandra Knauf), die Vortagessiegerin Kristina Boe (Hamburg) und Weltcupsieger Daniel Kaiser (Delitzsch) – ihr Programm nahezu fehlerfrei präsentieren und belegten mit 24,784 Punkten Platz zwei vor Österreich mit 24,668 Punkten. Der Sieg war allerdings den Franzosen mit 25,451 Punkten nicht zu nehmen. Diese demonstrierten einmal mehr Kreativität in der Kürgestaltung, aber auch, dass sie sich einiges für die Weltmeisterschaften im eigenen Land, in Le Mans (18. bis 21. August) vorgenommen haben. „Für uns war der Sieg ein wichtiger Schritt in der Vorbereitung“, sagte der französische Equipechef Davy Delaire.

Seit zehn Jahren ist das Voltigieren inzwischen fester Bestandteil des Aachener Turnierprogramms. „Sieht man vom Probelauf 2005 ab, fiel der Startschuss für das Voltigieren in seiner jetzigen Form mit den Weltreiterspielen 2006“, erinnert sich Kersten Klophaus, der damals als Vorsitzender des FN-Fachbeirats Voltigieren die Leitung des Bereichs übernahm und diesen „Job“ bis heute ausübt. „Das Voltigieren kam bei den Zuschauern damals so gut an, dass man sich entschlossen hat, es auch ins Programm des CHIO zu integrieren. Inzwischen ist das Interesse ungebremst und wir sind wie jedes Jahr wieder quantitativ und qualitativ hochkarätig besetzt“, sagt Klophaus. Viel Lob gäbe es vor allem für das Flair, das faire Publikum und den durchorganisierten Ablauf, so Klophaus.

Österreichischer Sieg im Pas de Deux
„Es ist cool, hier in Aachen einzulaufen. Neben Welt- und Europameisterschaften ist Aachen immer das Highlight des Jahres“, bestätigte der Österreicher Stefan Csandl, einer der fleißigsten Voltigierer des Wochenendes. Er startete nicht nur fürs österreichische Team, sondern als „Poseidon“ auch im Herren-Einzel sowie im Pas de Deux. „Die ganzen Übungen hat man so oft trainiert, die beherrscht man im Schlaf“, erklärte er, wie das schnelle Umschalten von einer zu anderen Kür gelingt. Gemeinsam mit seiner Partnerin Theresa Thiel löste er mit einer „Kaiserin Elisabeth“-Kür wahre Begeisterungsstürme aus. Mit deutlichem Abstand (8,931 Punkte) verwies das eingespielte Duo seine Landsleute Evelyn Freund und Stefanie Millinger in der Gesamtwertung auf Platz zwei (8,389). Auf dem dritten Platz landete das französische Geschwisterpaar Lucie und Simon Chevrel (8,113).

Die deutschen Doppelvoltigierer reihten sich auf den Plätzen vier bis sechs ein, allen voran Timo Gerdes und Jolina Ossenberg-Engels aus Altena. Das Duo, vorgestellt von Nina Vorberg auf Dragoner OE, rückte mit seiner gefühlvollen Interpretation von Romeo und Julia, mit der sie sich in diesem Jahr bereits einen Platz im Weltcupfinale sichern konnten, am dichtesten an die Spitzengruppe heran (8,064). Etwas Pech hatte dagegen die noch ganz frische Kombination Torben Jacobs (Düsseldorf) und Theresa-Sophie Bresch (Heidelberg). Bei einem „Bumm“ in ihrer Kürmusik zum Thema „Unsere Erde“ spurtete ihr Pferd Holiday On Ice E unvermittelt los. „Holiday On Ice E hat die Musik erst viermal gehört. Die beiden wissen ja erst seit zwei Wochen, dass sie mit ihm hier starten dürfen“, sagte Longenführerin Alexandra Knauf. „Ich bin allerdings auch ein bisschen stolz, dass er so schnell zu mir zurückgekehrt ist und sich wieder auf mich konzentriert hat.“ So konnten Jacobs und Bresch ihre Kür ohne weitere Zwischenfälle zu Ende bringen, ihre Position vom ersten Tag, Platz drei, aber nicht behaupten. Im Endergebnis wurde ein fünfter Platz (8,039) daraus. Sechste wurden Johannes Kay, amtierender Welt- und Europameister mit dem Team Neuss, und Janika Derks (Dormagen), die ebenfalls erst seit diesem Frühjahr miteinander trainieren und von Jessica Lichtenberg auf Auxerre vorgestellt wurden. Sie punkteten vor allem in der künstlerischen Ausführung und erzielten insgesamt 7,990 Punkte.

Teilnehmer für WM Voltigieren nominiert

Welt- und Europameisterschaften Voltigieren finden vom 19. bis 21. August in Le Mans statt

Warendorf (fn-press). Im Rahmen des CHIO Aachen hat die Arbeitsgruppe Spitzensport innerhalb des Ausschusses Voltigieren des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) nach den Kandidaten für Junioreneuropameisterschaften nun auch die Teilnehmer an den Weltmeisterschaften im Voltigieren im französischen Le Mans (18. bis 21. August) nominiert:

Damen: Kristina Boe (Hamburg) mit Don de la Mar (Longenführerin: Winnie Schlüter); Janika Derks (Dormagen) mit Auxerre (Jessica Lichtenberg) sowie Corinna Knauf (Köln) mit Fabiola (Alexandra Knauf) und als Reserve Danny Boy . Als Reservistin wurde Pauline Riedl (Aachen/RHL) mit Auxerre (Jessica Lichtenberg) nominiert.

Herren: Thomas Brüsewitz (Garbsen) mit Bigstar (Irina Lenkeit) und als Reserve Danny Boy, Jannis Drewell (Steinhagen) mit Diabolus (Simone Drewell) und als Reserve Adlon sowie Daniel Kaiser (Delitzsch) mit Down Under (Nina Vorberg). Als Reservist wurde Jannik Heiland (Seevetal) mit Highlander (Winnie Schlüter) nominiert.

Pas de Deux: Janika Derks und Johannes Kay (Neuss) mit Auxerre (Jessica Lichtenberg) sowie Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes (beide Altena) mit Dragoner OE (Nina Vorberg). Als Reservisten wurden Torben Jakobs (Düsseldorf) und Theresa-Sophie Bresch (Heidelberg) mit Holiday On Ice E (Alexandra Knauf) nominiert.

Team: Bereits nach dem CVI Krumke war die Mannschaft des VV Ingelsberg mit Lazio und Longenführer Alexander Hartl (Gauting) für die Teamkonkurrenz nominiert worden.

DJM Voltigieren: U18-Elite trifft sich in Redefin

Auf dem Landgestüt gastieren die besten Nachwuchs-Pferdeakrobaten der Republik

Redefin (fn-press). Vor der Europameisterschaft im französischen Le Mans im August steht für die deutschen Junioren-Voltigierer zuvor noch das nationale Highlight der Saison direkt vor der Tür. Vom 29. bis 31. Juli finden in Redefin die Deutschen Jugendmeisterschaften (DJM) im Gruppen- und Einzelvoltigieren statt – es ist der wichtigste nationale Wettbewerb zwischen allen Landesverbänden der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) für Junior-Gruppen und Junior-Einzelvoltigierer. Parrallel dazu werden die Bundessieger im Junioren-Doppelvoltigieren ermittelt.

Das Landgestüt Redefin war bereits Austragungsort der Norddeutschen Meisterschaften 2014. Nun wird auf der wunderschönen Anlage in Mecklenburg-Vorpommern – unter der Leitung des VRV Ostseeküste – erstmals ein nationales Championat im Voltigieren ausgetragen. Teilnehmer aus 15 Landesverbänden haben ihre Startmeldungen abgeschickt, werden sich den kritischen Augen des sechsköpfigen Richterkollegiums (Dr. Holger Janssen, Helma Schwarzmann, Petra Niemeyer, Birgit Knoke, Sintje Klink, Barbara Weckermann) stellen.

Bei den Teams erwarten Bundestrainerin Ulla Ramge und Disziplintrainer Kai Vorberg einen Wettstreit auf hohem Niveau. Vor allem für den VFZ Mainz-Ebersheim wird der Wettkampf im Nordosten der Republik als letzter großer Test vor den kontinentalen Titelkämpfen auf Tricolore-Boden ein Wegweiser sein. Das Team um Longenführerin Alexandra Dietrich konnte sich mit dem Sieg im Preis der Besten Ende Mai erstmals das Ticket für ein Championat sichern. Nun will die Truppe auf dem Rücken von Celebration nach Edelmetall greifen. Im nationalen Wettstreit laufen insbesondere die amtierenden Vize-Weltmeister vom bayerischen VV Ingelsberg mit Holt’s Romeo und Longenführer Alexander Hartl sowie die Westfalen aus Brakel mit Dorian Grey und Anna Brinkmann – Vize-Europameister anno 2014 – als große Konkurrenz in den Redefiner Zirkel. Doch auch auf andere Gespanne darf das Publikum gespannt sein: Die Sachsen vom RVV Schenkenberg konnten sich in den vergangenen Jahren ebenso an der nationalen Spitze zeigen wie die Mannschaft aus Krumke in Sachsen-Anhalt, die Franken aus Münsterschwarzach und diverse Teams aus dem Rheinland. Einen besonderen Anreiz haben die Ingelsberger: Sollten sie am 31. Juli erneut ganz oben stehen, hätten sie ihren Titel-Hattrick nach den Siegen 2014 und 2015 perfekt gemacht und würden mit ihrem insgesamt vierten Triumph mit den Rekordhaltern vom RSV Neuss-Grimlinghausen (Siege 2010 – 2013) gleichziehen.

Bei den U18-Damen gilt Vize-Weltmeisterin Franziska Peitzmeier (Langenberg) als große Favoritin. Nach dem Wechsel von Vorjahres-Siegerin Chiara Congia aus dem Junioren- in das Seniorenlager konnte die Westfälin ihren Status als nationale Nummer eins mit dem Sieg beim Preis der Besten in Warendorf sowie auf weiteren internationalen Turnieren bestätigen. In Redefin möchte sich die 16-Jährige mit ihrem Pferd Dorian Grey und Longenführerin Anna Brinkmann die letzte Wettkampfroutine vor der Fahrt nach Frankreich abholen. Gegenwind kommt voraussichtlich aus den Reihen ihrer Championats-Mitstreiterinnen. Hannah Steverding (Herxheim/RPF) mit Cyrano und Doris Marquart sowie Mara Xander (Nordheim/BAW) mit Luigi und Andrea Blatz wollen mindestens das Podest komplettieren und damit einmal mehr ihre Nominierung für Le Mans unterstreichen. In den Startlöchern stehen ebenso die Frankreich-Reservistinnen: Nina Rauls (Hohenhameln/HAN) mit Radix und Ann-Kristin Barton (Wedemark/HAN), Charlene Zweininger (Nordheim/BAW) mit Luigi und Andrea Blatz sowie Kathrin Meyer (Hamburg) mit Andersen und Ruth Jückstock.

Spannung verspricht auch der Wettkampf der Herren. Als klarer Favorit geht Preis-der-Besten-Sieger Gregor Klehe (Grasbrunn) vom VV Ingelsberg mit Adlon und Longenführer Alexander Hartl ins Rennen um die DM-Krone. Der 15-Jährige gilt auch für die kontinentalen Meisterschaften als Medaillen-Kandidat. Den Vorjahressieger Tim Andrich aus Berlin (mittlerweile Senior) beerben wollen aber auch der Baden-Württemberger Konstantin Näser (Gäufelden) mit Cyrano und Doris Marquart sowie der Neusser Leon Hüsgen mit Smarti und Elisabeth Simon für das Rheinland. Für eine Überraschung gut ist auch der Bayer Jannik Liersch (Krailling), der für die EM als Reservist nominiert wurde.

Nachdem die Doppelvoltigierer im vergangenen Jahr im Rahmen der Deutschen Meisterschaft in Alsfeld erstmals den offiziellen Status einer DM erhalten haben, gehen die U18-Vertreter des Pas-de-Deux noch immer auf die Jagd nach dem Titel des „Bundessiegers“. Dabei hat die Disziplin auf internationalem Parkett bereits den höchsten Status erreicht. Für die EM qualifizieren konnten sich Diana Harwardt (Bernau) und Julian Kögl (Blankenfelde-Mahlow) mit Longinus und Andrea Harwardt. Das Gespann geht in Redefin als Favorit in die Titelkämpfe.

Kai Vorberg zum Voltigiermeister ernannt

Aachen (fn-press). Er war acht Mal Deutscher Meister, zwei Mal Europa- und vier Mal Vizeeuropameister, zwei Mal Welt- und zwei Mal Vizeweltmeister, nun ist Kai Vorberg auch Voltigiermeister. Die Ernennung erfolgte genau an der Stelle, wo er zehn Jahre zuvor Richter und Zuschauer mit seiner legendären Mozartkür begeisterte: in Aachen.

Kai Vorberg machte als Voltigierer eine nahezu beispiellose Karriere, die von 1997 bis 2010 andauerte. „Mit insgesamt 13 Championaten erreichte er den bis heute gehaltenen Rekord der meisten errungenen Medaillen bei Welt- beziehungsweise Europameisterschaften“, sagte FN-Bundesjugendwartin Heidi van Thiel in ihrer Laudatio über den 34-jährigen Kölner, der mit Ehefrau Nina und seinen zwei Kindern seit vier Jahren wieder in Warendorf lebt. Denn Vorberg verbrachte schon seine Bundeswehrzeit in der Sportfördergruppe in Warendorf, bevor er eine Ausbildung zum Pferdewirt Schwerpunkt Reiten bei der Pferdesport Wintermühle in Neu-Anspach absolvierte. 2012 legte er die Prüfung zum Pferdewirtschaftsmeister – Teilbereich Reitausbildung – ab und arbeitete danach als Nachwuchsführungskraft bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und dem Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR). In dieser Zeit war er in die Arbeit und verschiedene Projekte der Abteilung Ausbildung und Wissenschaft eingebunden und konnte berufsbegleitend an der Trainerakademie des DOSB in Köln studieren. 2015 beendete er das Studium 2015 mit dem Titel „Diplomtrainer“: als Lehrgangsbester mit einer glatten Eins. Bis heute unterstützt er als Disziplintrainer Voltigieren die leitende Bundestrainerin Ulla Ramge.

Die Ernennung zum Reit-, Fahr- oder Voltigiermeister erfolgt auf Vorschlag durch ein Fachgremium durch das Präsidium der Deutschen Reiterlichen Vereinigung. Mit ihr steht Kai Vorberg in einer Reihe mit Alexander Hartl (Gauting), Hanne Strübel (Mainz-Laubenheim), Helma Schwarzmann (Goslar) und Agnes Werhahn (Neuss). Verliehen wurde ihm der Titel weniger aufgrund seiner eigenen Karriere, sondern vor allem wegen seiner unzähligen Erfolge als Trainer und/oder Longenführer. Von 1997 an trainierte und longierte Vorberg verschiedene Teams der Jugendreitergruppe (JRG) Köln und wurde 2001 deren Cheftrainer. Aus dieser Zeit gingen zahlreiche Spitzenvoltigierer hervor, die bis heute aktiv im internationalen Spitzensport mitwirken. Allein bei den Europameisterschaften in Aachen im vergangenen Jahr gingen vier seiner ehemaligen Teammitglieder an den Start: Corinna Knauf, Christine Kuhirt, Pia Engelberty und Gera-Marie Grün.

Distanzreiten

Distanzreiten: Teilnehmer für Jugend-EM nominiert

Warendorf (fn-press). Der Disziplinbeirat Distanzreiten des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) hat Moira Al Samarraie (Rotenburg) mit Zarah, Nayla Al Samarraie (Rotenburg) mit Olymp und Clara Haug (Waren) mit Famosa für die Europameisterschaften der Junioren und Jungen Reiter nominiert. Das Championat im Distanzreiten findet vom 2. bis 4. September in Rio Frio in Portugal statt.

Deutsche Meisterschaften Distanzreiten in Marbach

Marbach (fn-press). Vom 22. bis 24. Juli treffen sich Deutschlands beste Distanzreiter im Haupt- und Landgestüt Marbach zu den Deutschen Meisterschaften im Distanzreiten. Veranstalter ist der ZSAA (Zuchtverband für Sportpferde Arabischer Abstammung), der neben den Deutschen Meisterschaften auch eine Hengstleistungsprüfung für Pferde arabischer Abstammung ausrichtet.

Für Marbach sind die Deutschen Distanzmeisterschaften eine Premiere. Auf wunderschönen Strecken rund um das Gestüt bis hinauf nach St. Johann über Offenhausen und auch bis kurz vor Bernloch werden auf vier verschiedenfarbig markierten Routen die bis zu 160 Kilometer langen, teilweise international ausgeschriebenen Ritte absolviert, regelmäßig durch definierte Tierarztkontrollen und Erholungspausen im zentralen Vet-Gate im Stadion des Gestüts unterbrochen. Der Deutsche Meister wird traditionell im Rahmen eines Hundert-Meilers über 160 Kilometer ermittelt. Die Deutsche Juniorenmeisterschaft findet im Rahmen eines 120 Kilometer langen Rittes statt. Daneben gibt es noch weitere, teilweise international ausgeschriebene Ritte über 40, 50, 70 und 90 Kilometer. Neu ist die „Best Endurance Challenge“, die die Reiter der Pferde, die schnell und pferdeschonend geritten wurden und dadurch sehr gute Fitnesswerte aufweisen, mit hochwertigen Sachpreisen belohnt.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.zsaa.org

Termine und Presseakkreditierungen

Veranstaltungsübersicht  
Hier finden Sie eine Übersicht wichtiger nationaler und internationaler Veranstaltungen im Jahr 2015 mit den zugehörigen Pressekontakten inklusive Telefonummern, E-Mail- und Internetadressen.

Änderungen vorbehalten:

OLIVA/ESP Europameisterschaften Dressur Junioren/Junge Reiter/Children
19. – 24. Juli
Internet www.topiberian.com

MILLSTREET/IRL Europameisterschaften Springen Junioren/Junge Reiter/Children
26. – 31. Juli
Internet www.millstreet.horse

OKEL Deutsche Jugendmeisterschaften Fahren/Bundesnachwuchschampionat Fahren
27. – 31. Juli
Internet www.ruf-okel.de

ERMELO/NED Weltmeisterschaften Junger Dressurpferde
28. – 31. Juli
Internet www.ermeloyh.com

REDEFIN Deutsche Jugendmeisterschaft Voltigieren
28. – 31. Juli
Internet www.landgestuet-redefin.de

PIBER KÖFLACH/AUT Weltmeisterschaft der Einspänner Fahrer
03. -07. August
Internet www.piber2016.com

WARENDORF Bundesnachwuchschampionat Vielseitigkeit
05. – 07. August
Pressekontakt: FN, Uta Helkenberg
Telefon 02581/6362206, Fax 02581/636288
E-Mail uhelkenberg@fn-dokr.de
Internet www.pferd-aktuell.de/bundesnachwuchschampionat

RIO DE JANEIRO/BRA Olympische Spiele
06. – 19. August
Internet www.rio2016.com/en

LÄHDEN Deutsche Meisterschaft Vierspänner Fahrer (Pferde)
11. – 14. August
Internet www.psg-laehden.de

GIVRINS/SUI Reining WM Senioren und EM Junioren/Junge Reiter
11. – 13. August
Internet www.cs-ranch.eu

BAD HARZBURG Bundeswettkampf Vielseitigkeit
12. – 14. August
Internet www.vfvbadharzburg.de

RIESENBECK Deutsche Jugendmeisterschaft Springen/Dressur
19. – 21. August
Internet www.DJM2016.de

VERDEN Deutsche Meisterschaft Voltigieren Senioren
25. – 28. August
Internet http://dm.verden-turnier.de

MORITZBURG Bundeschampionat Deutsches Fahrpony/Schweres Warmblut
19. – 21. August oder 27. – 29. August
Pressekontakt: Susann Pretzschner
Telefon 035207/89639
E-Mail pretzschner@pzvst.de
Internet www.pzvst.de

WARENDORF DKB-Bundeschampionate
30. August – 04. September
Pressekontakt: FN, Adelheid Borchardt
Telefon 02581/6362192, Fax 02581/636288
E-Mail aborchardt@fn-dokr.de
Internet www.dkb-bundeschampionate.de

BREDA/NED Weltmeisterschaften Vierspänner Fahrer
31. August – 04. September
Internet www.outdoorbrabant.nl

RIO DE JANEIRO/BRA Paralympics
7. – 18. September
Internet: www.rio2016.com

DONAUESCHINGEN Deutsche Meisterschaft Vierspänner Fahrer (Ponys)
15. – 18. September
Internet www.chi-donaueschingen.de

LANAKEN/BEL Weltmeisterschaften Junger Springpferde
15. – 18. September
Internet www.zangersheide.com

LAUTERBACH Deutsche Meisterschaft Vielseitigkeit (Pony)
16. – 18. September
Internet http://ruf-lauterbach.net

MONTELIBRETTI/ITA Europameisterschaft Vielseitigkeit Junioren/Junge Reiter
22. – 25. September
Internet http://robertobonfili.weebly.com

KIEL Baltic Horse Show
06. – 09. Oktober
Pressekontakt: Comtainment GmbH
Telefon 04307/827973, Fax 04307/827979
E-Mail andreas.kerstan@comtainment.de
Internet www.baltic-horse-show.de

LE LION D’ANGER/FRA Weltmeisterschaften Junger Vielseitigkeitspferde
15. – 18. Oktober
Internet www.mondialdulion.com

NÜRNBERG Faszination Pferd
27. Okt. – 01. Nov.
Pressekontakt: Wolfgang Heinrich
AFAG Messen und Ausstellungen GmbH
Telefon 0911/988330, Fax 0911/98833500
E-Mail info@afag.de
Internet www.afag.de

MÜNCHEN Munich Indoors
10. – 13. November
Pressekontakt: Comtainment GmbH
Telefon 04307/827973, Fax 04307/827979
E-Mail andreas.kerstan@comtainment.de
Internet www.engarde.de

STUTTGART Stuttgarter German Masters
16. – 20. November
Pressekontakt: MPS-Gesellschaft für Marketing- und Presseservice mbH, Hartmut Binder
Telefon 0711/9023412, Fax 0711/9023499
E-Mail hartmut.binder@mps-agentur.de
Internet www.stuttgart-german-masters.de

Verden Bundesnachwuchschampionat Dressur (Pony)
18. – 20. November
Internet www.psvhan.de

OLDENBURG Agravis-Cup
24. – 27. November
Pressekontakt: Escon-Marketing GmbH
Telefon 04473/94110, Fax 04473/9411119
E-Mail info@escon-marketing.de
Internet www.escon-marketing.de

AACHEN Salut-Festival
24. – 27. November
Pressekontakt: Aachen-Laurensberger Rennverein e.V.
Telefon 0241/9171182, Fax 0241/9171181
E-Mail presse@chioaachen.de
Internet www.salut-festival.de

FRANKFURT Internationales Festhallen Reitturnier
15. – 18. Dezember
Pressekontakt: Comtainment GmbH
Telefon 04307/827973, Fax 04307/827979
E-Mail andreas.kerstan@comtainment.de
Internet www.pst-marketing.de

Quelle: FN-press

„Dieses Projekt ist richtig und wichtig“

„Für uns ist es ein großes Glück, dass die Sparkasse Rhein Neckar Nord
an diesem Projekt nachhaltig festhält. Dies gibt uns Planungssicherheit
und eröffnet immer wieder Chancen für Menschen mit Handicap“.
Zum siebten Mal durfte sich Reiterpräsident Peter Hofmann heute über
eine stattliche Zuwendung des Kreditinstituts freuen. Wie schon in den
Jahren zuvor erhielt das „Heilpädagogische Reiten und Voltigieren“ des
Reiter-Vereins Mannheim die beachtliche Summe von 10.000 Euro.

Bei der Scheckübergabe machte Hofmann auch deutlich, dass man das
Therapeutische Reiten ohne die regelmäßige Unterstützung der
Sparkasse in diesem Umfang wohl gar nicht mehr anbieten könne.
Dieses Programm sei sehr kosten- und personalintensiv. „Aber es ist
auch richtig und wichtig, denn Integration und Inklusion geht nur,
wenn man etwas tut und nicht nur darüber redet“, ergänzte Stefan
Kleiber und lieferte damit gleichzeitig die Begründung für die
ungebrochene Spendenbereitschaft seines Hauses.

Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Rhein Neckar Nord war wieder
persönlich vor Ort erschienen, um den symbolischen Scheck an Peter
Hofmann zu übergeben. Kleiber wies darauf hin, dass man Projekte, die
Kindern mit schweren Schicksalen nachhaltig zu Gute kämen,
besonders gerne fördere. „Wenn das Geld dazu beiträgt, dass behinderte
Menschen in ihrer persönlichen und körperlichen Entwicklung
vorankommen, ist das eine wirklich gute Investition“, so der
Sparkassenchef.

„Sozial engagierte Unternehmen wie die Sparkasse Rhein Neckar Nord
machen es uns möglich, diese wunderbare Rehabilitationsmaßnahme
des therapeutischen Reitens seit 2009 anzubieten und so zum
Genesungsprozess von schwer erkrankten Menschen beizutragen“. Die
langjährige Unterstützung habe einen erheblichen Teil dazu
beigetragen, dass das Angebot kontinuierlich ausgebaut und vielen
Menschen bei ihrer Genesung geholfen werden konnte, so Hofmann.

Dies erfordere jedoch Jahr für Jahr einen hohen Einsatz, so der
Reiterpräsident weiter. „Wir brauchen eine ganze Reihe von Helfern,
die die schwerbehinderten Kinder und jungen Erwachsenen auf beiden
Seiten des Pferdes flankieren“, begründete Hofmann den erheblichen
Kostenaufwand. Auch für die Pferde sei die Maßnahme sehr
anstrengend. Allein unter dem Gesichtspunkt der Ausbalancierung
müssten diese eine große körperliche Leistung erbringen. Weil sie dazu
nicht über viele Jahre hinweg bereit seien, brauche man immer wieder
neue Tiere. Dies alles bedinge einen immensen Aufwand und auch
nicht jedes Pferd, das man erwerbe, erweise sich auf Dauer geeignet für
die Therapie.

Die „Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd“ ist eine
Rehabilitationsmaßnahme, bei der es darum geht Motorik,
Wahrnehmung, Befindlichkeit, Verhalten und das Lernen zu fördern.
Die Nähe zum Pferd unterstützt nicht nur die Konzentrations- und
Lernfähigkeit, sondern stärkt auch das Selbstwertgefühl der Kinder. Mit
der ganzheitlichen Therapie werden Körper und Psyche gleichermaßen
angesprochen. Vor allem Kindern, denen am Ende ihres Lebenswegs
noch einmal ein großer Wunsch erfüllt werden soll, könne damit eine
große Freude gemacht werden. „Wie groß diese tatsächlich ist, zeigen
ihre fröhlichen Gesichter, wenn sie auf den Pferden sitzen“, so
Hofmann abschließend.

Quelle: Pressebüro Binder

Foto: Siggi Offen/ Mit einer großzügigen Spende von 10.000 Euro fördert die Sparkasse
Rhein Neckar Nord nun schon zum siebt en Mal das therapeutische Reiten
des Mannheimer Reiter – Vereins.

Erstmals veranstaltet das Westfälische Pferdestammbuch anlässlich der DKB Pferdwochen auf Gut Groß Viegeln eine Auktion mit internationalen Springfohlen. Am 23. Juli ist Holger Wulschner dann Gastgeber auf seiner Anlage vor den Toren Rostocks. Acht Nachwuchsstars umfasst das Lot, deren Väter die Creme de la Creme der europäischen Springpferdezucht darstellen.Unter den Hammer von Auktionsleiter Bernd Richter kommen Fohlen von Carembar de Muze (Glock’s London), Comme il faut, Lord Pezi Junior, Aktion Pur, Balou du Rouet, Stakkato Gold, Chaman und Cornet Obolensky.
Die Präsentation der Fohlen und die Auktion werden live bei www.clipmyhorse.tv übertragen.

Zeitplan

Freitag, 22. Juli 2016 (Hauptplatz)
17.30 Uhr Besichtigen der Fohlen

Samstag, 23. Juli 2016 (Hauptplatz)
13.00 Uhr Besichtigen der Fohlen
20.00 Uhr Auktion

Ansprechpartner:
Bernd Richter, Tel: 0172-2413280, richter@westfalenpferde.de
Carsten Lenz, Tel.: 0173-5367568, lenz@westfalenpferde.de

Quelle: Westfälisches Pferdstammbuch e.V

Cullinan du Borget B präsentierte eine Auswahl seines ersten Jahrgangs

Bei Kaiserwetter fand auf der Hengststation Bachl in Postmünster am 19. Juli 2016 das Fohlenfestival statt. Neben Auktionsauswahl und Fohlenprämierung blickte man natürlich auf den Programmhöhepunkt: die Präsentation des ersten Fohlenjahrgangs des erst vierjährigen, mit französischem Blut geprägten Ausnahmehengst Cullinan du Borget B. Abgerundet wurde die Veranstaltung natürlich mit bewährt bayrischer Gemütlichkeit und einem netten Beisammensein im Gastronomiezelt beim Spanferkel grillen.

Eröffnet wurde das Fohlenfestival mit dem Auftritt von Cullinan du Borget B. Der Hengststationsleiter selbst, Tobias Bachl, stellte seinen vierjährigen Nachwuchshengst vor. Dieser wusste sich mit viel Ausdruck in Szene zu setzen. Züchterisch ist Cullinan du Borget B eine wahre Ausnahmeerscheinung, vereint er doch in seinem Pedigree mit Diamant de Semilly-Quick Star-Laudanum xx-Uriel vier der bedeutendsten Vererber und Sporthengste Frankreichs der letzten Jahrzehnte. Sowohl züchterisch als auch sportlich hat er seinen Weg bis dato bestens gemeistert: So beeindruckte er im vergangenen Jahr bei der Süddeutschen Körung mit der Note 10 beim Springen. In diesem Jahr, knapp 4-jährig siegte er bei seinem allerersten Turnier in Stadl-Paura unter allen 4-6jährigen Pferden. Beim großen Turnier in Küps im Juni holte er sich Platzierungen auf den Top-Plätzen gegen die starke fünf- und sechsjährige Konkurrenz.

Eine Auswahl seiner Nachkommen, über 20 Hengst- und Stutfohlen, wurden dann in 3 Ringen der Jury bei strahlendem Sommerwetter präsentiert. Sie überzeugten durchweg mit sportlichem Gebäude, starker Bewegung, kraftvollem Hinter-Antritt, gutem harmonischem Fundament und viel Schick und Charme. Den besten von ihnen winkten Geld-und Ehrenpreise in einer Gesamtdotation von 2.500,- Euro und es wurden würdige Sieger gefunden.
Bei den Stutfohlen siegte das Fohlen aus der Colline v. Cayetano L/Liberty Son von Franz Wagner.
Bei den Hengsten dominierte das Fohlen aus der Quintessa S.W. v. Quinta Real/Frühlingstraum II aus dem Stall zum Waldschlösschen, der Familie Holdack.
Herzlichen Glückwunsch!

Mit großer Freude hieß man auch die Züchterin von Cullinan du Borget B mit Blumen willkommen, Frau Doreen Espeel, die extra aus Frankreich angereist kam.

Es war ein gelungener Auftritt von Cullinan du Borget B und seiner vorgestellten Nachkommen für  Züchter, Käufer und Interessenten, die an diesem Nachmittag nach Postmünster gereist waren. So wechselten dann auch ein paar seiner Nachkommen noch an Ort und Stelle den Besitzer.

www.hengststation-bachl.de

Quelle: Pferdenews.eu

Foto: Pferdenews.eu/ Der Sieger der Hengstfohlen aus der Quintessa S.W. v. Quinta Real/Frühlingstraum II aus dem Stall zum Waldschlösschen, der Familie Holdack

(Ahrensburg/ Süderbrarup) –  Zwei Stationen im LVM Cup Dressur und Springen in Ahrenburg und Süderbrarup bescherten der Baltic Horse Show (6. – 9. Oktober) gleich 13 neue Teilnehmer und alle miteinander zählen zur Generation U18. Vier Dressur- und acht Springreiter im Juniorenalter eroberten dank guter Noten das Finale des LVM Cups in Kiel. Und in Süderbrarup vollendete sich sogar ein Triple – Anne-Mieke Ewert vom RFV Großenwiehe gewann zum dritten Mal eine LVM Cup Qualifikation Springen mit Little Luy – und das in ihrem ersten „richtigen L-Jahr“.

Aller guten Dinge sind drei
Für die Schülerin, die auf Fehmarn, in Heide und Süderbrarup gewann, ein toller Erfolg in ihrem ersten LVM Cup-Jahr. „Letztes Jahr hatte ich nur eine L-Platzierung, da konnte ich noch keinen LVM Cup reiten“, sagt Anne-Mieke, deren Little Luy „eine Mischung aus total durchgeknallt und total verläßlich“ ist. Noch hält sich die Aufregung in Grenzen, aber es sind ja auch noch zweieinhalb Monate bis zum Finale bei der internationalen Baltic Horse Show in Kiel.

Mehrfache Qualifikationen sind nicht möglich und deshalb darf Elisa-Mae Deilmann-Walsh (Lübecker RV) nachrücken, die in Süderbrarup mit Holsteins Smilla eine 8,0 im Stilspringen Kl. L bekam und damit Fünfte wurde. Mit den Plätzen zwei bis vier qualifizierten sich Katharina Wolff (RuFV Gestüt Steendiek) mit Biscaya (8,5), Caspar von Bismarck (RG Gestüt Heidberg) mit Novgorod (8,1) und Wienke Paulsen (RV Behrendorf) mit Locomotion für das Finale des LVM Cups Springen. In der Dressurprüfung Kl. L sicherten sich Joelle Morner (RG Hof Barkholz) mit Proud Raffaelo (7,7) und Gyde Eichmeyer (RuFV Sörup) mit Decuma (7,5) den Einzug ins Finale der Dressur.

Beim Reitturnier in Ahrensburg schafften zwei Dressurreiterinnen und vier Springreiterinnen den Einzug ins Finale des LVM Cups. Im Parcours überzeugten stilistisch Lilly Jarck (Garstedt-Ochsenzoller RuFV) mit Klarissa und Pia-Marie Vogel (RV Badendorf) auf Lillifee , die notengleich mit 8,5 bewertet wurden. Dritte und Vierte wurden Berenike Lucius (RG Gestüt Heidberg) mit Wineta und Franka Porten (PS Granderheide) mit Whyomee mon Amour.

Zur Siegerin der Dressurprüfung Kl. L ins Ahrensburg,Olivia Schmitz-Morkramer (RG Hof Barkholz), die mit Holsteins Weltmeister gewann, gesellen sich im Finale auch die zweitplatzierte Julia Döscher (ORV Malente-Eutin) mit Luxe und Ophelia Shalom (Lübecker RV) mit Lanier. Julia Döscher ist bereits qualifziert, davon profitiert Ophelia Shalom, die nachrücken darf.
Noch drei Mal macht der LVM Cup Dressur und Springen in Schleswig-Holstein Station: In Behrendorf, Tangstedt und Löwenstedt. Dann steht fest, wer im Finale in der Kieler Sparkassen-Arena antreten darf.

Die Etappen des LVM Cups 2016
23.-26.06.2016 Fehmarn, Fehmarnscher RRV e.V.
01.-03.07.2016 Marne, Reit- u. Fahrverein Germania Marne e.V.
08.-10.07.2016 Heide Reit- und Traberclub Ditmarsia e.V.
15.-17.07.2016 Ahrensburg RV Ahrensburg – Ahrensfelde e.V.
15.-17.07.2016 Süderbrarup Reiterverein Südangeln e.V.
11.-14.08.2016 Behrendorf Reit- und Fahrverein Obere Arlau e.V.
04.-07.08.2016 Tangstedt, Familie Sellhorn
26.-28.08.2016 Löwenstedt Reitclub Blau-Weiß Löwenstedt e.V.

Achtung Fotogewinnspiel für die LVM Cup-Teilnehmer!!!
Schicke uns Dein schönstes Bild, das im Rahmen des LVM Cups 2016 aufgenommen worden ist. Egal, ob lustiger Schnappschuss oder Sportfoto – die drei beliebtesten Fotoswerden bei der CSI Kiel – Baltic Horse Show 2016 präsentiert und erhalten dort einen besonderen Ehrenpreis. Alle Details was, wann zu tun ist gibt es unter www.baltic-horse-show.de

Quelle: Comtainment GmbH

Foto: Comtainment GmbH/ Drei Starts, drei Siege im LVM Cup Springen – Anne-Mieke Ewert und Litlle Luy auf der Erfolgsspur.