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Ein neues Talent gibt sich in diesem Jahr bei der APASSIONATA-Tournee „Im Bann des Spiegels“ die Ehre: Die Kunst von Nina Lill, einer im Turniersport sehr erfolgreichen Westernreiterin, ist in der Show zu bewundern. Obgleich sie schon häufig im Rahmen von Messen und anderen Reitsportevents aufgetreten ist, hat die große Tour von APASSIONATA einen anderen Stellenwert. Über acht Monate hinweg wird die 27-jährige Pfälzerin fast jedes Wochenende in einer anderen Stadt mit ihrem Quarter Horse „Jewel“ auftreten. Ein Zeitplan, an den sich Reiter und Pferd erst gewöhnen müssen. Doch der Einsatz lohnt sich, wie sich schon in den ersten Showstädten zeigte! Mit tosendem Applaus wird jeder der atemberaubend schnellen Spins des Western-Paares belohnt, das größte Lob für die harte Arbeit. Doch die anmutige Amazone ist auch abseits der Show in der Reiterszene wohlbekannt: Gemeinsam mit Wallach „Jewel“ wurde sie 2009 Europameisterin im Team und einzeln im „Reining“, einer Abfolge schwieriger Manöver im Galopp. Ein Jahr zuvor gewann sie in Kreuth bei Nürnberg mit dem hübschen Fuchs das Derby-Championat – und die Erfolgsserie von Nina Lill setzt sich immer weiter fort. In einem kurzen Interview erzählt sie, wie das Westernreiten ihr Herz eroberte und was es heißt, bei APASSIONATA dabei zu sein:

Foto: Apassionata - Westernreiten / western riding

Foto: Apassionata – Westernreiten / western riding

Wie bist du zum Western-Sport gekommen?
Westernreiten ist meine große Leidenschaft, seit ich 10 Jahre alt bin. Zuerst bin ich Ponys geritten und habe mich auch am englischen Reitstil versucht. Aber über meine Mutter und meine erste Quarter Horse-Stute „Robins“ entdeckte ich das Westernreiten für mich und bin dabei geblieben. Diese energiegeladene Reitweise entspricht einfach meinem Charakter und ist so zu einer absoluten Passion geworden!

Foto: Apassionata - Freiheitspferd und Tuchartistin / Liberty horse with silk act

Foto: Apassionata – Freiheitspferd und Tuchartistin / Liberty horse with silk act

Was ist das Besondere an deinem Pferd „Jewel“?
„Jewel“ ist von meiner Mutter selbst gezogen und wirklich ein Ausnahmepferd. Während seiner Ausbildung haben wir schnell gemerkt, dass sehr viel mehr als ein reines Freizeitpferd in ihm steckt und ihn entsprechend gefördert. Er war von Anfang an unser Liebling und ist es bis heute geblieben. „Jewel“ ist unglaublich kooperativ und weiß genau, wann er 100% geben muss. Mit ihm bin ich 2009 auch Europameisterin im Reining geworden! Um so etwas zu erreichen, muss man schon einen ganz besonderen vierbeinigen Partner haben. Das ist auch der Grund, aus dem ich ihn zu APASSIONATA mitnehme – er ist einfach der Beste!

Foto: Apassionata - Comedy-Pferd „Simba“ / comedy horse „Simba“

Foto: Apassionata – Comedy-Pferd „Simba“ / comedy horse „Simba“

Was bedeutet es für dich, bei APASSIONATA dabei zu sein?
APASSIONATA bedeutet für mich, mit tollen anderen Reitern eine unvergessliche Zeit zu erleben und auch, mich mit „Jewel“ zusammen weiter zu entwickeln. Ich bin natürlich schon auf mehreren Shows geritten, aber eine so große und lange Tournee durch Europa haben wir noch nie mitgemacht. Es ist für mein Pferd und mich ein großes Abenteuer.

 

Die neue APASSIONATA Show „Im Bann des Spiegels“:
Wie immer bei APASSIONATA erwartet die Besucher mit „Im Bann des Spiegels“ ein einmaliges Zusammenspiel aus Reitkunst der Superlative, in Szene gesetzt durch wundervolle Kompositionen aus zauberhaften Lichtinstallationen, Bühneneffekten und emotionsgeladenen Rhythmen, Melodien und Tanzchoreografien. Neu sind diesmal Einlagen hochkarätiger Akrobatik auf und über der Erde, ebenso wie die Performance einer Ikone der Westernreiterei. Erstmals treten überdies niedliche Welshponys in der Show auf, und auch die große Freiheitsdressur überrascht, begeistert und berührt! Auf diese Weise möchte sich das APASSIONATA-Team einmal mehr selbst übertreffen und bis Juni 2016 Zuschauer in 30 Städten Europas im wahrsten Sinne in den Bann ziehen!

Weitere Details, den Tourplan sowie Bildmaterial finden Sie unter http://www.apassionata.com/im-bann-des-spiegels/?utm_source=Reiterportal%2024&utm_medium=PR-Text&utm_campaign=apa%2013%20National

Mehr Informationen unter http://www.apassionata.com/im-bann-des-spiegels/?utm_source=Reiterportal%2024&utm_medium=PR-Text&utm_campaign=apa%2013%20National

 

Quelle: APASSIONATA GmbH

Foto: Apassionata/ Logo APASSIONATA Im-Bann-des-Spiegels

Ankum – Mit fünf Tagen Dressursport der Extraklasse startete der Ankumer Dressur Club bereits an diesem Mittwoch in die erste Runde von insgesamt vier Turnieren im P.S.I. Sport- und Auktionszentrum in Ankum. Junge Pferde, junge Reiter, Amateure und Professionals messen sich insgesamt acht Mal im Jahr – vier Mal im Frühjahr und vier Mal im Herbst – bei allerbesten Turnierbedingungen und anspruchsvoller Konkurrenz im Dressurviereck der Reitanlage am See- und Sporthotel Ankum.

Vor allem junge Nachwuchstalente, aber auch die „alten Hasen“ der Professionals machten den Anfang und zeigten vielversprechende Leistungen. Namhafte Reiter präsentierten beispielsweise ihren Nachwuchs in der Youngster-S-Dressur auf den vorderen Rängen: Kira Wulferding aus Wildeshausen siegte im Sattel der siebenjährigen Rheinländer Stute Bohemian Rhapsodie von Belissimo M mit einem Ergebnis von 72,381 Prozent in der stark besetzten Prüfung für sieben- bis neunjährige Pferde. Die achtjährige Sandro Hit-Tochter Sardera S wurde, ebenfalls unter Wulferding, mit 71,111 Prozent bewertet und belegte Rang zwei. Münsteraner Michael Klimke komplettierte mit dem ebenfalls achtjährigen Londonderry-Weltmeyer-Nachkommen Lemony´s Nicket und 70,635 Prozent die Top drei, gefolgt von Hagener Christoph Koschel mit Ballentines und der bereits bei den U25 Europameisterschaften in Hagen mit Mannschafts-Gold und zweifach Einzel-Silber gekürten Florine Kienbaum aus Lohmar mit Dorincourt.

Der Grand Prix, ebenso wie der Grand Prix Special – die schwersten Dressurprüfungen dieses Dressurmeetings – waren die Ausbeute von Johannes Augustin aus Menslage, der die elfjährige Westfalen Stute Donatella von De Kooning x Rubinstein I zu jeweils 70,75 und 70,76 Prozent pilotierte und damit Bianca Kasselmann, die auf ihren Welt Hit I O-Nachkommen Wish Wonders vertraute, jeweils auf Rang zwei verwies. Der dritte Rang im Grand Prix de Dressage ging an die Schwedin Michelle Hagman im Sattel von Royal Boy H – Ilka-Kerstin Geiss aus Mieste belegte mit Last-Minute den Bronzerang im Special.

Die „Kleine Tour“ der Professionals war die Ausbeute von Marion Wiebusch, die im Sattel des 13-jährigen Hannoveraners Renoir Marte´n von Rohdiamant sowohl den Prix St. Georges, als auch die Intermediaire I für sich entschied und damit S-Sieg Nummer 30 und 31 dieser Saison feiern durfte. Rainer Schwiebert aus Kattendorf belegte mit Helenenhof´s Catoo, einem Holsteiner Hengst von Con Air, jeweils den zweiten Platz.

Der Eintritt ist bei allen ADC-Turnieren frei, Besucher sind herzlich willkommen. Informationen, Zeitplan, Starter- und Ergebnislisten finden Sie unter www.ankumer-dressur-club.de.

Ergebnisse im Überblick:

8 Dressurprüfung Kl.S*, Für 7-9 jährige Pferde:
1. Kira Wulferding (Wildeshausen), Bohemian Rhapsodie
2, 72.381%; 2. Kira Wulferding (Wildeshausen), Sardera S, 71.111%;
3. Michael Klimke (Münster), Lemony’s Nicket, 70.635%;
4. Christoph Koschel (Hagen a.T.W.), Ballentines 10, 69.008%;
5. Florine Kienbaum (Lohmar), Dorincourt 4, 68.175%;
6. Briana Burgess (AUS/Münster), Sissi 769, 68.135%;

17 Dressurprüfung Kl. S*** – Grand Prix de Dressage:
1. Johannes Augustin (Menslage), Donatella 63, 70.767%;
2. Bianca Kasselmann (Hagen a.T.W.), Wish Wonders, 69.300%;
3. Michelle Hagman (SWE/Lastrup), Royal Boy H, 68.567%;
3. Henri Ruoste (Finland), Puschkin 11, 68.567%;
5. Jana Kun (Aachen), Vanqueur, 68.433%;
6. Ilka-Kerstin Geiss (Mieste), Last-Minute 3, 68.233%;

11 Dressurprüfung Kl. S* – Prix St. Georges:
1. Marion Wiebusch (Unna), Renoir Marte’n, 70.044%;
2. Rainer Schwiebert (Kattendorf), Helenenhof’s Catoo, 68.509%;
3. Philipp Ruwe (Hagen a.T.W.), Winston 398, 68.289%;
4. Tara Schneider (Düsseldorf), So Dark 2, 67.982%;
5. Sabine Rüben (Würselen), Christ 3, 67.412%;
5. Meike Schmidt (Lingen), Dancing Inwhite, 67.412%;

12 Dressurprüfung Kl. S** – Intermediaire I, Finale:
1. Marion Wiebusch (Unna), Renoir Marte’n, 69.825%;
2. Rainer Schwiebert (Kattendorf), Helenenhof’s Catoo, 69.518%;
3. Marion Wiebusch (Unna), Hironimo 3, 67.237%;
4. Aaron Quinn (AUS/Hagen a.T.W.), Lumberjack 12, 66.798%;
5. Cathryn Rippelbeck (Hörstel), Fidelio 288, 65.570%;
6. Ruth Kleine Stüve (Garrel), Divinus Aurus, 65.351%;

18 Dressurprüfung Kl. S*** – Grand Prix Special, Finale:
1. Johannes Augustin (Menslage), Donatella 63, 70.752%;
2. Bianca Kasselmann (Hagen a.T.W.), Wish Wonders, 70.490%;
3. Ilka-Kerstin Geiss (Mieste), Last-Minute 3, 70.065%;
4. Jana Kun (Aachen), Vanqueur, 69.052%;
5. Michelle Hagman (SWE/Lastrup), Royal Boy H, 68.203%;
6. Jana Kun (Aachen), Ballerina 262, 68.072%;

6/1 Dressurprüfung Kl.M*, Teilnehmer der Altersklasse REI:
1. Christoph Koschel (Hagen a.T.W.), Shakespeare 82, 70.404%;
2. Nicole Wego (Hagen a.T.W.), Duca di Maggio, 68.586%;
3. Annika Feldhaus (Hagen a.T.W.), Fürst Schufro, 68.030%;
4. Sebastian Schilpp (Kattendorf), Don Larino 3, 67.980%;
5. Kirsten Heek (Coesfeld), Wilco Blue, 67.929%;
6. Katharina Pickel (Langenhagen), Fulmer Feather Duster, 67.475%

6/2 Dressurprüfung Kl.M*, Teilnehmer der Altersklassen JUN & JR:
1. Kim Burschik (Iserlohn), Powerfee GB, 72.677%;
2. Ann-Sophie Lückert (Bad Zwischenahn), Fairmont 10, 70.051%;
3. Helena Ernst (Bottrop), Rose Magic 2, 68.636%;
4. Nane Grunwald (Bad Essen), Sülberg, 68.535%;
5. Nane Grunwald (Bad Essen), Solitaire 89, 67.727%;
6. Rika Wessels (Höltinghausen), Sir Dancer- S, 67.424%;

ADC Turniere Herbst 2016:
28.09.-02.10.2016
19.-23.10.2016
02.-06.11.2016
09.-13.11.2016

Quelle: P.S.I. GmbH

Foto: ADC/ Siegerehrung im Grand Prix Special: v.l. Johannes Augustin, Bianca Kasselmann, Ilka-Kerstin Geiss, Jana Kun, Michelle Hagman, Nicole Wego und Richterin Ute von Platen.

(München) Die Olympiahalle in München ist Standort für die sechste und entscheidende letzte Etappe der DKB-Riders Tour vom 10. bis 13. November 2016. Und die Konstellation vor dem Endspurt verspricht ein hochspannendes Finale in der internationalen Springsportserie. Protagonisten sind Marcus Ehning (Borken), Andre Thieme (Plau a.S.) und Philip Rüping (Mühlen) – das Trio an der Spitze der DKB-Riders Tour ist dicht beieinander, die Entscheidung, wer die internationale Springsportserie gewinnt, fällt tatsächlich erst bei den Munich Indoors und es sitzt „viel Druck“ dahinter.

Münchens Hallenturnier ist in diesem Jahr ein Vier-Sterne-CSI. Alllein der Große Preis der Deutschen Kreditbank AG –  sechste und entscheidende Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour –  ist mit 90.000 Euro Preisgeld dotiert, hinzu kommt die Qualifikation zur Wertungsprüfung am Samstag: Das Championat von München ist mit 30.000 Euro Preisgeld dotiert. Und auf die Top-Drei in der DKB-Riders Tour warten zudem drei glänzende, hochmobile Preise – drei PKW im Gesamtwert von 275.000 Euro!

Jeder kann jeden schlagen…
Weltklassereiter Marcus Ehning aus Borken war der Pechvogel des deutschen Teams bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Weil sein Cornado NRW sich im Trainingsspringen vertrat, mußte der Westfale verzichten. Zurück in Europa setzte Ehning in der Folge zu einer Siegesserie an, gewann die DKB-Riders Tour-Etappen in Münster mit Pret a tout und zwei Wochen später in Paderborn mit Comme il Faut. Nun kommt er mit 58 Punkten und als Führender der Serie nach München. Mit welchen Pferden? „Ehrlich, ich hab noch keine Idee…mal schauen“, sagt der Springreiter aus Borken verschmitzt. Hinter Ehning liegen zwei Kollegen „auf der Lauer“: Punktgleich mit 43 Zählern sind das der dreimalige Derbysieger Andre Thieme aus dem mecklenburgischen Plau am See und Philip Rüping aus Mühlen. Dahinter hat sich die Titelverteidigerin Janne Friederike Meyer (Hamburg) mit 32 Punkten positioniert.

So eng ist es!
Bedenkt man, dass ein Sieg in der Wertungsprüfung 20 Punkte bringt, Platz zwei 17 Punkte, Platz drei 15 Zähler usw., dann wird deutlich, dass in der Sptzengruppe noch gar nichts entschieden ist. Jeder kann jeden ablösen. Es wird also garantiert hochspannend in der Münchner Olympiahalle! Auch Thieme, Rüping und Meyer können von den folgenden Reitern noch überrundet werden und zu den Verfolgern zählen im Ranking Reiter wie der Ire Cameron Hanley (30 Punkte) oder Riesenbecks Philipp Weishaupt (28).

Drei Partner – eine Serie
Erwartungsfroh und gespannt blicken Titelsponsor DKB und die beiden Haupsponsoren BEMER Int. AG und mauser einrichtungssysteme GmbH & Co. KG der sechsten und letzten Etappe der DKB-Riders Tour in der Saison 2016 entgegen. Die DKB ist seit 2010 Titelsponsor der einzigen internationalen Springsportserie in Deutschland und zählt zu den größten und bedeutendsten Sponsoren im Pferdesport. Für BEMER Int. AG und mauser einrichtungssysteme GmbH & Co. KG ist der Saison-Countdown eine Premiere. Beide Unternehmen sind erstmals als Hauptsponsoren Teil der DKB-Riders Tour.

Ranking DKB-Riders Tour nach fünf von sechs Etappen:
Marcus Ehning (Borken), 58 Punkte
Andre Thieme (Plau am See), 43
2. Philip Rüping (Mühlen), 43
4. Janne Friederike Meyer (Hamburg), 32
5. Cameron Hanley (Irland), 30
6. Philipp Weishaupt (Riesenbeck), 28
7. Holger Wulschner (Passin), 22
8. Patrick Stühlmeyer (Osnabrück), 20
8. Billy Twomey (Irland), 20
10. David Will (Pfungstadt), 18

Etappen der DKB-Riders Tour 2016
Horses & Dreams, Hagen a.T.W.                       20.04. – 24.04.2016
Deutsches Spring- & Dressur-Derby, Hamburg    04.05 – 08.05.2016
Internationales Pfingstturnier, Wiesbaden            13.05 – 16.05.2016
Turnier der Sieger, Münster                            25.08. – 28.08.2016
Paderborn Challenge, Paderborn                08.09 – 11.09.2016
Munich Indoors, München                            10.11 – 13.11.2016

DKB-Riders Tour im Internet – www.DKB-riderstour.de ,
Bei Facebook:  http://www.facebook.com/dkbriderstour,
Bei Youtube: https://www.youtube.com/user/DKBRidersTour
Bei Twitter: https://twitter.com/DKBRidersTour .
Am leichtesten finden Sie die DKB-Riders Tour unter dem HashTag #dkbriderstour.

Quelle: Comtainment GmbH

Foto: Stefan Lafrentz/ Marcus Ehning und Comme il faut trumpften in Paderborn in der DKB-Riders Tour auf.

Die letzte Hengstparade steht bevor

Bereits an zwei Sonntag wurden die Besucher der Warendorfer Hengstparaden von einem abwechslungsreichen Programm aus rasanten Schaubildern, anspruchsvollen Dressurlektionen und eindrucksvollen Quadrillen begeistert.

Am Sonntag den 02. Oktober lädt das Nordrhein-Westfälische Landgestüt ab 14 Uhr zur letzten Veranstaltung in diesem Jahr ein. Auch dann werden die rund 100 teilnehmenden Hengste ihr Können zeigen. In 19 Schaubildern präsentieren sie sich vor der Kutsche, unter dem Sattel und an der Hand. Mitreißend ist die beliebte Zweispänner-Galoppquadrille, bei der die leuchtend gelben Sandschneider, gezogen von je zwei Pferden, über den Paradeplatz sausen. Die schwergewichtigen Rheinisch-Deutschen Kaltblüter, die Publikumslieblinge, zeigen sich geballt bei der in Sulkys gefahrenen Quadrille, oder aber auch von Auszubildenden geritten Quadrille.  Zum Ende der Hengstparade wird es eindrucksvoll mit dem großen Dressurschaubild bei der 16 Hengste und ihre Reiter, die in historischen Uniformen gekleidet sind, anspruchsvolle Formationen zeigen.

Bereits vor der Veranstaltung können Besucher auf dem denkmalgeschützten Gelände verweilen, die Hengste in den Stallungen in Augenschein nehmen und sich von dem einmaligen Ambiente verzaubern lassen.

Für die den letzten Termin der Warendorfer Hengstparaden gibt es noch Tickets auf der unüberdachten Tribünen für 19,50€ (für Gruppen ab 4 Personen 17,50 €) und Stehplatzkarten für 5 € direkt im Landgestüt und an der Tageskasse. Weitere Infos unter 02581/636915 und auf www.landgestuet.nrw.de.

Quelle: Nordrhein-Westfälisches Landgestüt

Foto: Nordrhein-Westfäliches Langestüt/ Kaltblutquadrille

 

(Kiel) Die Juniorenserie ging quer durch das gesamte Pferdeland Schleswig-Holstein, stand acht Mal im Fokus des Interesses und sorgte für großen Andrang: Der LVM Cup Springen und Dressur feiert zum siebten Mal seit 2010 das Finale bei der internationalen Baltic Horse Show vom 6. – 9. Oktober. Neben Sportpromis wie Janne Friederike Meyer (Hamburg), Vorjahressieger Hans-Thorben Rüder (Greven) oder Rolf-Göran Bengtsson (Schweden), stehen also Lea, Wienke, Robin, Anne-Mieke, Sophie, Caspar, Caroline und alle ihre jungen „Kollegen“ am Samstag und Sonntag mal im Mittelpunkt.

Fragt man die jungen Kandidaten, was so begehrenswert am LVM Cup ist, lautet die Antwort fast immer gleich: „Ich habe letztes Jahr zugesehen und ich will unbedingt auch mal da reiten und mitmachen!“ Kein Zweifel möglich – die Serie und ihr Finale entfalten geradezu magnetische Anziehungskraft. Wer eine der acht Qualifikationen gewonnen hat, ist fortan dank der leuchtend grünen Siegerdecke mit dem Schriftzug LVM Cup gut erkennbar als Finalist – das  gilt als absolut cool. Zwischen 40 und 60 Teilnehmer zählte jede der LVM Cup-Stationen bei den Springreitern, in der Dressur waren es stets rund 30 Teilnehmer –  Zahlen, die deutlich unterstreichen, welchen Stellenwert der LVM Cup Dressur und Springen binnen weniger Jahre in Schleswig-Holstein erreicht hat.

Acht statt sechs
In erstmals acht Stationen konnten sich 15 Dressurjunioren für das Finale bei der Baltic Horse Show empfehlen –  Achtung, ein Junior ist mit Robin Witt dabei, ansonsten ist das LVM Cup-Finale Dressur fest in weiblicher Hand. Im Springen treten insgesamt 34 Springsportkandidaten zum Finale in Kiel an und auch in dieser Disziplin ist es genau ein noch sehr junger Mann, der das „starke Geschlecht“ vertritt – Caspar von Bismarck.

Wann beginnt die heiße Phase?
Am Samstagnachmittag, 8. Oktober, steigt im Außenbereich der Kieler Sparkassen-Arena der Anteil noch sehr junger Teilnehmer, die sich hochkonzentriert auf das Finale im LVM Cup Springen vorbereiten. Das beginnt um 16.45 Uhr mit dem Stilspringen Kl. L mit Stechen. Besonders aufregend –  jeder einzelne Ritt wird öffentlich kommentiert…
„Prime Time“ für die künftige Dressurelite ist Sonntag, 9. Oktober, denn dann startet um acht Uhr, direkt vor der Grand Prix Kür, das Finale im LVM Cup Dressur in einer Dressurprüfung Kl. L (auf Trense geritten).

Fotowettbewerb
Für alle Teilnehmer des LVM Cup 2016 gab es einen Fotowettbewerb. Egal, ob lustiger Schnappschuss oder Sportfoto alles durfte eingesandt, gepostet und gelikt werden – die drei beliebtesten Fotos werden nun bei der CSI Kiel – Baltic Horse Show 2016 präsentiert und ihre Protagonisten erhalten dort einen besonderen Ehrenpreis…..
Was das ist und wer gewonnen hat, wird bei der Baltic Horse Show bekannt gegeben.

Tickets für die Baltic Horse Show  
Karten kosten zwischen fünf und zehn Euro (Kinder) und 9 bis 29 Euro (Erwachsene)- je nach Tag und Sitzplatz. Kinder von 6 bis 16 Jahren haben am Donnerstag und Freitag, dem Steiskal-Kindertag der Baltic Horse Show, freien Eintritt.  Kinder bis 5 Jahre haben an allen Tagen freien Eintritt ohne Sitzplatzanspruch. Am Freitag gibt es „Late Night Tickets“ für acht Euro pro Person und gültig ab 17.00 Uhr. Buchbar sind auch 2016 komfortable Business-Seats, also gepolsterte und nummerierte Sitzplätze für 25 Euro (Freitag) und 29 Euro (Samstag und Sonntag). Alle Infos: Telefon (01806) 991175 oder per e-mail unter kundenservice-baltic-horse-show@eventim.de. Nähere Informationen auch unter  https://www.eventimsports.de/ols/bhs

Die Baltic Horse Show online gibt es unter: www.baltic-horse-show.de
Bei Facebook: https://www.facebook.com/baltichorseshow?ref=ts
Bei Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCvX1hd-EiPIzD93lJwVrHYQ
Bei Instagram: https://www.instagram.com/baltic_horse_show/

Quelle: Comtainment GmbH

Foto: Stefan Lafrentz/ Schleswig-Holsteins Junioren treten bei der internationalen Baltic Horse Show zum Finale des LVM Cups Dressur und Springen an.

MUNICH INDOORS bringt die Entscheidung

Die zweite Saison der prestigeträchtigen Dressurserie MEGGLE Champion of Honour – Dressage in Harmony wird ihren glanzvollen Abschluss bei den MUNICH INDOORS vom 10. bis 13. November 2016 in der Münchener Olympiahalle feiern. Dabei wird es spannend, wer sich letztlich zum MEGGLE Champion of Honour over all küren lassen darf, denn das Ranking ist noch völlig offen. Für den Gesamtsieg kommen solch etablierte Namen in Frage wie zum Beispiel die Olympia-Queen und gerade erst wieder in Rio de Janeiro mit Teamgold und Einzelsilber dekorierte Isabell Werth sowie ihre Equipekolleginnen Dorothee Schneider und Kristina Bröring-Sprehe, die zudem Einzelbronze gewann. Aber auch Mitglieder der Deutsche Bank Reitsport-Akademie wie Sanneke Rothenberger, Kathleen Keller und Henrik Lochthowe haben noch beste Chancen. Voraussetzung für den Gesamtsieg ist allerdings ein Start bei der finalen Etappe der Serie MEGGLE Champion of Honour in München. Wer hier triumphiert und sich im Ranking absetzten kann, erhält in der Final-Siegerehrung eine ausdrucksvolle Pferdeplastik sowie einen Geldpreis von 7.000,- Euro. Der Zweitplatzierte erhält 4.000,- Euro und der Drittplatzierte 2.000,- Euro.

In diesem Jahr hat es wahrlich eine bunte Mischung an Gewinnern der einzelnen Etappen gegeben. Zu dem illustren Reigen an Champions of Honour gehört neben Olympia-Gold- und -Bronzemedaillengewinnerin Kristina Bröring-Sprehe auch die WM-Teambronzemedaillengewinnern Anabel Balkenhol sowie Newcomer der internationalen Grand Prix-Szene wie Juliane Brunkhorst, Benjamin Werndl und die Schwedin Caroline Darcourt.

Alle wurden genauestens beobachtet – und zwar vor allem abseits des Prüfungsvierecks in ihrem Verhalten gegenüber ihrem Sportpartner Pferd. Eine Jury von ausgesuchten Richtern, Ausbildern und Stewards vergab anhand eines etwas anderen Notenbogens nach strengen Maßstäben Wertungen in Fairness, unsichtbarer Einwirkung, Erscheinungsbild, Umgang mit dem Pferd außerhalb der Prüfung, Kollegialität und Gesamtharmonie. Dabei werden anhand des MEGGLE Champion of Honour Bewertungsbogens Noten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend) vergeben.

Im Gesamtranking führen derzeit der Pferdewirtschaftsmeister Marcus Hermes, Reitmeister Hubertus Schmidt – übrigens Gesamtsieger der Saison 2015 – und der schwedische Shooting-Star Caroline Darcourt gemeinsam auf Platz eins. Bei den MUNICH INDOORS, Pflichtetappe der Serie, wird sich nun zum einen entscheiden, wer die Wertungsprüfung, den Grand Prix gewinnt. Für den Gesamtsieg der Serie zählt aber eben nicht die Leistung im Prüfungsviereck, sondern auch das Verhalten in der Olympiahalle und der Auftritt abseits des sportlichen Wettkampfes.

MEGGLE Champion of Honour – Stationen 2016:

Deutsches Spring- und Dressur-Derby / Hamburg, 04.-08. Mai 2016
Deutsche Meisterschaften / Balve, 02.-05. Juni 2016
Ritt um das Goldene Pferd / Werder, 16.-19. Juni 2016
Turnier der Sieger / Münster, 25.-28. August 2016
Chiemsee Pferdefestival / Ising, 08.-11. September 2016
MUNICH INDOORS/ München, 10.-13. November 2016 (Finale)

Das Ranking vor der finalen Etappe bei den MUNICH INDOOR 2016

1. Caroline Darcourt, 12 Punkte
1. Marcus Hermes, 12
1. Hubertus Schmidt,12
4. Anabel Balkenhol, 10
4. Kristina Bröring-Sprehe, 10
4. Juliane Brunkhorst, 10
4. Dorothee Schneider, 10
4. Benjamin Werndl, 10
9. Hendrik Lochthowe, 9
10. Kathleen Keller, 8

Quelle: EN GARDE Marketing GmbH

 

Qualifikationen für den NÜRNBERGER BURG-POKAL 2017 werden vergeben

Nürnberg, im September 2016
Nach dem Finale ist vor dem Finale, lautet ein Sprichwort, das im, Sport gerne zitiert wird. Beim NÜRNBERGER BURG-POKAL, der weltweit bedeutendsten Dressurserie für 7- bis 9-jährige Pferde starten die Planungen für die nächste Saison sogar schon vor dem diesjährigen Finale in der Festhalle Frankfurt. Denn ab sofort werden Veranstalter für eine der 12 Qualifikationsprüfungen 2017 gesucht.
Der NÜRNBERGER BURG-POKAL, der vor 25 Jahren ins Leben gerufen wurde, gilt als wichtiger Meilenstein der Ausbildung junger Pferde. „Der artgerechte Umgang mit dem Pferd auf einer partnerschaftlichen Basis ist die Voraussetzung für dauerhafte Erfolge im Pferdesport“, betont Hans-Peter Schmidt, Ehrenaufsichtsratsvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherung, Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbands e.V. und Mitglied des Präsidiums der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN).
Und weiter: „Pferde, die im NÜRNBERGER BURG-POKAL vordere Platzierungen erzielt haben, finden wir später häufig in den Siegerlisten von Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften.“

Erfolgsgeschichte NÜRNBERGER BURG-POKAL
Bundesweit werden Qualifikationen zum NÜRNBERGER BURG-POKAL mit der Sonderprüfung „St-Georg Special“ ausgetragen. Um die Ausrichtung können sich alle Veranstalter bewerben, die Dressurprüfungen auf S-Niveau ausschreiben und entsprechende Nachweise erbringen. Interessenten sind aufgerufen, eine kurze Beschreibung ihres Turniers und zusätzliche Informationen wie Programmheft, Pressespiegel und Zuschauerresonanz zu übermitteln. Einsendeschluss ist der 21. November 2016.

Die Bewerbungsadresse lautet:
NÜRNBERGER Versicherungsgruppe
Sponsoring
Ostendstr. 100, 90334 Nürnberg
Telefon 0911-5313976, Fax 0911-531813976, sponsoring@nuernberger.de

Unter allen eingegangenen Bewerbungen wählt eine unabhängige Jury die Veranstalter für 2016 aus.
Weitere Informationen zum NÜRNBERGER BURG-POKAL:
www.nuernbergerburgpokal.de und www.pferdesport.nuernberger.de

Quelle: mh public relations

(Kiel) Der Countdown rückt näher: Bei der Baltic Horse Show vom 6. – 9. Oktober zelebriert die von Holsteiner Masters präsentierte Springsportserie Lotto 3plus1 seit 2007 zum zehnten Mal das Finale unter dem Hallendach, dort wo alles begann vor einer Dekade. Seither haben etliche Springreiter und -reiterinnen aus dem Norden Lotto 3plus1 als Plattform, als Sprungbrett, als Leistungsbeweis genutzt, sind gute Turniere in Schleswig-Holstein Gastgeber der Serie auf zwei-Sterne-Niveau gewesen. Jetzt gilt es wieder – Wer ist der Beste oder die Beste im Land?

Die erste „Abfrage“ erfolgt bereits am Donnerstag, 6. Oktober, ab 11.30 Uhr, denn dann beginnt die Einlaufprüfung für Holsteiner Masters präsentiert Lotto 3plus1 mit einer klassischen Prüfung Kl. S. Insgesamt 26 Paare haben sich bei drei Stationen in Tasdorf, auf Fehmarn und in Schenefeld für das Finale qualifiziert, allen voran Jakob Kock-Evers aus Reher vor der Juniorin Pheline Ahlmann aus Reher und Fehmarns Inga Czwalina.

Doppelte Punktzahl in Kiel
Spektakulär ist das Finale von Lotto 3plus1 am Sonntag ab 12.30 Uhr: Denn in der Springprüfung Kl. S** mit Stechen geht es zum vierten und letzten Mal um Punkte und zwar um die doppelte Punktzahl. Das bringt nochmal mächtig viel Spannung ins Finale, denn allein der erste Platz der Prüfung ist dann statt mit 28 Punkten, mit 56 Zählern verbunden. Platz zwei mit 52, statt 26 Punkten usw.. Das kann das Ranking der Springsportserie nochmal kräftig durcheinanderwirbeln.

Diese 26 Reiterinnen und Reiter wollen Holsteiner Masters präsentiert Lotto 3plus1 bei der Baltic Horse Show erobern.:
Kock-Evers, Jakob (Reher)
Ahlmann, Pheline (Reher)
Czwalina, Inga (Fehmarn)
Hackbarth, Laura-Jane (Brickeln)
Luther, Jesse (Wittmoldt)
Hess, Christian (Boostedt)
Ahlmann, Dirk (Reher)
Sanchez Aleman, Pedro (Süderbrarup/ Spanien)
Loven, Philip (Meldorf/ Dänemark)
Saggau, Charlott (Hasenmoor)
Meves, Jan (Mehlbek)
Paulsen, Gordon (Wöhrden)
Johansson, Ebba (Schretstaken/ Schweden)
Rahlf, Carl-Christian (Fehmarn)
Voß, Thomas (Schülp)
Naeve, Beritt (Breiholz)
Jensen, Stefan (Bosbüll)
Herzog, Dennis (Fehmarn)
Ryan, Eoin (Lübeck/ Irland)
Nagel, Carsten-Otto (Wedel)
Andersen, Lars Bak (Elmshorn/ Dänemark)
Meyer, Janne (Hamburg)
Kreutzmann, Jörg (Kasseburg)
Naeve, Volkert (Breiholz)
Schneider, Miriam (Ehlersdorf)
Theurer, Andreas (Henstedt-Ulzburg)

Tickets für die Baltic Horse Show  
Karten kosten zwischen fünf und zehn Euro (Kinder) und 9 bis 29 Euro (Erwachsene)- je nach Tag und Sitzplatz. Kinder von 6 bis 16 Jahren haben am Donnerstag und Freitag, dem Steiskal-Kindertag der Baltic Horse Show, freien Eintritt.  Kinder bis 5 Jahre haben an allen Tagen freien Eintritt ohne Sitzplatzanspruch. Am Freitag gibt es „Late Night Tickets“ für acht Euro pro Person und gültig ab 17.00 Uhr. Buchbar sind auch 2016 komfortable Business-Seats, also gepolsterte und nummerierte Sitzplätze für 25 Euro (Freitag) und 29 Euro (Samstag und Sonntag). Alle Infos: Telefon (01806) 991175 oder per e-mail unter kundenservice-baltic-horse-show@eventim.de. Nähere Informationen auch unter  https://www.eventimsports.de/ols/bhs

Die Baltic Horse Show online gibt es unter: www.baltic-horse-show.de
Bei Facebook: https://www.facebook.com/baltichorseshow?ref=ts
Bei Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCvX1hd-EiPIzD93lJwVrHYQ
Bei Instagram: https://www.instagram.com/baltic_horse_show/

Quelle: Comtainment GmbH

Foto: Stefan Lafrentz/ Dänemarks Lars Bak Andersen und Wicona gewannen die Finalprüfung von Holsteiner Masters präsentiert Lotto 3plus1 bei der Baltic Horse Show.

Am Dienstag, den 27. September ist mit Cassone ein über Jahre bewährter Vererber des NRW Landgestüts von der Zuchtbühne abgetreten. Der 27jährige Holsteiner musste infolge einer schweren Kolik erlöst werden.

Seit 2002 wurde Cassone als Pachthengst dem Landgestüt von Peter Stahlberg zur Verfügung gestellt. Gezogen wurde er von Johannes Vollersen, Sterdebüll, aus einer Anpaarung von Cor de la Bryére mit der Lagos-Tochter Walestine.

Ehe sein Weg nach Warendorf führte, war Cassone ein überaus erfolgreicher Sportler. Zu Beginn seiner Karriere gewann er in Serie Springpferdeprüfungen und war Teilnehmer der Weltmeisterschaft der jungen Springpferde und dem Bundeschampionat. Später eroberte er unter Dirk Ahlmann internationale Turnierplätze und wurde unter anderem Siebter beim Hamburger Derby und Zweiter im Niedersachsen-Championat.

Seine Karriere in der Zucht verlief gleichsam erfolgreich. Bis zu dieser Saison war er auf der Deckstelle in Hamm, die von Obersattelmeister Michael Remm geleitet wird, im Natursprung im Einsatz. In der FN-Zuchtwertschätzung belegt Cassone mit einem Spring-Zuchtwert von 131 einen vorderen Platz. Seine Nachkommen sind bis zur schweren Klasse im Parcours erfolgreich, wie der international hoch platzierte Cassini 6. Aber auch als Vielseitigkeitspferde zeigen sie sich über die Maße talentiert. In den vergangenen Jahren gewannen sie Medaillen bei Deutschen- und Europameisterschaften sowie bei den Bundeschampionaten, wie Cancun 2 (Goldmedaillengewinner der ländlichen Vielseitigkeitsreiter), Columbo 38 und Corvette D (Medaillengewinner bei Deutschen- und Europameisterschaften der Junioren und Jungen Reiter), .

Bis zuletzt Cassone genoss seinen Paddockgang. Die beiden vergangenen Sonntag zeigte er sich noch in hervorragender Verfassung im Schaubild der „bewährten Vererber“ bei den Hengstparaden.

Quelle: Nordrhein-Westfälisches Landgestüt

Foto: Fotostudio Kaup/ Cassone

München – Die 19. MUNICH INDOORS vom 10. bis 13. November 2016 haben sich einiges vorgenommen und werden mehr internationalen Top-Reitsport in die Olympiahalle bringen denn je. Die internationale Springtour wurde um einen Stern aufgewertet und präsentiert sich als CSI****. Die Entscheidung in der DKB-Riders Tour lockt den Führenden im Ranking Marcus Ehning in die Bayerische Landeshauptstadt. Derzeit zeigt sich der Borkener siegeshungrig, gewann er gerade erst die Großen Preise von Paderborn und Wien sowie das Finale im Nations Cup. Seine Chancen auf den Titel Rider of the Year 2016 stehen bestens, auch wenn seine Verfolger, der dreifache Derby-Sieger André Thieme und Philip Rüping, da noch ein Wörtchen mitreden möchten. Freuen können sich die ersten drei der Gesamtwertung über drei nagelneue Luxusautos im Gesamtwert von 250.000 Euro.

Nach dem glanzvollen Abschluss seiner über 30-jährigen Karriere in der Nationalequipe, die Ludger Beerbaum in diesem Jahr mit Team-Bronze bei den Olympischen Spielen und dem Sieg im Finale des Nations Cup in Barcelona beendet hat, geht es für ihn dennoch aktiv im Sattel weiter. Schon Wochen vor Nennungsschluss hat Beerbaum seinen Start bei den MUNICH INDOORS bestätigt und gibt München somit den Vortritt vor dem parallel stattfindenden Weltcup-Turnier in Verona (ITA).

Und auch in der Dressur werden aktuelle Rio-Olympioniken erwartet. Eine Erfolgsgeschichte, die im vergangenen August  mit Olympia-Team-Gold gekrönt wurde, startete übrigens in der Olympiahalle. Im Grand Prix Special feierte nämlich im vergangenen Jahr Dorothee Schneider mit Showtime einen sensationellen Sieg und empfahl sich im November 2015 hier erstmals den Bundestrainern für den Olympiakader. Dorothee Schneider hat ebenfalls bereits für München zugesagt.

Tickets
Tickets gibt es übrigens noch für alle Veranstaltungstage bei MünchenTicket (089-54818181, www.muenchenticket.de), bei Ticketmaster (01806-9990000, www.ticketmaster.de) oder direkt beim Veranstalter unter www.engarde.de/tickets.

Es gibt Tages- oder Abendkarten, Familien- und Ganztagestickets und natürlich die begehrten Dauerkarten.

Quelle: EN GARDE Marketing GmbH

Foto: Sportfotos-Lafrentz.de/ Marcus Ehning mit Singular LS La Silla bei den MUNICH INDOORS im vergangenen Jahr.

Mit dem Sieg der Niederländerin Petra van Esch in München-Riem erhält die Grand Prix Nachwuchs Serie Stars von Morgen nun auch noch einen internationalen Charakter. Petra van Esch gewinnt mit Fido Dido die Qualifikation vor Sonja Sprenger mit Don Lago und Katharina Warmer mit Reseda´s Surprice.

Aufmerksam wurde Petra van Esch auf die Serie Stars von Morgen durch einen Hinweis des internationalen Trainers Ton de Ridder, der ihr die Vorzüge dieser Serie schilderte. Bevor Petra van Esch ihren selbstgezogenen Fido Dido in Grand Prix Prüfungen in den Niederlanden starten wollte, wollte sie mit ihm Erfahrungen im 3-Sterne-Bereich sammeln.

Dafür nahm sie die lange Reise nach Bayern gerne auf sich. Auch zum Finale auf Gut Aichet wird sie wieder anreisen, wo sie hofft als Siegerin einer Qualifikation ein Wörtchen im Finale mitsprechen zu können. Die 36 jährige Berufsreiterin aus Gemonde/Niederlande, in der Nähe von s´Hertogenbosch hat ihr 10 jähriges Pferd Fido Dido von Flornico selbst gezogen. Er ist für sie etwas ganz besonderes, ist er doch an ihrem Geburtstag geboren. So können Beide immer zusammen feiern.

Petra van Esch hat ihren Beruf in Deutschland erlernt. Sie absolvierte eine Lehre bei Hubert Rex in Worms. Seit nun 9 Jahren wird sie vom holländischen Trainer Gerrit-Claes Bierenbroodspot trainiert.

Auch ein weiteres ihrer Pferde, Fiftyfifty, das sie in München-Riem einsetzte, und mit dem sie Zweite in einer Dressurpferdeprüfung Klasse L werden konnte, ist ein Vollbruder zu Fido Dido.

In der Einlaufprüfung für die Stars von Morgen und die Grand Prix Tour, einer Inter II, siegte Jessica von Bredow-Werndl mit Dante´s Peak. In der Qualifikation konnte sie keinen Podest Platz erreichen, ist aber fürs Finale qualifiziert.

Erfolgreiche Qualifikationsserie 2016 der Stars von Morgen
Mit der Qualifikation in München-Riem ist nun die Qualifikationsserie der Stars von Morgen 2016 abgeschlossen. Auf sieben Qualifikationen konnten sich angehende Grand Prix Reiter bzw. Reiter mit angehenden Grand Prix Pferden für die Einlaufprüfung des Finales auf Gut Aichet qualifizieren. Dies haben 36 Pferde mit 33 Reitern geschafft, darunter Championatsreiter wie Jessica von BredowWerndl und Marcela Krinke Susmelj aus der Schweiz. Allein Uwe Schwanz konnte drei Pferde qualifizieren, Hermes, Dante und Fifth Avenue, aber auch die U 25 Reiterin Julia Meller qualifizierte ihre beiden Pferde Micello und zeitconzept Wallander.

Natürlich stellen die Reiter aus Bayern das größte Kontingent der Finalisten, aber auch aus BadenWürttemberg konnten sich sechs Teilnehmer qualifizieren, zuletzt Natalie Gauß mit Fogey Franklin als 4te der Münchner Qualifikation. Mit Dr. Susann Konrad und Siena stellt Baden-Württemberg auch einen Qualifikationssieger und Nicole Casper belegt mit Dallas den zweiten Platz im Abschlussklassement der Qualifikation.

Mit Lena Waldmann aus Berlin und Petra van Esch aus den Niederlanden konnten weitere nichtbayerische Reiter eine Qualifikation gewinnen. Erfolgreichster Reiter der Qualifikationsserie ist aber Uwe Schwanz, der sich mit drei Pferden fürs Finale qualifizieren konnte und allein bei vier der sieben Qualifikationen als Bester abschloss.

Konzept der Stars von Morgen voll bestätigt
Das Konzept junge Grand Prix Pferde und junge Grand Prix Reiter gegeneinander antreten zu lassen ist voll aufgegangen, auch unter dem Aspekt, dass der Vergleich mit Pferden und Reitern aus anderen Landesverbänden, die Reiter in der Ausbildung der Pferde weiter bringt.

Über die Serie Stars von Morgen sind etliche bekannte Grand Prix Pferde und Grand Prix Reiter in den großen Sport gekommen, wie zum Beispiel Unee BB, der mit Jessica von Bredow-Werndl derzeit die Olympischen Spiele in Rio anpeilt, oder auch U 25 Reiterinnen, wie Lisa Müller und Lisa-Maria Klössinger, die mit Birkhofs Dave bzw. New Lord die Serie gewinnen konnten.

Finale auf Gut Aichet am 21.-23. Oktober 2016
Das Finale findet in diesem Jahr auf der Reitsportanlage Gut Aichet in der Nähe von Passau statt und ist mit 5000 € dotiert. Neben der Siegerdecke, gespendet von Gut Riedbichl, erhält der Sieger des Finales von den Juwelieren Banki aus Nürnberg, einen Ehrenpreis im Wert von ca. 1200 €.
Alle Geldpreise dieser Serie des bayerischen Reit- und Fahrverbandes werden gestiftet von Frau Claudia Reisbeck von Gut Riedbichl.

Die qualifizierten Teilnehmer bestreiten auf Gut Aichet eine Vorqualifikation (Inter II). Die 12 Besten ziehen ins eigentliche Finale, einem Kurz Grand Prix ein. Die Teilnehmer, die sich nicht für dieses Finale qualifizieren haben die Möglichkeit in andere Touren zu wechseln.

Die Stationen 2016 und ihre Sieger:

03.-05. Juni 2016  Ludwigsburg-Monrepos/Ba Wü  Dr. Susann Konrad
09.-12. Juni 2016  Babenhausen    Uwe Schwanz
23.-26. Juni 2016  Brunnthal-Riedhausen   Uwe Schwanz
07.-10. Juli 2016  Ingolstadt-Hagau   Uwe Schwanz
28.-31. Juli 2016  Neu-Anspach (Wintermühle)/Hessen Lena Waldmann
18.-21. August 2016  Kreuth     Uwe Schwanz
23.-25. September 2016 München-Riem    Petra van Esch
Finale:  21.-23. Oktober 2016  Gut Aichet

Stars von Morgen – Die Sieger der vergangenen Jahre:

2015 München-Riem, Lisa-Maria Klössinger mit New Lord
2014 München-Riem, Rudolf Widmann mit Briar Junior
2013 Nürnberg Consumenta, Lisa Müller mit Birkhofs Dave FBW
2012 München-Riem, Jessica von Bredow-Werndl mit Unee BB
2011 Gut Aichet, Uwe Schwanz mit Deauville
2010 Gut Aichet, Rudolf Widmann mit Wertheimer
2009 Gut Aichet, Verena-Maria Hinze, jetzt Holbe mit Leonardo
2008 Gut Aichet, Angela Hergeth mit Royal Classic
2007 Simbach, Michaela Beer mit Diamond Boy

Quelle: Sportmanagement-Agentur MACH DAMPF

Foto: TS-Foto/ Petra von Esch