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Ein neues Talent gibt sich in diesem Jahr bei der APASSIONATA-Tournee „Im Bann des Spiegels“ die Ehre: Die Kunst von Nina Lill, einer im Turniersport sehr erfolgreichen Westernreiterin, ist in der Show zu bewundern. Obgleich sie schon häufig im Rahmen von Messen und anderen Reitsportevents aufgetreten ist, hat die große Tour von APASSIONATA einen anderen Stellenwert. Über acht Monate hinweg wird die 27-jährige Pfälzerin fast jedes Wochenende in einer anderen Stadt mit ihrem Quarter Horse „Jewel“ auftreten. Ein Zeitplan, an den sich Reiter und Pferd erst gewöhnen müssen. Doch der Einsatz lohnt sich, wie sich schon in den ersten Showstädten zeigte! Mit tosendem Applaus wird jeder der atemberaubend schnellen Spins des Western-Paares belohnt, das größte Lob für die harte Arbeit. Doch die anmutige Amazone ist auch abseits der Show in der Reiterszene wohlbekannt: Gemeinsam mit Wallach „Jewel“ wurde sie 2009 Europameisterin im Team und einzeln im „Reining“, einer Abfolge schwieriger Manöver im Galopp. Ein Jahr zuvor gewann sie in Kreuth bei Nürnberg mit dem hübschen Fuchs das Derby-Championat – und die Erfolgsserie von Nina Lill setzt sich immer weiter fort. In einem kurzen Interview erzählt sie, wie das Westernreiten ihr Herz eroberte und was es heißt, bei APASSIONATA dabei zu sein:

Foto: Apassionata - Westernreiten / western riding

Foto: Apassionata – Westernreiten / western riding

Wie bist du zum Western-Sport gekommen?
Westernreiten ist meine große Leidenschaft, seit ich 10 Jahre alt bin. Zuerst bin ich Ponys geritten und habe mich auch am englischen Reitstil versucht. Aber über meine Mutter und meine erste Quarter Horse-Stute „Robins“ entdeckte ich das Westernreiten für mich und bin dabei geblieben. Diese energiegeladene Reitweise entspricht einfach meinem Charakter und ist so zu einer absoluten Passion geworden!

Foto: Apassionata - Freiheitspferd und Tuchartistin / Liberty horse with silk act

Foto: Apassionata – Freiheitspferd und Tuchartistin / Liberty horse with silk act

Was ist das Besondere an deinem Pferd „Jewel“?
„Jewel“ ist von meiner Mutter selbst gezogen und wirklich ein Ausnahmepferd. Während seiner Ausbildung haben wir schnell gemerkt, dass sehr viel mehr als ein reines Freizeitpferd in ihm steckt und ihn entsprechend gefördert. Er war von Anfang an unser Liebling und ist es bis heute geblieben. „Jewel“ ist unglaublich kooperativ und weiß genau, wann er 100% geben muss. Mit ihm bin ich 2009 auch Europameisterin im Reining geworden! Um so etwas zu erreichen, muss man schon einen ganz besonderen vierbeinigen Partner haben. Das ist auch der Grund, aus dem ich ihn zu APASSIONATA mitnehme – er ist einfach der Beste!

Foto: Apassionata - Comedy-Pferd „Simba“ / comedy horse „Simba“

Foto: Apassionata – Comedy-Pferd „Simba“ / comedy horse „Simba“

Was bedeutet es für dich, bei APASSIONATA dabei zu sein?
APASSIONATA bedeutet für mich, mit tollen anderen Reitern eine unvergessliche Zeit zu erleben und auch, mich mit „Jewel“ zusammen weiter zu entwickeln. Ich bin natürlich schon auf mehreren Shows geritten, aber eine so große und lange Tournee durch Europa haben wir noch nie mitgemacht. Es ist für mein Pferd und mich ein großes Abenteuer.

 

Die neue APASSIONATA Show „Im Bann des Spiegels“:
Wie immer bei APASSIONATA erwartet die Besucher mit „Im Bann des Spiegels“ ein einmaliges Zusammenspiel aus Reitkunst der Superlative, in Szene gesetzt durch wundervolle Kompositionen aus zauberhaften Lichtinstallationen, Bühneneffekten und emotionsgeladenen Rhythmen, Melodien und Tanzchoreografien. Neu sind diesmal Einlagen hochkarätiger Akrobatik auf und über der Erde, ebenso wie die Performance einer Ikone der Westernreiterei. Erstmals treten überdies niedliche Welshponys in der Show auf, und auch die große Freiheitsdressur überrascht, begeistert und berührt! Auf diese Weise möchte sich das APASSIONATA-Team einmal mehr selbst übertreffen und bis Juni 2016 Zuschauer in 30 Städten Europas im wahrsten Sinne in den Bann ziehen!

Weitere Details, den Tourplan sowie Bildmaterial finden Sie unter http://www.apassionata.com/im-bann-des-spiegels/?utm_source=Reiterportal%2024&utm_medium=PR-Text&utm_campaign=apa%2013%20National

Mehr Informationen unter http://www.apassionata.com/im-bann-des-spiegels/?utm_source=Reiterportal%2024&utm_medium=PR-Text&utm_campaign=apa%2013%20National

 

Quelle: APASSIONATA GmbH

Foto: Apassionata/ Logo APASSIONATA Im-Bann-des-Spiegels

(Frankfurt) Es ist festlich und fröhlich, sportlich spannend und hat Alleinstellungsmerkmale: Das Internationale Festhallen Reitturnier in Frankfurt vom 14. – 17. Dezember verbreitet schon vier Wochen vor dem Beginn Vorfreude. Für den Samstag gibt es inzwischen schon keine Ganztagestickets mehr, die Liste der Anfragen aus dem In- und Ausland ist lang und die Aufregung wächst bei allen zwischen sieben und siebzig Jahren. Der internationale Jahresabschluss im Pferdesport ist ein Juwel in der Liste der Turniere und wird auch 2017 richtig zelebriert. Lila und Golden sind seit wenigen Jahren die Weihnachtsfarben des Internationalen Festhallen Reitturniers in Frankfurt und hinter dem gesamten festlichen Aufbau und dem Sportprogramm stehen beachtliche 1,8 Millionen Euro Etat.

Springsport ganz fein
Vier Weltranglistenspringen zählen zum Portfolio des mit insgesamt 350.000 Euro dotierten Turniers. Höhepunkt ist am Sonntag der Große Preis der Deutschen Vermögensberatung AG, dessen Titelverteidiger Christian Kukuk aus Riesenbeck sich der Revanche stellt. Der Weg in diesen Großen Preis führt über drei weitere außergewöhnliche Prüfungen: Bereits am Freitagabend beginnt der Run auf Weltranglistenpunkte im FRAPORT Preis: Championat von Frankfurt – Vorjahressieger ist Jörg Oppermann aus Gückingen. Am Samstagnachmittag folgt der Champions Cup und am Abend der ODDO BHF Preis – den Champions Cup gewann 2016 Gudrun Patteet aus Belgien, Henrik von Eckermann (Schweden) trumpfte im BHF Bank-Preis auf. Vier Weltranglistenspringen mit Gewinnern aus drei Nationen!

Zukunftsträchtig ist die Serie der Nachwuchspferdeprüfungen mit zwei Qualifikationen und einem Finale. Die erste und zweite Runde werden im LAVAZZA-Preis am Freitag und im Spielbank Wiesbaden Preis am Samstag entschieden, das Finale folgt am Sonntag im Lotto Hessen Preis. Und den ersten Eindruck kann man sich im Eröffnungsspringen, dem Preis der Lufthansa Cargo AG am Freitagnachmittag von Form und Fasson der Gäste aus rund 20 Nationen verschaffen.

Lockstoff Dressur
Piaffen, Passagen und Pirouetten ziehen in Frankfurt geradezu magnetisch an. Der Grund dafür ist die einzigartige Kombination großer internationaler Championatsprüfungen und der Finals in den beiden bedeutendsten Serien für angehende Dressurstars. Der Grand Prix präsentiert vom Bankhaus Metzler und Silk`n, der Grand Prix Special – Preis der Liselott-Schindling-Stiftung, und die CEECOACH Grand Prix Kür powered by Peiker gehören zum CDI4*, das allein schon 55.000 Euro Preisgeld und wertvolle Weltranglistenpunkte birgt.

Eigene Highlights stellen das 26. Finale des Nürnberger Burg-Pokals und das Louisdor-Preis-Finale dar. Zum insgesamt elften Mal wird der Louisdor-Preis, die Serie des Nachwuchspferde-Grand Prix (FN), im Jahr 2017 ausgetragen. Es passt perfekt, dass beide Serien die besten jungen Grand Prix-Kandidaten in Frankfurts Festhalle bringen.

Schaut man sich allein die Qualifikationsergebnisse an, dann könnte es neue Bestmarken im “Opernhaus” des Pferdesports geben….

Dressurfans dürfen ihrer Leidenschaft für den Sport buchstäblich von 1 bis 10 Ausdruck geben, denn dank der von SAP in Zusammenarbeit mit dem CHIO Aachen entwickelten Spectator App können Besucher mitrichten. Dafür muss man sich einfach die App aus dem Google Play Store, bzw. dem Apple Store herunterladen und kann dann in Frankfurt die Dressurprüfungen mitrichten. Immer wieder spektakulär ist der Vergleich der Noten von Richtern und Zuschauern – soweit liegen beide Seiten gar nicht auseinander….

Weihnachtsshopping!
Nicht wenige Reiter geben es ganz unumwunden zu. “Ich geh immer spät Weihnachtsgeschenke einkaufen”, erklärte der Niederländer Gert-Jan Bruggink schon vor Jahren beim Festhallen Reitturnier und verschwand zügig in der 8000 Quadratmeter großen Ausstellungswelt. “Wir sind eine große Familie, da ist es praktisch, wenn ich Reiten und Geschenke kaufen an einem Wochenende erledigen kann – das passt super”, grinst Johannes Ehning aus Stadtlohn vergnügt bei der Frage nach den Reizen des Festhallen Reitturniers. Und tatsächlich bietet die Ausstellung im 2. Stock des Festhallen-Foyers von Schmuck über Mode, Lederwaren, Lifestyle-Accessoires bis Reitsportbedarf alles, was ein pferdebegeistertes Herz begehrt.

Charity von der schönsten Machart
Freude schenkt man am liebsten aus eigener Freude heraus und genau das haben die Besucher und Gäste des Internationalen Festhallen Reitturniers Frankfurt in den vergangenen Jahren immer wieder gern und in immer größerer Zahl getan. Die Weihnachtsbaumaktion ist der beste Beweis – eine riesige Anzahl Geschenke für Kinder stapelt sich jedes Jahr am Sonntag unter dem großen Baum im Ausstellungsbereich. Diese Geschenke werden an Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe Frankfurt übergeben. Die Geschenke sollten mit einer Info gekennzeichnet sein, die Angaben zur Altersgruppe enthält und ob die Gabe für Jungen oder Mädchen geeignet ist.

Das “Lila Pferd” eroberte im vergangenen Jahr erstmals die Festhalle und hat einen Nachfolger. Das fast lebensgroße Kunststoffpferd rollt das ganze Wochenende durch die Festhalle und sammelt Spenden.

Eigentümer ist die GEG German Estate Group, die wie im Vorjahr das Lila Pferd erwarb und zugunsten der mit Ann Kathrin Linsenhoff initiierten Aktion “Hand in Hand für die Region” in die Festhalle schickt. Die Aktion unterstützt soziale Projekte und Initiativen in und um Frankfurt herum. Und der Wert des Pferdes steigt in den Turniertagen, denn etliche Promis lassen einen Handabdruck und ein Autogramm auf dem Pferd – vom Minister bis zum Olympiasieger und Weltmeister….

Einzigartige Hindernisse hat das Internationale Festhallen Reitturnier Frankfurt. Sie sind besonders fröhlich und bunt und es gibt sie wirklich nur einmal – diese Prachtstücke sind das Ergebnis des

Cerberus Heimkinder-Wettbewerbs. Die Kinder sind am Sonntag dann auch Turniergäste, denn im Rahmen der Siegerehrung zum Großen Preis der Deutschen Vermögensberatung AG werden auch die jungen Hindernisdesigner geehrt….

Tickets und mehr…

Nur noch bis zum 23. November läuft der vergünstigte Kartenvorverkauf. Dabei kann man richtig sparen. Tickets gibt es in vier Preiskategorien. Donnerstags ist man schon mit 8 Euro pro Ticket beim Hessentag dabei, abends kosten Karten 10 Euro und das alles bei freier Platzwahl. Ab Freitagabend gibt es Karten in vier Kategorien. Tickets im Vorverkauf gibt es hier:

+ ADticket: https://www.adticket.de/Festhallen-Reitturnier-Shop.html?format=raw

+ oder telefonisch unter: (0180) 60 50 400

+ und bei allen ADticket Vorverkaufsstellen.

Wie in den Vorjahren gelten Eintrittskarten am Tag ihrer Gültigkeit auch als Hin- und Rückfahrschein im RMV-Verbundraum (ab drei Stunden vor Veranstaltungsbeginn und bis Betriebsschluss).

Wer mit dem Auto anreist, kann als Reitturnierbesucher im P4 für 10 Euro den ganzen Tag lang das Auto gut unterbringen.

Eine Übersicht zu Kategorien und Preisen ist unter www.festhallenreitturnier-frankfurt.de verfügbar mit allen Details zu Sitzplätzen, Lageplan und Vergünstigungen. Die Karten gelten im RMV-Verbundraum auch wieder als Fahrkarten am Veranstaltungstag. Für Besucher, die mit dem PKW anreisen, bietet das P4 vergünstigte Parkplätze an vier Turniertagen.

Details auch unter www.pst-marketing.de

Unter #FesthallenReitturnier gelangt man am einfachsten an alle Informationen wie Programm und Ticketinfos.

Facebook https://www.facebook.com/pstmarketing/?fref=ts und

YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCW78OgVGcMa8ICqsCi8qY_A

Quelle: Kerstan Medien

Foto: Lothar Krug/ Vorfreude auf vier Tage Internationales Festhallen Reitturnier Frankfurt: Bundestrainer Springen Otto Becker, Bundestrainerin Dressur Monica Theodorescu, Veranstalter Ann Kathrin Linsenhoff, Klaus Martin Rath und Bettina Schockemöhle.

Dass sie nochmal bei einer Führzügelklasse nervös werden würde, hat Nadine Capellmann wohl auch nicht gedacht. Als Dressurreiterin wurde sie Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin. Als Mutter wird sie mit ihrer Tochter mitfiebern, die beim „Aachen Youngstars“ in der Führzügelklasse starten wird. „Klar, dass ich da ein bisschen nervös bin“, schmunzelt sie. An den kommenden beiden Wochenenden erwartet die Besucher auf dem CHIO Aachen-Gelände Top-Nachwuchssport, aber auch viel Show und Unterhaltung – alles bei freiem Eintritt.

Den Auftakt machen von Donnerstag bis Sonntag die besten internationalen Nachwuchs-Dressurreiter beim „Aachen Dressage Youngstars“. „Wir freuen uns auf 64 Reiter aus 14 Nationen“, erläutert Birgit Rosenberg, Leiterin der Sportabteilung des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV). In den drei Altersklassen Ponys, Junioren und Junge Reiter werden sie an den Start gehen. Mit dabei sein wird dann auch Lisa Prummenbaum aus Simmerath. Die Vorfreude bei ihr ist riesig, auch wenn es vor einigen Wochen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in der Aachener Soers nicht so rund lief: „Da war ich aufgeregt und dann war auch mein Pferd aufgeregt, und das war´s dann“, erinnert sie sich. Für das Dressage Youngstars hofft sie auf mehr Gelassenheit bei beiden. Und wer weiß, „vielleicht ist dann ja sogar die Quali für die Kür drin“. Die abschließende Kür ist das Finale der besten zwölf Starter. Dass der ALRV nun auch ein Dressur-Nachwuchsturnier ausrichtet, ist für Aufsichtsratsmitglied Stefanie Peters nur konsequent: „Wir bauen seit Jahren unser Engagement im Jugendbereich aus, da passt das Dressage Youngstars perfekt rein.“

Ab dem 30. November (bis zum 3. Dezember) folgen dann die Springreiter – beim „Aachen Jumping Youngstars – Salut-Festival“. Seit vielen Jahren ist der ALRV Mitveranstalter dieses renommierten, von Willibert Mehlkopf vor 27 Jahren gegründeten Turniers. Hier starten die Nachwuchs-Cracks in vier Altersklassen, auch die Children (bis 14 Jahre, auf Großpferden) kommen noch dazu. Auch für Nicht-Pferdesport-Interessierte lohnt ein Besuch: Am Samstagnachmittag werden nicht nur CHIO Aachen-Maskottchen Karli samt Weihnachtsmann erwartet, für viel Spaß sorgen auch das Hunderennen und die Führzügelklasse – mit Nadine Capellmann persönlich am Führstrick.

Dass beim Aachen Dressage Youngstars bereits am kommenden Wochenende nicht nur großartiger Sport ansteht, das wurde schon beim Pressetermin gestern nachmittag deutlich. Ein Hauch von „Pferd und Sinfonie“ wehte durch die Albert-Vahle-Halle auf dem CHIO Aachen-Gelände, denn auch zwei charmante Damen von der Tanzwerkstatt Carla Brettschneider posierten fürs Foto. Gemeinsam mit 14 Kolleginnen und vier Pferden werden sie Teil der spektakulären „Late Night“ sein, einem kurzweiligen Showabend rund um die Dressur. Dass dieser Sport auch richtig witzig sein kann, beweist Tristan Tucker. Der Australier wird nicht nur einen Kurzlehrgang abhalten, sondern auch sein Alter Ego „Brett Kidding“ in die Bahn schicken. Dieser wird Dressurlektionen auf seine ganz eigene Art reiten. „Das wird ein großer Spaß“, verspricht Stefanie Peters. Auch die Dressur-Bundestrainerin Monica Theodorescu wird zur „Late Night“ erwartet – gemeinsam mit den Nachwuchsreiterinnen Jill de Ridder und Julia Hamm wird sie Dressurlektionen erläutern. Die „Aachen Youngstars Late Night“ beginnt am kommenden Samstag um 20 Uhr in der Albert-Vahle-Halle auf dem CHIO Aachen-Gelände. Der Eintritt ist frei, Parkplätze stehen in ausreichender Zahl zur Verfügung.

Quelle: Niels Knippertz

Foto: Aachen Youngstars/ Nadine Capellmann (rechts), Birgit Rosenberg und Stefanie Peters (v.l.) sowie die Tänzerinnen Clara Witte und Nina Scherl. Im Sattel von „Ronaldinho“ sitzt Lisa Prummenbaum.

Geschrieben von: Dieter Ludwig/hpv

Füchtorf. Für den europaweit bekanntesten Pferdetransporteur Friedrich Johannsmann war in Füchtorf bei Karosseriespezialist Niehoff wieder einmal „Stapellauf“. Das neue Gefährt ist das modernste weltweit, ausgetüftelt bis ins Detail – zum Wohle der fahrenden Pferde…
Maik Freistedt ist LKW-Fahrer, aber kein gewöhnlicher. Freistedt chauffiert Pferde meist durch ganz Europa, oft eine Million teure Fracht. Und von seiner Zunft sind für solche Transporte nicht gerade an jeder Ecke welche zu engagieren, wer hat denn auch eine Fahrerlaubnis, die über 10.000 Euro bis zur Aushändigung des Scheins kostet. Sein Chef Fritz Johannsmann (63) weiß das mehr als gut. Und so sagte der Spediteur auch eines Tages, als Freistedt meinte, er wolle in Zukunft am Steuer eines Scania-Transporters sitzen, es gäbe nichts Besseres, ja, weil er wusste, wohin er sich zu wenden hatte.

Maik F. bekam seinen Wunschtransporter, und was für einen. Johannsmann, der ja Gott und die Welt kennt, hatte sich nämlich ebenfalls schon informiert und seine Beziehungen spielen lassen. Und so stieß er auf einen alten Bekannten, Peter Hornig, Mannheimer, Scania-Geschäftsführer von Deutschland-Österreich, Parcoursbauer, Pferdemann, seit 23 Jahren schon kennen sie sich. Scania lieferte den Unterbau, den sogenannten Koffer, den Aufbau, setzten die Fachkräfte beim Karosseriebauer Niehoff in Füchtorf zusammen, in 2.500 Arbeitsstunden werkelte man vier Monate lang. Dann stand der „Rolls-Royce“ – „Millenium Truck Cornado NRW“ Schriftzug auf der Fahrertür – für Pferde in der Halle. Ein in der Welt bisher einmaliges Gefährt, garantiert richtungweisend.

Von außen ist der Scania „Friedrich Johannsmann“ mit der zusätzlichen Aufschrift Cornado NRW ein Pferdetransporter, wie sie überall auf den Straßen unterwegs sind. Der Schein trügt. Der Aufbau lässt sich sieben Zentimeter absenken, so wird das seitliche Ver- und Entladen einfacher, jedes Pferd ist an seinem Platz einzeln erreichbar. Der einzelne Stellplatz kann durch die flexiblen Wände speziell auf das einzelne Pferd abgestimmt werden, Hengste zum Beispiel können nicht mehr über irgendwelche Stangen springen (wo sie früher dann oft hängenblieben), nichts kann mehr zertreten werden, alles ist beweglich und doch so stabil, dass es nicht gleich zerbricht, wenn ein Pferd dagegen tritt. Durch das Absenken des „Koffers“ liegt auch während der Fahrt der Schwerpunkt tiefer, und Dank der Vollluftfederung stehen die Tiere ruhiger. Auf die Einrichtung einer Klimaanlage wurde bewusst verzichtet, „da sich viele Pferde oft erkältet haben“, so Fritz Johannsmann. Die Tiere erhalten über bestimmte geöffnete Klappen von außen frische Luft. Über ein System mit Kameras kann während der Fahrt jedes Pferd – von möglicherweise sieben – überwacht werden. Johannsmann: „Das Wohl der Pferde steht an erster Stelle. Das war immer schon unser Credo.“
Der Motor des „Luxus-Schlittens“ liefert 450 PS, doch entscheidend ist während der Fahrt das Drehmoment der Kraftmaschine, das Schalten im richtigen Augenblick, um ein möglichst gleichbleibendes Tempo zu erhalten, ruckartiges Abbremsen oder Beschleunigen zu verhindern. Das Kommando zum Schalten kommt vom Computer, ablesbar auf einem Display. Das Führerhaus ähnelt durchaus dem Cockpit eines Flugzeugs, mit allerlei Instrumenten und natürlich Fernsehgerät und automatisch ausfahrbarer TV-Schüssel. Ein Transporter dieser Bauart und Qualität kostet rund 300.000 €, ein entsprechender Hänger mit allem Comfort für sieben Pferde verschlingt nochmals 150.000 €.
Die „Jungfernfahrt“ des Scania-Cornado NRW erfolgte am 8. November von Münster nach Ankum, Maik Freistedt fuhr die Pferde von Michael Klimke zum Dressurturnier nach Ankum ins dortige PSI-Sportzentrum. Das Transportunternehmen aus Steinhagen chauffiert unter anderem alle Pferde der deutschen Equipen zu den großen internationalen Championaten: die Spring- und Dressurreiter sowie Vielseitigkeitsreiter, die (Western)-Reiter der Disziplin Reining und der Voltigierer. Auch die Vierbeiner der Reiterinnen und Reiter der Abteilung Para-Equestrian werden zu den Wettkampfstätten transportiert. Doch damit nicht genug: denn ebenso wissen die Züchter und Pferdebesitzer die komfortablen Transporter des Pferdespediteurs aus Ostwestfalen zu schätzen.

Die Anfänge des Unternehmens Niehoff (inzwischen 17 Mitarbeiter) gehen auf das Jahr 1959 zurück, damaliger Auslöser war Dr. Curt Löwe, Pferdezüchter in Füchtorf und auch „Liebtierarzt“ der nach wie vor unvergessenen Wunderstute „Halla“ von Hans Günter Winkler, wie Seniorchef Heinrich Niehoff erzählt.

Fritz Johannsmann spezialisierte sich auf Transporte von Pferden 1975. Eigentlich wollte er Reiter werden, in der Military, wie man früher zur Vielseitigkeit sagen durfte. Doch seine Karriere endete in Lage, bei Bielefeld gelegen, in einem Fluss namens Werre, sein Oldenburger Schimmel „Malboro“ hatte ihn dort während einer Prüfung abgelegt. Am nächsten Tag ging er zu seiner Tante Hilde, pumpte sich 5.000 Mark, kaufte einen alten Möbelwagen für 4.800 DM und löste für 5 Mark einen Gewerbeschein. Friedrich, genannt Fritz, Johannsmann gründete dann im November 1975 das Unternehmen „Transport für Reit- und Zuchttiere“ auf dem elterlichen Hof in Ebbesloh im Kreis Gütersloh. Er war gerade 20 Jahre alt. Nun genau 42 Jahre später ist das Unternehmen Johannsmann weltweit zugange, im Vorjahr transportierte er z.B. 310 Pferde zum Flughafen Lüttich, wo sie abhoben zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, wo wiederum vier LKW`s von Johannsmann – sie waren per Schiff nach Brasilien verfrachtet worden – die wertvollen Tiere zu den Stallungen und zu den Olympia-Stätten fuhren.
Er selbst stammt aus einer Pferdefamilie. Sein Vater hatte immer Pferde, „er war im Dorf der Letzte, der sich einen Trecker anschaffte“, so FJ. Alle drei Brüder hatten auch immer mit Pferden zu tun, Heinrich-Wilhelm, den alle Kaiser nennen, ist im Sport der Beste von ihnen geworden, Medaillengewinner bei Championaten, inzwischen gefragt als Coach. Fritz wiederum fuhr während seiner Bundeswehrzeit am Wochenende mit seinem Bruder Heinrich-Wilhelm aufs Turnier, und dort beobachtete er, „was alles falsch gemacht wurde beim Verladen der Pferde.“ So wurde er fast zwangsweise Pferdesport-Transporteur. Sein Unternehmen setzt im Jahr zwischen zwei und drei Millionen Euro um. Grob gerechnet kostet das Fahren eines Pferdes pro Kilometer 1 Euro.

Seine ersten Kunden waren Inge und George Theodorescu, Pferdeleute, wie man sie selten findet. Das Dressur-Ehepaar, Eltern der deutschen Bundestrainerin und dreifachen Mannschafts-Olympiasiegerin (1988, 1992, 1996) Monica Theodorescu, hatte nämlich für einen Gala-Abend in Verden/Aller zugesagt, doch der bereits beauftragte Spediteur aus dem Rheinland musste wegen Annahme zu vieler Zusagen absagen. Aber Speditionsneuling Johannsmann stand parat. Die Theodorescus blieben bis zu ihrem Tode seine Kunden, wie auch er treu zum Unternehmen Niehoff steht. Über 30 Fahrzeuge lieferte der Familienbetrieb bisher an Fritz Johannsmann. Eine Partnerschaft auf Freundesbasis…

Quelle: Hans-Peter Viemann

Foto: HPV MedienService/ Schlüsselübergabe an Scania-Geschäftsführer Peter Hornig an Fritz Johannsmann, beobachtet von Mathias Niehoff einem der beiden Junior-Chefs der Pferde-Transportfahrzeuge.

Aachen Dressage Youngstars, Weltcup-Springen in Madrid und mehr

Internationales Jugend-Dressurturnier „Aachen Dressage Youngstars“ (CDIJYP) vom 23. bis 26. November in Aachen
Weitere Informationen unter www.aachenyoungstars.de

AUSLANDSTARTS

Internationales Weltcup-Springturnier/Internationales Dressurturnier (CSI5*-W/CDI4*) vom 24. bis 26. November in Madrid/ESP
CSI: Christian Ahlmann (Marl); Marcus Ehning (Borken); Daniel Deusser (Rijmenam/BEL); Ludger Beerbaum (Riesenbeck);
CDI: Isabelle Steidle (Radolfzell).

Weitere Informationen unter www.madridhorseweek.com

Internationales Springturnier (CSI4*/2*) vom 23. bis 26. November in Samorin/SVK
CSI4*: Felix Hassmann (Lienen); Torben Köhlbrandt (Emsdetten); Marco Kutscher (Bad Essen); Marcel Marschall (Altheim); David Will (Pfungstadt); Benjamin Wulschner (Bütow);
CSI2*: Christopher Kläsener (Bad Essen).

Weitere Informationen unter www.xbionicsphere.com/en/equestor

Internationales Jugend-Springturnier (CSIU25/CSIJ/CSICh/CSIP) vom 23. bis 26. November in Lichtenvoorde/NED
CSIU25: Anna-Lena Aust (Münster); Calvin Böckmann (Lastrup); Lea Ercken (Herten); Max Haunhorst (Hagen); Chantal Hebbel (Bergisch-Gladbach); Thomas Kuck (Aachen); Tom Sanders (Dinslaken); Justine Tebbel (Emsbüren); Lars Volmer (Legden); Cedric Wolf (Buchholz); Miriam Zell (Schermbeck);
CSIJ: Sanne-Roos Bals (RB Gouda/NED); Mia-Charlotte Becker (Sendenhorst); Calvin Böckmann (Lastrup); Milja Esser (Wipperfürth); Fiona Klatte (Bad Bentheim); Max Haunhorst (Hagen); Madeleine Kutscher (Hörstel); Carla Schumacher (Bottrop); Jamie van de Sand (Südlohn); Vicky Venschott (Greven); Nadine Volmer (Legden);
CSICh: Vivien Böge (Albersdorf); Mick Haunhorst (Hagen); Henry Munsberg (Osnabrück); Rosalie Rolf (Bremen); Magnus Schmidt (Naumburg);
CSIP: Mia-Charlotte Becker (Sendenhorst); Antonia Beckmann (Kalkar); Charlotte Buschmann (Rödinghausen); Milja Esser (Wipperfürth); Cheyenne Hopkins (Dorsten); Rosalie Rolf (Bremen); Jonas Sander (Rommerskirchen); Magnus Schmidt (Naumburg); Hanna Schreyer (Zeven); Hanna Schumacher (Bottrop).

Weitere Informationen unter www.psclichtenvoorde.nl

Weitere Turniere (*/**) im Ausland mit deutscher Beteiligung
CSI 2*/1*/YH1* CSI Kronenberg/NED vom 23. bis 26. November; www.peelbergen.eu
CSI2*/YH1* CSI Keysoe/GBR vom 24. bis 26. November; www.keysoe.com
CSI2*/YH1* CSI Lier/BEL vom 23. bis 26. November; www.azelhof.be

Quelle: FN-press

Leipzig – Sie sind absolute Publikumslieblinge bei der PARTNER PFERD, präsentiert von der Sparkasse Leipzig und der Sparkassen-Finanzgruppe Sachsen. Auch vom 18. bis 21. Januar 2018 werden die besten Gespannfahrer der Welt den Besuchern der Leipziger Messehallen ordentlich einheizen. Dabei geht es für die Meister der Leinen um die allerletzten Weltcup-Punkte.

 

Am vergangenen Wochenende fiel der Startschuss für den FEI World Cup der Gespannfahrer in Stuttgart. Am ersten Dezemberwochenende können die dynamischen Vierspänner sowohl in Stockholm (SWE) als auch in Budapest (HUN) für ihren Weltcup punkten. Vor Weihnachten geht es noch nach Genf (SUI) und London (GBR). Auch in Mechelen (BEL) sind die Vierspänner dabei, genauso wie die Springreiter und Voltigierer. Die PARTNER PFERD in Leipzig liefert die letzte Station, bevor es vom 2. bis 4. Februar 2018 zum Finale nach Bordeaux (FRA) geht.
Im Januar 2017 war es der Australier Boyd Exell, der zunächst mit der Sparkassen-Trophy die Einlaufprüfung gewann und anschließend auch den Topscore der Leipziger Weltcup-Station einfuhr. Die Halle stand Kopf, denn er ist seit Jahren das Maß aller Dinge. Ihn fahren zu sehen, ist für Fahrsportfans und Neulinge der Disziplin gleichermaßen ein packendes Erlebnis. Nach seinem Triumph in Leipzig siegte Boyd Exell übrigens auch im Weltcup-Finale, das er nach 2012, 2014 und 2015 zum vierten Mal gewonnen hat. Der Fahrer-Superstar ist zudem vierfacher Weltmeister und zählt zu den Stammgästen in Leipzig.

 

Infos zu den Tickets und Bestellung erfolgt über www.partner-pferd.de.

PARTNER PFERD | 18. – 21. Januar 2018:

Sparkassen-Cup · Longines FEI World Cup™ Jumping
FEI World Cup™ Driving · FEI World Cup™ Vaulting
Ausstellung · Leipziger Pferdenacht · Sparkassen Sport-Gala

Traditionell zu Beginn des Jahres vereint die PARTNER PFERD hochkarätigen Turniersport mit einer umfassenden Ausstellung, informative Sonderschauen mit unterhaltsamen Abendshows, eine Kinder-Erlebniswelt mit abwechslungsreichen Vorführungen und Präsentationen im Aktionsring. Die PARTNER PFERD zeigt facettenreichen Reitsport mit Stars zum Anfassen und lockt jährlich rund 70.000 Pferdesportfans, Profi- und Hobbyreiter sowie Interessenten für Urlaub und Freizeit zu Pferde nach Leipzig.

Die PARTNER PFERD im Internet: www.partner-pferd.de und www.facebook.com/partnerpferdleipzig

Quelle: EN GARDE Marketing GmbH

Foto: Sportfotos-Lafrentz.de/ Der australische Weltcupsieger Boyd Exell kommt auch 2018 zur PARTNER PFERD nach Leipzig

Die Dressur-Bundestrainerin im Gespräch – Bei den „Aachen Dressage Youngstars“ ist sie Teil des Show-Programms
Am Donnerstag starten die „Aachen Dressage Youngstars“ – ein internationales Dressur-Nachwuchsturnier. Auch die Bundestrainerin wird vor Ort sein und am Samstagabend bei der „Youngstars Late Night“ Teil des Show-Programms sein. Wir sprachen mit Monica Theodorescu über das Nachwuchsturnier, die Situation im deutschen Dressursport und die Diskussion um die Richter.

Frage: Was bedeutet es für die jungen Dressurreiter, nun auch ein eigenes Turnier in Aachen zu haben?
Monica Theodorescu: Ich bin mir sicher, dass das Aachen Dressage Youngstars einen hohen Stellenwert bekommen wird. Es ist gut und wichtig, dass der Nachwuchs auch bei hochklassigen Hallenturnieren starten kann, so ein Turnier hat am Jahresende gefehlt. In der Halle gibt es den Weltcup und die internationalen Turniere, aber für den Nachwuchs fehlte etwas. Das Aachen Youngstars kann diese Lücke sehr gut schließen, gerade für die Jungen Reiter, die vor dem Übergang ins Seniorenlager stehen, ist das sehr wichtig.

Frage: Warum ist dieser Übergang so schwierig?
Monica Theodorescu: Das Niveau ist ein ganz anderes. Im Seniorenbereich wird Grand Prix geritten und Grand Prix ist sehr schwer, und der Schritt in diesen Sport riesig. Für die wenigsten funktioniert er nahtlos, wenn die Sportler erstmalig auf diesem Niveau unterwegs sind, bekommen viele erst einmal Schnappatmung, weil sie merken: Hier geht es nochmal ganz anders zur Sache. Die Lektionen kommen mit einem ganz anderen Schwierigkeitsgrad in wesentlich kürzerer Abfolge, da machen viele erst einmal große Augen.

Frage: Wie bewerten Sie die Situation im deutschen Nachwuchsbereich?
Monica Theodorescu: Sehr, sehr gut. Die deutschen Dressurreiter haben in diesem Jahr bei Championaten 16 Goldmedaillen gewonnen – die Senioren stellen dabei die kleinste Gruppe, das zeigt, wie gut wir im Nachwuchsbereich aufgestellt sind.

Frage: Woran liegt das?
Monica Theodorescu: An unserem Fördersystem, das sehr durchlässig ist. Das geht bei den Ponyreitern los – demnächst werden noch die Children dazu kommen – und endet auch beim schwierigen Übergang zu den Senioren nicht. Pro Altersklasse kümmern sich zwei Bundestrainer um die jungen Sportler. Sie haben Lehrgänge, Sichtungs- und Qualifikationsturniere bis hin zu Meisterschaften – und jetzt eben auch noch ein Top-Hallenturnier. Auch der Austausch mit den Landesverbänden klappt super. Und ganz wichtig: Auch im Nachwuchsbereich werden die besten Richter eingesetzt, es kommt hier sehr auf Erfahrung und Augenmaß an.

Frage: Die Richter sind im Jugendbereich wahrscheinlich noch nicht so ein Riesenthema wie im Seniorenbereich,…
Monica Theodorescu: Doch!

Frage: …wie bewerten Sie die Diskussion und die diversen Vorschläge, die es aktuell im Dressursport gibt?
Monica Theodorsecu: Zu unserem Sport gehören Reiter, Pferd und Richter. Die Richter wissen, dass sie eine große Verantwortung haben und die Reiter wissen, dass sie mit Richter-Urteilen umgehen müssen. Was die Verfahren angeht, ist ja bereits viel ausprobiert worden und viel – zum Glück – auch schnell wieder verworfen worden. Natürlich wünschen wir uns alle ein einheitliches System mit möglichst wenig Diskussionen. Auch wenn die Diskussionen und Emotionen zum Sport dazugehören.

Frage: Die FEI hat den Vorschlag, die Noten-Ausreißer nach oben und unten zu streichen, nun erstmal zurückgestellt.
Monica Theodorescu: Was ohnehin niemals zu mehr Qualität geführt hätte.

Frage: Stattdessen…
Monica Theodorsecu: …muss immer weiter geschult werden. Und wenn ein Richter mehrfach eine schlechte Leistung abliefert, dann muss über Sanktionen nachgedacht werden.

Frage: Wie könnten diese aussehen?
Monica Theodorescu: Das kann sein, dass vermehrt Seminare besucht werden müssen, das kann aber auch eine Sperre sein. Wenn ein Reiter schlecht reitet, ist er nicht platziert. Wenn ein Richter schlecht richtet, passiert – nichts. Natürlich kann sich jeder mal vertun oder einen schlechten Tag haben und grundsätzlich gilt es, die Richterurteile zu akzeptieren. Doch über Sanktionen muss in der aktuellen Diskussion auch nachgedacht werden. Durch das Streichen von Noten wird der Sport jedenfalls weder besser noch transparenter.

Frage: Im Springsport scheint die deutsche Vormachtstellung zu schwanken, zumindest wenn man auf die Weltrangliste schaut. Ihr Kollege Otto Becker hat gerade gesagt, dass das unter anderem daran liegt, dass gute Pferde früh ins Ausland verkauft werden. Sehen Sie diese Gefahr auch für die Dressur?
Monica Theodorescu: Es werden tatsächlich viele Pferde schon sehr jung verkauft, auch wenn ich da bislang keine Gefahr für uns erkennen kann. Und aus wirtschaftlicher Sicht verstehe ich die Züchter und Pferdebesitzer sogar. Denn es ist sehr schwer, Sponsoren für ein Nachwuchspferd zu gewinnen. Wir sind in der glücklichen Situation, noch Mäzene und Sponsoren zu haben, die uns auch die Top-Pferde halten können. Schauen Sie sich unsere aktuellen Mannschaftspferde an, das funktioniert alles über diese private Schiene, auch wenn wir in diesem Jahr mit „Suppenkasper“ von Helen Langehanenberg ein Top-Pferd ziehen lassen mussten.

Frage: Top-Pferde und Top-Reiter werden wir auch ab Donnerstag bei den Aachen Dressage Youngstars erleben. Am Samstagabend wartet ein besonderer Leckerbissen auf die Besucher, bei der „Late Night“ werden wir unter anderem Sie erleben…
Monica Theodorescu: Da freue ich mich riesig drauf. Zusammen mit den beiden Nachwuchsreiterinnen Julia Hamm und Jill de Ridder werden wir Einblicke ins Training geben und ich habe das Vergnügen, die Lektionen der beiden kommentieren zu dürfen. Das wird ein toller Abend werden.

Quelle: Niels Knippertz

Foto: CHIO Aachen/ Holger Schupp

Sieger und Platzierte in Stuttgart, Verden, Las Vegas/USA und Opglabbeek/BEL

Internationales Weltcup-Dressur-, Spring- und Fahrturnier (CDI-W/CSI-W5*/CAI-W) „Stuttgart German Masters“ vom 15. bis 19. November in Stuttgart

Grand Prix
1. Isabell Werth (Rheinberg) mit Weihegold OLD; 82,080 Prozent
2. Helen Langehanenberg (Billerbeck) mit Damsey FRH; 76,060
3. Jessica von Bredow-Werndl (Tuntenhausen) mit Zaire-E; 74,740

Grand Prix Kür
1. Isabell Werth (Rheinberg) mit Weihegold OLD; 87,575
2. Dorothee Schneider (Framersheim) mit Sammy Davis jr.; 82,805
3. Helen Langehanenberg (Billerbeck) mit Damsey FRH; 79,615

Grand Prix
1. Isabell Werth (Rheinberg) mit Don Johnson FRH; 75,560
2. Fabienne Lütkemeier (Paderborn) mit D’Agostino FRH; 74,680
3. Bernadette Brune (Westerstede) mit Spirit of the age OLD; 72,200

Grand Prix Special
1. Isabell Werth (Rheinberg) mit Don Johnson FRH; 77,941
2. Fabienne Lütkemeier (Paderborn) mit D’Agostino FRH; 74,843
3. Hubertus Schmidt (Borchen) mit Imperio; 73,706

Piaff Förderpreis Finale
1. Lisa-Maria Klössinger (Aicha vorm Wald) mit FBW Dakari; 72,140
2. Florine Kienbaum (Ostbevern) mit Doktor Schiwago; 69,060
3. Maire Carolin Beuth (Holdorf) mit Hofglanz; 68,800

Großer Preis
1. Steve Guerdat (SUI) mit Hannah; 0/0/48,19
2. Philipp Weishaupt (Hörstel) mit Asathir; 0/0/48,76
3. Christian Ahlmann (Marl) mit Epleaser van’t Heike; 0/0/49,13

German Master
1. Simone Blum (Zolling) mit DSP Alice; 0/0/33,64
2. Henrik von Eckermann (SWE) mit Cantinero; 0/0/35,24
3. Marcus Ehning (Borken) mit Cristy; 0/0/35,48

Weltcup Fahren
1. Boyd Exell (AUS); 132,14 Sekunden
2. Ijsbrand Chardon (NED); 137,20
3. Georg von Stein (Modautal); 138,83

Indoor Derby
1. Michael Jung (Horb) mit Corazon; 0/40,03
2. Elizabeth Power (IRL) mit Doonaveeragh O One; 0/40,47
3. Eveline Bodemüller (SUI) mit Waldmann; 0/39,21

Weitere Informationen unter www.stuttgart-german-masters.de

Bundesnachwuchschampionat Dressur (Ponyreiter) vom 17. bis 19. November in Verden

Finale Bundesnachwuchschampionat Pony Dressur
1. Johanna Kullmann (Hamminkeln) mit Champ of Class; 17,8 (8,8/9,0)
2. Mette Schön (Porta Westfalica) mit Jokers Jungle Prince; 17,3 (8,5/8,8)
3. Alegra Schmitz-Morkramer (Hamburg) mit Loreley; 16,6 (8,3/8,3)

Weitere Informationen unter www.psvhan.de

Internationales Weltcup-Springturnier (CSI4*-W) vom 14. bis 19. November in Las Vegas/USA

Weltcup Springen
1. Richard Spooner (USA) mit Chatinus; 0/0/37,30
2. Alison Robitaille (USA) mit Serise du Bidou; 0/0/40,20
3. Karrie Rufer (USA) mit Georgie d’Auvray EC; 0/Ret.

13. Christian Heineking (Wesenberg) mit NKH Calango; 8/78,25

Weitere Informationen unter www.showpark.com

Internationales Jugend-Springturnier (CSIU25/CSIJ/) vom 16. bis 19. November in Opglabbeek/BEL

Großer Preis CSIU25
1. Michael Hughes (USA) mit Carbon; 0/0/39,11
2. Hannes Symons (BEL) mit Jugana; 0/0/39,95
3. Stefanie van den Brink (NED) mit Salt’N Peppa; 0/0/40,82

9. Nina Piasecki (Mönchengladbach) mit Zodiac VZ; 1/73,10

Großer Preis CSIJ
1. Emilie Conter (BEL) mit Viva; 0/0/31,22
2. Oliver Fletcher (GBR) mit Disckoboy D.N.; 0/0/31,63
3. Pam Nieuwenhuis (NED) mit Vendorlux V; 0/0/33,69

22. Marie Ligges (Ascheberg) mit Cassandra L; 4/68,94

Weitere Informationen unter www.sentowerpark.com

Quelle: FN-press

Das Landgestüt Warendorf musste am 16. November Abschied vom Rheinisch-Deutschen Kaltblüter EMILIO nehmen. Der elfjährige Hengst musste aufgrund einer schweren Erkrankung erlöst werden.
Der ED OSKAR – NELINGER – Sohn wurde von Anton Ostrup in Lüdinghausen gezogen. EMILIO war überragender Siegerhengst der NRW-Kaltblutkörung 2008. Seine Feldprüfung absolvierte er im Jahr darauf in Warendorf mit einer souveränen Wertnote von 7,69. Der ganggewaltige und sympathische Fuchsschimmel war bewährt bei Hengstparaden und weiteren Veranstaltungen des Landgestüts an der Tete der Traberwagenquadrille und als Fahrpferd.
Mit seinen Nachkommen sorgt EMILIO auf Schauplätzen für Aufsehen. Er brachte zwei gekörte Söhne, darunter den Sieger der NRW-Kaltblutkörung 2014. Im selben Jahr siegte seine Tochter Elenor bei der Feldprüfung in Warendorf. Insgesamt sind vier seiner Töchter mit einer Staatsprämie ausgezeichnet worden. Mit Elfe stellte er 2015 Eliteschau-Siegerin in Westfalen. Bereits zwei Jahre zuvor war eine weitere Tochter hier 2. Reservesiegerin.

Quelle: Nordrhein-Westfälisches Landgestüt

Foto: Georg Frerich/ Emilio

Damme – Der Sieg in der Großen Tour am Freitag hat ihm Lust auf mehr gemacht und das “mehr” bekam er am Sonntag: Nationenpreisreiter David Will hat mit dem Chacco-Blue-Nachkommen Chillert Blue den Großen Preis von Damme gewonnen. Unter zwölf Teilnehmern im Stechen gelang dem Pfungstädter, der 2018 seine “Zelte” in Damme aufschlagen wird, eine fein berechnete und fehlerfreie Runde.

“Ich war zwar schon hier in Damme, aber noch nie zum Turnier”, so der 29 Jahre alte Berufsreiter, der in Bayern geboren und aufgewachsen ist. “Aber das gefällt mir auch sehr gut hier.” Will wird gemeinsam mit seinem Kollegen, dem Deutschen Meister von 2016, Andreas Kreuzer (Herford), im kommenden Jahr nach Damme umziehen. Beide wollen sich im Reitsportzentrum zusammen selbstständig machen. Dafür schaffen die Eigentümer Platz in Form einer neuen Reithalle und der Erweiterung der Stalltrakte.

Platz zwei im Weltranglistenspringen, das von den Firmen Blasek Immobilien, Yorse und Conveni präsentiert wurde, holte sich der Westfale Tim Rieskamp-Goedeking mit der Württemberger Stute Bao Loi vor dem erst 23 Jahre alten Dänen Mathias Norhaeden Johansen, der im Stall Rijkens in Elmshorn für den Beritt zuständig ist und seinem Con Calle. Insgesamt 40 Paare traten zum Hauptereignis des CSI2* Damme in Niedersachsen an – zwölf gelang der Sprung ins Stechen. Darunter auch Carsten-Otto Nagel aus Wedel, der mit L`Esperance Vierter wurde.

Turnierchef Schmerling zufrieden
Turnierchef Peter Schmerling zeigte sich vor allem mit dem Sport zufrieden: “Wir haben sehr sehr gute Runden gesehen und wirklich spannende Entscheidungen. Die Resonanz zeigt auch, dass der Weg, den wir gehen, richtig ist.” Schmerling ist auch international als Richter ein vielgefragter Experte, hat stets ein offenes Ohr für die Reiterinnen und Reiter und greift Ideen und Anregungen gern auf, um sie bei Dammes Turnieren umzusetzen. Das Reitsportzentrum Damme ist noch zweimal Gastgeber für nationale Turniere im Jahr 2017: Vom 30. November bis zum 3. Dezember und vom 7. bis 10. Dezember. Dann stehen die Nachwuchspferde und Prüfungen von Kl. E – S im Mittelpunkt.

Ergebnisübersicht CSI2* Damme

03 Zwei-Phasen -Springen internat. (1,25m) Kleine Tour
1.Michael Heckmann (isterberg), Ludger G 0/ 24,08
2. Stine Almind-Pedersen (Dänemark), Smilla, 0/25,06
3.Kanako Ito (Japan), Jarko van`t Kieselhof 0/26,26
4.Nele Grafmüller (Riesenbeck), Lola likes Looping 0/26,78
5. Reggy Hoffmann-Fenten (Niederlande), Cassina Lh Z, 0/ 28,62
5. Enno Klaphake (Steinfeld), Casena 0/ 28,62

26 Stilspringwettbewerb mit erlaubter Zeit und Stechen, Preis der Firma Beeken
1.Timo Dieckmann (Neuenkirchen), Lexus, Note 8,4
2.Hannah Olding (Dwergte), Just magic, 8,2
3.Alina Kohne (Herzlake), Coutreau, 7,8
4.Marie Knoop (Riesenbeck), Mac, 7,8
5.Louisa Isenberg (Diemarden), Little Fame, 8,0
6.Laurin Antz (Ganderkesee), Veni Vidi Vici, 7,8

22 Zwei-Phasen-Springen Kl. S* (1,40m) Große Amateur-Tour, Preis der Firma PSI GmbH
1.Chantal Rose (Pritzwalk), Armani 0/ 22,30
2.Emmy Pauline Kröger (Hamburg), Danthes H 0/22,67
3.Holger Hecht (Dahlenburg), Sjinto 0/ 22,91
4. Katharina Rohn (Kreiensen-Rittierrode), Sally Brown 4/ 22,76
5.Holger Hecht (Dahlenburg), Ari 4/ 23,63
6.Andreas Teicher (Rudow), Lejour, 4/ 26,45

19 Zwei-Phasenspringen (1,25m) Mittlere Amateur-Tour, Preis der Yorse GmbH
1.Tina Trampnau (Leipzig), Novalie` S, 0/ 22,78
2.Miriam Wieland (Köln), Pontistar, 0/23,69
3.Mick Haunhorst (Hagen a.T.W.), Conquest 0/24,34
4.Miriam Wieland (Köln) Polarnacht, 0/ 24,51
5.Holger Hecht (Dahlenburg), Sam 0/ 24,89
6.Jens Heine (Leipzig), n-tree Solutions Deja Vue 0/ 27,35

16 Zwei-Phasen-Springen (1,25m) Kleine Amateur-Tour, Preis der Frma Tom Wessel Reitsport
1.Lara Witte (Kirchhörde), London 0/ 23,70
2.Bettina Wichmann (Bremen-Oberneuland), New York, 0/ 23,78
3.Claudia Schwöbel (Rheinberg), Artist PW, 0/24,78
4.Katrin Alkenings (Rastede), Cam Caruso 0/25,76
5.Qjanqian Wang (China), Lorio 0/ 26,38
6.Bettina Wichmann (Bremen-Oberneuland), Montanus Candy 0/27,20

Informationen zum Reitsportzentrum und zum Turnier: https://rzd.de

Bei Facebook: https://www.facebook.com/reitsportzentrumdamme/

Bei Twitter: https://twitter.com/rzdamme

Quelle: Comtainment GmbH

Foto: Andreas Hilgenberg/ David Will und Chellert Blue sicherte sich den Großen Preis  beim CSI2 Damme.

(Heidmühlen) Seit dem 1. November gibt es zwei Sportunternehmen unter einem Dach auf dem Radesforder Hof in Heidmühlen: Christian Hess Showjumping bereits seit sechs Jahren, ganz neu ist Dirk Schrade Eventing dabei. Mit “Sekt, Suppe, Salzstangen, Stallrundgang” und viel Klönschnack eröffneten die beiden Championatsreiter praktisch ganz offiziell die zukünftige Zusammenarbeit. Mit dabei FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau, Norbert Boley (Holsteiner Verband), Vielseitigkeits-Bundestrainer Hans Melzer und gleich zwei Olympiahelden – Hinrich Romeike und Peter Thomsen…

Etliche Kollegen und Freunde, teils aus der Nachbarschaft, sowie Partner und Pferdebesitzer waren der Einladung von Schrade und Hess auf den Radesforder Hof gefolgt, um zu gratulieren und sich umzuschauen. Beide Reiter sind Profis, behalten jeweils ihre Selbstständigkeit, werden sich aber künftig ergänzen. “Den Wunsch, zusammen zu arbeiten hatten wir ja schon lange”, so Christian Hess, “vor einem Jahr sind wir dann mal in die Planung eingestiegen und haben das konkretisiert.”

Schrade zog gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin, der Dressurreiterin Johanna von Fircks nach Heidmühlen um, wohnen wird das Paar in Nehms. Eines hat Schrade sofort verinnerlicht – die norddeutsche Art der Begrüßung: “Moin – das hab ich schon gleich gelernt”, zwinkerte der 39-jährige Mannschafts-Olympiasieger Vielseitigkeit von 2012. Beide Reiter betonten, dass sie sich viel vorgenommen haben, wirtschaftliche Verantwortung übernehmen für den Radesforder Hof, der der Eigentümerfamilie Meerpahl weiterhin gehört, aber auch sportliche Erfolge auf dem Plan haben. “Christian wird sich nicht mit einer Silbermedaille bei der DM begnügen und auch ich hätte gerne nochmal eine Einzelmedaille”, so Schrade.

Mittelfristig haben Christian Hess und Dirk Schrade weitere Pläne im Bereich Training, Lehrgang und eventuell auch für ein Turnier. Vorrangig geht es beiden aktuell jedoch darum, die tägliche Zusammenarbeit auf der Anlage zu verfeinern und im Sport erfolgreich zu sein.

Zwei Hallen, mehrere Stalltrakte und eine Futtermittelhalle, Außenplätze für Spring- und Dressursport, Führanlage und Weideland gehören zum Radesforder Hof in Heidmühlen. Dressurreiterin Johanna von Fircks müsse sich zudem keine Sorgen darum machen, nur zwischen Hindernissen ihre Dressurpferde zu trainieren. “Wir haben ja eine zweite Halle. Johanna muss also nix wegräumen,” versicherte Hess augenzwinkernd….

Quelle: Arbeitsgemeinschaft Christian Hess Showjumping und Dirk Schrade Eventing

Foto: Janne Bugtrup/ Ganz offiziell eröffneten Dirk Schrade und Christian Hess ihre Zusammenarbeit unter einem Dach: v.l. Diana Meerpahl (Radesforder Hof), Christoph Hess, Freya Rethemeier (Support D. Schrade), Dirk Schrade, Ilse Hess und Christian Hess.